Hannes

Mrz 302020
 

Was mache ich, wenn ich einen HIV-Test brauche?

Pressemitteilung  vom 30. März 2020 * Die Aids-Hilfe Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund ist für den Publikumsverkehr geschlossen und kann in der aktuellen Situation den begleiteten HIV-Selbsttest mit persönlicher Beratung nicht anbieten. Auch in den Gesundheitsämtern in der Region fallen Beratungen und Testangebote zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen durch die Aids-Hilfe bis auf weiteres aus.

Für alle, die einen HIV-Test benötigen, gibt es eine Lösung, die eine Testung trotzdem möglich macht.

  1. Während der Öffnungszeiten der Beratungsstelle in der Paul-Hug-Straße 60 öffnen die Berater*innen ein Fenster neben der Tür und übergeben den HIV-Selbsttest für die Durchführung zu Hause.
  2. In diesem Päckchen ist alles enthalten, was für die sichere Durchführung des Testes benötigt wird.
  3. Zu Hause angekommen kann der Test durchgeführt werden.
  4. Während der Öffnungszeiten bieten die Berater*innen eine telefonische Begleitung der Testdurchführung an. (Telefonnummer: 0442121149 oder 0442119411). Außerdem gibt es die Möglichkeit, weitere Fragen zur sexuellen und geschlechtlichen Gesundheit zu klären.
  5. Sollte der Test ein reaktives (“positives“) Ergebnis ermitteln, stellen die Berater*innen einen Kontakt zu den Gesundheitsämtern der Region her, die dann einen Termin zum sogenannten Bestätigungstest anbieten.
  6. Eine weitere gute Hilfe ist das Video der Herstellerfirma, das die Durchführung sehr gut erläutert und durch den Test begleitet. Zu finden bei „Youtube“ unter folgendem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=ThzGuUB5bLw

Anmerkung: In der aktuellen Situation wird der Test kostenlos abgegeben, Spenden für die Arbeit der Aids-Hilfe sind aber willkommen. Weitere Informationen unter www.wilhelmshaven.aidshilfe.de

 

Inhalt des Testpaketes

Testkassette des HIV-Selbsttestes

Mrz 182020
 

Weitere Diskussion um Hotelbau am Bismarckplatz notwendig

Pressemitteilung vom 18. März 2020 * „Wir hätten uns gewünscht, dass die Verwaltung Vertreter der DEHOGA zum Tagesordnungspunkt „Hotelbau Bismarckplatz“ eingeladen hätte und somit von den Fachleuten eine Meinungsäußerung leicht möglich gewesen wäre“ sagte FDP-Ratsmitglied Dr. Günther Schulte, Mitglied im Ausschuss für Planen und Bauen zur jetzt erneut anlaufenden Diskussion um das Hotelprojekt. „Auch zu meiner Frage, ob es sich hier um ein vorhabenbezogenes Projekt handelt und tatsächlich ein „Investor“ zur Verfügung steht, gab es leider keine befriedigende Auskunft.“

FDP/FW-Gruppensprecher Dr. Michael von Teichman wies darauf hin, dass die FDP-Fraktion schon im August 2018 gefordert hatte, zunächst das Tourismusprogramm zu beschließen und umzusetzen, auch die Wirtschaftsförderung in Gang zu bringen. „Hier wird das Pferd von hinten aufgezäumt, denn unsere damaligen Forderungen sind keineswegs umgesetzt und so können wir die Bedenken der DEHOGA durchaus verstehen. Wir möchten, dass im Zuge des weiteren Planverfahrens die Fachleute aus der Hotellerie intensiv einbezogen werden, das ist nach unserer Kenntnis bisher nicht geschehen und wurde eigentlich zugesagt.“

Von Teichman weist auch auf das sogenannte Hotelgutachten hin. „Wir haben davon nichts gehalten, aber nun ist es einmal da und gerade diejenigen, die es in Auftrag gegeben haben, sollte es nun berücksichtigen.“ Das Gutachten sieht ein weiteres Hotel im 2-3-Sterne-Segment kritisch und spricht von „Kannibalisierung“, die zu vermeiden ist. Außerdem sei die Kapazität an Tagungshotels durchaus angemessen.

 

Mrz 122020
 

Gemeinsam Wilhelmshaven voran bringen

Presseinformation vom 12. März 2020 * Frank Uwe Walpurgis ist neuer Vorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft Wilhelmshaven (UWG WHV). Er löst Horst Erbe ab, der aufgrund seiner beruflichen Verpflichtung bei der Bundeswehr in nächster Zeit häufig ortsabwesend sein wird und deshalb das Amt nicht voll ausüben könnte. Die Versammlung dankte Erbe und auch den anderen Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit und der Vorstand wurde nach dem Rechenschaftsbericht und anschließender Aussprache auch einstimmig entlastet. Auf großes Interesse der Versammlung stießen die Berichte aus Rat und Ortsrat, wonach engagiert diskutiert wurde.

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Mrz 102020
 

Tarifrunde: Lange Fahrerei zur Baustelle soll bezahlt werden

Wilhelmshaven: Mehr Geld für 720 Bauarbeiter gefordert

Pressemitteilung vom 10. März 2020 * Volle Auftragsbücher, Rekordumsätze, langes Warten auf Handwerker – die Baubranche boomt: Davon sollen jetzt auch die 720 Bauarbeiter in Wilhelmshaven profitieren. Für sie fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in der anstehenden Tarifrunde ein Lohn-Plus von 6,8 Prozent – mindestens aber 230 Euro mehr im Monat. Für Azubis soll es 100 Euro mehr pro Monat geben. Außerdem verlangt die IG BAU, dass lange Fahrzeiten zur Baustelle bezahlt werden. Die Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern beginnen am 19. März in Berlin.

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Mrz 042020
 

Konferenz zur Nationalpark-Entwicklungszone positiv verlaufen

Pressemitteilung vom 4. März 2020 * „Wir werten den Verlauf der ausführlichen Diskussion zum möglichen Beitritt der Stadt zu einer Entwicklungszone des Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer positiv“, sagte FDP/FW-Gruppensprecher Dr. Michael von Teichman. An der Veranstaltung im Pumpwerk hätten neben Vertretern der Stadt (Ratsmitglieder, Verwaltung) zahlreiche Umweltorganisationen, Verantwortliche der Wirtschaft (AWV, WHV) und Landwirte teilgenommen, die zu einer lebhaften Diskussion beigetragen hätten. „Die sachlichen Vorträge aus der Nationalparkverwaltung, insbesondere aber durch Herrn Marušić konnten schon viele Vorurteile beseitigen. Wir haben uns für eine vorurteilsfreie Beurteilung des Projekts ausgesprochen und darauf gedrungen, dass alle Interessentengruppen, insbesondere auch Wirtschaft und Landwirtschaft dauerhaft in den Prozess einbezogen werden wie es auch der Rat auf unseren Antrag beschlossen hat.“ Natürlich gäbe es weiterhin Vorbehalte von Wirtschaftsvertretern und aus der Landwirtschaft, aber insbesondere durch das Schreiben von Minister Lies seien diese im Wesentlichen hinfällig geworden. Von Teichman: „Die Chancen für Wilhelmshaven, sich als ersten Stadt mit einer Entwicklungszone am Nationalpark zu präsentieren und damit die ohnehin schon zahlreichen Einrichtungen des Nationalparks weiter zu stärken, sind weiter gewachsen und sollten jetzt von allen Beteiligten aktiv begleitet werden. Nachhaltigkeit ist durchaus kontrovers zu diskutieren und jeder sollte seine Sicht einbringen, so dass am Ende des Diskussionsprozesses ein optimaler Beschluss durch den Rat möglich ist.“

 

Mrz 022020
 

Neue Gewerkschaftssekretärin des DGB bei der Ali

Pressemitteilung vom 2. März 2020 * Bei der öffentlichen Monatsversammlung der Arbeitsloseninitiative Wilhelmshaven/Friesland e.V. (Ali) am Dienstag den 10. März um 10:00 Uhr ist die neue politische Gewerkschaftssekretärin Désiréé Buchinger des Deutschen Gewerkschaftsbundes für den Bereich Wilhelmshaven-Friesland zu Gast.

Frau Buchinger stellt die Arbeit des DGB in unser Region vor. Die für alle Bürger*innen offene Versammlung findet wie gewohnt im Gemeindehaus der Christus-Garnisonkirche, Am Kirchplatz 1 in Wilhelmshaven statt.

Feb 192020
 

Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung
und basisdemokratische Initiative

Die PARTEI: Gespräch mit Oberbürgermeister Carsten Feist im Kling Klang am 15.02.2020

“Ihr seid ja alle total nett, auf anderen Veranstaltungen bin ich schon schlimmer geröstet worden”

Pressemitteilung vom 19. Februar 2020 * Angenehm überrascht über die Atmosphäre und die beiden Ledersessel auf der Bühne zeigten sich der Oberbürgermeister und ca. 45 Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener am Samstag, 15.02.2020 im Kling Klang, so etwas habe man auch noch nicht gesehen.

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Feb 192020
 

Eine Geschichte von Industriestädten – oder solchen, die es werden wollten – und ihren Krisen.

Lesung am 26. Februar 2020 um 18 Uhr im Stadtarchiv (Bremer Straße 78)

In seiner Studie „Industriestädte und ihre Krisen“ hat sich der Historiker Jörn Eiben mit den beiden Städten Wilhelmshaven und Wolfsburg in den 1070er- und 1980er-Jahren auseinandergesetzt. Dabei interessierte er sich im Besonderen für die Kontraste zwischen der lange Jahre erfolgreichen Industriestadt Wolfsburg und Wilhelmshaven, wo man Anfang der 1970er-Jahre die Transformation zu einer „Industriestadt an der Küste“ versuchte. Diese Transformationsversuche waren letztlich nicht von Erfolg gekrönt und die Stadt geriet in eine langwierige Krise, die bis Mitte der 1980er-Jahre andauerte, als man schließlich den Pfad der Industrieansiedlungspolitiken verließ. Doch nicht nur Wilhelmshaven widerfuhren Krisen. Wolfsburg, dessen Arbeitsmarkt und Haushalt durch den Volkswagenkonzern über weite Strecken der bundesrepublikanischen Geschichte extrem gut abgesichert waren, durchlitt in den 1970er- und 1980er-Jahren ebenfalls gravierende Haushalts- und Arbeitsmarktkrisen. Für den Historiker sind vor allem die Ungleichzeitigkeiten zwischen Wilhelmshaven und Wolfsburg bemerkenswert. Geriet man in der Volkswagenstadt zumeist in den Sog globaler Krisenphänomene, so waren schlugen sich die Öl- und Arbeitsmarktkrisen der 1970er- und 1980er-Jahre auch in der Jadestadt nieder. Hier waren allerdings sehr viele Probleme zugleich auch „hausgemacht“ und nicht zuletzt auf die massiven Investitionen in die Industrieansiedlungen zurückzuführen. Über diese Entwicklungen, wie auch die strukturellen Probleme der Jadestadt, die die Industrieansiedlungspolitik arbeitsmarkt- und haushaltspolitisch als durchaus sinnvolle Ansätze erscheinen ließen, wird Jörn Eiben anlässlich der Lesung im Stadtarchiv sprechen.

Kurzbiografie Jörn Eiben:
  • 2003-2009: Studium Anglistik und Geschichte, Universität Oldenburg
  • 2011-2015: Promotion zum Dr. phil. mit einer Studie über den Fußball und seine Subjekte im Deutschen Kaiserreich, Universität Oldenburg
  • 2015-2019: Forschungsprojekt zu Industriestädten und ihren Krisen, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
  • Seit August 2019: Studienreferendar an der Integrierten Gesamtschule Osterholz-Scharmbeck
Feb 122020
 

QUEERfriday im Februar

In Zusammenarbeit mit der Aids-Hilfe Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund e.V. und Gay in WHV veranstaltet QUEERströmung einmal im Monat einen ganzen Abend im Zeichen des Regenbogens. Immer den 2. Freitag eines Monats ab 19:30 Uhr treffen wir uns zum klönen und Party feiern.

Wo muss ich hin?

Schwarzer Bär, Bismarckstraße 179 , 26382 Wilhelmshaven

Was geht ab?

Wir treffen uns zum feiern, vernetzen, klönen, Pläne schmieden und kennen lernen. Und Dartscheibe und Billard-Tisch sind auch vorhanden. Im Clubraum wird nicht geraucht, wer rauchen möchte, so ist dieses in Schankraum möglich.

Wer kann kommen?

Der QUEERfriday ist gedacht für Lesben, Schwule, Bi-, Trans* und Intersexuelle Menschen. Aber uns sind natürlich alle willkommen, die Lust haben mit uns zusammen zu feiern und Spaß zu haben.

Die weiteren Termine 2020:

13.03. | 10.04. | 05.05. | 12.06. | 10.07. | 14.08. | 11.09. | 09.10. | 13.11. | 11.12.

Feb 102020
 

Netzwerk fordert klare Distanzierung von der AfD

Pressemitteilung vom 8. Februar 2020 * Annäherungstendenzen Richtung AfD beobachten wir in der Kommunalpolitik schon länger. Nach dem Motto: „Insgesamt ist die Partei zwar sehr rechts, aber hier vor Ort sind die in Ordnung“, werden hier Mehrheiten mit der Duldung von AfD geschaffen. Die Einzelfälle in der Kommunalpolitik, in denen VertreterInnen demokratischer Parteien mit AfDlern anbandelten, häufen sich. Jetzt hat die Hemmungslosigkeit die Bundes- und Landespolitik erreicht. Was wir in Thüringen erleben ist ein unvergleichlicher Wort- und Vertrauensbruch, der die Bundespolitik noch lange beschäftigen wird. Es ist skandalös, dass CDU und FDP sich nicht zu schade sind, gemeinsam mit den Faschisten der Höcke-AfD einen Ministerpräsidenten ins Amt zu befördern und damit bewusst unsere Demokratie zu gefährden.

KEINE ZUSAMMENARBEIT MIT DER AFD!

„Das Netzwerk gegen Rechts“ Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund fordert die demokratischen Parteien auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene auf, jetzt überparteilich zusammenzuarbeiten, um gemeinsam Rechtspopulismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus, völkischem Gedankengut sowie Hass und Hetze entgegen zu treten!

Wir fordern kommunale Politikerinnen und Politiker auf, sich öffentlich eindeutig von jeglicher Zusammenarbeit mit der AfD vor Ort nicht nur verbal, sondern auch und vor allem in der praktischen Arbeit zu distanzieren.

Demokratische Parteien müssen gemeinsam für fortschrittliche, demokratische und vor allem konsequent antifaschistische Werte und Politik eintreten. Im Bewusstsein unserer Geschichte haben die Parteien – haben wir alle – eine besondere Verantwortung dies zu tun.

Denn die Anfänge, denen wir wehren müssen, haben schon längst begonnen!

Jan 272020
 

WIE VIEL FEUERWERK MUSS SEIN?

– Grüne laden Bürgerinnen und Bürger zum offenen Gespräch ein

– Es gibt Möglichkeiten, die Böllerei einzuschränken

Pressemitteilung  vom 25. Januar 2020 * Eine Umfrage kurz vor Silvester zeigte, dass 57 Prozent ein Verbot von Böllern zu Silvester befürworten, nur 36 Prozent waren dagegen. Dafür gäbe es viele Gründe: Kleine Kinder, Tiere sowie viele Menschen mit Demenz bekommen Angst, andere werden an schlimme Kriegserlebnisse erinnert. Auch die Probleme für die Umwelt in Form von Feinstaub werden zunehmend wahrgenommen.

Andererseits ist für manche Menschen Silvester der absolute Höhepunkt des Jahres. Feuerwerk ist für sie eine Leidenschaft, für die sie viel Geld ausgeben. Zu Hochzeiten und kleinen, wie großen Veranstaltungen werden Feuerwerke auch immer beliebter.

„Uns sagen viele Bürgerinnen und Bürger, dass sie sehr gut ohne Böller leben könnten“, erzählt Alexander von Fintel, Mitglied im Vorstand der Wilhelmshavener Grünen. „Selbst wenn ich selber dieses Jahr kein Geld für Feuerwerk ausgegeben habe, fände ich ein komplettes Verbot persönlich übertrieben. Es ist aber höchste Zeit, dass Politik und Bürger miteinander reden und einen guten Kompromiss finden.“

Dazu laden die Grünen jetzt ein, und zwar am Donnerstag, dem 30. Januar um 19 Uhr im Café Gerda (Schillerstr. 16, Ecke Peterstraße).

„Es geht nicht um ein Verbot“, betont auch Vorstandssprecherin Antje Kloster. „Wir kennen im Moment auch keine Möglichkeit, Feuerwerke in Wilhelmshaven komplett zu verbieten.“ Der Versuch der Inselgemeinde Spiekeroog ein generelles Feuerwerkverbot über eine Lärmschutzrichtlinie zu erreichen, ist kürzlich am Verwaltungsgericht gescheitert. Allerdings gibt es in vielen Kommunen Teilverbote.

Allerdings gäbe es Möglichkeiten, Art und Umfang der Böllerei zu steuern – sowohl zu Silvester als auch während des ganzen Jahres. Dazu könnten gehören: Abstandsregelungen zum Weltnaturerbe Wattenmeer, freiwillige Vereinbarungen mit dem Einzelhandel, eine kleine Anzahl professioneller Feuerwerksshows in den Stadtteilen zu Silvester, das Etablieren von Alternativen, wie Laser-Shows, oder höhere Bußgelder für das Böllern außerhalb des gesetzlich erlaubten Zeitfensters.

Bereits vor zwei Jahren haben die Verwaltung, die Grünen und der BUND Gespräche zum Thema Feuerwerk aufgenommen, die aber derzeit ruhen. Diese Gespräche müssen fortgesetzt werden, bevor die neue „Feuerwerk-Saison“ beginnt.

Jan 232020
 

Mahnwache zum Gedenken der Opfer der NS-Herrschaft

Bündnis „Netzwerk gegen Rechts“ lädt zur Teilnahme ein

Zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ am 27.01.2020, lädt das ‚Netzwerk gegen Rechts‘ alle demokratischen Bürger*innen zum gemeinsamen Gedenken auf den Synagogenplatz in Wilhelmshaven ein. Beginn der Veranstaltung ist 18:00 Uhr.
Alle Teilnehmenden sind eingeladen Windlichter mitzubringen, mit denen wir den Grundriss der Synagoge nachbilden wollen.

Auf der Veranstaltung werden Dorothee Jürgensen (DGB Regionalgeschäftsführerin) und Pastor Frank Morgenstern (Christus- & Garnisonkirche) kurze Ansprachen halten.
Die Teilnehmenden sind eingeladen gemeinsam das Lied „Moorsoldaten“ zu singen. Dieses Lied wurde 1933 im KZ Börgermoor bei Papenburg, von den inhaftierten Johann Esser, Wolfgang Langhoff und Rudi Goguel geschrieben.

Begleitet wird die Veranstaltung von Klezmer-Musik

PRESSEMITTEILUNG vom 23. Januar 2020

Jan 202020
 

AfD Wilhelmshaven holt sich Bundesprominenz
Hampel und Kestner kommen nach Wilhelmshaven

Eine Woche vor ihrem geplanten Kreisparteitag holt sich die AfD Wilhelmshaven Prominenz aus dem Bundestag in die Stadt. Die Gegner rufen zu Protestaktionen auf.

Wie der Ankündigung der AfD auf ihrer Facebookseite zu entnehmen ist, machen die AfD Bundestagsabgeordneten Armin Paul Hampel und Jens Kestner auf ihrer Promotion-Tour 2020 auch Halt in Wilhelmshaven.

Am 20.01.2020 wollen die beiden im City-Treff, Marktstraße 119, ab 19.00 Uhr zu den Themen Außen- und Verteidigungspolitik sprechen.

Bündnisse gegen Rechts rufen zur Demo auf

Es gibt gleich zwei Anmeldungen zu Gegendemonstrationen. Ein neu gegründetes Jugendbündnis Wilhelmshaven, gemeinsam mit der Hintner Jugend (DIE PARTEI), JUSOS (SPD), Junge Union (CDU) und ver.di-Jugend, stellen ihre Gegendemonstration unter das Motto:

“Nicht auf Braun 33 setzen!”.

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN stellt ihre Kundgebung unter das Motto:

#KeinenMillimeterNachRechts’

Da hinter stehen die GRÜNEN Kreisverbände Friesland und Wittmund, wie auch Umweltorganisationen, Vereine und Gruppen aus dem sozialen Umfeld und der Friedensbewegung.

(entnommen Schlicktown-Magazin: https://schlicktown.stadt-media.de/2020/01/19/afd-wilhelmshaven-holt-sich-bundesprominenz/#more-2880 )

 

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Dez 312019
 

Queere Party und Neujahrsempfang

QUEERströmung und die AidsHilfe Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund e.V. laden zu gemeinsamer Party mit Neujahrsempfang.

Zu einem Neujahrsempfang der besonderen Art laden am 04.01.2020 QUEERströmung und die Aidshilfe in das ESV Vereinsheim in der Güterstrasse 10.
Unter dem Titel ‚PinkBayParty‘ gibt es ab 21.00 Uhr neben einem Neujahrsempfang, Musik vom Feinsten mit ‚DJ Danny Ö‘, und die gewohnte Gastlichkeit von Petra & Süly, den Betreibern des Vereinslokales.
Eingeladen sind neben Mitstreiter*innen aus dem sozialen Umfeld auch die in der Region lebenden Lesben, Schwule, Bi-, Trans*- und Intersexuellen Menschen, sowie deren Freundinnen und Freunde.
Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Gäste, gute Gespräche und viel Partyspaß.

Pressemitteilung vom 30. Dezember 2019

Dez 122019
 

Stadthalle

Pressemitteilung vom 12. Dezember 2019 * „Wir begrüßen es, dass die Verwaltung nunmehr unserer Ansicht folgt und zunächst eine Bedarfsanalyse für die neue Stadthalle erstellen lässt,“ sagte FDP/FW-Gruppensprecher Dr. Michael von Teichman. Erst danach könne über den Standort entschieden werden. Bisher sei parallel über Abriss und Verkauf der jetzigen Halle gesprochen und die Standortfrage in den Vordergrund gerückt worden. „Dazu passt auch der Antrag von CDU/WBV, eine Bürgerbefragung durchzuführen. Allerdings gibt es gar keine Bürgerbefragung, sondern eine Einwohnerbefragung, so dass der Kreis der Teilnahmeberechtigten viel größer ist, nämlich alle Einwohner, nicht nur die Staatsbürger, ab dem 14. Lebensjahr einbezieht. Darüber hinaus ist zu fragen, ab welcher Beteiligungsquote eine solche Befragung von Relevanz ist und wie das eine oder andere Votum überhaupt gewertet werden soll. Viele weitere Fragen schließen sich an, so dass dieses Instrument die Entscheidung nicht erleichtern, sondern erschweren wird.“

Die Gruppe fordert, dass nach der Bedarfsanalyse die Standortfrage auf z.B. das Grundstück der Südzentrale ausgeweitet werden sollte. Ebenso müsse eine gemeinsame Einrichtung mit umliegenden Gemeinden und dem Landkreis Friesland überlegt werden.

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