Aug 142018
 

Arbeitskreis »November-Revolution Wilhelmshaven«

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VERANSTALTUNGEN zum Gedenken an die roten Wilhelmshavener Matrosen vor 100 Jahren sowie die damaligen revolutionären Ereignisse in der hiesigen Region

Für eine Welt ohne kapitalistische Ausbeutung, Unterdrückung und imperialistische Kriege

Der Arbeitskreis »November-Revolution Wilhelmshaven« sieht seine Aufgabe darin, sich mit den historischen Verhältnissen in Wilhelmshaven, die zur Revolution führten, auseinanderzusetzen und darzustellen, welche Ziele die Arbeiter und Soldaten damals verfolgten und welche politischen Kräfte der Revolution entgegenstanden – kurz gesagt: Wer ein Interesse an der Verlängerung des Krieges hatte, wer den Krieg beendete und was auf das Kaiserreich folgen sollte.

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Aug 082018
 

Das Meer muss es auslöffeln

Mit „Straßenkunst“ der besonderen Art war der BUND beim StreetArt-Festival vertreten: 1.758 Plastik-Eislöffel sorgten für intensive Gespräche über die Vermüllung der Natur

Foto: Imke Zwoch

Foto: Imke Zwoch

Sommerzeit ist Eiszeit. Hunderte Portionen Speiseeis werden täglich allein am Südstrand verkauft, mittlerweile gehört fast überall ein bunter Eislöffel aus Plastik dazu. Wohin damit, wenn das Eis und die Waffel aufgegessen sind? Eigentlich in den Mülleimer, davon gibt es auf der Promenade genug. Tatsächlich landet ein großer Teil der Löffel in der Natur. Neben „to-go“-Bechern, Plastikflaschen und -tüten, Zigarettenkippen und Resten von Luftballons gehören die Eislöffel zu den häufigsten Fundstücken, die Mitglieder der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven und der JadeWale täglich bei ihren Rundgängen entdecken, einsammeln und entsorgen.

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Aug 042018
 

Florian Wiese: Club der Visionäre

Seit mehreren Wochen findet die Sommerreihe „Zehn Reden für die Stadt“ zum 150-jährigen Stadtjubiläum Wilhelmshavens statt. Sie wird veranstaltet vom Ev.-luth. Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, der Citykirche Wilhelmshaven (Christus- und Garnisonkirche) und vom Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin.
Wir dokumentieren die Rede des Wilhelmshavener Ratsherrn Florian Wiese (Die Linke)

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Aug 022018
 

Einnahmen des Tagesflohmarktes im PiratenAmüseum gespendet

(Suedbar/Jens Bertram) Sich selbst Konfetti ins Leben pusten – das ist ja bekanntlich das Motto der Suedbar in Wilhelmshaven. Dem gemeinnützigen Verein Neue Botschaft Sued e.V ist durchaus bewusst, dass es nicht alle Menschen schaffen, sich selbst Konfetti ins Leben zu pusten. Der Verein, welcher auch Veranstalter der SUEDBAR ist, fordert hier die „Hilfe anderer, um notleidenden und mittellosen Menschen wieder zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen“. Die Organisatoren rufen dazu auf, „sich für Einrichtungen der Kinder, Jugend- und Altenhilfe, für Obdachlose, für vom Krieg verfolgte Menschen zu engagieren“ – es stünden dazu „vielfältige ehrenamtliche Möglichkeiten in der Stadt zur Verfügung“ so der Verein weiter. Mit einem Zitat aus der heutigen Meldung leiten wir über zur heutigen Meldung des Vereins: „Für eine armutsfreie, gesunde und harmonische Gesellschaft!“ Weiterlesen »

Jul 172018
 

Genehmigungsunterlagen liegen aus

Die Betreiberfirma des Tanklagers im Voslapper Groden – die „HES Wilhelmshaven GmbH“ – will u.a. einen Teil der seit 2010 stillgelegten Raffinerie nach Umbau einer Vakuum-Destillationsanlage wieder in Betrieb nehmen. Sie will dort aus Rohöl schwefelarmes Dieselöl herausdestillieren. Eine Rückhaltung der schwefelhaltigen Abgase ist nicht vorgesehen…

Heute ist auf der Website der Gewerbeaufsicht sowohl die Amtliche Bekanntmachung (unter http:/www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de und dort unter Pfad „Bekanntmachungen >Oldenburg – Emden – Osnabrück“ ) als auch die „…entscheidungsrelevanten Berichte und Empfehlungen…“ (unter http:/www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de und dort über den Pfad „UVP-pflichtige Vorhaben“) einsehbar.
Die Dokumente liegen zudem beim Wilhelmshavener „Amt für Umweltschutz und Bauordnung“ Gebäude B – auf dem Flur vor Zimmer 223, Freiligrathstr. 420, 26386 Wilhelmshaven aus.

Jun 222018
 

Mit Vollgas voraus!

Die Suedbar-Crew bringt Konfetti ins Leben. Foto: Gegenwind

Die Suedbar-Crew bringt Konfetti ins Leben. Foto: Gegenwind

(iz) Ein Möbelhaus, ein Schlachthof, ein Schwimmbad: jährlich findet die Suedbar an wechselnden, stets außergewöhnlichen und geschichtsträchtigen Orten statt. Seit Wochen fieberte die Fangemeinde der Bekanntgabe der diesjährigen Location entgegen. Heute ließen die Veranstalter die Konfetti-Bombe platzen: Ein früheres Autohaus am Banter Markt wird im August und September Schauplatz der Suedbar 2018.

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Jun 042018
 

Logo ALI

QUEERströmung bei der Ali

Am Dienstag, den 12. Juni 2018, empfängt die Arbeitsloseninitiative Wilhelmshaven/Friesland (ALI) in ihrer öffentlichen Monatsveranstaltung im Wilhelm-Krökel-Saal des Gewerkschaftshauses, Weserstraße 51 in Wilhelmshaven, mit Georg Berner-Waindok einen der Leiter des Projektes QUEERströmung.
Beginn der Veranstaltung ist um 10:00 Uhr. Georg Berner-Waindok referiert über die Arbeit und Ziele von QUEERströmung und stellt unter anderem ein in Deutschland einmaliges Projekt für Regenbogenfamilien vor. Hauptanliegen ist für Gleichberechtigung und Toleranz zu werben, aber auch gegen Homophobie zu streiten.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen

Mai 142018
 

Organisatoren der SUEDBAR kündigen an, ab sofort auf Strohhalme und Schnapsbecher aus Plastik verzichten zu wollen.

(ube) Wo andere sagen: „Geht nicht!“, hat die SUEDBAR es jetzt einfach gemacht. Auf seiner Facebookseite kündigt der Veranstalter ‚Neue Botschaft Sued e.V.‘ an, ab sofort auf Plastik in Form von Strohhalmen und Schnapsbechern verzichten zu wollen. „Milliarden Strohhalme wandern jährlich in den Müll – und stellen neben Flaschendeckeln, Zigarettenstummeln, Lebensmittelverpackungen und Plastikflaschen eine große Gefahr für Meerestiere dar.“ begründet das Orga-Team auf Facebook seine Entscheidung.

suedbar_strohStatt Plastikhalmen gibt es zukünftig echte Bio-Strohhalme aus Roggen und die Schnapsbecher werden wieder aus Glas sein.
Dass die ökologische Alternative ihren Preis hat, verschweigen die Organisatoren dabei nicht: „Wir möchten nicht verheimlichen, dass die umweltfreundlicheren Alternativen auch etwas mehr kosten und sich unsere Ausgaben in dem Bereich durchaus merkbar erhöhen. Hier möchten wir jetzt schon mitteilen, dass keines unserer Getränke dadurch teurer wird – das gute Gefühl ist uns hier Gewinn genug. Die entstandenen Mehrkosten können aber dennoch ganz leicht von euch ausgeglichen werden – indem jeder bei der Bestellung entscheidet, ob er überhaupt einen Strohhalm zum Getränk benötigt. Hier also ruhig mal bei der Bestellung sagen: „Für mich bitte ohne Stroh!“ :-)“

Während der Stadtrat der Verwaltung auferlegt hat, erst einmal zu prüfen, ob man auf stadteigenen Veranstaltungen auf Plastikgeschirr, -becher und -besteck verzichten könne, zeigt hier ein Veranstalter großer Events, dass es einfach geht – wenn man will!

Mai 142018
 

fdp_fraktion

 

 

 

FDP lehnt Logo für Stadtgeburtstag ab

 Pressemitteilung vom 14. Mai 2018 * „Wir halten das Logo mit dem stilisierten Kaiser zum Stadtgeburtstag 2019 für völlig verfehlt,“ sagte FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael von Teichman. „Eine Pickelhaube und ein nach oben gezwirbelter Schnurrbart sind eher die Insignien von Wilhelm II., aber nicht die des Stadtgründers und späteren Kaisers Wilhelm I. Außerdem erinnert das Logo an ein hier gescheitertes Unternehmenskonzept.“
Die FDP-Fraktion wird daher in der kommenden Ratssitzung einen Dringlichkeitsantrag einbringen, um die Verantwortlichen bei Stadt und WTF zu bewegen, hier einen anderen Entwurf zu berücksichtigen. „Wie verlautete, ist die Auswahlkommission auch nicht einhellig für dieses Logo gewesen, so dass es möglich sein muss, unser Stadtjubiläum mit einem überzeugenden Markenzeichen zu bewerben.“

Logo 150 Jahre Wilhelmshaven |bearbeitet Gegenwind

Logo 150 Jahre Wilhelmshaven |bearbeitet Gegenwind

Mai 102018
 

BUND: Auf langen Atem folgt frischer Wind

[SCM]actwin,0,0,0,0;PM_BUND-KG-WHV_2018-05-08_Neuer-Vorstand.pdf - Adobe Acrobat Acrobat 14.05.2018 , 17:21:13

33 Jahre lang war er Kopf und Herz der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven – nun geht Peter Hopp in den „zweiten Ruhestand“.

(Pressemitteilung BUND 8. Mai 2018) Neue erste Vorsitzende ist Imke Zwoch, unterstützt durch Rainer Büscher und Georg Berner-Waindok als stellvertretende Vorsitzende. Auf der Jahreshauptversammlung im Botanischen Garten wurden weiterhin Jochen Martin und Cilli Berberich als Kassenprüfer gewählt, Denise Ahrend und Rainer Büscher vertreten die Kreisgruppe auf der Landesdelegiertenkonferenz aller niedersächsischen Kreisgruppen in Hannover.

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Apr 252018
 

"Krankes Zwitterwesen aus gewinnorientierter Privatwirtschaft und reststaatlicher Fürsorge"

Petition fordert Ausweitung der staatlichen Fördermaßnahmen für Krankenhäuser in Niedersachsen

Ausgebranntes, schlecht entlohntes Personal, Arbeitshetze, Vertrauensverlust bei Patient*innen, Gewinnorientierung, Konkurrenz statt Kooperation, Schließung bzw. Privatisierung von Kliniken: Nicht nur in Wilhelmshaven ist das Krankenhaussystem in der Krise. „Inzwischen hat sich ein ehemals durch das Grundgesetz gestützter Auftrag zur Gesundheitsfürsorge in ein krankes Zwitterwesen aus gewinnorientierter Privatwirtschaft und reststaatlicher Fürsorge entwickelt und ist dabei, sich auf Kosten von Pflegepersonal, Ärzten/innen und Patienten immer stärker zu etablieren“, so die Feststellung von Jürgen Lehnau (Friedeburg) und Wolf-Dietrich Hufenbach (Wilhelmshaven). „Nachdem die Sorgen der Angestellten in den Krankenhäusern auf ein teilweise unerträgliches Maß angestiegen sind“, haben die zwei sich entschlossen, die „Wilhelmshavener Gesundheitspetition“ ins Leben zu rufen. Am 23. April 2018 wurde sie vom Niedersächsischen Landtag zum Mitzeichnen ins Netz gestellt, die Mitzeichnungsfrist endet am 4. Juni 2018. Die Forderung lautet: „Damit die niedersächsischen Krankenhäuser in Zukunft einen besseren wirtschaftlichen Handlungsrahmen durch Investitionen erhalten, bitten wir den Landtag, nicht nur wesentlich größere Budgets zur Verfügung zu stellen, sondern auch die Gesamtstruktur zu hinterfragen und gegebenenfalls einem grundlegendem Wandel zu unterziehen. Neben unserer Forderung an das Land muss diese Petition auch an den Bund weitergereicht werden, da die Situation das ganze Bundesgebiet und damit deren Medizinlandschaft betrifft.“

Hier geht’s zur Petition.

 

 

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