Gegenwind 140

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Mrz 261997
 

Funkstille schon vor Sendebeginn?

Bei Radio Jade fliegen die Fetzen. Wer da mit wem gegen wen und warum kämpft, klären wir hier.

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Inhalt
Was bat die Schließung des Küstenmuseums mit dem Marinemuseum zu tun? Der Vorsitzende des Historischen Arbeitskreises des DGB, Hartmut Büsing, schlägt den Bogen zwischen den beiden Museen.
Radio Jade: Neben unserer eigenen Sicht auf die Dinge kommt auch je ein Vertreter der gegensätzlichen Standpunke zu Wort.
Die militärische Ausrüstung für eine ganze Kompanie lagert in der Kiesgrube neben dem Wasserwerk Kleinhorsten. Wir meinen: Dieses Wasserwerk hätte nie gebaut werden dürfen.
Der DGB meldet sich zum 1.Mai zu Wort.
Hochgelobt von der örtlichen Presse wurde der Workshop zur Expo am Meer, der Anfang März in der Stadthalle stattfand. Wir sind da anderer Meinung: Verkaufsausstellung oder Stadtfest?
Zukunftssorgen beim CVJM – Seit unserem letzten Bericht gibt es viele neue Informationen,
aber keine Klärung. Die Mitarbeiterlnnen leben weiter zwischen Hoffen und Bangen
Spurensuche betrieben Künstler und Historiker hinter den Fassaden von Kunst und Architektur – wir berichten über die beachtliche Sammlung von Fundstücken: ‚Aufbrechen zu Aufbruch und Ausbruch’.

Die Druckausgabe:Gegenwind 140 

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Mrz 261997
 

Immer dicker

im Geschäft sind die aus der Neo-Naziszene stammenden Wilhelmshavener Immobilienhändler Hartmut Heger und Robert Baar. Ihr gutes Zusammenspiel mit den Banken läßt sich u.a. daraus ablesen, daß sie immer etwas früher als andere wissen, welche Objekte bspw. zur Zwangsversteigerung anstehen.
Sie bauen sich hier ein Imperium auf. In einer Holding haben sie inzwischen auch 6 Gaststätten unter ihren Fittichen. Wilhelmshavens Antifaschisten müssen da wohl mal wieder etwas genauer hinschauen. (hk)

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Berufungsverhandlungen

lohnen sich. Diese Erfahrung konnte jedenfalls der Neo-Nazi-Schläger und ehemalige Vorsitzende des Deutschen Kameradschaftsbundes, Thorsten de Vries, machen. Im Berufungspoker konnte de Vries seine Strafe von 28 Monaten über 18 Monate auf jetzt 14 Monate zur Bewährung reduzieren.

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ostwindOSTWIND
Da sitzen in Potsdam Leute, die sich Gedanken über ein schönes Logo für ihren Verein machen. Ihnen gerät eine im preußischen Norden erscheinende Zeitung in die Hände und schon ist das Problem mit dem Logo gelöst – obwohl: so ganz gelungen ist das Plagiat aus dem deutschen Osten nicht.(hk)

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Demonstrativ zurückgetreten

ist der Personalrat der IGS am 31.1., dem letzten Tag vor Inkrafttreten des Schulverwaltungsreformgesetzes. Die Kollegen und Kolleginnen „wollen kein Alibi-, Feierabend oder Festausschuß-Personalrat sein“. Mehr als das wäre kaum möglich, nachdem die Freistellungsstunden für den fünfköpfigen Personalrat von 16 auf fünf Stunden gekürzt worden sind.

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Eine Falschmeldung

war die Nachricht im letzten GEGENWIND, nach der alle noch in der Probezeit befindlichen Beschäftigten des Wohnstifts am Rathaus entlassen worden seien. Darauf wies uns der Stiftsleiter, Hermann Packbier, hin, und ebenfalls darauf, daß im Gegenteil sogar sechs 610 DM-Stellen in versicherungspflichtige Teilzeitstellen umgewandelt worden sind. Weiterlesen »

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Schlechte Informanten

hatten Handlögten und Venske, als sie im Magazin der Süddeutschen Zeitung vor 1 ½ Jahren behaupteten, daß OB Menzel mit dem Immobilienhändler Robert Baar sich in Herzlake ein Fußballstadion angesehen hat und mit ihm im Saxophon ein Bierchen trank. Die Zeugen, die mit eidesstattlichen Erklärungen diese Behauptungen stützten, widerriefen im Prozeß ihre Aussagen oder konnten sich nicht mehr erinnern. Auch andere Zeugen konnten die Behauptungen von Handlögten und Venske nicht bestätigen, und beim Bierchen im Saxophon lag wohl eine Verwechslung mit einer anderen Person vor. Somit ist Oberbürgermeister Menzel voll rehabilitiert. Im Dunkeln bleibt dagegen, was Leute dazu treibt, solche Behauptungen aufzustellen und diese dann auch noch eidlich zu bekunden. Günter Handlögten zum GEGENWIND: „Was soll ich zum Prozeß sagen? Ich hätte als Richter in diesem Prozeß auch nicht anders urteilen können.“ (hk)

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Die Militarisierung der Kultur

Wurde das Küstenmuseum nur geschlossen, um vom Marinemuseum ausgeplündert zu werden?

(hk) Während dem im Aufbau befindlichen Marinemuseum unverhohlen Sympathie und Unterstützung aus allen offiziellen und privaten Ecken zuteil wird, ist das Überleben des Küstenmuseums in Frage gestellt. Kriegsgerät und Gewalt haben Hochkonjunktur. Dieser neue touristische Anziehungspunkt wird ab 1998 Wilhelmshavens Image wohl endgültig in die militaristische Ecke stellen.

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Der Putsch

Die Hoffnung aus einen unabhängigen Radiosender schrumpft

(hk) Seit dem Abend des 11.3.97 sind die Chancen, in Wilhelmshaven/Friesland einen Radiosender zu installieren, um der eintönigen Presselandschaft besonders in Wilhelmshaven den Garaus zu machen, auf ein Minimum geschrumpft. 5 Mitglieder des Vorstandes legten nach einer Abstimmung über den zukünftigen Standort von Radio Jade ihr Amt nieder.

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Ausrüstung für eine ganze Kompanie

Das Ausmaß der Verseuchung um das Wasserwerk Horsten kommt Stück für Stück ans Tageslicht.

(hk/hw) Die Stadtwerke Wilhelmshaven geraten zunehmend unter Druck. Schon die nächsten Analysen von Rein- und Rohwasser aus Kleinhorsten können das Aus für die Trinkwasserförderung aus diesem Gebiet bedeuten. Alte und neue Dokumente, die dem Gegenwind vorliegen, werfen weitere Fragen auf.

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Es geht ums Ganze...

…um die Zukunft unserer Gesellschaft

Es ist schon eine gute Tradition geworden, daß der DGB zum 1. Mai im GEGENWIND zu Wort kommt. In seiner diesjährigen Stellungnahme schildert er, welche Probleme die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besonders drücken und was in Wilhelmshaven am 1. Mai geplant ist

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Kaspar meets Schiller

Wer keine Angst vor toten Dichtern hat oder diese abbauen will, ist am 27. April im Jungen Theater gut aufgehoben. An diesem Abend rezitiert der Wilhelmshavener Schauspieler Heinz-Josef Kaspar eine Gedichtauswahl aus allen Schaffensperioden Friedrich Schillers – Lyrik, Balladen, weltanschauliche Gedichte.

Bereits im September 96 erlebten BesucherInnen der Finissage zur Ausstellung „Seh-Blicke“ in der Perspektive, wie der einstige Fluch des Deutschunterrichtes durch ein geeignetes Medium, nämlich einen versierten Rezitator, zu neuem, spannenden Leben erweckt wird. Die plötzliche Erkenntnis, welcher immer noch oder wieder aktuelle Tiefsinn zwischen den Zeilen steckt, die wir damals vor gezücktem Zensurenbuch „analysieren“ sollten oder, oder, schlimmer noch, stumpf auswendig lernen, ohne wirklichen Zugang dazu zu haben.
Wer sich diesen Zugang verschaffen will , sollte Kaspars Rezitation am 27.4. um 20 Uhr im Jungen Theater nicht verpassen.

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3 Veranstaltungen

Stadtgespräch: Unser Hafen

Während der Fotoausstellung mit Hafeneindrücken von Dietmar Bökhaus in der PERSPEKTIVE referiert Detlef Weide, der Geschäftsführer der W’havener Hafenwirtschafts-Vereinigung (WHV) über den Wilhelmshavener Hafen. Weide wird über die gegenwärtige Hafensituation und die Bemühungen der Hafenwirtschaft vor Ort zur Zukunftssicherung des Hafenstandortes am tiefen Fahrwasser der Jade berichten. Die WHV sieht gute Chancen, daß unser Hafen in der politischen Diskussion um die Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit des maritimen Standorts Deutschland Zugewinn erfahren wird.
DO, 10.4.97, 20 Uhr, PERSPEKTIVE, Freiligrath-/ Schellingstr.


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Verkaufsausstellung oder Stadtfest?

Die Expo am Meer gerät immer mehr in den Griff der Interessensvertreter. 

(buw/uw) Auf einem Workshop zur „Expo am Meer“ am 6. März in der Stadthalle waren etwa 280 Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zusammengekommen, um über die Konkretisierung des hiesigen Expo-Ablegers zu diskutieren.

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