Mai 052020
 

Spendeninitiative von Abonnenten aus Solidarität mit der Landesbühne – Unterstützung durch das Publikum

Unter einigen Abonnenten der Landesbühne Niedersachsen Nord kam es bereits in den vergangenen Wochen zu der Initiative, auf Ticket-Erstattungen zugunsten des Theaters zu verzichten. Die Landesbühne musste seit Samstag, 14. März, den Vorstellungsbetrieb zur Eindämmung von Coronavirus-Infektionen einstellen. Nach über sieben Wochen ohne Aufführungen gibt es nun vermehrt Anfragen von Zuschauern, auf welche Art sie das Theater unterstützen könnten. „Gerade der Verzicht auf Ticket-Rückerstattungen und der Zusammenhalt, der dahinter steht, freut uns enorm“, so Sandra Neumann, die Leiterin des Service-Centers im Stadttheater Wilhelmshaven. In den vielen Gesprächen, die sie geführt hat, sei eine hohe Solidarität des Publikums mit der Landesbühne zu spüren: „Es gibt zahlreiche Nachfragen, wie die Zuschauerinnen und Zuschauer uns helfen können – neben dem Wunsch, dass es in nicht allzu ferner Zukunft wieder Aufführungen gibt.“

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Mai 042020
 

ZUM 8. MAI
TAG DER BEFREIUNG:
NEIN zu Hass und Gewalt, JA zu Demokratie und Frieden!

Am 8. Mai 2020 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal. Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung: Die alliierten Streitkräfte beendeten die Terrorherrschaft der Nationalsozialisten nach über sechs Jahren Krieg.
Normalerweise finden am 8. Mai viele Veranstaltungen mit Kranzniederlegungen statt, um somit der über 60 Millionen Toten dieses Krieges und der Massenmorde an den europäischen Juden sowie aller durch die Nationalsozialisten ermordeten Menschen zu gedenken.
Dieses Jahr – gerade zum 75. Jahrestag – werden diese Veranstaltungen durch die Corona Pandemie nicht bzw. nicht in diesem Rahmen stattfinden können.

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Mai 012020
 

Leave no one behind: Wilhelmshavener*innen bekunden weltweite Solidarität

Wilhelmshavener*innen appellieren zum 1. Mai für weltweite Solidarität. Foto: Gegenwind

(iz) „Solidarisch ist man nicht alleine“ lautet das Motto der diesjährigen Veranstaltungen zum 1. Mai. Bundesweit gab es statt Versammlungen online-Kundgebungen, die vor allem Solidarität mit Beschäftigten in „systemrelevanten“ Berufen zum Inhalt hatten. In Wilhelmshaven gab es eine kleine (unter den geltenden Sicherheitsvorschriften durchgeführte) Solidaritätsveranstaltung für Menschen, die wir bei allen eigenen Problemen nicht vergessen sollten.

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Mai 012020
 

Rund vier von zehn Firmen in Kurzarbeit

NGG 30.04.2020 * Mit Kurzarbeit durch die Krise: In Wilhelmshaven haben seit Beginn der Coronavirus-Pandemie rund vier von zehn Unternehmen (38 Prozent) Kurzarbeit angemeldet. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Die NGG beruft sich hierbei auf neueste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Danach haben bis Ende April 650 der insgesamt 1.695 Betriebe in der Stadt Kurzarbeitergeld bei der BA beantragt. Zum Vergleich: Zu Beginn der Corona-Krise im März waren es noch zehn Firmen. Matthias Brümmer, Geschäftsführer der NGG-Region Oldenburg-Ostfriesland, spricht von einer „Erschütterung auf dem heimischen Arbeitsmarkt“.

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Apr 282020
 

„MIT ANSTAND – ABSTAND HALTEN!“;
der etwas andere 01. Mai 2020

„MIT ANSTAND – ABSTAND HALTEN!“, dies gilt für den DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften am 1. Mai 2020.
„Größere Ansammlungen von Menschen sollten wir weiterhin vermeiden, denn die Pandemie ist noch lange nicht überstanden“, sagt Dorothee Jürgensen – DGB- Regionsgeschäftsführerin Oldenburg-Ostfriesland.
„Es wäre verantwortungslos, jetzt durch Ansammlungen die ersten kleinen Erfolge durch Unachtsamkeit wieder zunichte zu machen. Somit würde sich eine Rückkehr in ein halbwegs normalisiertes öffentliches Leben verlängern!“ so Jürgensen weiter. Weiterlesen »

Apr 182020
 

 „Live aus dem TheOs“ mit Literatur, Musik, Gottesdienst und Yoga:
Performative Lesung von Simon Ahlborn am Montag, 20. April, und weitere Programme in den kommenden Tagen

Pressemitteilung vom 17. April 2020 * Der Landesbühnen-Schauspieler Simon Ahlborn präsentiert am Montag, 20. April, 18 Uhr, „Live aus dem TheOs“ eine performative Lesung. Auf dem Programm steht „Joseph Fouché – Bildnis eines politischen Menschen“ von Stefan Zweig (Fassung von Petra Schönwald).

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Mrz 082020
 

“There is no gender, only nature”

Jördis Wölk faszinierte in der Titelrolle. Foto: Landesbühne

(iz) Passend zum Internationalen Frauentag lief an der Landesbühne die Premiere des Klassikers von Friedrich Schiller in einer Inszenierung, die das Publikum nachdenklich stimmt, was sich in den vergangenen 600 Jahren bezüglich des Frauenbildes in der Gesellschaft eigentlich so getan hat.

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Mrz 042020
 

Konferenz zur Nationalpark-Entwicklungszone positiv verlaufen

Pressemitteilung vom 4. März 2020 * „Wir werten den Verlauf der ausführlichen Diskussion zum möglichen Beitritt der Stadt zu einer Entwicklungszone des Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer positiv“, sagte FDP/FW-Gruppensprecher Dr. Michael von Teichman. An der Veranstaltung im Pumpwerk hätten neben Vertretern der Stadt (Ratsmitglieder, Verwaltung) zahlreiche Umweltorganisationen, Verantwortliche der Wirtschaft (AWV, WHV) und Landwirte teilgenommen, die zu einer lebhaften Diskussion beigetragen hätten. „Die sachlichen Vorträge aus der Nationalparkverwaltung, insbesondere aber durch Herrn Marušić konnten schon viele Vorurteile beseitigen. Wir haben uns für eine vorurteilsfreie Beurteilung des Projekts ausgesprochen und darauf gedrungen, dass alle Interessentengruppen, insbesondere auch Wirtschaft und Landwirtschaft dauerhaft in den Prozess einbezogen werden wie es auch der Rat auf unseren Antrag beschlossen hat.“ Natürlich gäbe es weiterhin Vorbehalte von Wirtschaftsvertretern und aus der Landwirtschaft, aber insbesondere durch das Schreiben von Minister Lies seien diese im Wesentlichen hinfällig geworden. Von Teichman: „Die Chancen für Wilhelmshaven, sich als ersten Stadt mit einer Entwicklungszone am Nationalpark zu präsentieren und damit die ohnehin schon zahlreichen Einrichtungen des Nationalparks weiter zu stärken, sind weiter gewachsen und sollten jetzt von allen Beteiligten aktiv begleitet werden. Nachhaltigkeit ist durchaus kontrovers zu diskutieren und jeder sollte seine Sicht einbringen, so dass am Ende des Diskussionsprozesses ein optimaler Beschluss durch den Rat möglich ist.“

 

Feb 262020
 

BUND: „Es geht darum, lokale Chancen und Stärken für nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweisen zu identifizieren und zu nutzen“

(red) Derzeit wird in vielen Kommunen entlang der niedersächsischen Nordseeküste und auf den Inseln über einen freiwilligen Beitritt zur Entwicklungszone des Biosphärenreservates „Niedersächsisches Wattenmeer“ diskutiert. Am 26. Februar 2020 (18 Uhr) findet dazu im Pumpwerk eine Informations- und Gesprächsveranstaltung mit Workshops (Kommunale Arbeitsgemeinschaft) statt. Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Interessensverbände sind eingeladen, ihre Ideen für die inhaltliche Ausgestaltung einer nachhaltigen Entwicklung einzubringen. Die BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven sieht das als große Chance für eine nachhaltige Stadtentwicklung – und bedauert, dass große Wirtschaftsverbände sich schon im Vorfeld ablehnend äußern.

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Feb 192020
 

Eine Geschichte von Industriestädten – oder solchen, die es werden wollten – und ihren Krisen.

Lesung am 26. Februar 2020 um 18 Uhr im Stadtarchiv (Bremer Straße 78)

In seiner Studie „Industriestädte und ihre Krisen“ hat sich der Historiker Jörn Eiben mit den beiden Städten Wilhelmshaven und Wolfsburg in den 1070er- und 1980er-Jahren auseinandergesetzt. Dabei interessierte er sich im Besonderen für die Kontraste zwischen der lange Jahre erfolgreichen Industriestadt Wolfsburg und Wilhelmshaven, wo man Anfang der 1970er-Jahre die Transformation zu einer „Industriestadt an der Küste“ versuchte. Diese Transformationsversuche waren letztlich nicht von Erfolg gekrönt und die Stadt geriet in eine langwierige Krise, die bis Mitte der 1980er-Jahre andauerte, als man schließlich den Pfad der Industrieansiedlungspolitiken verließ. Doch nicht nur Wilhelmshaven widerfuhren Krisen. Wolfsburg, dessen Arbeitsmarkt und Haushalt durch den Volkswagenkonzern über weite Strecken der bundesrepublikanischen Geschichte extrem gut abgesichert waren, durchlitt in den 1970er- und 1980er-Jahren ebenfalls gravierende Haushalts- und Arbeitsmarktkrisen. Für den Historiker sind vor allem die Ungleichzeitigkeiten zwischen Wilhelmshaven und Wolfsburg bemerkenswert. Geriet man in der Volkswagenstadt zumeist in den Sog globaler Krisenphänomene, so waren schlugen sich die Öl- und Arbeitsmarktkrisen der 1970er- und 1980er-Jahre auch in der Jadestadt nieder. Hier waren allerdings sehr viele Probleme zugleich auch „hausgemacht“ und nicht zuletzt auf die massiven Investitionen in die Industrieansiedlungen zurückzuführen. Über diese Entwicklungen, wie auch die strukturellen Probleme der Jadestadt, die die Industrieansiedlungspolitik arbeitsmarkt- und haushaltspolitisch als durchaus sinnvolle Ansätze erscheinen ließen, wird Jörn Eiben anlässlich der Lesung im Stadtarchiv sprechen.

Kurzbiografie Jörn Eiben:
  • 2003-2009: Studium Anglistik und Geschichte, Universität Oldenburg
  • 2011-2015: Promotion zum Dr. phil. mit einer Studie über den Fußball und seine Subjekte im Deutschen Kaiserreich, Universität Oldenburg
  • 2015-2019: Forschungsprojekt zu Industriestädten und ihren Krisen, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
  • Seit August 2019: Studienreferendar an der Integrierten Gesamtschule Osterholz-Scharmbeck
Feb 192020
 

„Notstand herrscht, wenn in Wilhelmshaven der Deich bricht“

(iz) Ende 2016 verabschiedete die Bundesregierung den Klimaschutzplan. Bis 2050 soll Deutschland weitgehend Treibhausgas-neutral werden und damit seinen Anteil zum globalen Ziel beisteuern, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius oder besser auf nicht mehr als 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Welchen Beitrag unsere Region dazu leisten kann, war Thema einer Podiumsdiskussion, zu der die GRÜNEN (Kreisverband Friesland) in den Lokschuppen Jever eingeladen hatten.

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Feb 152020
 

Leserbrief zum WZ-Artikel „Briten sind heiß auf hier erzeugten Strom“ vom 12. Febr. 2020:

Mich trifft der Schlag:
Der Bauausschuss des Rates empfiehlt, den Weg freizumachen für den Bau von „Konvertern“ zur Umwandlung von Wechsel- in Gleichstrom und umgekehrt! Das wird die Projektfirma „Neu Connect“, die für eine Stromkabelverbindung zwischen Wilhelmshaven und der Themsemündung wirbt, sicher hochzufrieden zur Kenntnis nehmen…
Klingt ja auch auf den ersten Blick plausibel: In windreichen Zeiten bei uns erzeugten Überschussstrom nach England exportieren und bei Windflaute im Gegenzug (Atom)-Strom von dort importieren.

Ganz abgesehen davon, dass es ein Schnäppchen für die Briten wäre, unser Stromnetz immer dann anzuzapfen, wenn er an der Börse zum Schleuderpreis angeboten wird: Wo sollen dann die von Regierungsseite auf Bundes- und Landesebene propagierten Energien für Umstellungen auf Wasserstoff- bzw. Batterieantriebe herkommen?
Ist es nicht angezeigt, den zeitweilig aus Windkraft erzeugten Überschussstrom für die Überbrückung von Flauten bzw. für den Antrieb von Schienen-, Straßen- und Wasserfahrzeugen zu speichern?
Um das verwirklichen zu können, fehlen uns neben Akku-Stationen auch Elektrolyseanlagen zur Erzeugung von Wasserstoff sowie Speicher für dessen Zwischenlagerung. Wär‘ grüner Wasserstoff schon jetzt verfügbar, könnte man ihn übrigens schon jetzt in das ‘zigtausend km lange Erdgasnetz einspeisen. Das Leitungsnetz verträgt (je nach Materialeigenschaft) eine Zumischung zum Erdgas zwischen 3 und 10%.

Es drängt sich der Eindruck auf, dass man

  • die dringend erforderliche Transformation in eine klimaneutrale Energieversorgung mit angezogener Handbremse betreibt,
  • in Entscheidungsgremien aller Ebenen ganz andere Vorstellungen – zur Erreichung des Zieles „klimaneutral bis 2050“ zu werden – hat, als wir uns das vorstellen,
  • uns durch ständiges Wiederholen einzutrichtern versucht, dass wir (höchst klimaschädliche) LNG-Importe als „Überbrückungstechnologie“ auf dem Weg zur Klimaneutralität benötigen
  • damit verbundenen milliardenschweren Kosten für die Steuerzahler und/oder deren Umlage auf die Gaskunden inkl. Abnahmegarantien für LNG-Importe (mit fiktivem Ablaufdatum in 20/25 Jahren) möglichst unter dem Teppich halten möchte.

Unglaublich!

Jochen Martin, Schulstr. 115, 26384 Wilhelmshaven

Feb 102020
 

Netzwerk fordert klare Distanzierung von der AfD

Pressemitteilung vom 8. Februar 2020 * Annäherungstendenzen Richtung AfD beobachten wir in der Kommunalpolitik schon länger. Nach dem Motto: „Insgesamt ist die Partei zwar sehr rechts, aber hier vor Ort sind die in Ordnung“, werden hier Mehrheiten mit der Duldung von AfD geschaffen. Die Einzelfälle in der Kommunalpolitik, in denen VertreterInnen demokratischer Parteien mit AfDlern anbandelten, häufen sich. Jetzt hat die Hemmungslosigkeit die Bundes- und Landespolitik erreicht. Was wir in Thüringen erleben ist ein unvergleichlicher Wort- und Vertrauensbruch, der die Bundespolitik noch lange beschäftigen wird. Es ist skandalös, dass CDU und FDP sich nicht zu schade sind, gemeinsam mit den Faschisten der Höcke-AfD einen Ministerpräsidenten ins Amt zu befördern und damit bewusst unsere Demokratie zu gefährden.

KEINE ZUSAMMENARBEIT MIT DER AFD!

„Das Netzwerk gegen Rechts“ Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund fordert die demokratischen Parteien auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene auf, jetzt überparteilich zusammenzuarbeiten, um gemeinsam Rechtspopulismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus, völkischem Gedankengut sowie Hass und Hetze entgegen zu treten!

Wir fordern kommunale Politikerinnen und Politiker auf, sich öffentlich eindeutig von jeglicher Zusammenarbeit mit der AfD vor Ort nicht nur verbal, sondern auch und vor allem in der praktischen Arbeit zu distanzieren.

Demokratische Parteien müssen gemeinsam für fortschrittliche, demokratische und vor allem konsequent antifaschistische Werte und Politik eintreten. Im Bewusstsein unserer Geschichte haben die Parteien – haben wir alle – eine besondere Verantwortung dies zu tun.

Denn die Anfänge, denen wir wehren müssen, haben schon längst begonnen!

Jan 272020
 

WIE VIEL FEUERWERK MUSS SEIN?

– Grüne laden Bürgerinnen und Bürger zum offenen Gespräch ein

– Es gibt Möglichkeiten, die Böllerei einzuschränken

Pressemitteilung  vom 25. Januar 2020 * Eine Umfrage kurz vor Silvester zeigte, dass 57 Prozent ein Verbot von Böllern zu Silvester befürworten, nur 36 Prozent waren dagegen. Dafür gäbe es viele Gründe: Kleine Kinder, Tiere sowie viele Menschen mit Demenz bekommen Angst, andere werden an schlimme Kriegserlebnisse erinnert. Auch die Probleme für die Umwelt in Form von Feinstaub werden zunehmend wahrgenommen.

Andererseits ist für manche Menschen Silvester der absolute Höhepunkt des Jahres. Feuerwerk ist für sie eine Leidenschaft, für die sie viel Geld ausgeben. Zu Hochzeiten und kleinen, wie großen Veranstaltungen werden Feuerwerke auch immer beliebter.

„Uns sagen viele Bürgerinnen und Bürger, dass sie sehr gut ohne Böller leben könnten“, erzählt Alexander von Fintel, Mitglied im Vorstand der Wilhelmshavener Grünen. „Selbst wenn ich selber dieses Jahr kein Geld für Feuerwerk ausgegeben habe, fände ich ein komplettes Verbot persönlich übertrieben. Es ist aber höchste Zeit, dass Politik und Bürger miteinander reden und einen guten Kompromiss finden.“

Dazu laden die Grünen jetzt ein, und zwar am Donnerstag, dem 30. Januar um 19 Uhr im Café Gerda (Schillerstr. 16, Ecke Peterstraße).

„Es geht nicht um ein Verbot“, betont auch Vorstandssprecherin Antje Kloster. „Wir kennen im Moment auch keine Möglichkeit, Feuerwerke in Wilhelmshaven komplett zu verbieten.“ Der Versuch der Inselgemeinde Spiekeroog ein generelles Feuerwerkverbot über eine Lärmschutzrichtlinie zu erreichen, ist kürzlich am Verwaltungsgericht gescheitert. Allerdings gibt es in vielen Kommunen Teilverbote.

Allerdings gäbe es Möglichkeiten, Art und Umfang der Böllerei zu steuern – sowohl zu Silvester als auch während des ganzen Jahres. Dazu könnten gehören: Abstandsregelungen zum Weltnaturerbe Wattenmeer, freiwillige Vereinbarungen mit dem Einzelhandel, eine kleine Anzahl professioneller Feuerwerksshows in den Stadtteilen zu Silvester, das Etablieren von Alternativen, wie Laser-Shows, oder höhere Bußgelder für das Böllern außerhalb des gesetzlich erlaubten Zeitfensters.

Bereits vor zwei Jahren haben die Verwaltung, die Grünen und der BUND Gespräche zum Thema Feuerwerk aufgenommen, die aber derzeit ruhen. Diese Gespräche müssen fortgesetzt werden, bevor die neue „Feuerwerk-Saison“ beginnt.

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