Hannes

Apr 172019
 

fdp_fraktion

Wirtschaftsförderung sieht anders aus

Pressemitteilung vom 17. April 2018 * „Während alle Parteien eine effektive Wirtschaftsförderung und schnelles Handeln der Verwaltung fordern, konterkarieren die Fraktionen von CDU, SPD und GUS dies durch ihren undurchdachten Antrag, eine Bebauung auf dem bereits verkaufte Schlachthofgelände zu verhindern“, sagte FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael von Teichman zu den jüngsten Meldungen in der Presse. „Unter den Antragstellern befinden sich auch zwei Oberbürgermeisterkandidaten, die wohl schon jetzt zeigen wollen, wie sie Politik und Wirtschaft in Wilhelmshaven gestalten wollen und sich damit disqualifizieren.“

Das Schlachthofgelände sei schon vor Jahren verkauft worden, eine Baugenehmigung liege vor, nun könne es kein Zurück mehr geben. „Die Fraktionen wollen offenbar potentielle Investoren warnen, nach Wilhelmshaven zu kommen, denn dort müssten diese wohl mit jeder Menge Schwierigkeiten aus der Politik rechnen und sollen rechtzeitig abgeschreckt werden. Geradezu abenteuerlich ist die Überlegung, die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft solle das Gelände zurück kaufen!“ Der hoch defizitäre Betrieb sei dazu gar nicht in der Lage, zumal zum Kaufpreis auch noch die Auslagen des Investors kämen. Von Teichman: „Es ist traurig, dass die Stadt in die Hände von politischen Abenteurern gelangt ist.“

Apr 172019
 

Abrüsten statt aufrüsten – Verbot der Atomwaffen! Für eine Welt des Friedens!

Am Ostermontag findet in Wilhelmshaven wieder ein Friedensmarsch statt.

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr auf dem

  • Börsenplatz, dort spricht Pastor Rüdiger Möllenberg (Kirchenkreis Friesland/Wilhelmshaven), dann geht es weiter:
  • Synagogenplatz (Redner: Hanso Janßen, Vorsitzender des Landesverbandes der Grünen Nds.)
  • Reichpietsch/Köbes Platz = alter Rathausplatz Göker-/Rheinstraße (Redner: Amira Mohamed Ali, MdB, Linke)
  • Krökelplatz (Redner Axel Opitz, DGB)
  • Banter Kirche (Redner Pastor Stefan Stalling)
  • Börsenplatz (Redner Jannes Wiesner, Jugendparlament Friesland)

Neben den genannten Organisationen beteiligen sich auch: SPD Kreisverband Wilhelmshaven, Jusos in der SPD, linksjugend, Jugendparlament Wilhelmshaven, Arbeitsloseninitiative WHV/FRI, Meer Menschlichkeit, Gegenwind, Schlicktown Mag.A.Zine/Stadtmedia

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Apr 162019
 

[SCM]actwin,0,0,0,0;2019 Fußballturnier Pressetext Nachbericht.pdf - Adobe Acrobat Acrobat 16.04.2019 , 19:04:56

Pressemitteilung vom 16. April 2019:

Spannende Spiele, faires Miteinander, gute Stimmung und Fischbrötchen

Die Mannschaft und einige Helfer - Foto: GPS

Die Mannschaft und einige Helfer – Foto: GPS

zeichneten das 15. Fußballturnier der psychiatrischen Tagesstätten Niedersachsen aus, welches am vergangenen Samstag stattfand.
Organisiert und durchgeführt von der GPS-Tagesstätte Ebkeriege, der GPS-Tagesstätte Havenhaus, dem Sozialpsychiatrischen Dienst, der Psychiatrie am Klinikum und der Fußballmannschaft des Sozialpsychiatrischen Verbundes fanden 10 Mannschaften aus ganz Niedersachsen den Weg in die Nordfrostarena.
In lockerer und lautstarker Atmosphäre gab es nach tollen Gruppenspielen, vier intensive und spannende Finalspiele, an dessen Schluss sich die Mannschaft aus Norden gegen unsere Wilhelmshavener Mannschaft im Neun-Meter-Schießen durchsetzte. Den dritten und vierten Platz belegten die Mannschaften der Artec Roffhausen und von Fips Peine.
Es gab ein leckeres und vielfältiges selbstgemachtes Buffet, zu dem traditionsgemäß auch wieder die Fischbrötchen gehörten, die bei den Gästen reißenden Absatz fanden. Insgesamt war dieser Turniertag, auch wenn natürlich jede Mannschaft gewinnen wollte, wieder geprägt von dem Gedanken „Spaß und Bewegung, Gemeinschaft und Miteinander“.
Alle Beteiligten sind sich einig, dass ein solcher Turniertag ein Highlight im Betreuungsalltag der Tagesstätten darstellt und freuen sich schon auf das Turnier im nächsten Jahr, welches dann in Norden stattfindet.
Das Organisationsteam, bestehend aus Matthias Adler (GPS-Tagesstätte Ebkeriege), Andreas Gutjahr (Sozialpsychiatrischer Dienst) und Tim Martin (Psychiatrie am Klinikum) bedanken sich noch einmal ausdrücklich bei allen Spielern für das Fairplay und bei allen Helfern und Sponsoren für die tolle Unterstützung.

Apr 092019
 

[SCM]actwin,0,0,0,0;Neuen Beitrag erstellen ‹ Startseite — WordPress - Google Chrome chrome 09.04.2019 , 14:10:05

Kunst und Kultur sind Standort- und Wirtschaftsfaktoren
Fehler der Vergangenheit müssen schnell behoben werden

Pressemitteilung vom 9. April 2019 * Der Hilferuf, den die Vertreter der Kulturschaffenden sowie der Vereine und Einrichtungen an die Stadt gesendet haben, ist unüberhörbar und ein Warnsignal! Dieser Ansicht ist Frank Uwe Walpurgis, OB-Kandidat der UWG Wilhelmshaven und selber Fördermitglied in kulturellen Vereinen.

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Apr 082019
 

BASU

Die BASU – Freie Liste für Bildung/Arbeit/Soziales/Umwelt – traf sich, um auf ihrer Jahreshauptversammlung 2019 die aktuellen Themen breit zu diskutieren.

Pressemitteilung vom 7. April 2019 * Den Durchbau der Friedenstraße lehnten die Mitglieder de BASU mit der Begründung ab, dass es in Wilhelmshaven kein so großes Verkehrsaufkommen gäbe, das eine weitere Straße in diesem Bereich rechtfertigen würde. Myrijam Bartelt machte nochmal deutlich, dass es im Stadtgebiet etliche Straßen und Radwege gibt, die in einem schlechten Zustand sind, hier solle doch Abhilfe geschaffen werden.

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Apr 012019
 

Logo ALI

Ali Monatsversammlung
„Wohnung ist ein Menschenrecht!“

Die Arbeitsloseninitiative (Ali) hat zur ihrer für alle Interessierten offenen monatlichen Versammlung am Dienstag den 09. April 2019, um 10.00 Uhr im Gemeindehaus der Christus-Garnisonkirche, Am Kirchplatz 1 in Wilhelmshaven, den Leiter der Niedersächsischen Landesarmutkonferenz (LAK), Klaus Dieter Gleitze, eingeladen.
Thema des Vormittages ist, „Wohnung ist ein Menschenrecht!“. Die LAK Niedersachsen ist ein Zusammenschluss der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen, des DGB-Landesbezirks Niedersachsen / Bremen, von Verbänden und von Initiativen auf Landesebene. Zu den Aufgaben der LAK Niedersachsen gehört es, den gesellschaftlichen Skandal von Armut im Reichtum zu verdeutlichen, Ursachen und Verursacher zu benennen und Vorschläge zur Bekämpfung der Armut auf Landesebene zu entwickeln..
Auch in Wilhelmshaven wird in den nächsten Jahren bezahlbarer Wohnraum für alle die, die nur geringe Gehälter oder gar auf staatliche Hilfen angewiesen sind, immer schwerer zu finden sein. Die Entwicklung, Wohnraum so teuer zu sanieren,dass sich einkommenschwache Personengruppen diesen nicht mehr leisten können, zeigt sich am Beispiel der Wilhelmshavener Südstadt.
Im Anschluss des Vortrages ist wie immer eine offene Diskussion und Meinungsaustausch geplant. Die Ali lädt hiermit alle interessierte Bürger*innen ein.

Mrz 252019
 

[SCM]actwin,0,0,0,0;Dokument1 - Microsoft Word WINWORD 25.03.2019 , 18:11:11

3. Fahrrad-Demo am 29. März 2019

Start um 16.00 Uhr auf dem Valoisplatz

Pressemitteilung vom 25. März 2019 * Die im „bündnis fahrradfreundliches wilhelmshaven“ engagierten Organisationen rufen nach der Winterpause wieder zur Teilnahme an einer Fahrrad-Demo auf, und zwar am Freitag, dem 29. März. Start ist um 16 Uhr am Valoisplatz. Viele Wilhelmshavener Radfahrer*innen werden wieder auf die Straße gehen und für einen zügigen Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur eintreten.

Die Organisatoren würden sich freuen, wenn Ratsmitglieder der demokratischen Ratsfraktionen sowie OB-Kandidat*innen zahlreicher erscheinen würden, als das im September der Fall war. Sie werden erleben, wie angenehm das Fahrradfahren sein kann, wenn man keine Angst vor Autos haben muss. Denn die Sicherheit auf dem Fahrrad hängt nicht nur von den Verkehrswegen ab, sondern auch von dem Verhalten der Autofahrer*innen.

Die Fahrrad-Demo sagt deutlich: Die Straße gehört auch uns! Und wir Radfahrer*innen werden bei unseren Forderungen für eine Verbesserung der Radverkehrsverhältnisse in Wilhelmshaven bleiben.

Das Ziel ist, gut und sicher Fahrrad zu fahren. Davon sind wir leider noch weit entfernt.

Rückfragen und weitere Informationen:
Harald Witte, Vorsitzender, ADFC Wilhelmshaven – 04421 779 8308 Alexander von Fintel, Vorstand, B‘90/GRN/WHV – 04421 460 7459

Mrz 162019
 

fdp_fraktion

Schülerdemonstration zum Klima

Pressemitteilung vom 12. März 2019 * „Am kommenden Freitag findet wieder eine Demonstration zum Klimaschutz statt („Fridays for future“). Bisher wird zu viel über das damit verbundene Schulschwänzen diskutiert und zu wenig über das Anliegen der jungen Leute“, sagte FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael von Teichman. Dabei habe die Stadt Wilhelmshaven eine Reihe von Maßnahmen zum Klimaschutz beschlossen, so das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept, den Radwegeplan, Car-sharing und umfassende Gebäudesanierungen. „Wir schlagen vor, dass der Oberbürgermeister am Freitag zu den Jugendlichen spricht, ihre Anliegen aufnimmt, die Aktivitäten der Stadt darstellt und sie anschließend ins Rathaus einlädt, um mit ihnen das weitere Vorgehen zu diskutieren. Wir sollten die jungen Bürger nicht vergeblich agieren lassen, sondern ihnen zeigen, dass wir sie ernst nehmen und ihr politisches Engagement in konkrete Handlungen münden lassen wollen.“


 „Friday for future“ – Treffen mit OB

Pressemitteilung vom 16. März 2019 *„Wir begrüßen die Bereitschaft der jugendlichen Klima-Aktivisten, sich mit dem Oberbürgermeister zu treffen und können uns auch vorstellen, dass sie Gelegenheit bekommen sich bei einer Ratssitzung oder zumindest im Umweltausschuss zu präsentieren“, sagte FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael von Teichman zu den jüngsten Äußerungen anlässlich der erneuten „Friday-for-future“-Demonstration. „Entsprechende Vorstöße wollen wir schon in der nächsten Woche machen, um den Schwung der Aktion jetzt in weitere konstruktive Bahnen zu lenken. Die Verwaltung sollte vorbereitet sein und alle bisherigen Beschlüsse und Maßnahmen zum Klimaschutz zusammentragen, so dass bei ersten Besprechungen, am besten unter Beteiligung des Klimamangers, das gemeinsame weiter Vorgehen möglichst verbindlich vereinbart werden kann.“


 

Mrz 152019
 

DGB Logo

DGB lädt zum Zukunftsdialog

PRESSEMITTEILUNG vom 15. März 2019 * „Wie wollen wir in unserer Stadt leben und wohnen?“ mit dieser Fragestellung starten der DGB Stadtverband Wilhelmshaven und der DGB Kreisverband Friesland den Zukunftsdialog, jeweils mit einen World-Café.

Der DGB Stadtverband Wilhelmshaven lädt am 25.03.2019 um 18:30 Uhr in den
Pumpwerk-Club, Banter Deich 1-3, 26382 Wilhelmshaven,

der DGB Kreisverband Friesland begrüßt Interessierte am 27.03.2019 im
Tivoli, Windallee 21, 26316 Varel.

„Gibt es genügend bezahlbare Wohnungen? Wie sieht es mit dem öffentlichen Nahverkehr aus? Sind Sie mit der Ärzteversorgung zufrieden? Belastet mich der zunehmende Autoverkehr? Gibt es genügend Kitas und Schulen? Ich glaube zu den Themen kann jede und jeder etwas beitragen“, meint Lothar Bredemeyer DGB Kreisverbandsvorsitzender Friesland.

Mit den beiden World Cafés werden Möglichkeiten geschaffen, in entspannter Atmosphäre, mit Offenheit und Wertschätzung die Zukunft in unseren Städten mitzugestalten. Verschiedenste Probleme und Missstände können hier aufgezeigt, sowie Ideen und Wünsche angebracht werden. „Wir meinen die Stadt in der wir gerne leben und wohnen, soll auch von uns mitgestaltet werden“, sagt Axel Opitz Vorsitzender des DGB Stadtverbandes Wilhelmshaven.

Mit dem DGB Zukunftsdialog wollen wir in den nächsten Jahren gesellschaftlichen Veränderungen, der steigenden Verunsicherung, sowie sozialen Spaltungen mit Solidarität begegnen. Dafür bedarf es der Möglichkeiten für einen gemeinsamen Dialog, Menschen und Meinungen müssen miteinander vernetzt werden. Wichtig ist uns da bei, auch leise Stimmen wahrzunehmen und darüber hinaus die schweigende Mehrheit hörbar zu machen. Um dies zu erreichen, sammeln wir Zukunftsimpulse zu verschiedenen Themen in der Gesellschaft, erklärt Opitz.

Nur so ist unserer Meinung nach eine Beteiligung von und der Austausch mit möglichst vielen realisierbar. Es geht also darum zuzuhören, Mitgestaltungsmöglichkeiten zu schaffen, gemeinsame Lösungen zu erarbeiten und das alles auf Augenhöhe.

„Reden wir über… unsere Zukunft! Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion“, so Lothar Bredemeyer abschließend.

 

 

 

Mrz 112019
 

fdp_fraktion

Stadtparkentwicklung

Pressemitteilung vom 11. März 2019 * „Wenn man die Bürger – aber auch den Rat – wirklich informieren will, um eine echte Partizipation zu erreichen, dann muss man auch die nötigen Unterlagen zur Verfügung stellen“, sagte FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael von Teichman zu den jüngsten Diskussionen im TBW-Betriebsausschuss bzw. zur Ankündigung einer Bürgerinformation. „Die dem Konzept zu Grunde liegenden Gutachten sind nicht bekannt und ohne die kann eine Beteiligung der Bürger nicht sachgerecht erfolgen. Ein „Durchwinken“ solch teurer und möglicher Weise tief in den Bestand des Stadtparks eingreifende Maßnahmen werden wir nicht akzeptieren. Wie schon unser Ausschussmitglied Christian Ressel betonte, halten wir nichts von einer Beleuchtung im Stadtpark. Das dient nicht der Sicherheit, wie viele glauben, und es ist schlicht nicht naturverträglich, abgesehen von weiterem unnützem Energieverbrauch. Wir wundern uns, dass die Grünen dies alles mitmachen wollen. Es ist offenbar ein Unterschied zwischen Verkündung von guten Absichten und der anschließenden Umsetzung in der Wirklichkeit!“

Mrz 072019
 

Logo ALI

Ali Monatsversammlung

„Für ein Europa mit Zukunft: sozial, gerecht und demokratisch!“

Die Arbeitsloseninitiative (Ali) hat zur ihrer für alle Interessierten offenen monatlichen

Versammlung am Dienstag den 12. März 2019, um 10.00 Uhr im Gemeindehaus der Christus-Garnisonkirche,
Am Kirchplatz 1 in Wilhelmshaven
Danny Schnurr vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) eingeladen.

Thema der Veranstaltung ist „Für ein Europa mit Zukunft: sozial, gerecht und demokratisch!“.
Schwerpunkte des Vormittages sind, wie wollen wir Europa mitgestalten, was wünschen wir uns für uns und unsere Nachbarn und
wie kann unser Europa sozial, gerecht und demokratisch aussehen.
Danny Schnurr berichtet über die Sichtweise und Ziele des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der einige der größten Gewerkschaften der Welt unter seinem Dach vereint und ein aktiver Mitgestalter von politischen Entscheidungen ist, um konkret die Lebenssituationen von
vielen Menschen zu verbessern versucht. Im Anschluss des Vortrages ist wie immer eine offene Diskussion und Meinungsaustausch geplant. Die Ali lädt hiermit alle interessierte Bürger*innen ein.

Mrz 062019
 

Jochens Logbuch1

 

WZ, 05. März 2019 (Auszug):

„LNG spielt zunehmend eine tragende Rolle auf dem Energiemarkt. Wir erwarten noch im März eine Entscheidung des Bundes über Fördermittel zum Aufbau eines LNG-Standortes – und ich gehe fest davon aus, dass mindestens ein niedersächsischer Standort dabei Berücksichtigung findet“, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU).
„Sowohl die Planungen der Unternehmen Uniper und MOL für Wilhelmshaven als auch der LNG Stade GmbH im Verbund mit dem amerikanischen Chemiekonzern Dow haben einen hohen und belastbaren Detailierungsgrad erreicht.“


 

Hierzu meine erste Gedankenskizze:

Risiken des LNG-Importes über Wilhelmshaven

Im Fall einer Schiffskollision in der Jade-Fahrrinne könnte sich ein Tank entleeren, das Flüssiggas (LNG) auf dem Wasser ausbreiten und dann vergasen. Je nach Windrichtung und –stärke könnte eine riesige Gasfahne friesische Ortschaften oder die Stadt Wilhelmshaven erreichen. An den Rändern, wo sich das Erdgas in einem bestimmten Verhältnis mit Luft vermischt hat, könnte ein Zündfunken einen explosionsartigen Flächenbrand auslösen.
Im Gefahrenbereich liegen zudem ein Großchemiewerk (Vynovia), dass Vinylchlorid Monomer in Tanks lagert bzw. zu PVC verarbeitet sowie ein Öltanklager (HES). Zudem ist die teilweise Wiederinbetriebnahme einer Ölraffinerie beantragt worden. Sowohl vor dem PVC-Werk als auch vor dem Ölkomplex sind Umschlagbrücken für Chemie- und Öltanker kilometerweit in die Jade hineingebaut worden. Auch sie könnten im gegebenen Schadensfall von dem Flammeninferno erfasst werden…
Lt. Pressemeldung soll das LNG von Schiff zu Schiff in einen mit einem Schiffsanleger vertäuten Lager- und Regasifizierungstanker  – einem sogenannten „Floating storage and regasification unit terminal” (FSRU) – umgeladen werden. Dadurch wird eine Regasifizerungsanlage im Voslapper Groden überflüssig. Schiffsumschlag, LNG-Lagerung und Regasifizierung würden demnach in unmittelbarer Nachbarschaft der Umschlaganlage für Äthylendichlorid (EDC)  – eine farblose, brennbare und giftige Flüssigkeit – angelandet und in Tanks zwischengelagert, bevor es in dem nahen PVC-Werk zunächst zu gasförmigen, krebserregenden Mono-Vinylchlorid (VC) verarbeitet wird, um dann daraus schließlich Poly-Vinylchlorid (PVC) herzustellen..

Badewasserqualität

Für die Regasifizierung des auf minus 162°C heruntergekühlten und verflüssigten Erdgases wird Wärme gebraucht. Dazu würde sich das Wasser aus der Jade anbieten, das man dem verflüssigten Erdgas solange aussetzt, bis es in seinen gasförmigen Zustand zurückversetzt worden ist. Das abgekühlte Jadewasser müsste in die Jade zurückgepumpt werden. Inwieweit die Badestrände (z.B. bei Hooksiel) davon in Mitleidenschaft gezogen würden, müsste feststellbar sein.

Erdgaslagerung

Denkbar wär‘ es zumindest, dass im „Voslapper Groden Nord“ Erdgas-Lagertanks zum Zwischenlagern errichtet werden müssten. Das wäre eine Quelle für weitere Unfallgefahren.
In der Diskussion wird zudem der Vorteil hervorgehoben, dass vor Ort bzw. bei Etzel Salzstöcke vorhanden seien, aus denen man Kavernen herausgespült habe. In diese könne man neben Rohöl auch Erdgas einlagern.
Dazu hätten die Anwohner in Etzel sicher was zu sagen…

Arbeitsplätze, Gewerbesteuern, Wertschöpfung

Die Schaffung von Arbeitsplätzen dürfte sich auf einen äußerst bescheidenen Rahmen beschränken. Ich habe einen Bericht vorliegen, in dem von 50 Arbeitsplätzen in einem LNG-Terminal berichtet wird.
Wieviel Gewerbesteuern bei Realisierung des Projekts in die Stadtkasse fließen würden, wird wohl ein Geheimnis bleiben (wahrscheinlich kein „focken Cent“, denn der Betreiber wird dann wahrscheinlich seinen Geschäftssitz in Billigsteuerland einnehmen).
Die lokale bzw. regionale Wertschöpfung dürfte also äußerst mager ausfallen…

 

Mrz 062019
 

fdp_fraktion

FOC/C&A-Gelände

Pressemitteilung vom 5. März 2019 * „Seit wann ist für „Mäharbeiten“ schweres Gerät erforderlich?“ fragt FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael von Teichman im Hinblick auf die Erklärungen der Verwaltung bezüglich des ehemaligen C&A-Geländes. Die FDP hatte kritisiert, dass dort – ohne Einwilligung des Rates – bereits Planierungen vorgenommen wurden. „Im Übrigen sind dort nicht nur „Mäharbeiten“ erfolgt, sondern breitflächige Planierungen, das kann jeder sehen. Weiterhin ist zu fragen, was TBW auf einem privaten Gelände zu suchen hat? Es muss also doch schon gewisse Vereinbarungen mit dem jetzigen Eigentümer geben.“
FDP-Ratsmitglied und Mitglied im Umweltausschuss, Dr. Günther Schulte, ergänzte: „Am Mittwoch ist im Ausschuss ein Vortrag des BUND vorgesehen, der sich mit Vorschlägen zur Zwischennutzung von brachliegenden Flächen im Sinne des Natur- und Artenschutzes beschäftigt, der ist nun nur noch die Hälfte wert, wenn an einem Gelände bereits vollendete Tatsachen geschaffen wurden.“

Mrz 032019
 

fdp_fraktion

Verwaltung spielt falsch beim FOC-Gelände *1)

Pressemitteilung vom 3. März 2019 * „Wir sind entsetzt über das Handeln der Verwaltung in Sachen FOC-Gelände (ehemals C&A)“, sagte FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael von Teichman. „Der Beschluss des Rates hat ihr keineswegs freie Hand gegeben, das Gelände einfach zu planieren, sondern es sollten Vereinbarungen mit dem Eigentümer erreicht werden. Wir sind davon ausgegangen, dass diese zunächst mitgeteilt werden, insbesondere auch die Kosten. Nach unseren Informationen handelt es sich dabei um mindestens 30.000 €, so dass für wenige Tage Nutzung nunmehr gut 80.000 € angefallen sind, das hätte nochmals diskutiert werden müssen, zumal andere Nutzungsmöglichkeiten ebenfalls möglich gewesen wären. Wir sehen hier auch eine nicht gerechtfertigte Subvention des Eigentümers, der für das viele Geld bisher keinen Finger gerührt hat. Es wäre im Übrigen nicht schlecht, wenn die Verwaltung auch sonst mit diesem Tempo handeln würde, ich denke da an die Wirtschaftsförderung oder die Kultur.“


*1) FOC: Factory Outlet Center

 

Feb 262019
 

Jochens Logbuch1

Am letzten Samstag bin ich – auf meiner Radtour am Banter See entlang –  mal auf Klein Wangerooge vom Rad gestiegen und über das sanierte Freigelände gelaufen…

Fast das gesamte Gebiet war von Reifenspuren übersät. Der Bereich der vormaligen Aufwuchsfläche von Sandmagerrasen war von besonders breiten Reifenspuren durchfurcht.
Zudem waren mehrere große, tiefe Löcher (von Hunden?) in den sandigen Boden gebuddelt worden.
Nur der Aufwuchs von Baumschösslingen geht ungestört weiter.
Ich hab‘ hierzu mehrere Aufnahmen gemacht, von denen ich einige zur Anschauung beibringe:

Kfz-Reifenspuren - Foto Martin

Kfz-Reifenspuren – Foto Martin

Zerfurchtes Gelände im Bereich des vormaligen Sandmagerrasens - Foto Martin

Zerfurchtes Gelände im Bereich des vormaligen Sandmagerrasens – Foto Martin

Aus dem Sandboden herausgebuddelte Löcher - Foto Martin

Aus dem Sandboden herausgebuddelte Löcher – Foto Martin

Großflächiger Aufwuchs von Baumschösslingen - Foto Martin

Großflächiger Aufwuchs von Baumschösslingen – Foto Martin

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