Imke

Jan. 152015
 

Festival der regionalen Musikszene am 3. Mai - KünstlerInnen können sich bewerben

Das Organisationsteam des "Klangecht"-Festivals auf Spielraumschau. Foto: Axel Biewer.

Das Organisationsteam des „Klangecht“-Festivals auf Spielraumschau. Foto: Axel Biewer.

Am 4. Mai 2014 gab es erstmals das „Klangecht“-Festival in der Wilhelmshavener City. MusikerInnen aus der Region verwandelten verteilt über die Wilhelmshavener Innenstadt einen verkaufsoffenen Sonntag in ein Straßenmusikfestival.  Weil „Wilhelmshaven Klangecht“ so gut beim Publikum ankam, planen die Organisatoren – die Wilhelmshavener Musikinitiative und der City-Interessenverein – jetzt eine neue Auflage des Festivals der regionalen Musikszene.

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Jan. 132015
 

Veranstaltungstipp

Vom Regionalen Umweltzentrum erhielten wir folgende Einladung:

Ärgern Sie sich auch über die Kurzlebigkeit Ihrer elektronischen Geräte?

Ob Toaster, Kaffeemaschine, Handy oder Föhn – bei der Herstellung der Geräte werden enorm viele Rohstoffe verbraucht und dann sollen sie nach zwei Jahren (häufig fast schon nach dem Garantieablauf) defekt entsorgt werden. Denn mittlerweile ist die Reparatur monetär teuerer als eine Neuanschaffung.

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Jan. 122015
 

Fledermäuse nutzen das gefährdete Industriedenkmal als Winterquartier

Bis Mitte April sind weitere Abbrucharbeiten untersagt

Feuchte Gemäuer sind bevorzugte Winterquartiere vieler Fledermäuse. Foto: Imke Zwoch

Feuchte Gemäuer wie Keller, Gewölbe oder Bunker sind bevorzugte Winterquartiere vieler Fledermäuse. Foto: Imke Zwoch

(red) Ende letzten Jahres hatten die Eigentümer der Südzentrale damit begonnen, Teile des Gebäudes abzubrechen. Aus diesem Anlass wurden sie von der Naturschutzbehörde der Stadt Wilhelmshaven daran erinnert, dass im Vorfeld solcher Arbeiten überprüft werden muss, ob sich geschützte Arten im Gebäude aufhalten. Bau- bzw. Abrissunternehmer müssen mit solchen Rechtsvorschriften vertraut sein. Speziell Fledermäuse, von denen alle heimischen Arten nach deutschem und europäischem Recht streng geschützt sind, nutzen solche alten Gebäude oft als Winterquartier.

Anfang Januar machte sich Klaus Börgmann, Naturschutzbeauftragter der Stadt Wilhelmshaven, gemeinsam mit Bernd Pannbacker, dem Fledermausbeauftragten der Stadt, auf die Suche, in Absprache mit dem Abrissunternehmer und in dessen Begleitung. Die Experten fanden gleich drei verschiedene Fledermausarten: Das Große Mausohr, die Fransenfledermaus und die Wasserfledermaus. Somit steht fest: Die Südzentrale ist ein Winterquartier für Fledermäuse. Das bedeutet, dass bis zum Ende des Winterschlafes Mitte April keine Arbeiten durchgeführt werden dürfen, die durch Lärm oder Erschütterungen die Tiere stören. Darüber wurden die Eigentümer auch schriftlich informiert. Weiterlesen »

Jan. 122015
 

Kampfstoff – frisch auf den Tisch

Experte kritisiert Nord- und Ostseeanrainer: Nicht geborgene Munitionsaltlasten können Fischbestände vergiften

Tödliche Gefahr unter Wasser: Eine versenkte Kampfstoffbombe. Foto: Stefan Nehring

Tödliche Gefahr unter Wasser: Eine versenkte Kampfstoffbombe. Foto: Stefan Nehring

„Das Risiko, mit Kampfstoffen belasteten Fisch auf den Teller zu bekommen, wird in naher Zukunft zunehmen – es ist schon heute nicht gleich Null“: Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die der angesehene Koblenzer Experte Dr. Stefan Nehring jetzt exklusiv in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift WATERKANT veröffentlicht hat.

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Jan. 082015
 

CDU will Naherholungsgebiet zum Naherholungsgebiet entwickeln

Die Freizeitgärten am Nordufer des Banter Sees sollen verschwinden. Foto: Gegenwind

Die Freizeitgärten am Nordufer des Banter Sees sollen verschwinden. Foto: Gegenwind

(iz) In einem WZ-Bericht empörte sich jetzt Stephan Hellwig erneut darüber, dass Freizeitgärtner am Banter See gegen das Baurecht verstoßen haben. Dort stand zu lesen: „Nach den Vorstellungen von CDU und SPD soll der Banter See zum Naherholungsgebiet für alle Wilhelmshavener und deren Gäste entwickelt werden“. Häh?

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Jan. 082015
 

Aufruf zur Großdemo gegen Tierfabriken, Gentechnik und TTIP am 17. Januar in Berlin

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In Deutschland wächst die Zahl der Bürgerinitiativen, die neue Megaställe verhindern und bäuerliche Strukturen in der Tierhaltung fordern. Auch die Proteste gegen TTIP und CETA reißen nicht ab. Erneut ruft ein breites Bündnis von Bauern-, Verbraucher-, Tier- und Umweltschutzorganisationen, Eine-Welt-Organisationen, Erwerbsloseniniativen und weiteren zur Demonstration auf – für eine grundlegende Agrarwende und den Stopp von Tierfabriken, Gentechnik und TTIP. Zur fünften „Wir haben es satt!“-Demonstration werden wieder zehntausende Menschen erwartet. Auch ab Oldenburg besteht Mitfahrgelegenheit im Bus. Die Demonstration beginnt am Samstag, den 17. Januar 2015, um 12 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin.

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Dez. 292014
 

Sterne statt Raketen, Vogelstimmen statt Böller

Böller und Feuerwerk erschrecken die Tierwelt und sind deshalb im Nationalpark streng verboten. Die Inselgemeinde Spiekeroog verbietet Feuerwerke ganzjährig auch im Ortsbereich.

Foto: Imke Zwoch

Foto: Imke Zwoch

Alle Jahre wieder kommt nach dem Weihnachtsfest die Zeit der Feuerwerkskörper. Schon Tage vor der Silvesternacht wird auch tagsüber geknallt, und im neuen Jahr werden die Reste des „Arsenals“ verballert. Des einen Spaß ist des anderen Leid. Viele Haustier-Besitzer können ein Lied davon singen. Statt auf einer Party das neue Jahr zu begrüßen, verbringen sie jede Silvesternacht zu Hause oder im Stall, um Hund oder Katze, Pferd oder Kuh vor Panikattacken zu schützen. Wildlebende Tiere müssen ohne tröstende Zuwendung auskommen. Laute Geräusche und grelle Lichtblitze lösen ihren natürlichen Fluchtinstinkt aus. Wenn sich die Knallerei allerorten über viele Tage hinzieht, mit einer zweistündigen Kumulation in der Neujahrsnacht, haben wilde Vögel und Säugetiere zeitlich und räumlich keine Chance für eine Atempause. Jetzt im Winter, wenn Nahrung und Energiereserven knapp sind, ist das besonders fatal.

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Dez. 172014
 

Konstruktive Verhandlungen sehen anders aus. Foto: Gegenwind

Konstruktive Verhandlungen sehen anders aus. Foto: Gegenwind

Schluss mit wirkungsloser Diplomatie – „der Verein muss mal auf den Tisch hauen“, hatten wir in unserem gestrigen Beitrag vorgeschlagen. Genau das hatte er gestern schon gemacht: Er erklärt sich bereit, seine Expertise in eine Projektentwicklung zur zukünftigen Nutzung des Industriedenkmals einzubringen – aber nur, wenn

  • die Abrissarbeiten  sofort eingestellt werden,
  • die Gebäudesubstanz, insbesondere die durch die Abrissarbeiten entstandenen Wunden, umgehend gegen die winterlichen Witterungseinflüsse gesichert werden,
  • die Eigentümer dem Verein gegenüber offenlegen, welche Nutzung/Verwertung sie anstreben und in welchem Zusammenhang diese mit den erfolgten Abrissarbeiten steht.

Der Verein erwartet eine Rückäußerung bis zum 20. Dezember, ansonsten, so der Vorsitzende Rüdiger Nietiedt, hat sich eine Zusammenarbeit erledigt.

 

Dez. 162014
 

Das waren noch Zeiten

Ein Pressefoto und die Realität

Über 3300 Unterschriften zum Erhalt der Südzentrale nahm der Rat der Stadt im November 2011 wohlwollend entgegen. Foto: Gegenwind

Über 3300 Unterschriften zum Erhalt der Südzentrale nahm der Rat der Stadt im November 2011 wohlwollend entgegen. Foto: Gegenwind

(red) 3133 Unterschriften zum Erhalt der Südzentrale wurden dem Rat der Stadt am 23.11.2011 übergeben. Zum Auftakt der konstituierenden Sitzung des damals frisch gewählten Rates nahmen OB Andreas Wagner und die Ratsvorsitzende Ursula Glaser die dicke Mappe vom Vorstand des Vereins zum Erhalt der Südzentrale e. V. entgegen, „in offener, freundlicher, ja würdevoller Atmosphäre“, so der Eindruck, den wir in unserem damaligen Bericht schilderten. „Wagner bat den Vereinsvorsitzenden Rüdiger Nietiedt und seine Mitstreiter nach vorn ins Zentrum des Saales und der Aufmerksamkeit. Nietiedt durfte selbst ein paar erläuternde Worte sprechen und bedankte sich für die große Unterstützung sowohl in der Bürgerschaft als auch in der Politik. Wagner wiederum bedankte sich beim Verein für das großartige ehrenamtliche Engagement, Beifall aus dem Saal.“
Was ist davon geblieben?

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Dez. 112014
 

11.12.2014 – Stand Nazi-Demo am 13.12.2014

Nachdem der Veranstalter die Mobilisierung zu seiner Nazi-Demo aus eigener Unfähigkeit bereits eingestellt hat, wurde diese nun auch amtlich untersagt. Am 13.12.2014 wird es in Wilhelmshaven keine BGID-Nazi-Demo geben!
Vor diesem Hintergrund hat sich das Netzwerk gegen Rechts entschieden, auf Gegenkundgebungen zu verzichten.
Dennoch werden wir uns intensiv mit den Erscheinungen HoGeSa, PEGIDA und den diversen weiteren neuen Nazi-Strukturen beschäftigen.
Die BGID-FB-Seite scheint weiterhin ohne Admin durch das viruelle Netz zu schweben. Einzig auf einer seiner weiteren FB-Seiten („Wir fordern Demo Verbot für Antifa“) postet Herr Schattmann weiter sinnlose Wortfetzen. Quelle: Stopp-rechts

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Dez. 092014
 

"Smarter" Wegweiser für Entdecker-Naturen

Neue natur- und kulturkundliche Themenroute für Gäste und Einheimische

Diese Schilder kennzeichnen die Stationen der Naturschätze-Route durch Wilhelmshaven. Foto: Gegenwind

Diese Schilder kennzeichnen die Stationen der Naturschätze-Route durch Wilhelmshaven. Foto: Gegenwind

(red) Vor drei Jahren erschien das Buch „Naturschätze in Wilhelmshaven“. Der sorgfältig recherchierte, schön geschriebenene und reich bebilderte Naturführer ist schon länger vergriffen. In einem zweijährigen Folgeprojekt wurde die Themenroute in digitaler Form neu aufbereitet. Die Informationen sind vor Ort über QR-Codes mit Smartphone oder Tablet abrufbar. Damit werden neue, vor allem auch jüngere Nutzer angesprochen. Darüber hinaus stehen die Inhalte dauerhaft, stets aktuell und kostenlos zur Verfügung.

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Dez. 022014
 

Fragwürdige Mehrheiten

(iz) Vor einer Woche haben wir eine online-Umfrage zum Bismarck-Denkmal gestartet, die bis zum 30.11. zur Teilnahme geöffnet war. Jetzt outen wir uns: Das war vor allem ein Experiment zur Frage „Was heißt schon Mehrheit?“

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Nov. 292014
 

"Ein recht solides Gebäude!"

Ergebnisse der 3D-Laservermessung bescheinigen einen erfreulichen Zustand der Statik

3D-Laserscan der Südzentrale. Screenshot aus dem Kurzfilm der BIM.

3D-Laserscan der Südzentrale. Screenshot aus dem Kurzfilm der BIM.

(iz) 3000 Arbeitsstunden haben Studierende der JadeHochschule in die bauliche Analyse der Südzentrale investiert. Jetzt präsentierten sie Methoden und Ergebnisse des eingesetzten hochmodernen 3D-Laserverfahrens in einer öffentlichen Vortragsveranstaltung in der UCI Kinowelt. Die Schlussfolgerungen der Bauexperten übertrafen die optimistische Einschätzung des Vereins zum Erhalt der Südzentrale bei Weitem.

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Nov. 262014
 

Zurück in die Zukunft?

(iz) Heute Nachmittag (26.11.2014) entscheidet der Rat über folgenden Beschlussvorschlag:

„Der Rat der Stadt Wilhelmshaven stimmt der Aufstellung einer Statue des Namensgebers Otto von Bismarck anlässlich der 200. Wiederkehr seines Geburtstages am 1. April 2015 auf dem Bismarckplatz zu.
Er nimmt die Schenkung (Statue und Sockel) der August-Desenz-Drehorgel-Stiftung gemäß § 111 Abs. 7 NKomVG an.“

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Nov. 252014
 

Ist dem Rat noch zu helfen? DIE PARTEI meint: Ja!

DIE PARTEI Wilhelmshaven übersandte heute folgende Pressemitteilung:

Grünkohl. Foto: Rasbak / Wikipedia commons

Legalise it! Foto: Rasbak / Wikipedia commons

Kann einem Gemeinwesen geholfen werden, dessen Rat sich sogar noch zu Beginn des dritten Jahrtausends mit dem Aufstellen von Bismarckdenkmälern dem demografischen Wandel entgegen zu stemmen versucht?

Wir meinen: Es ist noch nicht zu spät! In mancher unserer RatsvertreterInnen mag doch ein Bewusstsein schlummern…es muss nur erweitert werden, um endlich zur Geltung zu kommen. Hilfe bringen könnte da die medizinisch-therapeutische Verwendung von Hanfprodukten! Deren Legalisierung steht ja bekanntlich unmittelbar bevor.

Die PARTEI –Wilhelmshaven plädiert daher für die freie Abgabe von regional erzeugten und fair gehandelten Haschkeksen vor Ratssitzungen! Weiterlesen »

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