Gegenwind 145

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Apr 011998
 

Braune Stadt am Meer?

Wilhelmshaven setzte mal wieder Zeichen: Nirgends gab es so viele Stimmen für die Reps wie hier.

Gegenwind 145 TitelWas gibt’s

Wilhelmshaven hat gewählt – brauner als jede andere Stadt in Niedersachsen. Das ist NUR PEINLICH – „Wilhelmshaven muß anders sein“ „Medienecho“ und „…und Schuld hat nur die SPDCDU“

Für ZOFF IN DER SPD sorgen die Aufrüstungspläne der Sparkasse

Unser Gastkommentar zum Jade-Port von Jochen Martin heißt bezeichnenderweise DAS ORAKEL.

ARMUT UND SOZIALE UNGLEICHHEIT in unserer Stadt

UNVERBINDLICH ist die Geschäftsordnung des Ausländerbeirates

In einem Gegenwind-Gespräch erfuhren wir, daß Radio Jade DIE JUNGFRÄULICHKEIT VERLOREN hat.

Zur KANALISIERUNG DER KAISERBALJE gibt es Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf die Anfrage von Gila Altmann (Bündnis90/Grüne)

Die Druckausgabe: Gegenwind 145

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Apr 011998
 

Nur peinlich

Landtagswahl 1998 in Wilhelmshaven: Republikaner erreichen Traumergebnis

LTW 98_2 Kopie(hk) Am Abend des 1. März 1998 passte Wilhelmshaven in keine Schublade mehr rein: Quer durch die Stadt erzielten die Republikaner wahre Traumergebnisse. In 17 Wahlbezirken lagen sie über 10%. Bant, Südstadt, F’groden, Hansaviertel, Tonndeich, Heppens – alles Hochburgen der Republikaner. Und die Politik kam in Erklärungsnot: Das konnte man nun eigentlich nicht mehr mit Arbeitslosigkeit und „soziale Brennpunkte“ erklären. Diesmal wählten auch die „bürgerlichen“ Viertel und die Marineviertel gehörig braun. Dass trotzdem wieder die Arbeitslosen und die Ausländer (und die Wohnungsbaugesellschaft Jade) zu Sündenböcken wurden, lag eben an dem erwähnten Erklärungsnotstand. Weiterlesen »

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Apr 011998
 

Mit Zahlen

nimmt es der Baas der Wilhelmshavener Raffinerie-Gesellschaft (WRG) offenbar nicht so genau. Im Rahmen einer Werbekampagne der Wilhelmshavener Hafenwirtschaft erklärte er in der Fachzeitschrift ‚Binnenschifffahrt‘ (Ausgabe 20/94), im Falle der Öffnung der Kaiserbalje für Tankschiffe: „Ich garantiere den Unternehmen der deutschen Binnentankschifffahrt jährlich mindestens 6 Millionen Tonnen.“ Jetzt ist im PLANCO-Gutachten nur noch von 1,5 Millionen Tonnen die Rede. (hk)

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Apr 011998
 

Wild um sich beißen

zurzeit Vertreter der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung (WHV). Wenn es um die Kaiserbalje geht, fliegen die Schaumflocken, sobald jemand seine Stimme dagegen erhebt. Das mussten kürzlich sowohl der BUND Wilhelmshaven auf einer Veranstaltung im Pumpwerk wie auch Gila Altmann (MdB Bündnis90/Grüne) nach Veröffentlichung ihrer Pressemitteilung zur Kaiserbalje erfahren. Weiterlesen »

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Apr 011998
 

Frühjahrsputz

in Wilhelmshaven und viel Hurra! Kein Ereignis seit dem letzten Wochenende an der Jade wurde in der „WZ“ so breit dokumentiert – nicht einmal die Landtagswahl! Und dabei hat die „WZ“ sogar noch einiges zu berichten vergessen! Die Reinigungsaktionen der Polizei in der Innenstadt gegen suchtkranke Menschen wurden vor einiger Zeit einmalig genannt, dass sie weitergehen, findet keine Erwähnung mehr. Und die Polizeistreifen, die in letzter Zeit vermehrt anzutreffen sind!
Eine Aktion fiel leider aus. Anfang Februar bat ein Bürger dieser Stadt das Ordnungsamt um Erlaubnis, die Nazischmierereien an zahlreichen Wänden und Mauern entfernen zu dürfen. Er hat keine Antwort bekommen. (noa)

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Apr 011998
 

Robin Hood muss helfen

Hi, so grüßt man und frau in USA tatsächlich, aber das vertraute Moin, Moin geht mir immer noch einfacher über die Lippen, obwohl wir schon fast vier Monate in Texas leben. In dieser Zeit hat sich in unserer Heimatgemeinde ‘ne Menge getan und – leider war es vorauszusehen – nicht zum Besten. Weiterlesen »

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Apr 011998
 

Zoff in der SPD?

Ein SPD-Ortsverein kritisiert die Repräsentationsverschwendung der Sparkasse

(ub) Dass die Sparkasse der Stadt Wilhelmshaven in den nächsten zwei Jahren rund 60 Millionen DM für die bauliche Erweiterung ihrer Haupt- und Zweigstellen investieren wird, ist beschlossene Sache. Alle im Verwaltungsrat der Sparkasse vertretenen Kommunalpolitker haben zugestimmt. An der sozialdemokratischen Basis jedoch regt sich Widerstand. Nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand werden die geplanten Ausgaben als „Wertvernichtung zu Lasten der Stadt“ und als „Repräsentationsverschwendung“ bezeichnet. Auf Antrag des SPD-Ortsvereins Villenviertel- Tonndeich wird sich der nächste Unterbezirksparteitag der SPD mit der Investitionspolitik der Sparkasse beschäftigen müssen. Weiterlesen »

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Apr 011998
 

EXPO AM MEER

Der Masterplan steckt voller guter Ideen

(hk) Viel Kritik wurde ja bereits an dem Masterplan zur Expo am Meer geübt. Dabei bietet der Plan kaum Angriffspunkte. Weiterlesen »

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Apr 011998
 

Armut und soziale Ungleichheit

Die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher

In Wilhelmshaven sind rund 7000 Menschen arbeitslos, davon 150 unter 20 Jahren. Ca. 500 wohnungslose Menschen leben in Wilhelmshaven. Über 7000 Menschen beziehen laufende Hilfe zum Lebensunterhalt (= Sozialhilfe im engeren Sinn), und weitere 6000 Menschen beziehen Sozialhilfeleistungen im weitesten Sinne. Im krassen Gegensatz dazu verfügen die über 80 Millionäre in Wilhelmshaven durchschnittlich über ein Vermögen von mehr als 2,8 Millionen DM. Weiterlesen »

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Apr 011998
 

„Unverbindlich“

Die Geschäftsordnung des Ausländerbeirates ist nur eine halbe Sache

(noa) Seit dreizehn Jahren gibt es in Wilhelmshaven einen Ausländerbeirat – seit dem 18.3. hat er endlich eine Geschäftsordnung. Dass das Sprichwort „Was lange währt, wird endlich gut“ auf diese Satzung nur eingeschränkt zutrifft, darüber berichteten wir schon im letzten GEGENWIND. Weiterlesen »

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Apr 011998
 

Die Jungfräulichkeit verloren

Eine Bilanz nach gut einem halben Jahr Radio Jade: Der GEGENWIND sprach mit den Radiomachern

(ft/hk) Ende August 1997 ging Radio Jade zum ersten Mal auf Sendung. Wir sprachen mit dem Redaktionsleiter Michael Diers und dem Mitglied des Programmausschusses Wolfgang Willig unter anderem übers Verhältnis zur WZ, zur Stadtverwaltung und über die politische Ausrichtung des Senders. Weiterlesen »

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Apr 011998
 

Kanalisierung der Kaiserbalje

Auszüge aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums (BMV) auf die Anfrage von Gila Altmann

(hk) Im letzten GEGENWIND veröffentlichten wir Auszüge aus der Anfrage von Gila Altmann (MdB, Bündnis90/Grüne) zur projektierten Ausbaggerung der Kaiserbalje. Die Antwort des BMV führte zu polemischen Angriffen der Wilhelmshavener Hafenwirtschaft gegen Frau Altmann und die Bundesregierung. Weiterlesen »

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Apr 011998
 

Das Orakel

Der Jade-Port ist in aller Munde – doch bisher hat sich noch niemand kritisch mit der Planung auseinandergesetzt.

Jochen Martin schreibt darüber im Gegenwind

Eine “Analyse der Umschlagpotentiale für einen Container- und Mehrzweckhafen in Wilhelmshaven” (Jade-Port-Studie) legte die Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung e.V. (WHV) im Februar der interessierten Öffentlichkeit vor. Darin werden neben u.U. möglichem Eisenerzumschlag insgesamt wachsende Kohleeinfuhren aus Übersee prognostiziert, die dann zu einem erheblichen Teil über Wilhelmshaven laufen dürften. (Die kursiv gedruckten Satzteile und Ausdrücke sind aus der Jade-Port-Studie zitiert) Auch für den Containerumschlag räumen die von der WHV beauftragten Gutachter von der Ingenieur-Gesellschaft mbH für Bauplanungen (Oldenburg) und dem Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (Bremen) einem Wilhelmshavener Containerterminal sehr gute Chancen ein. Weiterlesen »

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