Aug 132016
 

Ist das Glas halbvoll oder halbleer?

Die "Beluga" im Hafen Hooksiel, August 2016. Foto: Gegenwind

Die „Beluga“ im Hafen Hooksiel, August 2016. Foto: Gegenwind

(hk) In diesem Jahr feiert der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer sein 30jähriges Bestehen. Seit dem 1. Januar 1986 sind Watt, Salzwiesen und Dünen vor der Küste zwischen Dollart und Elbmündung gesetzlich geschützt, zunächst durch eine Verordnung, heute durch ein Gesetz. Seit 2009 gehört der Nationalpark sogar zum Weltnaturerbe. Während Umweltminister Stefan Wenzel bei der offiziellen Geburtstagsfeier von einer „Erfolgsgeschichte von Weltrang“ sprach, sehen Naturschutzverbände noch einigen Handlungsbedarf.

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Dez 292014
 

Sterne statt Raketen, Vogelstimmen statt Böller

Böller und Feuerwerk erschrecken die Tierwelt und sind deshalb im Nationalpark streng verboten. Die Inselgemeinde Spiekeroog verbietet Feuerwerke ganzjährig auch im Ortsbereich.

Foto: Imke Zwoch

Foto: Imke Zwoch

Alle Jahre wieder kommt nach dem Weihnachtsfest die Zeit der Feuerwerkskörper. Schon Tage vor der Silvesternacht wird auch tagsüber geknallt, und im neuen Jahr werden die Reste des „Arsenals“ verballert. Des einen Spaß ist des anderen Leid. Viele Haustier-Besitzer können ein Lied davon singen. Statt auf einer Party das neue Jahr zu begrüßen, verbringen sie jede Silvesternacht zu Hause oder im Stall, um Hund oder Katze, Pferd oder Kuh vor Panikattacken zu schützen. Wildlebende Tiere müssen ohne tröstende Zuwendung auskommen. Laute Geräusche und grelle Lichtblitze lösen ihren natürlichen Fluchtinstinkt aus. Wenn sich die Knallerei allerorten über viele Tage hinzieht, mit einer zweistündigen Kumulation in der Neujahrsnacht, haben wilde Vögel und Säugetiere zeitlich und räumlich keine Chance für eine Atempause. Jetzt im Winter, wenn Nahrung und Energiereserven knapp sind, ist das besonders fatal.

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Okt 172014
 

Umweltminister will 11 Schutzgebietsbetreuer einstellen

Nationalparkschild

Künftig sollen sich 11 Ranger um die Betreuung und Überwachung im Nationalpark Wattenmeer kümmern. Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) möchte damit  „Versäumnisse der Vorgängerregierung korrigieren“.

Der Niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel kündigte heute in Hannover an, dass nach seinem Vorschlag für den Ressorthaushalt ab 2015 insgesamt 11 Ranger für die Besucherbetreuung und die Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit an der Küste tätig sein könnten. „Damit würden endlich die Versäumnisse der Vergangenheit korrigiert und es wird eine bessere Präsenz im Nationalpark möglich“, sagte der Minister. Die Ranger seien als „Mittler zwischen Mensch und Natur“ unentbehrlich. Der Vorschlag ist Teil der Haushaltsberatungen im Landtag. Im Dezember müssen die Fraktionen entscheiden. Weiterlesen »

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