Imke

Nov. 192014
 

Amnesty International informiert

Amnesty international kämpft weltweit gegen Folter. Foto Christian Ditsch / ai

Amnesty international kämpft weltweit gegen Folter. Foto Christian Ditsch / ai

Warum wird noch heute in über 70 Ländern gefoltert?

Schlafentzug, Elektroschocks, simuliertes Ertränken. Es gibt viele Arten, Menschen zu foltern – immer wird den Betroffenen schweres Leiden zugefügt, soll ihr Wille gebrochen werden. Oft kämpfen sie ihr Leben lang mit den Folgen. Meist sind es staatliche Sicherheitskräfte, die Folter durchführen, anordnen oder billigen. 1984 trat die Anti-Folter-Konvention der Vereinten Nationen in Kraft. Die Abkommen stellen klar: Folter ist verboten – überall und unter allen Umständen. In den letzten 30 Jahren gab es Fortschritte im Kampf gegen die Folter – aber auch Rückschritte. Weiterlesen »

Nov. 192014
 

Volkshochschule motiviert zum Engagement

Volkshochschule Wilhelmshaven

Die Volkshochschule lädt ein zur Ehrenamtsbörse. Foto: I. Zwoch

(iz) Viele ehrenamtlich tätige Gruppen und Organisationen in Wilhelmshaven (und auch anderswo) haben ein gemeinsames Problem: Nachwuchsmangel. Das Durchschnittsalter der Aktiven liegt nicht selten deutlich über 50. Die sich dort noch engagieren, sind oft schon Jahrzehnte mit dabei und zudem gleich in mehreren Gruppen aktiv.

Warum ist den Jüngeren die Lust am bürgerschaftlichen Engagement vergangen? Eigentlich bringt ein Ehrenamt so viele Vorteile: Man lernt Menschen mit gleichen Interessen kennen, kann gemeinsam etwas bewegen (statt sich über Missstände nur zu ärgern), gewinnt an Selbstbewusstsein, kann selbstgesteckte Ziele erreichen ohne hierarchischen Druck, lernt etwas dazu, das sich auch beruflich nutzen lässt.

Doch man kann es auch andersrum betrachten: Während andere Party machen oder auch an ihrer beruflichen Karriere basteln, schlägt man sich die Nacht am C-Rohr um die Ohren, weil irgendwelche Spacken mit dem Feuer gespielt haben, oder beim Zählen von Fledermäusen, deren Lebensräume durch wirtschaftliches Streben bedroht sind, oder beim Schreiben von Zeitungsartikeln , und alles ohne einen müden Euro dafür zu bekommen, allenfalls eine Aufwandsentschädigung.

Kann Ehrenamt „sexy“ sein? Antworten dazu gibt es am kommenden Sonntag bei der ersten Ehrenamtsbörse in der Volkshochschule. Wilhelmshavener Organisationen präsentieren dort ihre Arbeit und Angebote zum Mitmachen. In einem einführenden Vortrag erklärt Doris Fuhlbohm, was vor einem ehrenamtlichen Engagement
bedacht werden sollte. Fragen und Diskussionen sind erwünscht!

Ehrenamtsbörse in der Volkshochschule Wilhelmshaven, Hans Beutz Haus, Virchowstraße 29: Sonntag, 23. November 2014, von 15 bis 18 Uhr . Eintritt frei.

 

Nov. 092014
 

Niemals vergessen

Gedenken zur Reichspogromnacht am 9.11. Foto: iz

Gedenken zur Reichspogromnacht am 9.11. Foto: iz

(iz) Anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht versammelten sich am 9. November etwa 120 Menschen auf dem Synagogenplatz, um der Opfer der unfassbaren Gräueltaten der deutschen Nationalsozialisten zu gedenken. Vom 7. bis zum 13. November 1938 wurden in ganz Deutschland etwa 400 Menschen ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und andere Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert. Auch in Wilhelmshaven kam es am 9. November 1938 zu gewalttätigen Ausschreitungen. Die Novemberpogrome markieren den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holocaust mündete.

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Okt. 252014
 

NPD-Kundgebung auf dem Alten Markt geriet zur Farce

Jever bleibt nazifrei

(red) Am 25.10.2014 veranstaltete die NPD eine Kundgebung auf dem alten Markt in Jever. Die Parteien im Rat der Stadt Jever und Stopp Rechts riefen zur Gegendemonstration auf. Gut 250 Menschen sorgten mit einem mehr als einstündigen Pfeifkonzert dafür, dass von den braunen Hassparolen kein Wort zu verstehen war.

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Okt. 202014
 

Trash as trash can

Kult-Musical „Der kleine Horrorladen“ an der Landesbühne neu inszeniert

Foto: Landesbühne

Fütterungszeit!!! Foto: Landesbühne

(iz) Die Geschichte ist schnell erzählt: Eine kleine Pflanze kommt ganz groß raus und wächst dabei ihrem Herrchen etwas über den Kopf, was nicht zuletzt ihren extravaganten Ernährungswünschen zuzuschreiben ist. Des Weiteren geht es um Zahnärzte, Häkelgardinen und eine unglückliche Liebe. Mehr muss man nicht wissen, und mehr braucht es nicht für ein schräges abendfüllendes Musical.

Damit das ein guter Abend wird, benötigt man natürlich auch SchauspielerInnen mit gesanglichen und tänzerischen Qualitäten, eine klasse Band, ein pfiffiges Bühnenbild und einen Regisseur, der Spaß an Musicals und Mut zum Trash besitzt. Und natürlich eine fleischfressende Pflanze in verschiedenen Größen. Mit all diesen Zutaten serviert Regisseur Andreas Kloos dem Publikum eine witzige und sehenswerte Neuauflage des Trash-Klassikers „Der kleine Horrorladen“. Weiterlesen »

Okt. 172014
 

Umweltminister will 11 Schutzgebietsbetreuer einstellen

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Künftig sollen sich 11 Ranger um die Betreuung und Überwachung im Nationalpark Wattenmeer kümmern. Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) möchte damit  „Versäumnisse der Vorgängerregierung korrigieren“.

Der Niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel kündigte heute in Hannover an, dass nach seinem Vorschlag für den Ressorthaushalt ab 2015 insgesamt 11 Ranger für die Besucherbetreuung und die Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit an der Küste tätig sein könnten. „Damit würden endlich die Versäumnisse der Vergangenheit korrigiert und es wird eine bessere Präsenz im Nationalpark möglich“, sagte der Minister. Die Ranger seien als „Mittler zwischen Mensch und Natur“ unentbehrlich. Der Vorschlag ist Teil der Haushaltsberatungen im Landtag. Im Dezember müssen die Fraktionen entscheiden. Weiterlesen »

Okt. 162014
 

Machtübernahme bald auch in Wilhelmshaven?

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(Pressemitteilung) Die PARTEI hat jetzt einen Kreisverband Wilhelmshaven gegründet und bereitet den Einzug ins Rathaus vor

„Dies ist ein großer Moment für Wilhelmshaven! Meine Herren: Prost!“ Überglücklich zeigten sich die Mitglieder des neu gegründeten Kreisverbands der „Die PARTEI“, nachdem sie am vergangenen Freitag, in freier und demokratischer Wahl, erst den Kreisverband als solchen gründeten und danach den Vorstand den Mitgliedervorschlägen folgend wählten.

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Okt. 162014
 

Standort der Oberschule Stadtmitte ändern

Pressemitteilung der BASU vom 15.10.2014

Auf einer gut besuchten Veranstaltung diskutierte die BASU, Freie Liste für Bildung Arbeit Soziales und Umwelt, noch einmal über die Schulententwicklungsplanung in Wilhelmshaven.

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Okt. 102014
 

Feige. Menschenverachtend. Widerlich.

Die Landesbühne erhält einen anonymen Hetzbrief zu „Deportation Cast“

Szene aus "Deportation Cast"

Szene aus „Deportation Cast“ (Foto: Landesbühne)

(iz) Mit „Deportation Cast“ hat die Landesbühne das hochaktuelle Thema Flüchtlingspolitik aufgegriffen und hervorragend künstlerisch umgesetzt.

Das brisante Thema hat eine große, auch unterschiedliche  Zuschauerresonanz hervorgerufen. Doch bei einem anonym eingegangenen Brief blieb nicht nur Intendant Olaf Strieb die Luft weg.

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Okt. 092014
 

Besser spät als nie

Ortstermin mit der SPD am Banter See

Volker Block (links) hatte zum Ortstermin in Klein-Wangerooge geladen. Michael Witt vom Stadtplanungsamt (3.v.l.) erläuterte das Konzept für den Campingplatz. Foto: Imke Zwoch

Volker Block (links) hatte zum Ortstermin in Klein-Wangerooge geladen. Michael Witt vom Stadtplanungsamt (3.v.l.) erläuterte das Konzept für den Campingplatz. Foto: Imke Zwoch

(iz) Wenn man in der Fläche etwas plant, dann macht man sich sinnvollerweise zu allererst mit allen Beteiligten ein Bild vor Ort. Auf Grundlage der nachfolgenden Diskussion entwirft man gemeinsam ein Konzept, das die verschiedenen vorgebrachten Ideen, Aspekte und Varianten berücksichtigt. Erst ganz am Ende stehen konkrete Beschlüsse und deren Umsetzung. In der Wilhelmshavener Stadtplanung zum Banter See wurde diese Reihenfolge auf den Kopf gestellt. Doch immerhin: Nachdem das Konzept bereits steht, das die GroKo Mitte September gegen die Widerstände von Bürger/innen und Opposition im Rat durchgeboxt hat, laden der SPD Kreisverband und die Ratsfraktion Mitglieder und Gäste ein zu Gesprächen am Banter See.

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Okt. 022014
 

Bundesverwaltungsgericht bestätigt Kritik der Umweltverbände

Die klagenden Naturschutzverbände haben beim Bundesverwaltungsgericht einen Zwischenerfolg für die Elbe erzielt: Das Gericht moniert Fehler der Planung und wartet die Entscheidung des EuGH zur Weservertiefung ab. Die Umweltverbände mahnen weiterhin eine norddeutsche Hafenkooperation an: Warum das Elbästuar weiter zerstören, wenn gleichzeitig der JadeWeserPort auf Schiffe wartet?

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Sep. 192014
 

Leserbrief zur 3. Banter See Konferenz am 16.9.2014 und zum Artikel „Chance auf Entwicklung nicht verbauen“ in der Wilhelmshavener Zeitung vom 18.9.2014-

Es wäre sicherlich besser gewesen, die 3. Banter See Konferenz in zwei Teile zu splitten, wie es auch die WZ in ihrer Berichterstattung für nötig hielt. An lediglich einem Abend konnten im Wesentlichen nur die verständlichen Probleme der Freizeitgärtner mit der Stadt Wilhelmshaven besprochen werden. Andere – durchaus ebenso brisante – Vorhaben und Planungen wie z.B. der Campingplatz in Klein Wangerooge oder die Wohnbebauung in diesem Areal kamen daher zu kurz. Weiterlesen »

Sep. 162014
 

Runder Tisch will Fakten schaffen

Wellen am Jadebusen

Wieviel Salz verträgt das Wattenmeer? Foto: Gegenwind

(red) Um Werra und Weser von den Abwässern der Kaliproduktion zu entlasten, wird der Bau einer Pipeline von Thüringen an den Jadebusen diskutiert. Ein bisschen Salz mehr kann Nordsee und Wattenmeer nicht schaden – oder? Werner Biehl, langjähriger „Frontmann“ der Grünen in Wilhelmshaven, hat sich kritisch mit Argumenten und Papieren des „Runden Tisches Gewässerschutz“ auseinandergesetzt.

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Sep. 152014
 

Abschied vom T 750

Verein zum Erhalt der Bunker am Banter See e. V. lud zum Flashmob ein

Wilhelmshavener|innen wollen ihre Bunker als Zeitzeugen erhalten. Foto: Gegenwind|Imke Zwoch

Wilhelmshavener/innen wollen ihre Bunker als Zeitzeugen erhalten. Foto: Gegenwind/Imke Zwoch

(iz) Geschichte kann sehr unbequem sein. Um so wichtiger ist es, die Erinnerung zu bewahren, damit sich Gräuel der Vergangenheit nicht wiederholen. Doch trotz der Bemühungen und des Widerstands geschichtsbewusster Wilhelmshavener/innen wird mit dem Bunker an der Emsstraße schon wieder ein Mahnmal aus dem 2. Weltkrieg dem Erdboden gleich gemacht.

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