Gegenwind 188

Menü

 

 

Mrz 052003
 

Geld oder Bildung

Schon wieder: Wilhelmshaven vernichtet seine eigene Geschichte für ein paar Euro

188 titelbildExplosiv
● Kein Krieg für Öl – Eine 32-köpfige Gruppe reiste in den Irak und berichtete darüber in Wilhelmshaven. Erkenntnisse der Reisenden.
● König Midas: Was Wilhelmshaven anpackt, wird zu Gold. So liest es sich jedenfalls in den Verlautbarungen der Stadt und ihres Verlautbarungsorgans, der WZ. Nach Expo und alledem trumpft man jetzt mit dem Geschenkten Gaul auf: Eine handwerklich gute Arbeit oder ein Weltereignis? Wir durften die Premiere miterleben.
● Was sind die Spitzenleistungen der Stadtverwaltung? Richtig: Häuser abreißen und Parkplätze bauen. Auf den Grundstücken der Schulen Coldewei und Neuende sollen zwar keine Parkplätze, aber Einfamilienhäuser entstehen. Schulpolitik, schief wie der Turm von Pisa.
● Gewalt an Schulen und Sexuelle Gewalt an Kindern – zwei brisante Themen wurden auf einer Veranstaltung diskutiert.
● Um die Realisierung des Hartz-Konzeptes ging es auf einer Veranstaltung der Arbeitsloseninitiative.
● Zwischen Küchenreimen und Rainer Maria Rilke ist das Erstlingswerk von Nurdan Gündüz angesiedelt. Gute Ansätze einer jungen Künstlerin.
● Zur letzten Ratssitzung konnten wir nicht gehen – einen Ratssplitter servieren wir Ihnen trotzdem.
● Wilhelmshaven war mal wieder in den Schlagzeilen und im Fernsehen: Ärzte behandeln Tote.
● Irak
● Tränen beim ECW-Spiel
● JadeWeserPort – realistisch
● Eulenpark
● 10.000 neue Jobs
● Internationaler Frauentag

Die Druckausgabe: Gegenwind 188

Print Friendly
Mrz 052003
 

Kleinschule oder „Lernbunker“?

Betroffene Eltern machen mobil gegen die Schließung der ältesten Grundschule Wilhelmshavens

(ub) Geht es nach dem von Stadtrat Dr. Jens Graul und Klaus Grimminger, Leiter des Fachbereichs Bildung, Kultur und Sport, vorgelegten Schulentwicklungsplan, sind Grundschulschließungen wohl unvermeidlich. Die Schülerzahlen sinken, und das Geld für die Renovierung der maroden Schulgebäude ist nicht vorhanden. Im Westen der Stadt soll die Schule Neuende schließen. Einziger Grund für die Schließung dieser Schule ist der bauliche Zustand. Betroffene Eltern sind empört. Denn anders als im Süden der Stadt werden für die Stadtviertel Europaring, Wiesenhof und Aldenburg konstante Schülerzahlen prognostiziert.

Weiterlesen »

Print Friendly
Mrz 052003
 

KRIEG? – Ohne mich!?

Seit Monaten beobachten die meisten Deutschen mit Angst, Wut, Unverständnis, wie die USA einen Krieg gegen den Irak vorbereiten. Geht von dort wirklich eine Bedrohung der westlichen bzw. nicht-islamischen Welt aus?

Weiterlesen »

Print Friendly
Mrz 052003
 

Die Tränen eines Clowns

Hermann R. ist schon ein verrückter Kerl. Überall, wo etwas los ist, taucht er in seinem Clownskostüm auf. Auf den Sportplätzen der Stadt ist er schon eine kleine Berühmtheit – egal ob SVW, WHV oder ECW – Hermann taucht auf und feuert die Fans an, macht Stimmung. Keiner nahm je daran Anstoß – manchmal wird er sogar direkt von den Veranstaltern eingeladen. Schwer enttäuscht ist Hermann R. allerdings vom ECW.

Weiterlesen »

Print Friendly
Mrz 052003
 

Mal realistisch betrachtet

Am 11.2.2003 konnten sich Rüstersieler BürgerInnen im „Kreuzelwerk“ über den JadeWeserPort informieren. Rede und Antwort stand der Leiter der JWP-Realisierungsgesellschaft, Herr Groenewold. Der Ingenieur lebt in Rüstersiel, hat dort ein Haus und ein Segelboot im Hafen.

Weiterlesen »

Print Friendly
Mrz 052003
 

Eulen nach Athen?

Seit geraumer Zeit plant ein dafür gegründeter Verein, dem u. a. die Grüne Ratsfrau Gerda Kümmel vorsteht, einen Eulenpark bei der Burg Kniphausen. Der seit Jahren wenig beachtete Burgpark hat sich zu einem interessanten und für den Naturschutz wertvollen Lebensraum entwickelt. Unter riesigen Laubbäumen hat auch die Wilde Tulpe dort ihr Zuhause.

Weiterlesen »

Print Friendly
Mrz 052003
 

NO WAR!

32 Menschen aus unserer Region unternahmen eine Solidaritätsreise in den Irak

(noa) Vom 28. Januar bis 4. Februar reisten 32 Mitglieder der Weyher Initiative gegen den drohenden Krieg der USA gegen den Irak zur „Wiege der Menschheit“. Drei von ihnen, unter ihnen Nadine Belamon aus Wilhelmshaven, berichteten über diese Reise am 25.2. im Gemeindehaus Heppens.

Weiterlesen »

Print Friendly
Mrz 052003
 

Ins Maul geschaut

Knef-Musical „Der geschenkte Gaul“ im Stadttheater

(iz) Kurz vor ihrem Tod gestattete Hildegard Knef der Landesbühne die Welturaufführung ihres Musicals. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul – bei einer so hochkarätigen Vorlage kann nichts mehr schief gehen. Oder doch? Der GEGENWIND hat bei der Premiere lieber genau hingeschaut.

Weiterlesen »

Print Friendly
Mrz 052003
 

Zuviel für einen Abend

Zwei brisante Themen auf einer Veranstaltung des Stadtelternrates

(noa) Gleich zwei Themen standen auf der Tagesordnung der Informationsveranstaltung des Stadtelternrates am 19. Februar: „Gewalt in der Schule“ und „Sexuelle Gewalt an Kindern“.

Weiterlesen »

Print Friendly
Mrz 052003
 

Abrechnung mit Hartz

Manfred Klöpper zeigte sich kämpferisch auf der Februar-Versammlung der ALI

(noa) Eigentlich sollte Ralf Pollmann (Geschäftsführer von ver.di Ostfriesland-Wilhelmshaven) zum Thema „Umgestaltung des Arbeitsamtes in Job-Center – Was wird aus den Tarifverträgen mit der PSA?“ sprechen, als sich am Dienstag, 11. Februar, die Arbeitsloseninitiative Wilhelmshaven/Friesland zu ihrer Monatsversammlung traf.

Weiterlesen »

Print Friendly
Mrz 052003
 

Das Licht, das in mein Auge lacht

Ein Buch – und die Menschen, die dahinter stehen

(iz) Auf den Bestsellerlisten des Deutschen Buchhandels stehen Clancy, Mankell, Tolkien, Crichton und Marquez momentan ganz obenan. Die Hitliste des regionalen Buchhandels sieht ähnlich aus. Nur steht hier auf Platz zehn nicht Joanne K. Rowling’s Harry Potter, sondern das Erstlingswerk der Wilhelmshavenerin Nurdan Gündüz. Wir haben es gelesen und mit der Autorin gesprochen.

Weiterlesen »

Print Friendly
Mrz 052003
 

Hausbesuch bei Toten

War das eine Aufregung am Abend des 16. Januar! Wilhelmshaven im Fernsehen! „Panorama“ berichtete über einen Arzt, der sich von der Krankenkasse Geld geben ließ für Behandlungen an Leuten, die z.T. schon seit Jahren verstorben waren.

Weiterlesen »

Print Friendly
go Top