Gegenwind 150

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Jan 141999
 

Gegenwind 150 TitelGEGENWIND X 150

Die Zukunft der Wilhelmshavener Arbeitsloseninitiative (ALl) ist ungewiss – es geht mal wieder um die finanzielle Unterstützung. Auch die Stadt Wilhelmshaven will sich da ausklinken. Begründung dafür ist ein Gespräch der ALl mit dem GEGENWIND.

Auch die Zukunft der Stadt Wilhelmshaven sieht düster aus; das jedenfalls prognostizierte SPD-Vormann Siegfried Neumann für den Fall, dass der Jade-Deal nicht wie geplant über die Bühne geht. Wir versuchen, den Coup verständlich zu machen.

Dass Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Schönung von Arbeitslosenstatistiken (besonders vor Wahlen) dienen, ist gemeinhin bekannt. Eine -Folge davon ist, dass Arbeitslose in irgendwelche Maßnahmen gesteckt werden, die nichts weiter als Mist sind. ABM = Alles Bloß Mist.

Tonnenweise werden Tag für Tag Lebensmittel auf den Müll geworfen. Parallel dazu wächst die Armut. Die „Tafel“ möchte daran etwas ändern – „Umverteilung.

Seit Jahren berichtet der GEGENWIND über die Auseinandersetzungen um die Substitution von Drogenabhängigen. In Wilhelmshaven zeichnet sich jetzt eine Entwicklung ab, die es Drogenabhängigen ermöglicht, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. „Es tut sich was“

Kann es in einem der reichsten Länder der Welt Armut geben? Die frühere Bundesregierung (und nicht nur die) stritt das ab – die Fakten beweisen allerdings das Gegenteil. Wir veröffentlichen Infos und Programm einer Ausstellung über Kinder- und Frauenarmut.

Angehörige psychisch Kranker organisieren sich, um Kranken und sich selbst zu helfen. Ein Gespräch mit einem Mitglied der Wilhelmshavener Angehörigengruppe. Weiterlesen »

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Jan 141999
 

Ungewisse Zukunft

SPD-Neumann nimmt der ALI Gespräch mit dem GEGENWIND übel

(ub) „Die Arbeitsloseninitiative ist in Gefahr“ titelte der Gegenwind in seiner Ausgabe Nr. 146. Wir berichteten über arge Finanznöte und eine ungewisse Zukunft der Beratungsstelle der Arbeitsloseninitiative (ALI). Eine Gegenwindausgabe später im Juli 1998 war für die ALI alles klar. Wir meldeten, dass die SPD-Spitze der Arbeitsloseninitiative ihre Unterstützung zugesagt habe und eine mündliche Zuschusszusage der Stadt bei der ALI eingegangen sei. Diese Kurzmeldung in der Ausgabe Nr. 147 könnte für die ALI jetzt fatale Spätfolgen haben. Weiterlesen »

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Jan 141999
 

Der Jade-Deal: Großer Coup oder Quacksalberei?

WZ-Diskussion bemühte sich um Wahrheitsfindung

(iz/hk) Seit Wochen ist die ganze Stadt am Rechnen: Wenn ich 65 Äpfel schuldig bin und leihe mir 130 dazu, dann kann ich 65 Äpfel zurückzahlen und mit dem Restobst noch den Apfelbaum abstottern … Oder wie war das gleich? Das „Sale-and-lease-back“-Modell zur Sanierung der Stadt über die Wohnungsbaugesellschaft Jade hat keiner richtig verstanden – selbst seine Anhänger im Stadtrat nicht. Oder doch? Wir berichten über Meinungen und Mathematik einer Podiumsdiskussion Anfang Dezember – nachdem der Rat seine Entscheidung schon längst getroffen hatte. Weiterlesen »

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Jan 141999
 

Alles Bloß Mist

Zweifelhafte Maßnahmen zur Arbeitsförderung

(noa) Änderungen des Arbeitsförderungsgesetzes im eben vergangenen Jahr brachten einschneidende Kürzungen für Betriebe, die sich aus Mitteln der Bundesanstalt für Arbeit tragen. Bei den Arbeitsämtern wusste man lange nicht, über wie viel Geld man verfügen konnte. Im Sommer standen dann auf einmal Mittel zur Verfügung, die nun schnell ausgegeben werden mussten, und es gab einen plötzlichen warmen Regen an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Weiterlesen »

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Jan 141999
 

Landesbühne von Scientology unterwandert?

Überzeugende Darstellung des Ensembles „In Sekten“ legt den Verdacht nahe

(iz/noa) „Bekommen Sie immer, was Sie sich wünschen? Bewältigen Sie Ihre alltäglichen Probleme? Sind Sie der Mensch, der Sie sein möchten?“ 5 Minuten Zeit sollten Theaterbesucher eingangs des Stückes „In Sekten“ für diese und ähnliche Fragen erübrigen. Wie viele Ahnungslose, denen in Fußgängerzonen solche Fragebögen aufgenötigt werden – und schwupps finden sie sich, wie die Theaterbesucher, im folgenschweren Seminar „Erfolg im Alltag“ wieder. Weiterlesen »

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Jan 141999
 

Es tut sich was

Drogenabhängige sollen in die Lage versetzt werden, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen

(ub) Mit der Einrichtung einer zentralen Vergabestelle von Methadon beim Diakonischen Werk in der Weserstraße ist möglicherweise der entscheidende Durchbruch bei der Beseitigung der Substitutionsproblematik in Wilhelmshaven gelungen. Jetzt bröckelt auch die starre Haltung der Ärzte. Unklar ist weiterhin, ob sich auch die Kommune am Lösungspaket beteiligt. Das städtische Gesundheitsamt jedenfalls hatte frühzeitig abgewunken. Weiterlesen »

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Jan 141999
 

Ohne Arbeit kein Vergnügen

Eine Foto-Wanderausstellung über Kinderarmut und arme Frauen in der BRD

(hk) Vom 13. bis 22. Januar ist in der Nordseepassage eine Ausstellung über Kinder- und Frauenarmut zu sehen. Veranstalter ist die SOS-Beratungsstelle Wilhelmshaven. Im Rahmen der Ausstellung finden an verschiedenen Orten Veranstaltungen zum Thema statt. Weiterlesen »

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Jan 141999
 

Angehörige psychisch Kranker in Wilhelmshaven arbeiten mit

Gespräch mit einem Mitglied der Angehörigengruppe

(noa) Vor etwa viereinhalb Jahren wurde die Angehörigengruppe vom Sozialpsychiatrischen Dienst (SpD) und der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS) ins Leben gerufen. Regelmäßig nutzen bis zu 20 Angehörige psychisch Kranker die Gelegenheit, sich auszusprechen. Peter Wilhelm Arp ist regelmäßig dabei. Er ist außerdem Mitglied im Landesverband, im Bundesverband und im Weltverband der Angehörigen psychisch Kranker. Weiterlesen »

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Jan 141999
 

HGO Kalender TitelZeitzeugen Wilhelmshavens

…begleiten Sie ins Jahr 2000

(hk) Immer, wenn ein Jahr sich seinem Ende nähert, tauchen sie auf: die Kalender fürs nächste Jahr. Für jede Zielgruppe gibt es einen Taschenkalender; jede Zeitung und Zeitschrift, jede Firma, jeder Verein und viele Hobby- und Berufsfotografen und -zeichner sehen sich genötigt, den verehrten Kunden und Freunden des Hauses einen Kalender zu überreichen oder sich damit ein kleines Zubrot zu verdienen. Weiterlesen »

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Jan 141999
 

Twister- eine Deutsche Disco

Im Sander Gewerbegebiet eröffnete vor geraumer Zeit eine neue Diskothek, das „Twister“, in den Räumlichkeiten des ehemaligen „Watt“. Neue Discos sind eine Bereicherung des kulturellen Lebens in den Abendstunden und in der Nacht. Weiterlesen »

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Jan 141999
 

Trostpflaster

Walter Heide, 6 Jahre und 5 Monate für die SPD im Rat der Stadt, und Wolfgang Hilse, 10 Jahre SPD-Ratsmitglied, wurden von ihren Ortsvereinen (Mitte und Altengroden) von der Kandidatenliste für die Kommunalwahl am 15. September 1996 gestrichen bzw. erst gar nicht aufgenommen. Weiterlesen »

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Jan 141999
 

Sorry!

In der letzten Ausgabe ist uns ein Fehler unterlaufen. In unserem Artikel „Diskriminierung und Isolierung“ berichteten wir über die Einführung von Einkaufsgutscheinen für Asylsuchende in Wilhelmshaven, und dabei hat die Verfasserin die Geldbeträge nach oben korrigiert. Weiterlesen »

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Jan 141999
 

Der dümmste Spruch

Unter vielen ausgewählt wurde diesmal Susanne Mose, Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Wilhelmshaven-Süd. Von der WZ wurde sie nach ihrer Meinung zur CSU-Unterschriftenaktion zur doppelten Staatsbürgerschaft befragt. Mose: Die doppelte Staatsangehörigkeit sei „eigentlich nicht möglich. Man kann nicht zwei Herren dienen.“ (WZ, 9.1.99)

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Jan 141999
 

Vermisst

wurden Vertreter/innen der Stadt auf dem Neujahrsempfang der Perspektive. Eineinhalb Jahrzehnte schon trägt der Verein, überwiegend aus eigener (finanzieller und personeller) Kraft, unübersehbar zum gern und viel gelobten Freizeitwert dieser Stadt bei. Weiterlesen »

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Jan 141999
 

Zum Artikel „Wie unbequem darf ein Sozialdemokrat sein“ Gegenwind Nr. 149

Hallo Gegenwind-Redaktion,
ohne auf den Inhalt des obigen Berichtes eingehen zu wollen will ich auf einen „Fauxpas“ in dem Bericht hinweisen, den ich für mehr als peinlich halte und bei dem Ihr Euch überlegen solltet, wie Ihr dieses richtigstellt, nein nach meiner Meinung sogar zugeben müßt, das ihr – sicherlich habt Ihr diese Information erhalten – sehr unseriös recherchiert habt. Weiterlesen »

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