Dez 042016
 

Öffentliche Versammlung

arbeitsloseninitiative-logo

Die letzte öffentliche Versammlung der Arbeitsloseninitiative Wilhelmshaven/Friesland e.V. (Ali) in diesem Jahr findet in einer gemütlichen adventlichen Atmosphäre statt. Der langjährige Veranstaltungsleiter Günter Kreammer wird einen Rückblick auf das in wenigen Tagen auslaufende Jahr geben und einen Blick in die Zukunft wagen.

Auch in diesem Jahr hat der Betriebsrat der Firma Bahlsen dankenswerterweise wieder dafür gesorgt, dass die Ali Kekse und Weihnachtsgebäck auf die Tische im Wilhelm-Krökel-Saal des Gewerkschaftshauses stellen kann. Die öffentliche Veranstaltung findet am 13. Dezember 2016 um 10:00 Uhr in der Weserstraße 54 in Wilhelmshaven statt.

Nach der „überschwenglichen“ Regelbedarfserhöhung zum 1. Januar 2016 von 399,-€ auf 404,- € wird es auch zum Januar 2017 eine „üppige“ Erhöhung des Regelbedarfes von 5,- € geben. Die Arbeitsloseninitiativen, Gewerkschaften und die Sozial- und Wohlfahrtsverbände werfen der Sozialministerin vor, den Regelbedarf auch für das Jahr 2017 kleingerechnet zu haben, damit das soziokulturelle Existenzminimum (Hartz IV) den Niedriglohnbereich nicht gefährdet. Durch solche Trickserei auf Kosten der Sozialleistungsempfänger, wird das Lohnabstandsgebot gewahrt und die Löhne können niedrig bleiben. Ob diese Politik in Zeiten von existierenden Tafeln in vielen Orten der Bundesrepublik Deutschland noch zeitgemäß ist, zweifelt die Ali sehr stark an. Denn dadurch wird die Schere zwischen „Arm und Reich“ noch weiter geöffnet sagte Günter Kraemmer von der Ali.

Nov 302016
 

Grünes Licht für's Weltnaturerbe-Partnerzentrum

Foto: Gegenwind

Foto: Gegenwind

(red) Nun ist es „amtlich“: Die Stadt Wilhelmshaven erhält für den Bau eines Weltnaturerbe-Partnerzentrums am Banter See-Park einen Zuschuss in Höhe von 4 Mio Euro aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“. Heute zeichnete Bundesbau- und Umweltministerin Barbara Hendricks in Berlin das Vorhaben als eines von 16 „Premiumprojekten“ der diesjährigen Förderrunde aus. Eine Delegation aus Vertretern der Stadt und des niedersächsischen Umweltministeriums nahm die Urkunde entgegen.

Weiterlesen »

Nov 182016
 

Ein literarisches Denkmal für ein zerstörtes Baudenkmal

Öffentliche Buchvorstellung am Sonntag, 20.11.2016, um 11 Uhr 30 in der Kunsthalle Wilhelmshaven


Buchcover "Südzentrale."

Südzentrale. Das Buch. Foto: GEGENWIND

(iz) Nach dem Abriss der Südzentrale im August 2015 stand eines fest: Aus dem kollektiven Gedächtnis darf und wird die Südzentrale, die für Geschichte, Identität und auch den jahrelangen Kampf um den Erhalt eines stadtbildprägenden Gebäudes steht, niemals verschwinden. Bereits der 2014 erschienene Film „Die Südzentrale“ hat Geschichte geschrieben. Jetzt hat der Verein zum Erhalt Wilhelmshavener Baukultur ein Buch nachgelegt.

Weiterlesen »

Nov 162016
 

logo-engagierte-stadt

Am kommenden Sonntag (20. November) findet im Hans-Beutz-Haus die 3. Wilhelmshavener Ehrenamtsbörse statt. Von 15 bis 18 Uhr stellen sich Einrichtungen, Vereine, Verbände und Gruppen vor, die sich ehrenamtlich im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich engagieren.

Weiterlesen »

Nov 022016
 

.

vom 2. November 2016

aufgesaugt von Imke Zwoch

 

Die Mitglieder des neu konstituierten Rates der Stadt Wilhelmshaven. Foto. Gegenwind

Die Mitglieder des neu konstituierten Rates der Stadt Wilhelmshaven. Foto: Gegenwind

Die GroKo ist tot – es lebe die GroKo? Diese konstituierende Sitzung des neuen Rates stimmte nicht besonders optimistisch. Bisher hatten CDU und SPD eine Zweidrittel-Mehrheit, jetzt haben sie nur noch 19 der 39 Stimmen. Der Mehrheitsvertrag zwischen den beiden „Volksparteien“ wurde nicht erneuert. Offiziell hat sich die CDU mit der WBV zusammengeschlossen. Das allein reicht hinten und vorne nicht, um Entscheidungen im alten Stil durchzudrücken. Der neue bunte Rat bietet Chancen für sachorientiert wechselnde Mehrheiten. Viele hoffen, dass die SPD, die sich in den letzten fünf Jahren „der rechten Mitte“ unterordnete, sich wieder auf ihre Wurzeln besinnt und ein eigenes Profil zurückgewinnt. Doch auch ohne Vertrag reichen acht der zehn gewählten Sozialdemokraten, um die bisherige Abstimmungs“kultur“ weiterleben zu lassen.

Weiterlesen »

Nov 012016
 

Neues Leben für die Südstadt

Die Preisträger des Plug&Work-Wettbewerbs 2016 vor der Suedlounge. Foto: Imke Zwoch

Der Schlüssel zur Zukunft: Die Preisträger des Plug&Work-Wettbewerbs 2016. vlnr. Eike -Christian Janßen, Tobias Hagemann, Anne Locker, Rebekka Pude, Joel Owona, Manuela Nitschke, Michael Preikschas; hinten OB Andreas Wagner. Foto: Imke Zwoch

(iz) Junge Unternehmen haben in der Anfangsphase oft ein begrenztes Budget. Zudem benötigen sie einen Standort, ein Ladenlokal oder Büroräume, um auf dem Markt Fuß zu fassen. Um solche Unternehmen zu unterstützen, wurde das Projekt „Plug & Work“ ins Leben gerufen. Auch in diesem Jahr konnten sich Interessierte an einem Wettbewerb beteiligen, bei dem als Prämie netto-mietfreie eingerichtete Büro- oder Ladenflächen, Coaching und Netzwerkarbeit für ein Jahr ausgelobt wurden. Die vier Preisträger wurden jetzt im Rahmen einer Netzwerkparty in der Suedlounge vorgestellt.

Weiterlesen »

Okt 112016
 

Fotoausstellung der „JadeWale“ in der Nordseepassage vom 17.10. bis zum 6.11.2016

3schweinswale_izwoch_8p2a3051

Foto: Imke Zwoch

In jedem Frühjahr wird Wilhelmshavens „Südküste“ zur Bühne für ein faszinierendes Naturschauspiel: Zwischen Molenfeuer und Banter Fischerdorf sind Schweinswale auf Beutezug unterwegs und zeigen sich dabei immer wieder an der Wasseroberfläche. Spaziergänger können mit etwas Glück und Geduld direkt vom Strand oder der Hafenkante aus die kleinen Wale sehen, die manchmal nur wenige Meter entfernt auftauchen.

Weiterlesen »

Okt 052016
 

Leckeres und Wissenswertes rund um die älteste bekannte Frucht

BUND-Informationsstand beim Apfelfest

Foto: GEGENWIND

Auch in diesem Jahr gibt es wieder das Wilhelmshavener Apfelfest, das vor einigen Jahren von der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Botanischer Garten, dem Fachbereich Umwelt der Stadt Wilhelmshaven und dem NABU ins Leben gerufen wurde.

Bislang (seit 2012) fand das Fest mit Informationen rund um den Apfel (immer an einem Sonntag Anfang Oktober) im Botanischen Garten an der Gökerstraße statt. Vor genau einem Jahr wurde der Garten, nach über 100jährigem Bestehen an diesem Standort, geschlossen und wird nun am Neuengrodener Weg, angrenzend an den Stadtpark, neu eingerichtet. Da die Bauarbeiten noch im Gange sind, ist der Botanische Garten dieses Mal mit dem Apfelfest zu Gast im Störtebeker-Park.

In den letzten Tagen waren ehrenamtliche Helfer auf Streuobstwiesen in Wilhelmshaven unterwegs, um Äpfel für das Fest zu sammeln. Diese Früchte können auf dem Fest verkostet werden, ebenso wie der Apfelsaft, der dort frisch gepresst wird. Wer leere Flaschen mitbringt, kann gegen Spende Saft mit nach Hause nehmen. Natürlich gibt es auch hausgebackenen Apfelkuchen.

Sie haben einen Apfelbaum im Garten und kennen die Sorte nicht? Fachleute bestimmen die von Ihnen mitgebrachten Äpfel. Fünf Stück je Sorte sind dafür erforderlich.

Dazu gibt es Infostände vom BUND und vom NABU und weiteren Organisationen, Musik und Kinderaktionen. Im Mittelpunkt stehen alte Obstsorten und die Sortenvielfalt und regional wie saisonal erzeugte gesunde Lebensmittel.

Apfelfest am Sonntag, 9. Oktober 2016, 11 – 15 Uhr
im Störtebeker-Park, Freiligrathstraße 426
Okt 042016
 

Fahrrad mit Gitarre

Foto: I. Zwoch

Auch in diesem Jahr führt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) einen bundesweiten Fahrrad-Klimatest durch. Noch bis zum 30. November kann jede/r an dieser Online-Befragung teilnehmen. Das Ausfüllen erfordert maximal 10 Minuten – wenig Aufwand, um Politik und Verwaltung damit eine wichtige Rückmeldung aus Sicht der „Alltagsexperten“ zu geben.

Macht das Radfahren in unserer Stadt Spaß? Sind die Radwege und -spuren in gutem Zustand? Fühlt man sich sicher, wenn man mit dem Rad unterwegs ist?

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrer in Deutschland. Mehr als 100.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2014 mitgemacht und die Fahrradfreundlichkeit in 468 Städten beurteilt. Per Fragebogen haben sie bewertet, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege im Winter geräumt werden und ob sie sich auf dem Fahrrad sicher fühlen. Die Ergebnisse zeigen auf, wo sich Verkehrsplaner und politisch Verantwortliche erfolgreich für besseren Radverkehr einsetzen oder wo sich Radfahrende von ihnen allein gelassen fühlen.

Von der Teilnehmerzahl her schneidet Wilhelmshaven bislang gut ab: Mindestens 50 Teilnehmer/innen (bei Städten bis 100.000 Einwohner) werden als belastbare Datengrundlage benötigt, 210 haben nach letztem Stand (29.9.) bereits mitgemacht. Der Test wird umso aussagekräftiger, je mehr Menschen mitmachen. Deshalb gilt weiterhin der Aufruf: Mitmachen und weitersagen! www.fahrradklima-test.de

Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2017 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte nach vier Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. Die Auszeichnung sollte allerdings wirklich verdient sein: Wichtig ist, die Fragen ehrlich zu beantworten, um damit auch etwas zu bewegen und erforderliche Verbesserungen anzustoßen, und nicht aus reiner „Loyalität“ zum eigenen Wohnort bei jeder Frage Bestnoten zu vergeben.

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet zum siebten Mal statt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den ADFC-Fahrradklima-Test 2016 aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) mit rund 150.000 Euro.

ADFC Kreisgruppe Wilhelmshaven: Schulstraße 14 a, 26384 Wilhelmshaven, Telefon: 04421 / 7 79 83 08, info(..at..)adfc-wilhelmshaven.de.

Öffnungszeiten Infoladen: montags 16-19 Uhr, mittwochs 15-18 Uhr, samstags 10-13:00 Uhr (in der Winterzeit siehe Aushang)

Okt 042016
 

Wilhelmshavener Musikinitiative

musikinitiative

Bunter Musikmix mit „Brainwayve“ und „Klangrisotto“ auf der Backstage-Party 

“Backstage-Bühne” frei! Die Wilhelmshavener Musikinitiative e.V. öffnet am Mittwoch, dem 12. Oktober wieder ihre Experimentierplattform für Musiker in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Pumpwerk in Wilhelmshaven. Los geht es um 21.00 Uhr.
Weiterlesen »

Sep 282016
 

„Die Seeleute nicht vergessen – Fairer Transport hört nicht an den Küsten auf!“

Europäischer Appell gegen Sozialdumping im Transportgewerbe blendet Schifffahrt zu Unrecht aus – Tagung am 10. November in Bremen

„Der Appell acht europäischer Staaten an die EU-Kommission, vehement gegen Sozialdumping im Transportgewerbe vorzugehen, ist ehrenwert – aber leider völlig unzureichend. Die Beschränkung des Appells auf den Straßentransport und die miserable Situation vieler Lkw-Fahrer blendet das Schicksal zigtausender Seeleute völlig aus.“ Mit diesen Worten haben der Förderkreis WATERKANT und das Projekt „Fair Oceans“ den gemeinsamen Brief Deutschlands, Frankreichs, Österreichs, Italiens, Belgiens, Dänemarks, Luxemburgs sowie Norwegens an die Brüsseler Kommission kommentiert.

Weiterlesen »

Sep 132016
 

Erdrutsch für die Etablierten

Grafik: GEGENWIND

Grafik: GEGENWIND

(iz/hk) Um halb neun Uhr am Abend des Wahlsonntags herrschte in der SPD-Zentrale noch verhalten optimistische Stimmung. Als endlich das erste Wahlergebnis, aus F’groden Süd, auf dem Monitor erschien, ein Jubelschrei: Mit über 30% lag die SPD weit vor der CDU. Vier Stunden und 47 Wahlbezirksergebnisse später hatte sich an dieser Reihenfolge nichts geändert, an der Stimmung schon: Mit 26% hatte die SPD Wilhelmshaven ihr historisch schlechtestes Ergebnis eingefahren, für die CDU ist es mit 20% noch desaströser.

Weiterlesen »

Sep 092016
 

Wählen gehen!

wahl

Wahlaufruf des DGB

Gibt es immer noch Unentschlossene, die nicht wissen, was sie am 11.9. wählen sollen?

Soviel steht fest:

Auf jeden Fall wählen gehen!

Auf keinen Fall AfD wählen!

Die GroKo abwählen!

Fünf Jahre lang hat die Koalition aus CDU und SPD im Rat der Stadt ihre Mehrheit von 30 zu 15 Stimmen zelebriert. Traditionelle Werte der SPD waren dabei kaum zu hören oder zu spüren, und die Opposition, die immerhin ein Drittel der WählerInnen zu vertreten hatte, wurde mit Überheblichkeit abgewatscht. Es war eine bleierne Zeit – jetzt muss wieder Leben in die Bude.

Weiterlesen »

Aug 192016
 

DGB-Veranstaltung

stop rechts

Einige neue Einblicke in die Geschichte und die politische Ausrichtung der AfD vermittelte gestern der Stadtverband Wilhelmshaven des DGB. Der Referent, Felix M. Steiner (Zeit-Online Störungsmelder), ging nicht nur auf die Entstehung und Entwicklung der AfD und ihrer Wähler ein, sondern gewährte auch Einblicke in die diversen internen Grabenkämpfe innerhalb der Partei.

Besonders wurde die programmatische Ausrichtung der AfD beleuchtet. Dabei kamen nicht nur einige Widersprüche zu Tage, sondern auch die extrem rechtsorientierte Politik der AfD. Zwar seien noch Unterschiede zu z.B. der NPD auszumachen, in Sprache, Taktik und Teilen der Inhalte seien aber deutliche Überschneidungen feststellbar.

Die Marktradikalität der AfD, die Rentenpläne, der Umgang mit Arbeitslosen, die meisten vorgestellten Positionen der AfD führten zu völligem Unverständnis bei den Zuhörern. Wie können Arbeitslose und Rentner eine Partei wählen, die die Arbeitslosenversicherung abschaffen bzw. privatisieren wollte, die das Rentenalter deutlich heraufsetzen will?

Heikel wurde es, als ein augenscheinlicher AfD-Unterstützer versuchte, die Leugnung des Holocaust zu relativieren. Nach seiner Auffassung müsse die Meinungsfreiheit so weit gehen, dass man auch die Existenz der Konzentrationslager offen abstreiten dürfe.
Diese Haltung deckt sich mit Positionen innerhalb der AfD, die den Straftatbestand der Volksverhetzung ebenso abschaffen wollen, wie sie das Tragen von Nazi-Symbolen wieder erlauben möchten.

Der „Kopf“ der ehemaligen rassistischen Bürgerwehr Wilhelmshaven und Kandidat der AfD Wilhelmshaven für den Rat der Stadt hatte ebenfalls Interesse an der Veranstaltung. Er parkte in dem von seiner Frau geführten Wagen gegenüber dem Veranstaltungsort. Dort verharrte er eine halbe Stunde, zeigte mehrfach den Mittelfinger, um sich dann zu trollen.

 

Den Beitrag haben wir der Facebook-Seite von „Stopp Rechts“ entnommen: stopp rechts 2

 

go Top