Gegenwind 215

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Mrz 012006
 

Irrungen und Wirrungen

Für e.on-Chef Bernotat ist der Flüssiggashafen schon in Bau, für CDU-MdB Kammer ist er sogar schon in Betrieb.

215 titelbildDialoge
● Das Schicksal der Familie Mucaj bringt viele WilhelmshavenerInnen in Rage. Jede Menge Informationen und die hier schon vorweg genommene Erkenntnis: Abschiebung abschaffen!
● Wie wird, wie soll Wilhelmshaven zukünftig aussehen? Die Stadt Wilhelmshaven veröffentlichte jetzt ihren Endbericht ‚Gesamtstädtischer Zukunftsdialog Stadtumbau Wilhelmshaven’, in dem über weite Strecken wie bei uns im Gegenwind argumentiert wird.
● Was tun, wenn kein Geld in der Kasse ist? Natürlich sparen. Und so handelt naturgemäß auch die Stadt Wilhelmshaven. Bedrohen die Sparmaßnahmen der Stadt die ‚Zukunftsfähigkeit’ der Stadt?
● Die gute Nachricht: Wilhelmshaven hält schon wieder mal einen Spitzenplatz! Die Wilhelmshavener SchülerInnen sind die unfittesten im ganzen Land Niedersachsen, das seinerseits unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Schulpolitische Plaudereien.
● Der Bau eines Flüssigerdgas-Terminals in Wilhelmshaven ist mal wieder in aller Munde. Ob nun wirklich etwas auf dem Voslapper Groden geschieht (die Genehmigung für den Betrieb ist über 30 Jahre alt), hängt u.a. davon ab, ob der Gaspreis noch ordentlich in die Höhe steigt.
● Arbeitslosigkeit, Trennung/Scheidung, überhöhter Konsum – das alles sind Wegbereiter der Überschuldung. Wir berichten über eine Veranstaltung der Arbeitsloseninitiative.
● Einen Bericht über den Arbeitskampf der ver.di-Kolleginnen in Wilhelmshaven: Klassenkampf!
● „Vom Menschen zum Kandidaten“ von Lutz Bauermeister. Eine Buchbesprechung
● Arbeitsloseninitiative
● Linkes Bündnis
● Kaiser-Wilhelm-Briefmarke
● Kulturtipp: Rudy Rotta
● Tatmotiv Ehre
● Tauziehen bei Sykes
● Leserbriefe

Die Druckausgabe: Gegenwind 215

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Bittersüßer Kelch

Dritter Anlauf – Baubeginn Anfang nächsten Jahres?

(jm) Wieder mal wird der Bau eines Flüssigerdgas-Terminals in Wilhelmshaven ins Gespräch gebracht. Die größten Gasvorkommen liegen im politischen Spannungsbogen zwischen Algerien und Iran. Dessen ist sich E.on-Chef Wulf Bernotat auch bewusst. Trotzdem erwägt er laut Spiegel Nr. 2/2006, eine solche Anlage bis 2010 in Wilhelmshaven errichten zu lassen. Seines Erachtens wird Flüssigerdgas bzw. Liquified Natural Gas (LNG) eine wichtige Ergänzung zu Pipeline-Gas werden.

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Eine Ausstellung von Terre des Femmes und Menschenrechte für die Frau e. V.

In vielen Teilen der Welt werden Frauen von ihren Familien zwangsverheiratet, verletzt, mit Säure übergossen, gesteinigt oder auf andere Weise ermordet. Motiv für diese Verbrechen ist häufig, die Familienehre zu verteidigen oder wieder herzustellen

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Tauziehen

bei Sykes I im TCN in Roffhausen: Zu der am 15. März anstehenden Betriebsratswahl gibt es wieder (oder immer noch, je nachdem) Auseinandersetzungen, die eigentlich überflüssig und außerdem ziemlich kräftezehrend für alle Beteiligten sind.

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Kein Naturgesetz

WilhelmshavenerInnen kämpfen für Familie Mucaj

(iz) Mitte Januar wurde die Wilhelmshavener Familie Mucaj Opfer eines nächtlichen Abschiebungsversuches. Der konnte zum Glück in letzter Sekunde verhindert werden. Seit der Vorfall und seine näheren Umstände öffentlich wurden, rollt eine eindrucksvolle Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität durch die Stadt. Eine Informationsveranstaltung des Unterstützerkreises beleuchtete neben konkreten Hilfsmaßnahmen die vielfältigen Facetten der geltenden Abschiebepraxis.

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Papier ist geduldig

Endbericht „Gesamtstädtischer Zukunftsdialog Stadtumbau Wilhelmshaven“ liegt vor

(iz) Fast zwei Jahre lang zerbrachen sich VertreterInnen verschiedenster Organisationen und Institutionen die Köpfe darüber, wie unsere Stadt zukünftig aussehen könnte. Im Januar 2006 wurde der Abschlussbericht vorgelegt.

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Kahlschlag

Wird der Rat am 1. März Wilhelmshavens Kulturlandschaft völlig zerstören?

(noa) „Wissen sie, was sie tun?“, fragt Norbert Czyz (sich selbst? – uns alle? – die bewussten „sie“?) in der „WZ“ vom 9. Februar 2005 bezüglich der Kürzungsvorschläge, die der Kulturausschuss in seiner Sitzung vom 6. Februar beschlossen hatte. Und nicht nur die betroffenen Kultureinrichtungen, sondern auch BürgerInnen protestieren.

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Was war in den letzten Wochen und Monaten in Niedersachsens und speziell Wilhelmshavens Schullandschaft los?

(noa) Die gute Nachricht vorweg: Wilhelmshaven hält schon wieder mal einen Spitzenplatz! Die Wilhelmshavener SchülerInnen sind die unfittesten im ganzen Land Niedersachsen, das seinerseits unter dem Bundesdurchschnitt liegt.

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Ersparnisse

Zur Schuldnerberatung zu gehen lohnt sich!

(noa) Dass Wilhelmshaven einen Spitzenplatz in puncto Überschuldung von Privathaushalten und bezüglich Privatinsolvenzen hat, ist wohl hinreichend bekannt. Insofern brachte die ALI-Versammlung am 14. Februar, zu der Almuth Thomsen, die Schuldnerberaterin des Landkreises Friesland, eingeladen war, keine neuen Erkenntnisse.

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Klassenkampf

Auch die Beschäftigten der Stadtverwaltung kämpfen für ihre Rechte

(hk) Ein mit ‚Eberhart Menzel, Wilhelmshaven’ unterzeichneter Leserbrief in der Bild-Zeitung sorgte zu Beginn der Streiks im Öffentlichen Dienst für gehörige Aufregung. Es stellte sich heraus, dass der Leserbrief von einem Wilhelmshavener Bürger an die Bild-Zeitung geschickt wurde und diese den Brief ohne Überprüfung abdruckte. Der dadurch angerichtete Schaden hielt sich auch für den unter Verdacht geratenen Oberbürgermeister in Grenzen – schließlich konnte sich niemand vorstellen, dass das ver.di-Mitglied Menzel einen solchen Brief verfassen würde.

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