Gegenwind 173

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Okt 012001
 

Tragödie oder Chance?

Wilhelmshavens Kulturlandschaft ist wieder um ein Stück ärmer: Das Apollo gibt es nicht mehr. Dafür gibt es jetzt das „Apollo im Kinopolis“

173 tbAuswahl
● Prügel bekommt der Gegenwind von den Schulleitern der Schule Bremer Straße, und wir nehmen dazu auf Stellung.
● Was ist bloß mit den Hamburgern los? Da wollen wir ihnen hier einen so schönen Container-Hafen bauen, doch aus der Elbmetropole kommt nur Gemecker. Was steckt da hinter?
● Zum Umzug des Apollo-Kinos gibt es zwei Artikel und ein Titelbild. Das Titelbild stammt von Hajo Kruda. In dem Artikel „Für eine Handvoll Dollar“ beklagen wir den Verlust eines Kinos mit einer besonderen Atmosphäre, und in „Moderne Zeiten“ versuchen wir, die Sache noch etwas positiv zu wenden.
● Die Kommunalwahl ist gelaufen! Wir berichten unverbissen vom Kampf eines Holländers gegen einen Sozialversicherungs-Fachangestellten und umgekehrt. Unserer Chronistenpflicht tun wir mit unseren Wahlsplittern Genüge.
● Das Wattenmeer könnte von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt werden. Doch was wird dann aus unserem schönen JadeWeserPort?
● Gleich drei Stücke der Landesbühne besprechen wir unter der Überschrift „Landesbühne statt Labskaus“.
● Ihre Stimme haben Sie bei der Kommunalwahl abgegeben, dass Sie dennoch nicht sprachlos sein müssen, dafür will die ‚Initiative Bürgerversammlung’ sorgen.
● Wie groß werden die Container-Schiffe?
● Demonstration gegen Affen im Aquarium: Dagegen!
● Projektschultage in Wilhelmshaven – ein Kurzbericht.

Die Druckausgabe: Gegenwind 173

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Okt 012001
 

Für eine Handvoll Dollars

Kinopolis schluckt das Apollo-Programmkino

(ub) Im September war Schluss: Das letzte große und traditionsreiche Kinounternehmen, das „Apollo“, folgte dem Schicksal der wohl nur noch den älteren Gegenwindlesern bekannten Lichtspielhäuser „Regina“ und „Capitol“. Mit der Schließung dieses kleinen Kinos im Stadtteil Sedan verschwindet auch ein weiteres Stück Kulturgeschichte in Wilhelmshaven.

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Okt 012001
 

Moderne Zeiten

Wilhelmshavens Filmkunstkino fusioniert mit Kinopolis

(iz) Kollege Uwe Brams und viele andere sind schockiert: Mitte September schloss das Apollo, einziges Filmkunstkino und gleichzeitig letztes unabhängiges Einzelkino am Ort, seine Pforten – um sie zwei Tage später in den Räumlichkeiten des Multiplex-Kinos am Bahnhof wieder zu öffnen. Apollo-„Vater“ Michael Kundy ist jetzt nicht nur Teilhaber, sondern auch Betriebsleiter des Großkinos. Der GEGENWIND sprach mit ihm über Hinter- und Beweggründe seiner Entscheidung.

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Okt 012001
 

Schule Bremer Straße

Zu unserem Artikel „Prostitution an Wilhelmshavener Schulen?“ (Gegenwind 172) bekamen wir den folgenden Brief der Schulleiter der Hauptschule und Orientierungsstufe der Schule Bremer Straße:

Der GEGENWIND berichtete in seiner September-Ausgabe über eine DGB-Veranstaltung von Mitte August, in der ein Pflegevater Anschuldigungen gegen unser Schulzentrum erhoben hat. Die Zeitung schreibt u.a.

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Okt 012001
 

Fetisch Tiefwasserhafen

Welche Probleme hat Hamburg mit dem JadeWeserPort?

(jm) Bekanntlich reitet die hiesige Hafenlobby völlig unbeeindruckt von den Fakten auf Containerschiffen herum, die angeblich wegen ihres Tiefgangs einen deutschen Tiefwasserhafen brauchen – nämlich Wilhelmshaven.

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Okt 012001
 

Wilhelmshaven hat gewählt und nichts wird sich verändern

(hk) Der Wilhelmshavener Wählerwille 2001 ist so wie das Parteiprogramm der SPD oder eine Fernsehwerbung für (Tchibo?-) Kaffee: Es soll alles so bleiben, wie es ist. Die SPD wird weiter mit den Grünen bestimmen, was in dieser Stadt passiert bzw. nicht passiert. Die Grünen mussten (wie überall) Federn lassen – natürlich auch in Wilhelmshaven, wo die WählerInnen dann doch lieber das Original wählten.

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Okt 012001
 

Schöpferische Zerstörung

Weltnaturerbe mit Anschluss ans Binnenwasserstraßennetz?

(jm) Das Wattenmeer an der Deutschen Bucht zwischen Texel und Esbjerg kann Weltnaturerbe werden. Das müssten die Niederlande, Deutschland und Dänemark lediglich gemeinsam bei der UNESCO beantragen.

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Okt 012001
 

Landesbühne statt Labskaus

Die Premieren der Landesbühne im September 2001

(iz) Für die einen ist ein Labskausessen die größte Kulturveranstaltung des Jahres, für andere ein Grund mehr, Wilhelmshaven den Rücken zu kehren. Intendant Gerhard Hess tröstete die derart „Kultur“geschockten, sie sollten doch mal einen Blick ins Programm der Landesbühne riskieren. Was die ersten Premieren der neuen Spielzeit angeht, können wir sagen: Ein guter Tipp.

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Okt 012001
 

Zum Interview mit Vertretern der Wilhelmshavener Alternativen Liste („Kein fertiges Konzept………“ Nr. 172 ) folgende Anmerkungen, mit der Bitte, diese als Leserbrief abzudrucken.
 Lieber Gegenwind,
Die Leute von der „Walli“ werfen den Gewerkschaften in Wilhelmshaven vor, dass sie auch auf die 12.000-Arbeitsplätze-Leimrute gekrochen wären, wie so viele in Wilhelmshaven im Zusammenhang mit dem Jade-Weser-Port. Weiterlesen »

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Okt 012001
 

Dagegen!

Im August berichtete der Gegenwind über die Pläne zur Umgestaltung des Seewasseraquariums zu einem Erlebniszentrum, in dem Tiere aus aller Welt – nicht nur Seebewohner, sondern u.a. auch Affen – für Besuchermassen sorgen sollen.

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Okt 012001
 

In diesem Sommer ist das Deutsche Rote Kreuz Wilhelmshaven umgezogen. Wie bei einem Umzug eines Privathaushaltes, wo man sich von Dingen trennt, die sich im Lauf der Jahre angesammelt haben und überflüssig geworden sind, musste der DRK-Kreisverband sich von alten Unterlagen trennen

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Okt 012001
 

Ein kleiner Bericht

Der Auftakt des Courage-Projektes in Niedersachsen (Zeig Dich!) verlief aus unserer Sicht sehr positiv, obwohl wir im Vorfeld unsere Zweifel hatten, ob die drei in Sachsen, Berlin und Brandenburg gut erprobten Konzepte auch in den „alten Bundesländern“ „funktionieren“ würden.

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Okt 012001
 

SCHALLMAUER

Mehrere Fachleute aus Instituten wie das Kieler Weltwirtschaftsinstitut und das Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik haben im vergangenen Jahr davor gewarnt, zu große Containerschiffe zu bauen, weil dadurch die beim Überseetransport eingesparten Kosten lediglich auf den Hafen verlagert würden mit der Folge, dass die Gesamttransportkosten steigen.

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