Sep 282018
 

Keine Kulturwüste in Niedersachsen!

Grafik: Landesbühne

Grafik: Landesbühne

Schock für die Landesbühne Nord und weitere sechs kommunale Theater in Niedersachsen: Im Frühjahr 2018 wurde ihnen eine zusätzliche Förderung von insgesamt 6 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Der Betrag war als Ausgleich unter anderem für bisher nicht gezahlte Tariferhöhungen gedacht. Für die am Limit arbeitenden Theater und ihre Mitarbeiter*innen eine dringend benötigte Stabilisierung. Seit einigen Wochen ist jetzt von dem Geld keine Rede mehr. Wie es ab Januar 2019 weitergeht, steht in den Sternen. In anderen Bundesländern wurden in diesem Jahr die Mittel für Theater in Anerkennung der existentiellen Notwendigkeit substantiell erhöht. Im Ländervergleich liegt Niedersachsen bei den öffentlichen Ausgaben für Kultur je Einwohner ohnehin schon an drittletzter Stelle.

Die Ensembles der niedersächsischen Theater haben sich nun solidarisiert und setzen sich gemeinsam mit ihrem Publikum für die Anpassung der Fördermittel ein. Um bei der niedersächsischen Landesregierung Gehör zu bekommen, werden Unterschriften gesammelt.

hier geht’s zur Online-Petition

Die Möglichkeit zu unterschreiben besteht außerdem während der Vorstellungen in Wilhelmshaven und im Spielgebiet.


Demonstration in Hannover – 24.10., 12 Uhr
Am 24. Oktober wollen alle betroffenen Theater mit ihren Mitarbeiter*innen und Zuschauer*innen vor dem Niedersächsischen Landtag präsent sein und laut ihre Meinung sagen.


Sep 212018
 

[SCM]actwin,0,0,0,0;PM-BIZEBAK_20180921_BI-laedt-zum-Strassenfest.pdf - Adobe Acrobat Acrobat 21.09.2018 , 15:20:44

Bizebak lädt zum Familienfest am Handelshafen ein

Die Bürgerinitiative zum Erhalt der Baukultur am Kanalweg (Bizebak) veranstaltet am 03. Oktober ab 11 Uhr ein großes Familien-Straßen-Fest am Handelshafen um das Städt. Lagerhaus.

Pressemitteilung vom 20. September 2018 * Geplant sind und anderem eine Spielmeile, ein Nachbarschafts-Picknick und eine Ausstellung zum Thema südstädtische Baukultur. Die Bürger werden eingeladen, bereits im Vorfeld ihre Geschichten und Erinnerungen an das Jadebad, den Schlachthof und das Lagerhaus mit den Wilhelmshavener*innen zu teilen. Gern können die Geschichten per Mail an info@bitzebak.de oder an Bizebak, Admiral-Klatt-Straße 20, 26382 Wilhelmshaven per Post gesendet werden.

Für das Nachbarschafts-Picknick sind die Teilnehmer*innen aufgerufen, ihr Lieblingsessen und Getränke mitzubringen und mit den anderen Gästen zu teilen.

Weitere Informationen zu Bizebak: www.bizebak.de

[SCM]actwin,0,0,0,0;BIZEBAK veranstaltet Familienstrassenfest – Bürgerinitiative zum Erhalt der Baukultur am Kanalweg - Google Chrome chrome 21.09.2018 , 15:22:27

Sep 072018
 

(red) Im kommenden Jahr endet die Amtszeit von Oberbürgermeister Andreas Wagner. Er hat bereits kundgetan, dass er sich nicht zur Wiederwahl stellen wird. Während schon seit Wochen öffentlich der Kampf um potenzielle Kandidat*innen für die Wahl 2019 tobt, stellt Ratsmitglied Andreas Tönjes (Die PARTEI) einen Antrag auf die Abwahl von Andreas Wagner. Hier der Wortlaut der Pressemitteilung vom 7.9.2018:

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Sep 022018
 

Hörspielspaziergang auf dem Pfad der Revolution

Schauplatz Marine-Untersuchungsgefängnis. Foto: Claus Schulz

Schauplatz Marine-Untersuchungs-Gefängnis. Foto: Claus Schulz

(iz) Nach der gelungenen Inszenierung von „Feuer aus den Kesseln“ hat die Landesbühne mit Regisseur Michael Uhl und in Kooperation mit Radio Jade und dem Marinemuseum ein „interaktives Revolutionshörspiel“ entwickelt. Auf einer inszenierten Zeitreise durch die Stadt nimmt das Publikum am „Marsch der Matrosen“ teil und wird selbst zu Akteuren der Ereignisse 1917/18.

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Aug 292018
 

Mahnveranstaltung zum 1. September – Antikriegstag 2018

DGB Logo

In diesem Jahr jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Mit dem 01. September erinnern die Gewerkschaften an den Überfall der Deutschen Wehrmacht auf Polen und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 mit über 60 Millionen Toten. Für uns als Gewerkschaften ist es eine unumstößliche Lehre, diesen Tag des Mahnens vor den zerstörerischen Folgen von besinnungslosem Nationalismus und Faschismus zu begehen.

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Aug 262018
 

Gedenken an den Matrosenaufstand

Der Arbeitskreis "November-Revolution Wilhelmshaven" auf dem Köbis-Reichpietsch-Platz. Foto: Imke Zwoch

Der Arbeitskreis „November-Revolution Wilhelmshaven“ auf dem Köbis-Reichpietsch-Platz. Foto: Imke Zwoch

(iz) Im Rahmen einer Gedenkveranstaltung an den Matrosenaufstand von 1917/18 wurde heute der alte Rathausplatz in der Wilhelmshavener Südstadt (Göker-/ Ecke Rheinstraße) in „Köbis-Reichpietsch-Platz“ umbenannt. Der Anlass: Am 26. August 1917 verhängte das Marine-Gericht Wilhelmshaven die Todesurteile gegen den Heizer Albin Köbis und den Matrosen Max Reichpietsch, die als Anführer des Aufstandes galten, der ein Jahr später zum Kriegsende erneut entflammte und das Ende des Kaiserreichs besiegelte. Beide wurden am 5. September 1917 auf dem Schießplatz in Köln-Wahn hingerichtet. Initiiert wurde diese – vorerst symbolische – Platzbenennung vom Arbeitskreis „November-Revolution Wilhelmshaven“.

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Aug 242018
 

Freiräume statt Vorurteile

Veranstaltung "Platz nehmen" im Friedrich-Wilhelm-Park

Foto: Gegenwind

(iz) Wenn Jugendliche sich an Parkbänken oder ähnlichen Plätzen im öffentlichen Raum versammeln, wird ihnen oftmals mit Argwohn begegnet – manchmal berechtigt, meistens aber nicht. Mit dem Aktionstag „Platz nehmen“ will die Jugendpflege für mehr Akzeptanz gegenüber dem Nachwuchs werben.

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Aug 242018
 

Protest gegen Hähnchenmast in Schortens

Protest gegen den geplanten Hähnchenmastbetrieb in Schortens. Foto: Gegenwind

Protest gegen den geplanten Hähnchen-Mastbetrieb in Schortens. Foto: Gegenwind

(iz) Die Stadt Schortens plant in Ostiem ein neues Wohngebiet. Jetzt will ein Landwirt in unmittelbarer Nähe einen Maststall für 80.000 Hähnchen errichten. Auf Einladung der SPD Schortens versammelten sich etwa 300 Bürger*innen zu einer Demonstration und Kundgebung.

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Aug 142018
 

Arbeitskreis »November-Revolution Wilhelmshaven«

Revolution_logo

VERANSTALTUNGEN zum Gedenken an die roten Wilhelmshavener Matrosen vor 100 Jahren sowie die damaligen revolutionären Ereignisse in der hiesigen Region

Für eine Welt ohne kapitalistische Ausbeutung, Unterdrückung und imperialistische Kriege

Der Arbeitskreis »November-Revolution Wilhelmshaven« sieht seine Aufgabe darin, sich mit den historischen Verhältnissen in Wilhelmshaven, die zur Revolution führten, auseinanderzusetzen und darzustellen, welche Ziele die Arbeiter und Soldaten damals verfolgten und welche politischen Kräfte der Revolution entgegenstanden – kurz gesagt: Wer ein Interesse an der Verlängerung des Krieges hatte, wer den Krieg beendete und was auf das Kaiserreich folgen sollte.

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Aug 082018
 

Das Meer muss es auslöffeln

Mit „Straßenkunst“ der besonderen Art war der BUND beim StreetArt-Festival vertreten: 1.758 Plastik-Eislöffel sorgten für intensive Gespräche über die Vermüllung der Natur

Foto: Imke Zwoch

Foto: Imke Zwoch

Sommerzeit ist Eiszeit. Hunderte Portionen Speiseeis werden täglich allein am Südstrand verkauft, mittlerweile gehört fast überall ein bunter Eislöffel aus Plastik dazu. Wohin damit, wenn das Eis und die Waffel aufgegessen sind? Eigentlich in den Mülleimer, davon gibt es auf der Promenade genug. Tatsächlich landet ein großer Teil der Löffel in der Natur. Neben „to-go“-Bechern, Plastikflaschen und -tüten, Zigarettenkippen und Resten von Luftballons gehören die Eislöffel zu den häufigsten Fundstücken, die Mitglieder der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven und der JadeWale täglich bei ihren Rundgängen entdecken, einsammeln und entsorgen.

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Aug 042018
 

Florian Wiese: Club der Visionäre

Seit mehreren Wochen findet die Sommerreihe „Zehn Reden für die Stadt“ zum 150-jährigen Stadtjubiläum Wilhelmshavens statt. Sie wird veranstaltet vom Ev.-luth. Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven, der Citykirche Wilhelmshaven (Christus- und Garnisonkirche) und vom Rogate-Kloster Sankt Michael zu Berlin.
Wir dokumentieren die Rede des Wilhelmshavener Ratsherrn Florian Wiese (Die Linke)

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Aug 022018
 

Einnahmen des Tagesflohmarktes im PiratenAmüseum gespendet

(Suedbar/Jens Bertram) Sich selbst Konfetti ins Leben pusten – das ist ja bekanntlich das Motto der Suedbar in Wilhelmshaven. Dem gemeinnützigen Verein Neue Botschaft Sued e.V ist durchaus bewusst, dass es nicht alle Menschen schaffen, sich selbst Konfetti ins Leben zu pusten. Der Verein, welcher auch Veranstalter der SUEDBAR ist, fordert hier die „Hilfe anderer, um notleidenden und mittellosen Menschen wieder zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen“. Die Organisatoren rufen dazu auf, „sich für Einrichtungen der Kinder, Jugend- und Altenhilfe, für Obdachlose, für vom Krieg verfolgte Menschen zu engagieren“ – es stünden dazu „vielfältige ehrenamtliche Möglichkeiten in der Stadt zur Verfügung“ so der Verein weiter. Mit einem Zitat aus der heutigen Meldung leiten wir über zur heutigen Meldung des Vereins: „Für eine armutsfreie, gesunde und harmonische Gesellschaft!“ Weiterlesen »

Jul 172018
 

Genehmigungsunterlagen liegen aus

Die Betreiberfirma des Tanklagers im Voslapper Groden – die „HES Wilhelmshaven GmbH“ – will u.a. einen Teil der seit 2010 stillgelegten Raffinerie nach Umbau einer Vakuum-Destillationsanlage wieder in Betrieb nehmen. Sie will dort aus Rohöl schwefelarmes Dieselöl herausdestillieren. Eine Rückhaltung der schwefelhaltigen Abgase ist nicht vorgesehen…

Heute ist auf der Website der Gewerbeaufsicht sowohl die Amtliche Bekanntmachung (unter http:/www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de und dort unter Pfad „Bekanntmachungen >Oldenburg – Emden – Osnabrück“ ) als auch die „…entscheidungsrelevanten Berichte und Empfehlungen…“ (unter http:/www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de und dort über den Pfad „UVP-pflichtige Vorhaben“) einsehbar.
Die Dokumente liegen zudem beim Wilhelmshavener „Amt für Umweltschutz und Bauordnung“ Gebäude B – auf dem Flur vor Zimmer 223, Freiligrathstr. 420, 26386 Wilhelmshaven aus.

Jun 222018
 

Mit Vollgas voraus!

Die Suedbar-Crew bringt Konfetti ins Leben. Foto: Gegenwind

Die Suedbar-Crew bringt Konfetti ins Leben. Foto: Gegenwind

(iz) Ein Möbelhaus, ein Schlachthof, ein Schwimmbad: jährlich findet die Suedbar an wechselnden, stets außergewöhnlichen und geschichtsträchtigen Orten statt. Seit Wochen fieberte die Fangemeinde der Bekanntgabe der diesjährigen Location entgegen. Heute ließen die Veranstalter die Konfetti-Bombe platzen: Ein früheres Autohaus am Banter Markt wird im August und September Schauplatz der Suedbar 2018.

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