Mai 2014

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Mai 292014
 

Kreisgruppe gegen Abwässereinleitung in die Jade

Presseerklärung der BUND-Kreisgruppe Wilhelmshaven zur Nordsee-Pipeline (WZ, 28.5.2014)

Aus dem Bericht „BUND sieht Nordseepipeline als Chance“ in der „Wilhelmshavener Zeitung“ vom 28.5.2014 könnte der Eindruck entstehen, als habe sich der BUND dafür ausgesprochen, die Kali-Abwässer aus Hessen und Thüringen ab 2020 in die Jade einzuleiten.

Dies ist ein Missverständnis. Der BUND-Landesverband Niedersachsen e.V. hat in seiner Stellungnahme zum anberaumten Raumordnungsverfahren gefordert, dass Vermeidung und Verwertung von Abfallstoffen unbedingten Vorrang vor einer Entsorgung haben müssen und dass angebliche Ausschlussgründe für Einleitungen seewärts des Nationalparks nachvollziehbar schlüssig von der Planungsbehörde darzulegen seien.

In der Antragskonferenz am 1. April 2014 in Oldenburg hat der Wilhelmshavener Vertreter des BUND überdies auf eine Projektstudie der „Forschungsstelle für Insel- und Küstenschutz, Norderney“ hingewiesen, derzufolge sich der Salzgehalt in den Wattengebieten der Innenjade und des Jadebusens infolge der Ausspülungen der Salzkavernen Wilhelmshaven und Etzel bereits so weit erhöht hat, dass Veränderungen im Artengefüge der Bodenlebewesen eintraten. Weiterlesen »

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Mai 142014
 

Flashmob versus Lynchmob

Wilhelmshaven gegen Gewalt – und gegen Gegengewalt

Menschenkette gegen Gewalt (Valoisplatz). Foto: Imke Zwoch

Menschenkette gegen Gewalt (Valoisplatz). Foto: Imke Zwoch

(iz) Etwa 300 Menschen haben heute auf dem Valoisplatz ein Zeichen gegen Gewalt gesetzt. Zunächst formierten sich die Demonstranten zu einem Schriftzug, der ihre Botschaft bekundete, dann bildeten sie einen Kreis und fassten sich an den Händen. Die Botschaft: Zusammenstehen, nicht wegschauen, Zivilcourage zeigen. Und: ein klares Bekenntnis gegen Gegengewalt und Selbstjustiz.

Entgegen begründeter Befürchtungen verlief die Veranstaltung friedlich, es tauchten keine Störer auf, um die Intention der Veranstalter zu unterlaufen. Die Aktion war sehr kurzfristig im kleinen Kreis entstanden. Das Megafon war von der Polizei ausgeliehen und knarzte, es gab keine Ansprache und kein offenes Mikro-/Megafon, um allen Teilnehmer/innen einen persönlichen Wortbeitrag zu ermöglichen. Wäre schön gewesen, aber es hatte auch was Erfrischendes, dass nicht „die üblichen Verdächtigen“, sondern ganz neu politisierte Menschen die Initiative ergriffen hatten. Und die Medienpräsenz aus ganz Niedersachsen war beeindruckend.

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