Gegenwind 165

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Feb 012001
 

Mein Gott: Was brummt diese Stadt!

Wem hat Wilhelmshaven alles zu verdanken? Eine Huldigung an den „Godfather of Stadtentwicklung“

165 titelbildEinstieg
● Oberstadtdirektor Schreiber hat ein Buch über seine 16 Jahre in Wilhelmshaven geschrieben. Titelvorschlag des Gegenwind: I am the greatest.
● Vor einem Vierteljahr kündigte die Diakonie den Vertrag zur Methadonabgabe – ein Vierteljahr lang demonstrierten Hartdrogenabhängige mittels öffentlicher Methadonabgaben. Diese Demonstrationen führten jetzt zum Erfolg: Seit Anfang Januar gibt es wieder eine Methadonabgabestelle.
● Es ist fast jedes Jahr dasselbe: Die Arbeitsloseninitiative Wilhelmshaven/Friesland wird von allen Seiten wegen ihrer fundierten Arbeit gelobt – nur zahlen will keiner! Wie sieht es in diesem Jahr aus?
● Einen konzeptionellen Neuanfang gab es bei der Wilhelmshavener Aids-Hilfe. Wir unterhielten uns mit der neuen Geschäftsführerin Susanne Ratzer.
● Wilhelmshavens Grodenflächen entwickeln sich zu erstrangigen Biotopen. Was kommt da auf die Planer des JadeWeserPorts zu?
● Nach dem Weggang von Manfred Klöpper wurde es still um den DGB in Wilhelmshaven. Mit Doro Jürgensen soll wieder frischer Wind aus der Kieler Str. wehen.
● Eine Richtigstellung zum Prozess Wilhelmshavener Kampfhundebesitzer gegen die Kampfhundeverordnung.
● Die Rinderseuche BSE füllt momentan die Medien. Hier das Ergebnis unserer Recherchen.
● Auf der Dezember-Sitzung des Rates ging es hoch her. Ratssplitter!
● Fast jedes Dorf hat eine bessere Postversorgung als Wilhelmshaven. Nun hat auch noch die Postagentur in Bant ihre Pforten geschlossen. Eine Abrechnung mit der Post und noch einigen anderen Leuten.
● Dit und dat: Frühjahrsputz / Gegenwind im Internet

Die Druckausgabe: Gegenwind 165

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Feb 012001
 

Stadt - Leben - Zukunft

Nach 16 Amtsjahren zieht Oberstadtdirektor Schreiber Bilanz

(hk) Für ein gehöriges Rauschen in Wilhelmshavens schwach belaubtem Blätterwald sorgte Arno Schreibers Buch „Stadt – Leben – Zukunft“. Dabei hat er nichts anderes getan, als seine Leistungen in den Himmel zu jubeln und die seiner Amtsvorgänger am Ist-Zustand zum Zeitpunkt seiner Amtsübernahme zu bewerten.

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Feb 012001
 

Geschafft!

Seit dem 8. Januar gibt es eine Methadon-Abgabestelle

(noa) Fast ein Vierteljahr gaben der Arzt Johann Janssen und sein Praxisteam samstags und sonntags auf dem Rathausplatz den von ihm betreuten Hartdrogenabhängigen ihre Ersatzdroge Methadon. Im September hatte die Diakonie den Vertrag, auf dessen Grundlage die Methadonabgabe in ihren Räumen stattgefunden hatte, überraschend gekündigt, und an den Wochentagen mussten die Ex-Junkies jeden Vormittag zu ihrem Arzt nach F’groden fahren. 

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Feb 012001
 

Schon wieder...

… ist völlig unklar, wie die Arbeit der Arbeitsloseninitiative Wilhelmshaven/Friesland e.V. weitergehen kann

(ef/noa) „Die Arbeitsloseninitiative ist in Gefahr“ lautete der Titel eines Artikels im GEGENWIND 146 vom Mai 1998, und der Untertitel hieß: „Die Finanzierung der Arbeitsloseninitiative hängt am seidenen Faden.“ Genau dasselbe müssen wir jetzt wieder berichten.

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Feb 012001
 

Neuanfang

In der Wilhelmshavener AIDS-Hilfe hat sich viel verändert

(noa) Längere Zeit war es still um die Wilhelmshavener AIDS-Hilfe e.V., und die Räumlichkeiten ihrer Beratungsstelle an der Bremer Straße sahen ziemlich dicht aus. Doch der Schein trog. Es hatte lediglich ein konzeptioneller Neuanfang stattgefunden.

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Feb 012001
 

Alle Vögel sind schon da ...

… wo Wirtschaft und Politik lieber rauchende Schornsteine sehen würden

(iz) Anfang der siebziger Jahre wurden zwischen Voslapp und Hooksiel 1600 Hektar Watt und Salzwiesen eingedeicht und mit Sand aus der Jade aufgespült, um Flächen für umfangreiche Industrieansiedlungen vorzuhalten. Der Industrieboom lässt – von Raffinerie und PVC-Werk mal abgesehen – bis heute auf sich warten. Die Natur hingegen hat die Zeit für sich genutzt und sich ihren Raum auf den größtenteils ungenutzten Flächen zurückerobert.

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Feb 012001
 

Die Neue

Doro Jürgensen will die DGB-Arbeit wiederbeleben

(noa) „DGB ade?“ fragten wir im Oktober 1997 in der Ausgabe 143 nach der Auflösung des DGB-Kreises Wilhelmshaven/Friesland. Manfred Klöpper, der nach Jahren als Kreisvorsitzender im September 1997 zum Vorsitzenden des neuen DGB-Kreises Oldenburg/Wilhelmshaven gewählt worden war und seither nicht mehr so oft dienstlich in seiner Heimatstadt weilt, versprach damals in unserem Interview Kontinuität für das Ortskartell Wilhelmshaven.

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Feb 012001
 

Neues von der Kampfhund-Front

Der Tod eines Hamburger Kindes, das durch zwei so genannte Kampfhunde getötet wurde, brachte im vergangenen Jahr über Monate ganz Deutschland in Wallung. Im Spätsommer berichteten wir mehrfach über lokale Auswirkungen der Problematik, u. a. über die Klage einiger Wilhelmshavener Hundehalter gegen die Gefahrtierverordnung (Nr. 161, S. 9). Seitdem ist es still geworden um dieses Reizthema – nur die Tierheime registrierten mit zeitlicher Verzögerung einen Anstieg abgegebener oder ausgesetzter Hunde der betroffenen Rassen -, bis kürzlich der beim Hamburger Vorfall maßgeblich beteiligte Hundehalter zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde. Jetzt erhielten wir aktuelle Informationen des Wilhelmshavener Klägers, darunter folgenden

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Feb 012001
 

„Bestandsschutz“ für Postagenturen

Schon wieder hat eine Postagentur geschlossen – diesmal war Bant dran

(red) Was waren das für Zeiten, als es in Wilhelmshaven noch in jedem Stadtviertel ein richtiges Postamt oder zumindest eine Poststelle gab! Die Dienststellen der Post waren so richtige Kommunikationszentren, wo man sich beim Briefmarkenkauf oder beim Abholen der Rente traf und dabei einen Klönschnack halten konnte.

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Feb 012001
 

Ein Gespenst geht um

BSE: Drei Buchstaben führen auf einen genussvollen Streifzug durch deutsches Erzeuger- und Verbraucherverhalten

(iz) Es muss schon etwas Besonderes passieren, ehe der deutsche Michel auf die Barrikaden geht. Erst wenn es ihm ganz konkret und ganz persönlich an Leib und Leben geht, erwacht er plötzlich zu gelebtem Bewusstsein. Unter dem Einfluss von Gewöhnung, Verdrängung und Vergessen hält dies aber erfahrungsgemäß nicht lange an.

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