Gegenwind 210

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Aug 102005
 

Ohne Sinn und Verstand

„Wie nach einem Bombenangriff“ sieht es am Geniusstrand aus, nachdem die Stadt Wilhelmshaven dort aufgeräumt hat.

210 titelbildFonds
● Nur im übertragenen Sinne geht es hier um Heuschrecken und Höllenhunde. Es geht um die Zukunft der Wohnungsbaugesellschaft Jade, die jetzt wohl endgültig in den Fängen des Höllenhundes Cerberus angekommen ist.
● Die NPD plant für den 3. September eine Demonstration in Oldenburg. Für uns Wilhelmshavener sollte klar sein: Wir sind dabei, wenn es gegen den braunen Aufmarsch geht!
● Was ist los bei Sykes? Fest steht wohl, dass ca. 250 Leute ihren Arbeitsplatz verlieren werden, weil der Vertrag mit Hewlett Packard nicht verlängert wird.
● Renate Bieritz-Harder ist Juristin und lehrt Sozialrecht an der Fachhochschule Oldenburg/ Ostfriesland/ Wilhelmshaven. – Wer sie auf der Veranstaltung der Arbeitslosenhilfe erlebte, wird sicher mit uns einig sein: eine tolle Veranstaltung.
● Kann das Alg II gestrichen werden, wenn der Partner nur teilzeitbeschäftigt ist?
● Der Rat der Stadt macht zwar gerade seine Sommerpause: Ratssplitter
● Die Gas- und E-Werke haben die Gaspreise kräftig erhöht. Doch jetzt gibt es Zunder! Eine Bürgerinitiative fordert zum Zahlungsboykott auf. Wir unterstützen die Aktion.
● Arbeitslosigkeit, Bevölkerungsschwund, Überalterung, Privatinsolvenzen, Scheidungen, Singles, Jugendkriminalität und dicke Kinder: Wenn Wilhelmshaven mal irgendwo zu den “Spitzenreitern” zählt, ist das in der Regel kein Grund zum Jubeln. Eine löbliche Ausnahme: In Sachen Brustkrebsvorsorge hat unsere Stadt die Nase vorn.
● Wir haben in letzter Zeit über die zunehmende Zahl von Privatinsolvenzen in Wilhelmshaven berichtet. Was kann es für Folgen haben, eine Insolvenz anzumelden, um die finanzielle Situation wieder in den Griff zu bekommen?
● Das Wochenende an der Jade ist schon lange vorbei – trotzdem bieten wir eine Rückschau auf das erste Juli-Wochenende.

Die Druckausgabe: Gegenwind 210

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Aug 102005
 

Entwarnung für Kicker

Bestürzt waren kleine und größere Hobbyfußballer aus dem Wiesenhof, nachdem die Tore vom dortigen Bolzplatz entfernt worden waren. Hatten sich etwa, wie andernorts in der Stadt schon vorgekommen, Anwohner über die Lärmbelästigung beschwert? Sollte also die Nutzung des Platzes unterbunden werden? Nichts dergleichen: Die Stadt teilte uns auf Anfrage mit, dass die alten Tore abgängig waren und zudem nicht den DIN-Vorschriften entsprechen und deshalb gegen neue ausgetauscht werden sollten. Zudem waren Reparaturen am Zaun erforderlich. Also, Kicker, aufatmen und wieder ran an den Ball! (iz)

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Aug 102005
 

Hüh und hott

Im Juli, so berichteten überregionale Medien, klappte wegen eines Computerproblems so einiges bei der Auszahlung von Arbeitslosengeld II nicht. Im Wesentlichen habe es Einmalzahlungen betroffen, in einigen Fällen haben Berechtigte aber auch die Regelleistung nicht angewiesen bekommen, hieß es in den betreffenden Meldungen.

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Aug 102005
 

Die Linkspartei

schickt auch für unseren Wahlkreis einen Direktkandidaten ins Rennen. Er heißt Dirk Metzner und ist 48 Jahre alt, verheiratet, Vater von drei Kindern, gelernter Banker. Und ist aktuell wie so viele betroffen von Hartz IV. Einstimmig wurde das WASG-Mitglied am 2. August zum Direktkandidaten gewählt. Wir werden ihn im nächsten Gegenwind vorstellen. (noa)

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Aug 102005
 

Weltrekord durch Zwangsernährung

Es hätte nie geklappt mit dem neuen Weltrekord im Labskausessen, wenn die Krankenhäuser und damit auch die Altenheime sich nicht verpflichtet hätten, ihre Patienten bzw. Bewohner mit dem Kartoffel-Fleischgemenge zwangszuernähren.

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Aug 102005
 

Höllenhunde und Heuschrecken

Vom leichtfertigen Umgang mit Wohnraum

(hk) Die Warnungen vor dem Verkauf der Wohnungsbaugesellschaft Jade im Jahre 2000 an die Deutsche Bank waren noch nicht verhallt, da verkaufte eben diese Deutsche Bank die Wohnungsbaugesellschaft an die, nicht von ungefähr nach dem Höllenhund der griechischen Mythologie, benannten Fondsmanagementgruppe Cerberus.

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Aug 102005
 

Drohgebärden

… oder auch: Der Betriebsrat ist an allem schuld

(noa) Am 21. Juli schockte die „WZ“ auf Seite 1 mit der Überschrift „250 Arbeitsplätze gehen bei Sykes verloren“. Im Artikel kommt es dann noch schlimmer: „Betriebsrat und Geschäftsführung von Sykes Enterprises in Roffhausen ringen um die Abwicklung von 300 Arbeitsplätzen“, heißt es da.

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Aug 102005
 

Klartext

Eine tolle Veranstaltung der Arbeitsloseninitiative

(noa) Renate Bieritz-Harder ist Juristin und lehrt Sozialrecht an der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven. Ihr Thema in der Juli-Versammlung der Arbeitsloseninitiative Wilhelmshaven/Friesland waren laut Ankündigung die „1 Euro-Jobs“, doch sie nennt sie nicht so, sondern „Arbeitsgelegenheiten“, wie es auch im Gesetz (Hartz IV) steht.

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Aug 102005
 

Was soll das?

Halbherziges „Buh!!!“ vom Job-Center Wilhelmshaven

(noa) Heinz Müller*, Arbeitslosengeld II-Empfänger, staunte nicht schlecht, als er neulich vormittags einen Brief des Job-Centers aus dem Briefkasten holte, der an seine Frau gerichtet war. Frau Müller ist nämlich berufstätig und hat insofern mit dem Job-Center ja eigentlich gar nichts zu tun.

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Aug 102005
 

Logo Ratssplitter

vom 29. Juni 2005
als Unparteiische auch diesmal: Imke Zwoch

Letzter Mittwoch im Juni, 18 Uhr: Confederations Cup, Germanien spielt gegen Mexico um den 3. Platz. Ganz Fußball-Deutschland fiebert vor der Glotze dem Anpfiff entgegen. Nur hoch im Norden diskutieren einige Unverbesserliche schon seit zwei Stunden über 1-Euro-Jobs und Neubürgeragenturen. Das, schnaubte Ulla Aljets noch am nächsten Tag, hätte es früher nicht gegeben, da war Konsens: Vor Finalspielen wird die Ratssitzung pünktlich abgepfiffen!
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