Gegenwind 208

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Jun 022005
 

Der Meeresgott Neptun

tauchte Pfingsten mit einem auf seinen Dreizack aufgespießten 30 Fuß-Container aus dem Sand des Geniusstrandes auf.

208 Titelbild

Erstaunt waren SpaziergängerInnen, die Pfingstsonntag am Geniusstrand flanierten, als sich plötzlich eine riesige Faust durch den Sand schob. Die Rache des Neptun ragt jetzt weit sichtbar aus dem Strand. Aufgespießt auf seinem Dreizack: Ein Container mit der Aufschrift „JWP ade“. Mehr als 100 Bürger trafen sich am Geniusstrand, um dem Meeresgott deutlich zu zeigen, dass nicht alle WilhelmshavenerInnen mit den Ratsbeschlüssen der letzten Wochen einverstanden sind. Ob es ihnen gelang, Neptun wieder gnädig zu stimmen, entzieht sich unserer Kenntnis. (hk)

Mythen
● Über den neuesten Coup der chemischen Industrie werden wir leider erst in unserer nächsten Ausgabe berichten können. In dieser Ausgabe finden Sie ein Gespräch mit dem aus der WALLI ausgetretenen Ratsherrn Joachim Tjaden.
● Die Veranstaltungen der Arbeitsloseninitiative gehören zu den Highlights der politischen Kultur Wilhelmshavens. Doch die letzte Veranstaltung fiel da aus dem Rahmen.
● Bericht über den Gründungsparteitag der Wahlalternative.
● Die A22 soll schon bald die norddeutsche Tiefebene durchqueren. Einige Argumente dagegen,
● Das Antifaschistische Bündnis hat zum 60. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus einen Film über die Jahre 1933 bis 1945 in Wilhelmshaven gemacht. Unsere Empfehlung!
● Auch diesmal wieder: Ausführliche Ratssplitter
● Beim CVJM gehen die Lichter aus. Das war’s!
● Gehört ein militärisches Ehrenmal in eine Kirche? Ja und Nein sagt Pastor Morgenstern von der Christus- und Garnisonkirche.
● „Der Kampf geht weiter“, heißt es im Bericht über eine Sander Provinzposse.
● Welche Wellen ein Antrag im Rat der Stadt auslösen kann, berichtet die BI gegen den JadeWeserPort. Sturm im Wasserglas
● „Gegenwind für Busemann“? Erst mal lesen!
● Theaterkritiken geben immer auch die persönliche Meinung der Kritikerin wieder. Unsere Kritikerin sah sich veranlasst, eine Kritikerin zu kritisieren.
● „Der Untertan“ ist unser Artikel zur geplanten Zusammenlegung der Berufsbildenden Schulen überschrieben.

Die Druckausgabe: Gegenwind 208

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Jun 022005
 

Geschlossen

wird die Zahnklinik der AOK zum 30. Juni. Schon seit längerer Zeit verkauft bzw. schließt die AOK Niedersachsen ihre Eigenbetriebe. Wurde die F’grodener Nebenstelle der Zahnklinik schon vor drei Jahren verkauft, ist nun die Hauptstelle an der Kieler Straße dran: Sie macht dicht. (noa)

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Jun 022005
 

Als der letzte Gegenwind schon in der Druckerei war, bat unser Interviewpartner Jörn Felbier um ein paar kleine Korrekturen. Dass er zu spät damit kam, war nicht seine Schuld: Wir hatten ihm unsere Niederschrift des Gesprächs zu spät übermittelt. Also: Die tatsächliche Mitgliederzahl der Wilhelmshavener CDU ist um ca. 100 kleiner als angegeben. Die Mittelstandsvereinigung der CDU heißt nicht Mittelstands-Union, und bei den Vereinigungen fehlt die CDA. Soweit die Korrekturen bzw. Ergänzungen, um die uns Felbier bat.
Eine Korrektur von uns: Jörn Felbier war im Gegenwind-Interview ganz sicher, dass es keine vorzeitige Neuwahl zum Bundestag geben werde. Da hat er sich wohl getäuscht. (noa)

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Jun 022005
 

Knapp verfehlt

hat Wilhelmshaven den Spitzenplatz in der Sozialhilfequote in Niedersachsen. Wir zitieren aus der „WZ“ vom 18.05.05: „Landesweit bezogen im Berichtsjahr (Anm.: 2003) 3,9 Prozent der Bevölkerung so genannte Hilfe zum Lebensunterhalt.“ … Delmenhorst hatte mit 7,5 % die höchste Sozialhilfequote. „Bei den niedersächsischen Kommunen war die Sozialhilfequote auch in den Städten Wilhelmshaven (6,7 Prozent) und Salzgitter (6,2 Prozent) besonders hoch.“ (noa)

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Jun 022005
 

Acki [parteilos]

Joachim Tjaden hat die WALLI verlassen

(hk) Über Probleme zwischen der WALLI und ihrem Ratsmitglied Joachim Tjaden gab es schon seit längerer Zeit immer wieder irgendwelche Gerüchte. Doch nichts Genaues wusste man nicht. Und so kam dann die Meldung von Ackis Austritt überraschend, aber nicht unvorbereitet. Wir sprachen mit Acki über die Gründe seines Austritts.

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Jun 022005
 

Kommunikationsstörung

Miese Stimmung auf der Versammlung der Arbeitsloseninitiative

(noa) Am 10. Mai war Peter Lutz, Geschäftsführer der Bundesagentur für Arbeit in Wilhelmshaven, Gast bei der Monatsversammlung der Arbeitsloseninitiative. Es war die erste derartige Versammlung seit langem, bei der fast nichts rauskam. In einem Psychologieseminar würde sie vielleicht als Paradebeispiel für missglückte Kommunikation nützen.

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Jun 022005
 

Nach rechts geschlossen, nach links offen

Über den Gründungsparteitag der WASG in Dortmund

(noa) Eigentlich gehört ein Bericht über den Gründungsparteitag einer Partei ja nicht in den Gegenwind, sondern auf die überregionale Seite der „WZ“. Die berichtet jedoch nicht über die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG). Also tun wir’s. Werner Dalichow aus Wilhelmshaven war dabei und hat uns seine Einschätzung gegeben.

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Jun 022005
 

Macht kaputt...

oder „Fahr’n, fahr’n, fahr’n auf der Autobahn“

(hk) Immer, wenn die Politik nicht weiterkommt, gibt es große Planungen in die Zukunft. Dass diese dann nach einiger Zeit wie Seifenblasen zerplatzen, ist wohl einkalkuliert – schließlich reichte das Getrommel um die Planungen, gepaart mit betörenden Versprechungen (Arbeitsplätze, 72 Jungfrauen u.ä.) um die BürgerInnen ruhig zu halten.

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Jun 022005
 

Aufrüstung, Krieg und Befreiung

Antifaschistisches Bündnis stellt Film über Wilhelmshaven und Jever im Faschismus vor

(hk) Der Krieg, der mit dem Überfall auf Polen begann, endete für Jever und Wilhelmshaven am 6. Mai 1945 mit der Befreiung durch Einheiten der 1. Polnischen Panzerdivision. 60 Jahre danach stellt das Antifaschistische Bündnis Wilhelmshaven seinen Film „Aufrüstung, Krieg und Befreiung in Wilhelmshaven und Jever 1933 – 1945“ vor.

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Jun 022005
 

Das war’s!

Die Förderlehrgänge beim CVJM müssen schließen

(noa) „War’s das?“, fragten wir in der Ausgabe 204, nachdem die „WZ“ am 27.11.04 berichtet hatte, dass der CVJM Wilhelmshaven e.V. den noch 33 Beschäftigten „vorsorglich“ gekündigt hatte. Seit Ende April wissen wir: Ja, das war’s. Nach 40 Jahren läuft die Förderschule endgültig aus.

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Jun 022005
 

Radikal Ja und Nein

(hk) Für einige Aufregung sorgte der Offene Brief des Oldenburger Journalisten Klaus Dede an Pastor Morgenstern, in dem er diesem vorwarf, sich nicht ehrlich mit dem Ehrenmal für die gefallenen Seeleute der Weltkriege auseinanderzusetzen und mit dem Festhalten an dem Denkmal die Lüge, dass die Soldaten für ihr Vaterland starben, zu vertreten.

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Jun 022005
 

Der Provinzposse nächster Akt

Der Schulkampf in Sande geht weiter

(noa) Nun ist die Katze also aus dem Sack: Zusätzliche Personalkosten für Ganztagsschulen trägt das Land Niedersachsen nicht. Und so muss die „WZ“ am 3. Mai auf der Friesland-Seite berichten: „Ganztagsschule entzweit lokale Politiker“.

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Jun 022005
 

Sturm im Wasserglas

Von Manfred Berger (Bürgerinitiative „Bürger gegen den JadeWeserPort“)

Am 13. April stellte der Voslapper Ratsvertreter Joachim Tjaden im Rat wieder einmal einen Antrag, und wieder einmal wurde dieser Antrag mit überwältigender Mehrheit abgelehnt.

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