Januar 2014

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Jan 262014
 

Gerd Brandt erhält Wilhelmine-Siefkes Preis 2014

Gerd Brandt (links) erhielt die Urkunde vom Leeraner Bürgermeister Wolfgang Kellner. Foto: Artychoke

Gerd Brandt (links) erhielt die Urkunde vom Leeraner Bürgermeister Wolfgang Kellner. Foto: Artychoke

Leer. Am vergangenen Freitag ist dem Autor, Liedermacher und Journalist Gerd Brandt – vielen besser bekannt als „Balou“ – offiziell der diesjährige „Wilhelmine-Siefkes-Preis“ verliehen worden. Der offizielle Festakt ging im Kaisersaal des Leeraner Rathauses über die Bühne. Die nach der gleichnamigen Schriftstellerin Wilhemine Siefkes benannte Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die plattdeutsche Sprache verdient gemacht haben. Sie wird seit 1990 alle vier Jahre von der Stadt Leer vergeben und ist mit 2500 Euro dotiert.

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 Posted by at 11:27  Tagged with:
Jan 222014
 

Leserinnenbrief zu: Investor will Häuser am Banter See bauen

Braucht Wilhelmshaven einen neuen Stadtteil? Sinkende Einwohnerzahlen und Leerstand sprechen eine andere Sprache. Für Touristen und Erholung suchende Wilhelmshavener wird der Banter See damit nicht attraktiver. Mit großem Aufwand wurde den Bürgern mit STEP plus versprochen, sie an der Entwicklung der Stadt zu beteiligen. Der Banter See wurde dort immer wieder ausgeklammert, weil es ja die Banter See Konferenz gäbe. Noch bevor das versprochene Gesamtkonzept vorliegt, sollen jetzt Fakten geschaffen werden: Ein Campingplatz auf Flächen, die nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt sind, ein Wohngebiet dort, wo die Chance bestände, etwas für Tourismus und Naherholung zu entwickeln. Sobald ein Investor Interesse signalisiert, wird ohne Not der Gestaltungsspielraum für eine lebenswerte Stadt verschenkt. Enttäuschend!
Dr. Maria Röbbelen, Wilhelmshaven

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Jan 182014
 

Kultureller Kahlschlag?

Wilhelmshavener kämpfen für ihre Kunsthalle

(iz) Wir schreiben den 17. Januar 2014. Eine aufgebrachte Menge hat sich versammelt, um der fehlgeleiteten Kulturpolitik der Stadt etwas entgegenzusetzen. Die Empörten tragen keine Dreadlocks, keine Piercings, keine Kapuzenpullis. Sie tragen, jedenfalls zum Teil, Armani, Rolex und ein CDU-Parteibuch in der Tasche (oder SPD, was heutzutage kaum noch einen Unterschied macht), und ihr Durchschnittsalter liegt bei 50+. Ihr gemeinsames Ziel: Die Rettung der Wilhelmshavener Kunsthalle.
Wenige Tage zuvor hatte Dr. Hartmut Wiesner einen Offenen Brief verschickt, der binnen kurzem an die 300 Unterzeichnenden aus Wilhelmshaven und dem Umland fand und in den Medien veröffentlicht wurde . Neben Einzelpersonen gehören auch Institutionen wie der Club zu Wilhelmshaven, die Jade Hochschule, die IGS, Gewerkschaften oder die Institute für Vogel- und für historische Küstenforschung zu den Unterstützern. Unterzeichnet haben kulturinteressierte Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen und „Schichten“. In dem Brief werden der Oberbürgermeister und der Rat der Stadt aufgefordert, die traditionsreiche Kunsthalle nicht in einen Topf mit nicht vergleichbaren Kultureinrichtungen zu werfen und kurzsichtig wegzusparen.

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Jan 152014
 

Offener Brief für den Erhalt der Kunsthalle

(red) An die 300 Menschen aus Wilhelmshaven haben einen Offenen Brief zum Erhalt der Kunsthalle unterzeichnet, den wir hier im Wortlaut veröffentlichen.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Wagner, sehr geehrte Damen und Herren Mitglieder des Rates der Stadt Wilhelmshaven!
Wir, die unterzeichnenden Wilhelmshavener Bürgerinnen und Bürger, sehen mit großer Sorge die Entwicklung um die Wilhelmshavener Kunsthalle. Wir verkennen nicht die schwierige finanzielle Lage der Stadt Wilhelmshaven und bestreiten auch nicht das grundsätzliche Erfordernis, auch im Bereich der Kultur zu stärkerer Attraktivität und Auslastung der Einrichtungen zu gelangen.
Aber: Eine schlichte Schließung der Kunsthalle oder ihre unsensible Zusammenführung mit ganz anders ausgerichteten Museumsbereichen kann jedoch keine zukunftsgerichtete Lösung sein. Anspruchsvolle Kultur wie Theater, Museen und Kunsthallen wird sich nie kostenneutral realisieren lassen, sondern verlangt immer erhebliche öffentliche Unterstützung auch in schwierigen Zeiten.
Ein Kulturbegriff, der diese Einrichtungen unterschiedslos neben „Unterhaltungskultur“ stellt und sie nur nach Besucherzahlen und finanziellen Ergebnissen bewertet, verkennt den kulturellen Auftrag eines Gemeinwesens.

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Jan 122014
 

"Die Südzentrale - hier und jetzt" in der Bistro-Galerie

Foto: Gegenwind

Foto: Gegenwind

Noch bis zum 14. Februar ist eine Ausstellung mit aktuellen Bildern der Südzentrale in der Bistro Galerie Wilhelmshaven zu sehen. Die einstige Kathedrale der Arbeit, ein Meisterwerk der Ingenieursbaukunst, verfällt seit mehr als einem Jahrzehnt zusehends und übt dennoch eine unglaubliche Anziehungskraft auf Maler, Zeichner und Fotografen aus. Das ehemalige Kraftwerk der (kaiserlichen) Werft mit seiner über hundertjährigen bewegten Geschichte fasziniert die Künstler mit heute mit seinem ganz eigenen morbiden Charme. Deshalb wagen die Bistro-Galeristen Gila und Wolli Drescher nach über 40 Jahren Ausstellungen im Bistro etwas Neues: Nicht ein Künstler oder Künstlerkreis präsentiert seine Werke, sondern ein Werk wird präsentiert von allen. In verschiedenster Weise haben sich die ausstellenden Künstler ihren eigenen Zugang zu diesem Bauwerk verschafft und sich von der Südzentrale im Hier und Jetzt inspirieren lassen.

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