Jun 202018
 

Jochens Logbuch

Unser Redaktionsmitarbeiter Jochen ist ein emsiger Radfahrer – und auf seinen Touren durch die Stadt, an den Banter See oder zu einer Ausschusssitzung erfährt und entdeckt er so manches, was für unsere LeserInnen von Interesse ist.

Heute gibt es nun die erste Folge von
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Jun 042018
 

Logo ALI

QUEERströmung bei der Ali

Am Dienstag, den 12. Juni 2018, empfängt die Arbeitsloseninitiative Wilhelmshaven/Friesland (ALI) in ihrer öffentlichen Monatsveranstaltung im Wilhelm-Krökel-Saal des Gewerkschaftshauses, Weserstraße 51 in Wilhelmshaven, mit Georg Berner-Waindok einen der Leiter des Projektes QUEERströmung.
Beginn der Veranstaltung ist um 10:00 Uhr. Georg Berner-Waindok referiert über die Arbeit und Ziele von QUEERströmung und stellt unter anderem ein in Deutschland einmaliges Projekt für Regenbogenfamilien vor. Hauptanliegen ist für Gleichberechtigung und Toleranz zu werben, aber auch gegen Homophobie zu streiten.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen

Mai 142018
 

Organisatoren der SUEDBAR kündigen an, ab sofort auf Strohhalme und Schnapsbecher aus Plastik verzichten zu wollen.

(ube) Wo andere sagen: „Geht nicht!“, hat die SUEDBAR es jetzt einfach gemacht. Auf seiner Facebookseite kündigt der Veranstalter ‚Neue Botschaft Sued e.V.‘ an, ab sofort auf Plastik in Form von Strohhalmen und Schnapsbechern verzichten zu wollen. „Milliarden Strohhalme wandern jährlich in den Müll – und stellen neben Flaschendeckeln, Zigarettenstummeln, Lebensmittelverpackungen und Plastikflaschen eine große Gefahr für Meerestiere dar.“ begründet das Orga-Team auf Facebook seine Entscheidung.

suedbar_strohStatt Plastikhalmen gibt es zukünftig echte Bio-Strohhalme aus Roggen und die Schnapsbecher werden wieder aus Glas sein.
Dass die ökologische Alternative ihren Preis hat, verschweigen die Organisatoren dabei nicht: „Wir möchten nicht verheimlichen, dass die umweltfreundlicheren Alternativen auch etwas mehr kosten und sich unsere Ausgaben in dem Bereich durchaus merkbar erhöhen. Hier möchten wir jetzt schon mitteilen, dass keines unserer Getränke dadurch teurer wird – das gute Gefühl ist uns hier Gewinn genug. Die entstandenen Mehrkosten können aber dennoch ganz leicht von euch ausgeglichen werden – indem jeder bei der Bestellung entscheidet, ob er überhaupt einen Strohhalm zum Getränk benötigt. Hier also ruhig mal bei der Bestellung sagen: „Für mich bitte ohne Stroh!“ :-)“

Während der Stadtrat der Verwaltung auferlegt hat, erst einmal zu prüfen, ob man auf stadteigenen Veranstaltungen auf Plastikgeschirr, -becher und -besteck verzichten könne, zeigt hier ein Veranstalter großer Events, dass es einfach geht – wenn man will!

Mai 142018
 

fdp_fraktion

 

 

 

FDP lehnt Logo für Stadtgeburtstag ab

 Pressemitteilung vom 14. Mai 2018 * „Wir halten das Logo mit dem stilisierten Kaiser zum Stadtgeburtstag 2019 für völlig verfehlt,“ sagte FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael von Teichman. „Eine Pickelhaube und ein nach oben gezwirbelter Schnurrbart sind eher die Insignien von Wilhelm II., aber nicht die des Stadtgründers und späteren Kaisers Wilhelm I. Außerdem erinnert das Logo an ein hier gescheitertes Unternehmenskonzept.“
Die FDP-Fraktion wird daher in der kommenden Ratssitzung einen Dringlichkeitsantrag einbringen, um die Verantwortlichen bei Stadt und WTF zu bewegen, hier einen anderen Entwurf zu berücksichtigen. „Wie verlautete, ist die Auswahlkommission auch nicht einhellig für dieses Logo gewesen, so dass es möglich sein muss, unser Stadtjubiläum mit einem überzeugenden Markenzeichen zu bewerben.“

Logo 150 Jahre Wilhelmshaven |bearbeitet Gegenwind

Logo 150 Jahre Wilhelmshaven |bearbeitet Gegenwind

Mai 102018
 

BUND: Auf langen Atem folgt frischer Wind

[SCM]actwin,0,0,0,0;PM_BUND-KG-WHV_2018-05-08_Neuer-Vorstand.pdf - Adobe Acrobat Acrobat 14.05.2018 , 17:21:13

33 Jahre lang war er Kopf und Herz der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven – nun geht Peter Hopp in den „zweiten Ruhestand“.

(Pressemitteilung BUND 8. Mai 2018) Neue erste Vorsitzende ist Imke Zwoch, unterstützt durch Rainer Büscher und Georg Berner-Waindok als stellvertretende Vorsitzende. Auf der Jahreshauptversammlung im Botanischen Garten wurden weiterhin Jochen Martin und Cilli Berberich als Kassenprüfer gewählt, Denise Ahrend und Rainer Büscher vertreten die Kreisgruppe auf der Landesdelegiertenkonferenz aller niedersächsischen Kreisgruppen in Hannover.

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Apr 252018
 

"Krankes Zwitterwesen aus gewinnorientierter Privatwirtschaft und reststaatlicher Fürsorge"

Petition fordert Ausweitung der staatlichen Fördermaßnahmen für Krankenhäuser in Niedersachsen

Ausgebranntes, schlecht entlohntes Personal, Arbeitshetze, Vertrauensverlust bei Patient*innen, Gewinnorientierung, Konkurrenz statt Kooperation, Schließung bzw. Privatisierung von Kliniken: Nicht nur in Wilhelmshaven ist das Krankenhaussystem in der Krise. „Inzwischen hat sich ein ehemals durch das Grundgesetz gestützter Auftrag zur Gesundheitsfürsorge in ein krankes Zwitterwesen aus gewinnorientierter Privatwirtschaft und reststaatlicher Fürsorge entwickelt und ist dabei, sich auf Kosten von Pflegepersonal, Ärzten/innen und Patienten immer stärker zu etablieren“, so die Feststellung von Jürgen Lehnau (Friedeburg) und Wolf-Dietrich Hufenbach (Wilhelmshaven). „Nachdem die Sorgen der Angestellten in den Krankenhäusern auf ein teilweise unerträgliches Maß angestiegen sind“, haben die zwei sich entschlossen, die „Wilhelmshavener Gesundheitspetition“ ins Leben zu rufen. Am 23. April 2018 wurde sie vom Niedersächsischen Landtag zum Mitzeichnen ins Netz gestellt, die Mitzeichnungsfrist endet am 4. Juni 2018. Die Forderung lautet: „Damit die niedersächsischen Krankenhäuser in Zukunft einen besseren wirtschaftlichen Handlungsrahmen durch Investitionen erhalten, bitten wir den Landtag, nicht nur wesentlich größere Budgets zur Verfügung zu stellen, sondern auch die Gesamtstruktur zu hinterfragen und gegebenenfalls einem grundlegendem Wandel zu unterziehen. Neben unserer Forderung an das Land muss diese Petition auch an den Bund weitergereicht werden, da die Situation das ganze Bundesgebiet und damit deren Medizinlandschaft betrifft.“

Hier geht’s zur Petition.

 

 

Apr 232018
 

fdp_fraktion

 

 

 

FDP verlangt transparentes Grün-Pflegekonzept

Pressemitteilung vom 23. April 2018 * „Viele Bürger haben mit Unverständnis auf die diversen Baumfällaktionen durch die Stadt im Winter und Vorfrühjahr dieses Jahres reagiert“, sagte FDP-Ratsherr Dr. Günther Schulte, der auch Mitglied im Umweltausschuss ist. „Der jetzt gerade vom Rat gebilligte Landschaftsrahmenplan muss der Maßstab für alle Arbeiten im Grünbereich sein. Dazu gehört, dass nur Bäume gefällt werden, die tatsächlich erkrankt sind oder ein Sicherheitsproblem darstellen. Das war an der Kreuzung Göker-/Rheinstraße sicherlich nicht der Fall. Hier sind die Bäume einer Baumaßnahme zum Opfer gefallen, die auch anders hätte gestaltet werden können.“
Schulte kritisierte auch die bereits Mitte April einsetzenden Mäharbeiten auf städtischen Flächen: „Gerade die Frühblüher sind für Insekten von größter Wichtigkeit, nun sind viele Flächen wie im Brommygrün gemäht und damit für dieses Jahr ausgefallen. Offenbar geht man bei TBW nach Schema F vor und hat den Rückgang von Insekten und Vögeln noch nicht zur Kenntnis genommen“. Die FDP fordert ein umfassendes Pflegekonzept für die gesamte Stadt, das sich in erster Linie an den Notwendigkeiten von Biodiversität, Umwelt- und Klimaschutz orientiert.

Apr 182018
 

Betroffene werden nicht informiert und zustehende Gelder bleiben aus!

Höhere Angemessenheitsgrenzen bei den Kosten der Unterkunft in Wilhelmshaven

Pressemitteilung der Ali vom 18. April 2018 * Mittlerweile ist es drei Monate her, dass die Miete in Wilhelmshaven bei beiden Grundsicherungen erhöht wurde. Das betrifft also alle die Menschen, welche Leistungen wie das sogenannte Hartz IV nach dem SGB II oder Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter zu ihrer Rente, bzw. Erwerbsminderungsrente nach dem SGB XII beziehen. Ab dem 01. Januar 2018 wurden die Angemessenheitsgrenzen vom Institut für Umwelt und Wohnen in Darmstadt erheblich heraufgesetzt. Die Notwendigkeit ergab sich aus der Tatsache, dass in den letzten Jahren die Mieten auch in Wilhelmshaven erheblich gestiegen sind und in 2017 von vielen Vermietern sowie auch den Wohnungsbaugesellschaften nochmals Mieterhöhungen vorgenommen wurden. Weiterlesen »

Apr 112018
 

"Bremen Zwei Unterwegs" lädt zur Diskussion über die gescheiterten Outlet-Pläne ein

Der Bart ist ab. Foto: Gegenwind

„Und tschüs“ müsste jetzt auf einer Bauzaun-Plane stehen. Foto: Gegenwind

(red) Seit Anfang April ist klar: Das „Wilhelms Outlet“ wird nicht gebaut. Die letzte Frist, die dem Projektentwickler Jan D. Leuze gesetzt wurde, um die Finanzierung nachzuweisen, ist verstrichen. Schwamm drüber? Nein, sagt Radio-Bremen-Redakteur Christian Erber. Denn das jahrelange Hickhack hat einigen Flurschaden hinterlassen und sowas darf sich nicht wiederholen. Am kommenden Mittwoch, 18. April 2018, ist Radio Bremen Zwei in Wilhelmshaven, um mit Beteiligten und Kritikern auf dem Podium und im Publikum zu sprechen. Neben der Analyse des Desasters wird es aber auch einen konstruktiven Blick in die Zukunft geben: Was soll statt des „Wilhelms-Outlet“ in der Wilhelmshavener City gebaut werden?

Die Sendung wird am 18. April von 14.30 bis 15.30 Uhr im Mietercafe der SPAR + BAU (Mozartstraße 40) aufgezeichnet und am selben Tag von 18.05 bis 19 Uhr auf Bremen Zwei ausgestrahlt. Alle Interessierten sind dazu eingeladen.

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Mrz 262018
 

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Breites Bündnis lädt ein

Das Leid der Tausenden in den aktuellen Krisen-, Konflikt- und Kriegsregionen dieser Welt ist für ein breites Bündnis aus Parteien und Organisationen Anlass, hier in Wilhelmshaven am Ostermontag eine Friedenskundgebung unter dem Motto:

„Wilhelmshavener Friedensmarsch“

zu veranstalten.
Wir wollen den Menschen aus Wilhelmshaven und der Umgebung ein Angebot machen, ihrer Sorge und ihre Ablehnung gegenüber Krieg, Tod und Terror Ausdruck zu verleihen. Neben Redebeiträgen der Veranstalter, wird Katja Keul (MdB / GRÜNE) als Hauptrednerin erwartet.
Am 02. April 2018, ab 15 Uhr treffen sich alle interessierten Teilnehmer*innen auf dem Valoisplatz.
Die Demonstrationsroute verläuft über die Jadeallee, die Südstrandstraße, die Kaiser-Wilhelm-Brücke und zurück über die Weserstraße zum Valoisplatz.


Veranstaltet bzw. unterstützt wird der Wilhelmshavener Friedensmarsch von: BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN (Initiator), JUSOS in der SPD Wilhelmshaven, DIE LINKE. Wilhelmshaven, Freie Liste Wilhelmshaven [B|A|S|U], Gegenwind – Zeitung für Arbeit, Frieden und Umweltschutz, Schlicktown Magazin, Gay in WHV, QUEERströmung e.V., Neue Botschaft Sued e.V.

Mrz 202018
 

Grafik: Antje Kloster

(red) Auf Initiative von B’90/Die Grünen Wilhelmshaven wird in diesem Jahr nach langer Zeit wieder ein Ostermarsch  in WHV stattfinden. „Das Leid von Tausenden in den aktuellen Krisen-, Konflikt- und Kriegsregionen dieser Welt ist für uns Anlass, hier in Wilhelmshaven am Ostermontag eine Friedensdemo zu veranstalten“, so die Initiator*innen. „Wir wollen den Menschen aus Wilhelmshaven und der Umgebung ein Angebot machen, ihrem Frust und ihrer Ablehnung gegenüber Krieg, Tod und Terror Ausdruck zu verleihen.“

Zum Auftakt treffen sich die Teilnehmer*innen am Ostermontag um 15 Uhr auf dem Valoisplatz. Die Demoroute verläuft über die Jadeallee, die Südstrandstraße, die K.-W.-Brücke und zurück über die Weserstraße.

Es handelt sich nicht um eine parteipolitische Veranstaltung, die Grünen Wilhelmshaven wollten zunächst einen Aufschlag machen und suchen weiter nach gleichberechtigten Bündnispartnern. Vereine und andere Organisationen und Einzelpersonen sind eingeladen, den Aufruf zu unterstützen. Interessierte können auch an einem Bastelabend für Plakate und Banner teilnehmen.

Aktuelle Infos gibt es auf der Facebook-Seite „Friedensmarsch Wilhelmshaven“. Anmeldung / Rückfragen: info(at)gruene-wilhelmshaven.de

 

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