Gegenwind 169

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Mai 302001
 

Es geht voran?

Seit Jahrzehnten wird Wilhelmshavens Bevölkerung mit immer gleichen Parolen eingelullt. Zur Kommunalwahl 2001 werden die BürgerInnen wieder viel über die Erfolge der Wilhelmshavener Politik hören!

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Vor gut10 Jahren veröffentlichte die WZ einen Sonderdruck mit dem Titel „Wilhelmshaven – die Kraft am tiefen Wasser“. Unter den übergroßen Lettern „Wichtige Standbeine der Wilhelmshavener Wirtschaft“ fanden wir eine gehörig amputierte Kraft am tiefen Wasser.

Ihre Wahl!

● Wen stört die Gewerkschaft ver.di, weil sie bei Sykes einen Betriebsrat haben will? Aufgeschreckt reagierten Wilhelmshavener Gewerkschaftsfunktionäre und Wirtschaftsförderer auf gewerkschaftliche Aktivitäten beim Call-Center im TCN.
● Der JadeWeserPort und die Parteien: Wir berichten über eine Veranstaltung der Bürgerinitiative gegen den JadeWeserPort, die dort ein Lehrstück in Sachen Demokratie bot. Nachrichten zum Port: Germanischer Lloyd: Tiefwasserhafen überflüssig; Wer zahlt den Port?
● WALLI ist nicht mehr WALLI! Zum Auftakt einer Serie über die programmatischen Vorstellungen Wilhelmshavener Parteien zur Kommunalwahl im Herbst, setzen wir uns mit dem Auftauchen der neuen WALLI auseinander, die das Wort ‚links’ meidet wie der Teufel das Weihwasser.
● Auch das Kommunalwahlprogramm der Grünen liegt bereits vor. Wir beschäftigen uns mit der Präambel ihres Programms.
● Was wird aus der Südstadt? Die Bürgerbeteiligung in Sachen Sanierung ist in vollem Gange – wir beleuchten einige grundsätzliche Punkte.
● Es geht um die Zukunft: In einem Gespräch mit dem Gegenwind verdeutlichte die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Iwersen ihre Positionen zur Entwicklung in Stadt und Land.
● Manfred „Mecki“ Gaede starb im Alter von 60 Jahren. Einige Erinnerungen an den „liebenswerten Chaoten“.
Der Wendepunkt versorgt Kinder mit Essen und sucht noch ehrenamtliche HelferInnen.
● Elisa Kauffeld ist aus der Friedensbewegung nicht wegzudenken; auch wenn die Friedensbewegung inzwischen kaum noch zu spüren ist, macht Elisa Kauffeld weiter und lockt mit ihren Aktionen so manchen Politiker aus der Reserve.
● Ein Stück aus dem Wilhelmshavener Tollhaus: Die ‚Peace’ verließ laut schimpfend ihren Liegeplatz am Bontekai. Imagepflege pur!

Die Druckausgabe: Gegenwind 169

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Mai 302001
 

Störung der Ansiedlungspolitik?

Sykes: Harte Vorwürfe gegen Dienstleistungsgewerkschaft

(noa) Am 24. April führte das ver.di Projekt Call Center, vertreten durch Hugo Waschkeit, ein Gespräch mit der Geschäftsführerin der Firma Sykes im TCN in Roffhausen. Ergebnis der recht kurzen Unterredung, bei der auch die Personalreferentin zugegen war: Am 7. Juni wird es eine Betriebsversammlung zur Wahl eines Wahlvorstandes geben.

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Mai 302001
 

Ein Lehrstück in Sachen Demokratie

Verändert die Diskussion um den Jadeport das Bewusstsein der Wilhelmshavener Wähler/innen?

(iz) Immer wieder suchen die Kritiker des Jadeport den Dialog mit den Betreibern des Projekts. Immer wieder bemühen sich die Verantwortlichen aus Rat, Verwaltung und Hafenwirtschaft, sich diese kritischen BürgerInnen vom Hals zu halten und sie zu diskreditieren. Im Jahr der Kommunalwahl vergraulen sich die Autokraten mit ihrem bürgerfeindlichen Verhalten zunehmend auch potentielle WählerInnen.

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Mai 302001
 

Walli wählen?!

Die Wilhelmshavener Alternative Liste stellt programmatische Eckpunkte vor

(ub) Wer bei den Kommunalwahlen im Herbst gegen den JadeWeserPort stimmen will, kommt an der Wilhelmshavener Alternativen Liste (WALLI) nicht vorbei. Sie ist hier die einzige Partei, die das Hafengroßprojekt in Voslapp konsequent ablehnt. Ob es noch andere Gründe für die Wahl der WALLI gibt, lässt sich nach Lektüre des jetzt vorliegenden Wahlprogramms entscheiden. Wir zitieren, fassen zusammen und ziehen Vergleiche mit früheren Erklärungen aus der Gründungszeit.

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Mai 302001
 

Zukunftsfähig?

Das Kommunalwahlprogramm der Wilhelmshavener Grünen liegt vor.

(hk/iz) Unter der Überschrift „Für eine zukunftsfähige Stadt“ stellen die Wilhelmshavener Grünen ihr Programm für die Kommunalwahl im September 2001 vor. Das Programm unterteilt sich in die Themenbereiche „Ernährung“, „Hafen-Wirtschaft“, „Jugend – Schule – Kindergärten“, „Soziales“ und „Ökologie“. Des weiteren gibt es eine Erklärung von Marianne Fröhling zu ihrer Kandidatur für das Amt der Oberbürgermeisterin. Wir werden uns bis zur Kommunalwahl im Herbst mit diesem Programm auseinandersetzen – und natürlich auch mit den Programmen der anderen Parteien.

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Mai 302001
 

Maurerkelle und Sozialarbeit

Kann eine soziale Stadt auf dem Reißbrett entstehen?

(hk) Wird das Projekt „Soziale Stadt“ mit Abrissbirne und Maurerkelle durchgezogen? Diese Frage stellt sich dem Beobachter der Aktivitäten im Zusammenhang mit der Herangehensweise und der Diskussion über die Realisierung des Förderprogramms für die Südstadt.

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Mai 302001
 

Schreckliche Prognosen

Gegenwind-Gespräch mit Gabriele Iwersen

(noa) Wilhelmshavens Fläche wächst, während seine Bevölkerung schrumpft. Die Kommunalpolitik scheint gezwungen zu sein, diesem Wahnsinn Vorschub zu leisten. Wir wollten von unserer Bundestagsabgeordneten Gabriele Iwersen (SPD) wissen, ob es höheren Orts Ansätze gibt, die Fehlentwicklung umzukehren. Herausgekommen ist viel Wissenswertes, das wir unseren LeserInnen nicht vorenthalten wollen, wenn es auch nicht optimistisch stimmt.

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Mai 302001
 

Ein liebenswerter linker Chaot

Eine Erinnerung an Mecki (Manfred) Gaede

Ein Leben lang mochte Mecki keine Autos. Mit immer neuen politischen Aktivitäten wuchs jedoch auch sein Aktionsradius, so dass er sich schließlich im Alter von 60 Jahren doch noch auf vier Rädern mobilisieren wollte. Ausgerechnet bei einer Fahrstunde hat es ihn erwischt: Mecki erlitt einen Herzinfakt und war sofort tot.

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Mai 302001
 

Künstlerische Freiheit

scheint nicht mehr zeitgemäß zu sein. So erlebte es jedenfalls die Schortenser Künstlerin Elisa Kauffeld. Ende April wurde ihre Ausstellung „Gegen Krieg und Kriegsgewalt“ im Schortenser Bürgerhaus eröffnet. Nur zwei Tage später wurde ihr nahegelegt, dass vier der Ausstellungstafeln „Anstoß erregten“ und entfernt werden sollten.

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Mai 302001
 

Kuhdorf

In unserer April-Ausgabe schrieben wir: „Der Stadt Wilhelmshaven gelingt es immer wieder, negative Schlagzeilen zu produzieren. So richtig negativ werden die Schlagzeilen erst durch die Politik des Verharmlosens und Leugnens – so auch beim Millionenminus der WPG. Wie lange braucht Wilhelmshaven, um wieder auf dem alten Schuldenberg zu sitzen? Es werden noch Wetten angenommen.“

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Mai 302001
 

Seifenblase

Während der Wilhelmshavener Bevölkerung durch Presse, Politiker und Interessenverbände eingetrichtert wird, dass die zukünftigen Containerschiffe unbedingt das tiefe Fahrwasser der Jade benötigen , stützt eine Studie des Germanischen Lloyds die u.a. im Gegenwind-Artikel „Stichproben“ (GW 163, November 2000) gemachte Aussage, dass nicht mit größeren Tiefgängen zu rechnen sei, und lässt das Hauptargument der Hafenbefürworter wie eine Seifenblase zerplatzen.

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Mai 302001
 

Während der Wilhelmshavener Bevölkerung durch Presse, Politiker und Interessenverbände eingetrichtert wird, dass der Bau des JadeWeserPorts privat finanziert wird, die Unternehmen sogar bei der Hafenwirtschaftsvereinigung schon mit prall gefüllten Geldsäcken im Büro stehen, sieht die Diskussion über die Finanzierung beim Überschreiten der Stadtgrenzen ganz anders aus: Tiefwasserhafen als „nationale“ Aufgabe.

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Mai 302001
 

Ehrenamtliche Helfer gesucht

Essen für Kinder: Angebot wird ausgeweitet

(noa) Unseren Lesern und Leserinnen ist aus früheren Berichten bekannt, dass die Wendepunkt gGmbH nicht nur sozialpädagogische Hilfen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz leistet, sondern seit längerem auch ein Angebot für Schulkinder aus einkommensschwachen Familien vorhält. Die Kinder werden an ihrer Schule mit warmen Mahlzeiten versorgt.

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Mai 302001
 

La casa delle favole -  Das Haus der Märchen

Der leise Film

La casa delle favole erzählt die Geschichte eines Lebenstraumes, verwirklicht im Niemandsland, dort wo das Recht des einen aufhört und das des anderen noch nicht wirkt.

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