Hannes

Dez 122019
 

Stadthalle

Pressemitteilung vom 12. Dezember 2019 * „Wir begrüßen es, dass die Verwaltung nunmehr unserer Ansicht folgt und zunächst eine Bedarfsanalyse für die neue Stadthalle erstellen lässt,“ sagte FDP/FW-Gruppensprecher Dr. Michael von Teichman. Erst danach könne über den Standort entschieden werden. Bisher sei parallel über Abriss und Verkauf der jetzigen Halle gesprochen und die Standortfrage in den Vordergrund gerückt worden. „Dazu passt auch der Antrag von CDU/WBV, eine Bürgerbefragung durchzuführen. Allerdings gibt es gar keine Bürgerbefragung, sondern eine Einwohnerbefragung, so dass der Kreis der Teilnahmeberechtigten viel größer ist, nämlich alle Einwohner, nicht nur die Staatsbürger, ab dem 14. Lebensjahr einbezieht. Darüber hinaus ist zu fragen, ab welcher Beteiligungsquote eine solche Befragung von Relevanz ist und wie das eine oder andere Votum überhaupt gewertet werden soll. Viele weitere Fragen schließen sich an, so dass dieses Instrument die Entscheidung nicht erleichtern, sondern erschweren wird.“

Die Gruppe fordert, dass nach der Bedarfsanalyse die Standortfrage auf z.B. das Grundstück der Südzentrale ausgeweitet werden sollte. Ebenso müsse eine gemeinsame Einrichtung mit umliegenden Gemeinden und dem Landkreis Friesland überlegt werden.

Dez 122019
 

Wilhelmshavener übergibt Petition in Wiesbaden

Der Wilhelmshavener Ulf Berner übergibt am Donnerstag seine Petition zur Entlassung Björn Höckes aus dem Beamtendienst in Wiesbaden

Am 2. Oktober startete Ulf Berner seine Petition unter dem Titel „Den Faschisten Björn Höcke aus dem Beamtenverhältnis entfernen“ auf dem Petitionsportal ‚weACT‘ . Nun, 9 Wochen später, sind es über  150.000 Unterschriften. Unter dem Motto „Schulfrei für Höcke“ wollen Berner und das weACT-Team gemeinsam mit Demonstrantinnen und Demonstranten dem Hessischen Kultusministerium am Donnerstag um 13.15 Uhr einen großen Blauen Brief überreichen. Auf Schultafeln fordern sie dann Minister Lorz auf, den Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke aus dem Beamtenverhältnis des Landes Hessen zu erlassen.
Berner engagiert sich in der Region seit Jahren für das Gemeinwesen und eine demokratische Gesellschaft. Bereits am 09. September 2018 hatte Berner mit 2 Freunden eine Menschenkette gegen das Ertrinken von Geflüchteten im Mittelmeer unter dem Motto: „Meer Menschlichkeit“ in Dangast organisiert, an der über 2.500 Menschen teilnahmen. Berner sieht sich, aber auch jeden Einzelnen in der Pflicht, sich für unsere Demokratie einzusetzen. „Demokratie schützen, geht jeden an und ist nichts, was man delegieren kann!“

Link zur Petition

Dez 022019
 

Die Arbeitsloseninitiative (ALI) lädt zur Weihnachtsfeier ein

Pressemitteilung vom 01. Dezember 2019 * Die letzte öffentliche Versammlung der Arbeitsloseninitiative Wilhelmshaven/Friesland e.V. (Ali) in diesem Jahr findet wie jedes Jahr in einer gemütlichen adventlichen Atmosphäre am Dienstag den 10. Dezember 2019 um 10:00 Uhr statt.
Neben dem gemütlichen und besinnlichen Zusammensein mit heißem Punsch (natürlich alkoholfrei) und viel Süßem wird Günter Kreammer seinen traditionellen Rückblick auf das in wenigen Tagen auslaufende Jahr geben und einen Blick in die Zukunft wagen.
Besonderer Dank für gilt auch wieder dem Betriebsrat der Firma Bahlsen, welcher traditionell dafür sorgt, das die Ali Kekse, Weihnachtsgebäck und Kuchen auf die Tische im Gemeindehaus der Christus-Garnisonkirche, Am Kirchplatz 1 stellen kann und auch kleine süße Pakete zum Mitnehmen für die Gäste bereitstellen kann.

Die Ali lädt hiermit alle Freunde, Unterstützer*innen und besonders all die Menschen, die sich Rat suchend an die Ali wenden, herzlich ein und wünscht darüber hinaus allen kleinen und großen Bürger*innen aus Friesland und Wilhelmshaven ein schönes und friedliches Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

Nov 262019
 

Welt-AIDS-Tag in Wilhelmshaven

Pressemitteilung vom 25. November 2019 * In Deutschland leben rund 90.000 Menschen mit HIV. Dank moderner Medikamente haben die meisten von ihnen eine fast normale Lebenserwartung und können auch niemanden mit HIV anstecken. Sie können in jedem Beruf arbeiten und ihre Freizeit gestalten wie andere auch.

Wird HIV rechtzeitig festgestellt und behandelt, ist eine AIDS-Erkrankung vermeidbar. Man kann also heute in der Regel gut mit HIV leben. Aber immer noch wird hinter dem Rücken von Menschen mit HIV getuschelt, verweigern manche Ärzte*innen eine Behandlung, und in einigen Fällen ist sogar der Arbeitsplatz in Gefahr. Zurückweisung, Ausgrenzung und die Angst davor wiegen heute für viele HIV-Positive schwerer als die gesundheitlichen Folgen der Infektion selbst.

Ursache für Zurückweisung und Diskriminierung sind häufig Vorurteile, Unwissen oder unbegründete Ängste vor einer Ansteckung. „Da hilft nur eines: darüber reden! so Susanne Ratzer, Geschäftsführerin der Aids-Hilfe in Wilhelmshaven. „Denn wir alle können ganz selbstverständlich und ohne Angst zusammen leben. Im Beruf, im Alltag und in der Freizeit gibt es keine Übertragungsgefahr. Und auch in der Liebe lässt sich das Risiko einer Ansteckung fast auf null senken: zum Beispiel durch Kondome, die PrEP oder eine erfolgreiche HIV-Therapie.“, so Ratzer weiter.

Die Aids-Hilfe Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund bietet zum Welt-AIDS-Tag 2019 folgendes an:

Donnerstag, 28.11.2019 von 9:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Infostand in der Apotheke am Brommygrün.

Samstag, 30.11.2019 von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Infostand in der Marktstraße 53 – vor der Bierakademie und in der Fußgängerzone mit dem großen Spendenbär.

Samstag, 30.11.2019 ab 17:00 Uhr
Abend der offenen Tür in der Beratungsstelle der Aids-Hilfe in der Paul-Hug-Straße 60

Die Aktionen der Aids-Hilfe wenden sich gegen Ausgrenzung von Menschen mit HIV, denn Ausgrenzung und ständiges Verstecken aus Angst vor Ablehnung oder Mobbing machen krank. Deshalb geht es darum, Solidarität zu fördern und Mut zu machen. Den Mut, aufeinander zuzugehen, über Ängste zu sprechen und mögliche Vorurteile aus dem eigenen Kopf zu streichen.

 

Nov 142019
 

 Klinikum vor unsicherer finanzieller Zukunft

Pressemitteilung vom 14. November 2019 * „Es ist weitgehend egal, ob der Neubau durch einen Generalunternehmer oder durch Einzelvergaben erfolgt,“ sagte Gruppensprecher Dr. Michael von Teichman zur Ratsentscheidung am Mittwoch. „Gar nicht in den Fokus ist die Finanzierung genommen worden, die wir als entscheidend ansehen. Leider ist uns auf unfaire Weise mit der Geschäftsordnung verwehrt worden, zu diesem wichtigen Thema zu sprechen.“
Das Krankenhaus sei schon seit 2006 in den roten Zahlen und musste seither mit mindesten 30 Millionen € aus dem Kernhaushalt vor dem Kollaps bewahrt werden. „Dieses Geld hätte man für viele sehr notwendige Maßnahmen verwenden können, aber die große Mehrheit des Rates hält an ihren ideologischen Scheuklappen fest und verweigert eine Diskussion um die Privatisierung des Hauses. Im Jahr 2019 wird der Verlust auf 3,8 und für 2020 auf 3,3 Mio. € geschätzt.“ Völlig aus der Luft gegriffen sei die Annahme, dass sich danach eine plötzliche Besserung ergäbe. „Diese Verluste werden sich fortsetzen, der Neubau wird natürlich wesentlich teurer als geplant und zusätzlich soll das Klinikum Zins und Tilgung für die Aufnahme der Kredite für den Neubau selbst bezahlen, während der städtische Haushalt für weitere Subventionen nicht mehr zur Verfügung steht.“ Das laufe bei einer nur geringen Eigenkapitalausstattung des Hauses von 9,5 Mio. im Jahre 2017 auf die Insolvenz zu. „Wir fordern die übrigen Ratsmitglieder auf, sich vorurteilslos mit dieser Situation auseinander zu setzen und nicht euphorisch den möglichen Baubeginn zu feiern,“ forderte der stellvertretende Gruppensprecher Andreas Lang (Freie Wähler).

Nov 122019
 

Die deutsche Windenergie am Boden – jetzt trifft es Enercon

Und da waren es nur noch – null!

PM vom 12.11.2019 * Null deutsche Weltmarktführer aus dem Bereich der Windenergieanlagen-Errichter, obwohl diese Branche ihren Ursprung in Deutschland hat. Spitzenunternehmen werden mittlerweile woanders aufgestellt, häufig in China, wie die Unternehmen Goldwind, United Power oder Envision Energy. Der deutsche Windenergiesektor ist kaputt, nur Siemens steht nach der Fusion mit dem spanischen Unternehmen Gamesa einigermaßen gut da. Man redet vom Ausbau der Elektromobilität und von einer Wasserstoff-Strategie für den Nordwesten, doch wie soll das ohne 100% erneuerbare Energien gelingen? Seit Jahren gibt die Politik in Sachen Windenergie keine zukunftsfähige Vision mehr vor.

Weiterlesen »

Nov 052019
 

Unter dem Motto »Gegen Krieg und Militarisierung!« und zur Erinnerung an die Novemberrevolution von 1918, die mit dem Matrosen-Aufstand vor 101 Jahren in Wilhelmshaven begann, findet am Sonnabend, 9. November 2019, um 11.00 Uhr auf dem Wilhelmshavener Köbis-Reichpietsch-Platz (Rhein-/Ecke Gökerstraße) ein Flashmob statt, bei dem Teilnehmer sich kreativ mit eigenen Ideen, selbstgemalten Transparenten, künstlerischen Aktionen, Redebeiträgen etc. einbringen können.
Direkt nach der Flashmob-Aktion wird um 13.00 Uhr mit einer Kranzniederlegung auf dem »Ehrenfriedhof« am Rüstringer Stadtpark der Opfer der Novemberrevolution gedacht. Der Arbeitskreis Novemberrevolution Wilhelmshaven ruft zur Teilnahme auf.

Nov 042019
 

MiQuA, ein Integrationsprojekt der VHS, wird bei der Ali vorgestellt

 Pressemitteilung vom 4. November 2019 * Am Dienstag den 12. November 2019 von 10:00 – 12:00 Uhr im Gemeindehaus der Christus- und Garnisonkirche, Am Kirchplatz 1, ist Birgit Karstens mit dem Integrationprojekt MiQuA von der Volkshochschule Wilhelmshaven bei der Arbeitsloseninitiative WHV/FRI (Ali) zu Gast.

In der für alle Interessierten offenen Monatsveranstaltung der Ali stellt Birgit Karstens das Projekt vor, in dem es um die weitergehende Integration von Migrantinnen und Migranten geht.
Sie berichtet über die vielfältigen Projektinhalte und die aktuelle und mitunter problembehaftete Arbeit.
Im Anschluss des Vortrages findet wie immer eine offene Diskussion statt.

Okt 302019
 

[SCM]actwin,0,0,0,0;Abschied OB Wagner - Microsoft Word WINWORD 30.10.2019 , 12:53:33

Pressemitteilung vom 30. Oktober 2019 * „Wir bedauern, dass sich der scheidende Oberbürgermeister Wagner nicht einen besseren Abschied verschafft, sondern „auf den letzten Metern“ auch noch eine Sondersitzung des Rates am kommenden Mittwoch zur Krankenhausthematik mit fadenscheinigen Argumenten verhindert hat,“ sagte Gruppensprecher Dr. Michael von Teichman. Sowohl die endgültige Entscheidung in Sachen Neubau wie auch eine Überarbeitung des Gesellschaftsvertrages vertrügen keinen weiteren Aufschub.

„Aus den Klausurberatungen am vergangenen Freitag hat sich außerdem ergeben, dass Wagner uns auch in Haushaltsfragen ein nicht ungefährliches Erbe hinterlassen hat. So ist der städtische Zuschuss für TBW seit vielen Jahren bei 18 Mio. € „gedeckelt“, gleichzeitig soll der Betrieb einen Gewinn an den Kernhaushalt abführen, das wird in Kürze zu einem negativen Jahresabschluss führen, eine Situation, die es noch nie gegeben hat. Ähnlich könnte es bei GGS kommen, denn von dort wird bald eine saftige Mieterhöhung in den städtischen Gebäuden anstehen, die den Kernhaushalt stark belasten wird. Schließlich gelingt es nach wie vor nicht, das Klinikum ohne Verluste zu führen, hier droht die Überschuldung, wenn nicht die Stadt erneut ausgleicht, was wir allerdings ab 2019 ausgeschlossen haben.“ FDP/FW fürchten, dass die bisherige Strategie Wagners zwar zu günstigen Zahlen „auf dem Papier“ geführt habe, nun aber die bisher nicht ausreichend dargestellten Risiken auf Verwaltung und Rat zukämen, zumal auch im Personalbereich viele Probleme bestünden, indem Stellen zum Teil seit Jahren nicht besetzt seien und damit wichtige Aufgaben – z.B. bei der Feuerwehr – nicht erledigt werden könnten.

Okt 212019
 

Petitionsübergabe durch Ulf Berner (links) an den Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Hans-Joachim Grote

Petitionsübergabe durch Ulf Berner (links) an den Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Hans-Joachim Grote – Foto freigegeben von CAMPACT e.V.

‚Ein Faschist darf kein Beamter sein‘, lautet die Petition, die der Wilhelmshavener Ulf Berner am Freitag, 18.10.2019 vor dem Bundesrat in Berlin dem Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Hans-Joachim Grote, übergab.

Wilhelmshaven / Berlin, 19.10.2019 – Vorausgegangen war dem das Urteil des Meininger Verwaltungsgerichtes im September 2019, das entschieden hatte, dass der thüringische Landtagsabgeordnete und Sprecher der thüringischen AfD, Björn Höcke, als ‚Faschist‘ bezeichnet werden darf.

Weiterlesen »

Okt 172019
 

[SCM]actwin,0,0,0,0;Immer mehr Rentner in Wilhelmshaven auf Stütze vom Amt angewiesen.pdf - Adobe Acrobat Acrobat 17.10.2019 , 12:44:05

Gewerkschaft NGG warnt vor Altersarmut | Grundrente gefordert
Wilhelmshaven: 43 Prozent mehr Rentner auf Stütze vom Amt angewiesen

Pressemitteilung vom  17. Oktober 2019 * Wenn die Rente nicht reicht: Immer mehr Menschen in Wilhelmshaven sind neben ihren Altersbezügen auf staatliche Stütze angewiesen. Die Zahl der Empfänger von „Alters-Hartz-IV“ stieg innerhalb von zehn Jahren um 43 Prozent. Gab es in der Stadt 2008 noch 1.237 Bezieher von Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung, so waren es im vergangenen Jahr bereits 1.773. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG beruft sich hierbei auf Angaben des Statistischen Landesamtes. Danach erhielten in ganz Niedersachsen zuletzt rund 110.000 Rentnerinnen und Rentner Grundsicherung – 35 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor.

Weiterlesen »

Okt 152019
 

BUND-Infowoche in der Marktstraße

Drei junge Aktive des BUND-Bundesverbandes am Infostand in Wilhelmshaven. Foto: BUND

Junge Aktive des BUND-Bundesverbandes am Infostand in Wilhelmshaven. Foto: BUND

Wer sich für aktuelle große Themen des Natur- und Umweltschutzes interessiert, hat in dieser Woche Gelegenheit, sich am Infostand des BUND in der Marktstraße (Ecke Kieler Straße) ausführlich zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Drei junge Aktive des BUND Bundesverbandes sind dort seit Montag bis einschließlich Samstag (19. Oktober) ganztags präsent und freuen sich auf angeregte Gespräche mit Einheimischen und Gästen.

„Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung“, erklärt Rainer Büscher, Vorstandsmitglied der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven. „Zusammen mit der  BUNDjugend Wilhelmshaven sind wir zwar bei vielen Veranstaltungen, wie beim Tag der Niedersachsen, dem StreetArtFestival, Kulturkarussell, Ehrenamtstag, der Piratencity und weiteren, mit Infoständen vor Ort, um im persönlichen Gespräch über regionale Natur- und Umweltthemen zu informieren. Allerdings ist bei gut besuchten Wochenendveranstaltungen oft wenig Zeit und Raum für längere Gespräche, auch zu überregionalen und globalen Themen. Und neben Schule, Ausbildung oder Beruf können unsere hiesigen ehrenamtlichen Aktiven Infostände in dieser Form unter der Woche nicht anbieten.“ Im Sinne aller ökologisch interessierten Bürgerinnen und Bürger sei dieses Angebot des BUND Bundesverbandes eine willkommene Ergänzung der lokalen Informations- und Bildungsaktivitäten.

Okt 102019
 

[SCM]actwin,0,0,0,0;Neuen Beitrag erstellen ‹ Startseite — WordPress - Google Chrome chrome 25.04.2019 , 16:54:51

Themenabend zum Nahverkehrskonzept in Wilhelmshaven
GRÜNE diskutieren mit Bürger*innen den Nahverkehrsplan 2020-2024

Pressemitteilung vom 10. Oktober 2019 * Unter dem Motto „Mensch trifft Plan – Das Nahverkehrskonzept für Wilhelmshaven“, laden die GRÜNEN in Wilhelmshaven die Bürgerinnen und Bürger ein, das bis zum 31.10. zur öffentlichen Einsicht vorliegende Nahverkehrskonzept der Stadt Wilhelmshaven zu diskutieren.
„Für die GRÜNEN ist der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) eine der tragenden Säulen der Teilhabe und des Klimaschutzes. ÖPNV muss Menschen auch ohne eigenes Auto mobil machen, ob für den Weg zur Arbeit, zum Einkauf, zum Arzt oder für die Freizeitgestaltung“, meint Kreisvorstandssprecher Ulf Berner.
Fachliche Expertise aus Landessicht bringt der GRÜNE Landtagsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecher der Landtagsfraktion Detlev-Schulz-Hendel in die Diskussion.
Eingeladen sind nicht nur Wilhelmshavener Bürger*innen, Politiker*innen und Verkehrsexpert*innen, sondern auch Menschen aus den Nachbarkreisen, denn ÖPNV muss über kommunale Grenzen hinaus gedacht, geplant und umgesetzt werden.
Wer sich auf den Abend vorbereiten möchte, findet das Nahverkehrskonzept der Stadt Wilhelmshaven unter nachfolgendem Link zur Ansicht und zum herunterladen https://www.wilhelmshaven.de/Themen/Verkehr/

Die Veranstaltung findet am 16.10.2019, ab 18.30 Uhr im Café Gerda, Schillerstr. 15,
26382 Wilhelmshaven statt.

Sep 062019
 

Kohleausstieg

Die Klimakrise ist für die Stabilität unserer Ökosysteme und damit auch für die Grundlagen unserer Ernährung und unseres Wohlstandes eine existenzielle Bedrohung. Der einmalig schnelle Anstieg an Kohlendioxid in der Luft kann nur eine Ursache haben: der Mensch. Die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Kohle stellt den größten Teil unseres CO2-Ausstoßes dar. Deswegen schließen wir uns der Empfehlung von Fridays for Future an und fordern, dass bis Jahresende ein Viertel der Kohlekraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden. Dieses konsequente Handeln wird auch von führenden Klima-Wissenschaftler*innen von Scientists for Future unterstützt.

Zu diesen Werken gehört das Uniper-Kraftwerk in Wilhelmshaven. Die Bundesregierung muss endlich einen Zeitplan für die Energiewende beschließen, der den betroffenen Firmen und Mitarbeitenden Planungssicherheit gibt und Investitionen in die erneuerbaren Energien nicht bremst, sondern vorantreibt. Und dieser Plan muss einen schnellen Kohleausstieg beinhalten.

Wenn wir das 1,5 Grad-Ziel erreichen wollen, haben wir kaum noch Zeit. Laut Weltklimarat haben wir unsere Atmosphäre seit Beginn der Industrialisierung schon um ein Grad erhitzt. Und der durch den Klimawandel verursachte steigende Meeresspiegel sowie die Zunahme an extremen Wetterereignissen sind eine direkte Gefahr für die gesamte Küstenregion. Deswegen ist unsere Forderung nicht nur sehr wichtig, sondern nach Jahrzehnten des Zögerns inzwischen auch sehr dringend.

Wir rufen deswegen alle Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener sowie alle in der Region auf, sich am 14. September um 14 Uhr vor dem Uniper-Werk, Zum Kraftwerk 20, 26386 Wilhelmshaven, zu versammeln. Unsere Demonstration richtet sich nicht gegen Uniper oder seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir demonstrieren für den lebensnotwendigen Klimaschutz, für den Küstenschutz und für den Wechsel zu klimafreundlichen Energien.

Diese Demonstration ist von einer Gruppe von Wilhelmshavener*innen Privatpersonen als überparteiliche Aktion organisiert. Der Text des Aufrufs kann auch als Online-Petition unterschrieben werden. 80 weitere Menschen aus der Region haben dies bereits getan. 

 

Aug 222019
 

[SCM]actwin,0,0,0,0;Plakat_Antikriegstag_WHV_2019.pdf - Adobe Acrobat Acrobat 22.08.2019 , 14:36:56

Gedenkfeier zum 1. September – Antikriegstag 2019

Pressemitteilung vom 22.08.2019 * Seit 1957 steht der 1. September, der Antikriegstag, für Frieden, Demokratie und Freiheit. Mit dem Antikriegstag erinnern die Gewerkschaften zusammen mit der Friedensbewegung an den Überfall der Deutschen Wehrmacht auf Polen und den Beginn des zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 mit über 60 Millionen Toten. Unter den Verfolgten, Misshandelten und Ermordeten waren Millionen Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und Andersdenkende. Achtzig Jahre nach Beginn des grauenhaften Vernichtungskrieges der Nazis haben wir allen Anlass, am Antikriegstag daran zu erinnern, wohin das Wiedererstarken von blindwütigem Nationalismus und Militarismus, von Menschenfeindlichkeit und Rassismus führen kann.

Die aktuelle Weltlage verdeutlicht, dass Demokratie, Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist, sondern immer wieder entschlossen verteidigt werden muss. Der DGB Kreisverband Wesermarsch ruft alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an einer

Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung

am 01.09.2019, um 11:15 Uhr

am Wilhelm-Krökel-Platz (Werft-, Ecke Börsenstraße) auf.

Axel Opitz – DGB Vorsitzender des Stadtverbandes Wilhelmshaven wird die Gedenkveranstaltung um 11:15 Uhr eröffnen. Die diesjährige Rede zum Antikriegstag unter dem Motto „Nie wieder Krieg,  nieder wieder Faschismus!“ hält Dorothee Jürgensen – Regionsgeschäftsführerin DGB Region Oldenburg-Ostfriesland.

„Der Kampf gegen Faschismus, nationalistische Kriegstreiberei und bedingungsloses Wettrüsten ist längst nicht vorbei. Deshalb ist es so wichtig am Antikriegstag ein deutliches Zeichen gegen Krieg und Faschismus und für eine starke Demokratie und Freiheit zu setzen“, betont Axel Opitz.

Auch heute sind rund 70 Millionen Menschen vor Krieg und Bürgerkrieg, vor politischer Verfolgung, vor Naturkatastrophen und Armut auf der Flucht. All diese Probleme lassen sich nur mit weniger statt mit mehr Waffen lösen. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, engagiert sich der DGB in der Friedensinitiative „Abrüsten statt Aufrüsten“. Deren Aufruf gegen das Zwei-Prozent-Ziel der NATO haben inzwischen mehr als 150.000 Unterstützerinnen und Unterstützer unterzeichnet. Der DGB ruft öffentlich dazu auf, den Aufruf mit zu unterschreiben und sich an den zahlreichen Aktionen der Initiative sowie an den Gedenkveranstaltungen zum Antikriegstag zu beteiligen. (https://abruesten.jetzt )

Plakat_Antikriegstag_WHV_2019

Antikriegstagsaufruf 2019

go Top