Feb 142019
 

Zurück in die Zukunft

Der LNG-Tanker ArcticVoyager (mit 4 roten Tanks) im Europoort Rotterdam. Foto: Kees Torn / flickr / CC BY-SA 2.0

Der LNG-Tanker ArcticVoyager (mit 4 roten Tanks) im Europoort Rotterdam. Foto: Kees Torn / flickr / CC BY-SA 2.0

(red) Seit fast 50 Jahren träumt die hiesige Hafenwirtschaft von einem Flüssiggasterminal am Voslapper Groden. Nun könnte ihre Hoffnung sich erfüllen. Das altbekannte Mantra von Aufschwung und Arbeitsplätzen soll kritische Geister in Schach halten. In Hinblick auf eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Zukunft beziehen der BUND und Bündnis 90 / DIE GRÜNEN klar Stellung gegen Investitionen in eine nicht mehr zeitgemäße Brückentechnologie.

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Feb 072019
 

Jochens Logbuch1

Mi., 06.02.19 Neues zur unendlichen Geschichte vom „Banter See“

Einstimmige Zustimmung vom Umweltausschuss erhielt der Beschlussvorschlag

„Auf Grundlage der gutachtlichen Untersuchungsergebnisse von BIOCONSULT Schuchardt & Scholle GbR werden Überlegungen zur Öffnung des Grodendamms zur Bekämpfung von Cyanobakterienblüten im Banter See eingestellt.“
Das ist zunächst mal eine gute Nachricht!
Vom Tisch ist die Grodendammöffnung deshalb jedoch nicht: Die Öffnung des Grodendamms könnte stattdessen aus städtebaulichen Gründen wieder auf die Tagesordnung gesetzt werden. Man müsse aber erstmal das Ergebnis des in Arbeit befindlichen Tourismuskonzeptes abwarten, erklärte sinngemäß der Stadtrat Oliver Leinert.
Vom Umweltausschuss z.K. genommen wurde zudem ein Vortrag über die erarbeitete „Technische Machbarkeitsstudie zur Öffnung des Grodendamms“: Aus mehreren technischen Varianten haben die Verfasser drei Varianten aufgeführt, die sie als optimal ansehen.
Doch davon kommen nach meinem Dafürhalten wiederum zwei (Einbau eines Durchflussrohres oder enge Öffnung mit fester Überbrückung) nicht in Frage, weil sie nur dem Salzwasserzufluss vom Großen Hafen in den Banter See dienen würden.
Erst die dritte Variante würde die Schiffbarmachung des Banter Sees ermöglichen: Öffnung des Grodendamms mit Klappbrücke.
Das Thema Banter See und Umzu sowie die Öffnung des Grodendamms wird uns wohl weiter in Atem halten…

Jan 232019
 

Kulturinstitutionen und Kulturschaffende unterzeichnen die „Region Nordwest - Erklärung der Vielen“

Über 50 Kulturinstitutionen und Kulturschaffende aus Oldenburg und der Region Nordwest haben am Mittwoch als Erstunterzeichnende die „Region Nordwest – Erklärung der Vielen“ unterschrieben. Damit schließen sie sich der bundesweiten Initiative „Die Vielen“ an, die im Juni 2017 als Zusammenschluss von Künstler*innen und Kulturschaffenden gegründet wurde.

Ziel der „Region Nordwest – Erklärung der Vielen“ ist, sich mit Akteur*innen der Kulturlandschaft – Personen und Institutionen – zu solidarisieren, die von rechtspopulistischen Positionen attackiert oder in Frage gestellt werden. Mit der Erklärung geht auch die Selbstverpflichtung einher, mit Diskussionen, Veranstaltungen und Aktionen aktiv für Demokratie und die Freiheit der Kunst einzutreten. Weiterlesen »

Jan 132019
 

Gelungenes Experiment: Grüner Neujahrsempfang als Netzwerkforum und Ideenschmiede

vlnr: Ratsmitglied Antje Kloster, Kreisverbandsvorsitzender Ulf Berner und MdL Meta Janssen-Kusz begrüßten als Repräsentante*innen von Bündnis 90 / Die Grünen die Gäste des Neujahrsempfangs. Foto: Imke Zwoch

vlnr: Ratsmitglied Antje Kloster, Kreisverbandsvorsitzender Ulf Berner und MdL Meta Janssen-Kusz begrüßten als Repräsentante*innen von Bündnis 90 / Die Grünen die Gäste des Neujahrsempfangs. Foto: Imke Zwoch

(iz) Im Januar findet traditionell der Marathon der Neujahrsempfänge statt. Kommunen, Parteien, Gewerkschaften und andere Institution laden reihum zum Stelldichein für alle, die sehen und gesehen werden wollen. Es gibt Sekt und Häppchen und viel Frontalprogramm mit langen Reden, ordentlich Selbstlob und manchmal etwas Musik. Der Kreisverband BÜNDNIS 90 – DIE GRÜNEN in Wilhelmshaven hat in diesem Jahr als Kontrastprogramm mal ein anderes Format ausprobiert – mit durchschlagendem Erfolg.

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Jan 042019
 

Der Preis des globalen Konsums

Containerschiff MSC Oscar am JadeWeserPort

Die MSC Oscar, Schwesterschiff der MSC Zoe, am JadeWeserPort, März 2015. Foto: Gegenwind

(red) Am 2. Januar verliert die MSC Zoe, eines der drei größten Containerschiffe der Welt, auf ihrem Weg nach Bremerhaven nördlich von Borkum über 270 Container. In den folgenden Tagen werden Elektronikgeräte, Kleidung Schuhe, Möbel, Spielzeug und Unmengen von Plastikverpackungen an Inselstrände und Küsten des Wattenmeeres gespült. Was hunderte freiwillige Helfer an den Stränden einsammeln, ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs: Der Großteil der Container ist gesunken, verrottet am Meeresboden und wird möglicherweise über Jahrzehnte seine Fracht in die Meeresumwelt entlassen. Der Vorfall wirft viele Fragen auf, wir haben dazu Hintergrundinformationen zusammengetragen.

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Dez 272018
 

b_bund

Wer böllern kann, kann auch aufräumen

BUND ruft zu vernünftigem Umgang mit Feuerwerk auf – Einladung zur Aktion „Work after Party“

Presseinformation 27.12.2018 * Jedes Jahr entbrennt vor Silvester die Diskussion, ob Böller und Raketen noch zeitgemäß sind. Denn seit langem sind Auswirkungen bekannt, die den Spaßfaktor infrage stellen: Panikreaktionen bei Tieren und empfindlichen Menschen; eine enorme Feinstaubbelastung; Vermüllung der Natur durch umherfliegende bzw. liegengelassene Feuerwerksreste; Tote und Schwerverletzte durch Feuerwerkskörper, Jahr für Jahr.

Trotz alledem lassen es immer noch etwa 25% der Deutschen zum Jahreswechsel richtig krachen. „Viele sagen, Böllern gehöre für sie an Silvester einfach dazu“, weiß Georg Berner-Waindok, Vorstandsmitglied der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven. „Wir sagen: Zum Böllern gehört dann aber auch das Aufräumen dazu.“ Leider lassen aber viele Böllerfreunde die Reste einfach liegen, ganze Straßenzüge und auch die Stadtnatur bleiben vermüllt zurück.

Am Neujahrstag 2018 wurde allein auf einer kurzen Strecke am Banter See beachtliche Mengen an Feuerwerksmüll gefunden. Foto: BUND

Am Neujahrstag 2018 wurde allein auf einer kurzen Strecke am Banter See beachtliche Mengen an Feuerwerksmüll gefunden. Foto: BUND

Am Neujahrstag 2018 startete die Kreisgruppe zusammen mit den JadeWalen erstmals die Aktion „Work after Party“: Bei einem konstruktiven Neujahrsspaziergang wurden die Hinterlassenschaften der Böllerfreunde von den ehrenamtlichen Naturschützern eingesammelt und ordnungsgemäß entsorgt. Im Fokus standen Grünbereiche und Gewässerufer, die von den Kehrmaschinen der Stadtreinigung nicht erreicht werden. „Rings um den Großen Hafen und den Banter See, längs der Jadeallee und am Südstrand fanden wir unter anderem Hunderte der Schutzhülsen von Raketen-Zündschnüren“, berichtet die BUND-Vorsitzende Imke Zwoch. „Ist es cooler, die Hülsen nach dem Abziehen in die Landschaft zu werfen, statt sie in die Jackentasche zu stecken?“ Zu den Fundstücken gehörten aber auch die Reste der zunehmend beliebten Feuerwerksbatterien, also voluminöse Papp-Blöcke voller Chemikalien nebst Umverpackungen aus Plastikfolie, sowie Sektflaschen und dazugehörige Plastikbecher.

Auch für den kommenden Neujahrstag lädt der BUND zu „Work after Party“ ein. Nicht nur im Stadtsüden direkt am Weltnaturerbe Wattenmeer, sondern überall im Stadtgebiet können Neujahrsspaziergänger mithelfen, die Natur von Feuerwerksresten zu befreien. „Natürlich ist es nicht gerecht, wenn umweltbewusste Menschen den Dreck wegräumen, den andere hinterlassen“, erklärt BUND-Vorstandsmitglied Rainer Büscher. „Aber jedes Stück, dass wir wegräumen, kann keinen Schaden mehr anrichten.“ Plastikteile werden nicht selten von Vögeln verschluckt, Behälter können zur tödlichen Falle werden. In Böden und Gewässern bleibt Plastik nach einem langen Zerfall als Mikroplastik erhalten und schadet Tieren und Pflanzen.

Plastikmüll und andere Feuerwerksreste können Wasservögeln zum Verhängnis werden. Foto: BUND

Plastikmüll und andere Feuerwerksreste können Wasservögeln zum Verhängnis werden. Foto: BUND

„Gleichzeitig soll die Sammelaktion für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Feuerwerk sensibilisieren“, so Georg Berner-Waindok. „Wer sich kritisch zu Feuerwerken äußert, muss damit leben, als Spaßbremse tituliert zu werden. Dann darf man umgekehrt aber auch zeigen, wo der Spaß aufhört, zum Beispiel, indem über das Müllproblem berichtet und diskutiert wird, ob im Bekanntenkreis, in der Schule oder in den Sozialen Medien.“

Aber auch die Störung der Tierwelt durch die weitreichenden Lärm- und Lichteffekte von Feuerwerken bereitet den Naturschützern Sorge. „Die Scheuchwirkung auf Vögel bis hin zu panischen Fluchtreaktionen ist durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegt“, so Imke Zwoch. Aktuell seien vor allem Zugvögel betroffen, die als Wintergäste im Wattenmeer mit Fett- und Kraftreserven haushalten müssen. „Unser Tipp: Auf Feuerwerk verzichten und das eingesparte Geld für einen guten Zweck spenden – das sind zwei gute Taten auf einen Streich.“

Für Fragen und Anregungen: kontakt@bund-wilhelmshaven.de. Hier können auch Fotos und Berichte von eigenen Müllsammelaktionen eingesandt werden.

Okt 242018
 

vom 24. Oktober 2018

aufgefischt von Imke Zwoch

Im Wilhelmshavener Volksmund heißen die Ratssitzungen mittlerweile „der schönste Nachmittag des Monats“. Für die Mehrheitsgruppe war er heute nicht ganz so schön, denn statt des gewohnten Durchmarsches mit SPD-Unterstützung gab es eine Überraschung.

Feuerschiff bleibt!
Feuerschiff "Weser" am Bontekai, Februar 2914. Foto: Gegenwind

Feuerschiff „Weser“ am Bontekai, Februar 2014. Foto: Gegenwind

„Die Aufschieberitis in Wilhelmshaven ist eine gefährliche Krankheit“, sprach die stellvertretende Ratsvorsitzende Christina Heide gegen Ende einer langen Diskussion um die Sanierung des Feuerschiffes „Weser“. Nach einem verzweifelten Ringen von CDU und WBV, die Entscheidung für die Sanierung mal wieder zu vertagen, beschloss der Rat bei seiner heutigen Sitzung mehrheitlich, die Sanierung des historischen Schiffes in Angriff zu nehmen. Dass wir das noch erleben dürfen!

Im März hatte der Rat (nach jahrelangem Hickhack um den Erhalt des Feuerschiffes und der „Kapitän Meyer“) beschlossen, die „Weser“ umfassend zu sanieren, vor das Küstenmuseum zu verlegen und mit einer Ausstellung zukünftig als Teil des Museums zu betreiben. Wunschgemäß legte die Verwaltung bei der heutigen Ratssitzung das Sanierungskonzept inkl. Kostenschätzung plus Ausstellungskonzept zur Freigabe vor. 2,7 Mio Euro wurden veranschlagt, davon 1,4 Mio für die Sanierung des Schiffes, ca. 780.000 € für die Sanierung des Liegeplatzes (wobei der Bontekai ohnehin dringend instandgesetzt werden muss) und ca. 470.000 € für die Ausstellung.

Und was wollten CDU und WBV? Die Entscheidung wieder aufschieben! „Wir legen uns an dieser Stelle nicht fest“, erklärte CDU-Ratsherr Martin Ehlers. Innerhalb der SPD und der Opposition war man sich weniger einig. Frank-Uwe Walpurgis sprach sich ebenfalls fürs Verschieben aus, die FDP einhellig für die Abstimmung hier und jetzt. Im Ergebnis kackte der CDU-WBV-Verschiebe-Antrag mit 17 Ja- gegen 18 Nein-Stimmen ab.

Andreas Tönjes (Die PARTEI) machte einen salomonischen Vorschlag, der vom Ersten Stadtrat Armin Schönfelder unterstützt und konkretisiert wurde: Getrennte Abstimmung über die Sanierung des Schiffes einerseits und die Herstellung des Kais und die Ausstellung andererseits. Das fand jedoch keinen Anklang.

In einem letzten verzweifelten Versuch bemühte Stefan Becker (WBV) ein Hintertürchen der Geschäftsordnung: Antrag auf Rückverweisung in die Ausschüsse – also Vertagung auf einem anderen Weg. Auch dieser Antrag wurde mit 18 Nein-Stimmen vom Tisch gewischt.

Nun führte kein Weg mehr an einer Entscheidung vorbei: Mit 19 Ja-Stimmen gegen 15 Nein-Stimmen (bei einer Enthaltung) wurde die Sanierung des Feuerschiffes auf den Weg gebracht.

Über die Zukunft des Tonnenlegers „Kapitän Meyer“ muss der Rat noch entscheiden. Dessen Sanierung wird vermutlich deutlich weniger kosten als beim Feuerschiff, da der Tonnenleger insgesamt besser „in Schuss“ ist. Dank eines Malheurs ging es mit der „Meyer“ unlängst auch ohne Ratsbeschluss ein Stück vorwärts: Die große Seeschleuse war defekt, die neue Jadewerft hatte dadurch ungewollt freie Kapazitäten – Platz und Zeit, um die „Meyer“ aus dem Wasser zu holen, die Außenhaut von tonnenweise Bewuchs zu befreien und mit einem neuen Anstrich zu versehen. Experten stellten der „Meyer“ ein Schwimmtauglichkeits-Zeugnis für die nächsten 5 Jahre aus. Und wie wurde das alles mal einfach so finanziert? Die Frage beantwortete uns heute OB Andreas Wagner: Mit 50.000 Euro aus dem laufenden Haushalt.
Okt 242018
 

Keinen Schritt zurück - AfD-Parteitag entgegentreten

AfD-Demo_27102018

Die AfD Niedersachsen möchte am 27./28. Oktober 2018 ihren Landesparteitag in Oldenburg in den Weser-Ems Hallen durchführen. Die AfD steht für einen gesellschaftlichen Rollback, mit einer unsozialen, ausgrenzenden und antiemanzipatorischen Politik.

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Okt 132018
 

Keine Kulturwüste in Niedersachsen!

Grafik: Landesbühne

Grafik: Landesbühne

Schock für die Landesbühne Nord und weitere sechs kommunale Theater in Niedersachsen: Im Frühjahr 2018 wurde ihnen eine zusätzliche Förderung von insgesamt 6 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Der Betrag war als Ausgleich unter anderem für bisher nicht gezahlte Tariferhöhungen gedacht. Für die am Limit arbeitenden Theater und ihre Mitarbeiter*innen eine dringend benötigte Stabilisierung. Seit einigen Wochen ist jetzt von dem Geld keine Rede mehr. Wie es ab Januar 2019 weitergeht, steht in den Sternen. In anderen Bundesländern wurden in diesem Jahr die Mittel für Theater in Anerkennung der existentiellen Notwendigkeit substantiell erhöht. Im Ländervergleich liegt Niedersachsen bei den öffentlichen Ausgaben für Kultur je Einwohner ohnehin schon an drittletzter Stelle.

Die Ensembles der niedersächsischen Theater haben sich nun solidarisiert und setzen sich gemeinsam mit ihrem Publikum für die Anpassung der Fördermittel ein. Um bei der niedersächsischen Landesregierung Gehör zu bekommen, werden Unterschriften gesammelt.

hier geht’s zur Online-Petition

Die Möglichkeit zu unterschreiben besteht außerdem während der Vorstellungen in Wilhelmshaven und im Spielgebiet.


Demonstration in Hannover – 24.10., 12 Uhr
Am 24. Oktober wollen alle betroffenen Theater mit ihren Mitarbeiter*innen und Zuschauer*innen vor dem Niedersächsischen Landtag präsent sein und laut ihre Meinung sagen.


Okt 122018
 

Presseinformation der Partei Die PARTEI, Kreisverband Wilhelmshaven

Nach aktuellen Informationen soll das Programm der Landesregierung aus Spd und Cdu zur Förderung der kommunalen Theater ohne Anschlußförderung auslaufen. Von diesem Förderprogramm profitierte neben den Schloßtheater Celle, Deutsches Theater in Göttingen, Theater für Niedersachsen in Hildesheim, Theater Lüneburg, Städtische Bühnen Osnabrück auch die in Wilhelmshaven beheimatete Landesbühne Nord. Dieses Förderprogramm war mit einer jährlichen zusätzlichen Förderung von rund 6 Millionen € vorgegeben und zum teilweisen Ausgleich der Versäumnisse der vergangen Jahre gedacht. Sie bot den Theatern einen gewissen und notwendigen Freiraum für ihre unter Sparzwängen und Verwertungsdiktaten eingeschränkte Arbeit. Vor diesem Hintergrund hat das Land Niedersachsen, die im Koalitionsvertrag beschlossene Erhöhung der Mittel für die Kommunaltheater im Haushalt für das Jahr 2019 komplett gestrichen und damit den Theatern eine verläßliche Perspektive für die nächsten Jahre genommen.

Vor diesem Hintergrund hat das Ratsmitglied Andreas Tönjes (Die PARTEI) nun einen Antrag für die Ratssitzung im Oktober eingebracht, der auch die Streichung sämtlicher freiwilligen Leistungen der Kommune beinhaltet. „Es kann nicht sein, daß wir uns als Kommune stärker einbringen, als es die Landesregierung macht, zumal die Stadt Wilhelmshaven mit der Landesregierung einen Entschuldungspakt geschlossen hat“. Als Beispielhaft bezeichnet Tönjes auch das Vorhaben der Spd/Cdu geführten Landesregierung umfassend bei den nahezu lobby- und wehrlosen Kulturschaffenden zu sparen. „So geht eben Politik, die Wirtschaft fördert die Politiker, die die Wirtschaft fördern. Das mag uns die Glaubwürdigkeit kosten, aber eben kein Geld!“ Das Niedersachsen bei der kulturellen Förderung an drittletzter Stelle bei den öffentlichen Ausgaben für Kultur steht, zeigt aber auch, daß noch Luft nach unten ist, so der Ratsherr. Für Tönjes bedeutet dies In letzter Konsequenz, daß man dann die unter dem Hashtag laufende Aktion #rettedeintheater demnächst in #rettesichwerkann ändern sollte.

Sep 212018
 

[SCM]actwin,0,0,0,0;PM-BIZEBAK_20180921_BI-laedt-zum-Strassenfest.pdf - Adobe Acrobat Acrobat 21.09.2018 , 15:20:44

Bizebak lädt zum Familienfest am Handelshafen ein

Die Bürgerinitiative zum Erhalt der Baukultur am Kanalweg (Bizebak) veranstaltet am 03. Oktober ab 11 Uhr ein großes Familien-Straßen-Fest am Handelshafen um das Städt. Lagerhaus.

Pressemitteilung vom 20. September 2018 * Geplant sind und anderem eine Spielmeile, ein Nachbarschafts-Picknick und eine Ausstellung zum Thema südstädtische Baukultur. Die Bürger werden eingeladen, bereits im Vorfeld ihre Geschichten und Erinnerungen an das Jadebad, den Schlachthof und das Lagerhaus mit den Wilhelmshavener*innen zu teilen. Gern können die Geschichten per Mail an info@bitzebak.de oder an Bizebak, Admiral-Klatt-Straße 20, 26382 Wilhelmshaven per Post gesendet werden.

Für das Nachbarschafts-Picknick sind die Teilnehmer*innen aufgerufen, ihr Lieblingsessen und Getränke mitzubringen und mit den anderen Gästen zu teilen.

Weitere Informationen zu Bizebak: www.bizebak.de

[SCM]actwin,0,0,0,0;BIZEBAK veranstaltet Familienstrassenfest – Bürgerinitiative zum Erhalt der Baukultur am Kanalweg - Google Chrome chrome 21.09.2018 , 15:22:27

Sep 072018
 

(red) Im kommenden Jahr endet die Amtszeit von Oberbürgermeister Andreas Wagner. Er hat bereits kundgetan, dass er sich nicht zur Wiederwahl stellen wird. Während schon seit Wochen öffentlich der Kampf um potenzielle Kandidat*innen für die Wahl 2019 tobt, stellt Ratsmitglied Andreas Tönjes (Die PARTEI) einen Antrag auf die Abwahl von Andreas Wagner. Hier der Wortlaut der Pressemitteilung vom 7.9.2018:

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Sep 022018
 

Hörspielspaziergang auf dem Pfad der Revolution

Schauplatz Marine-Untersuchungsgefängnis. Foto: Claus Schulz

Schauplatz Marine-Untersuchungs-Gefängnis. Foto: Claus Schulz

(iz) Nach der gelungenen Inszenierung von „Feuer aus den Kesseln“ hat die Landesbühne mit Regisseur Michael Uhl und in Kooperation mit Radio Jade und dem Marinemuseum ein „interaktives Revolutionshörspiel“ entwickelt. Auf einer inszenierten Zeitreise durch die Stadt nimmt das Publikum am „Marsch der Matrosen“ teil und wird selbst zu Akteuren der Ereignisse 1917/18.

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Aug 292018
 

Mahnveranstaltung zum 1. September – Antikriegstag 2018

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In diesem Jahr jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Mit dem 01. September erinnern die Gewerkschaften an den Überfall der Deutschen Wehrmacht auf Polen und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 mit über 60 Millionen Toten. Für uns als Gewerkschaften ist es eine unumstößliche Lehre, diesen Tag des Mahnens vor den zerstörerischen Folgen von besinnungslosem Nationalismus und Faschismus zu begehen.

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