Wir haben es satt!

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Jan 082015
 

Aufruf zur Großdemo gegen Tierfabriken, Gentechnik und TTIP am 17. Januar in Berlin

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In Deutschland wächst die Zahl der Bürgerinitiativen, die neue Megaställe verhindern und bäuerliche Strukturen in der Tierhaltung fordern. Auch die Proteste gegen TTIP und CETA reißen nicht ab. Erneut ruft ein breites Bündnis von Bauern-, Verbraucher-, Tier- und Umweltschutzorganisationen, Eine-Welt-Organisationen, Erwerbsloseniniativen und weiteren zur Demonstration auf – für eine grundlegende Agrarwende und den Stopp von Tierfabriken, Gentechnik und TTIP. Zur fünften „Wir haben es satt!“-Demonstration werden wieder zehntausende Menschen erwartet. Auch ab Oldenburg besteht Mitfahrgelegenheit im Bus. Die Demonstration beginnt am Samstag, den 17. Januar 2015, um 12 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin.

In Sachsen-Anhalt erhält einer der größten Schweinehalter in Europa Berufsverbot, da er seine Tiere jahrelang gequält hat; in der Entenmast macht ein erneuter Skandal bei Wiesenhof Schlagzeilen – weitere Gründe für die sinkende Nachfrage in Deutschland nach industriell produziertem Billigfleisch. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher fordern eine artgerechte Tierhaltung. Die Bundesregierung setzt jedoch weiterhin auf Investitionen in neue Megaställe und Großschlachthöfe.

Die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA würden die Lebensmittelstandards weiter senken sowie Gentechnik und Hormon-Fleisch den Weg nach Europa ebnen – zum Vorteil einiger Großkonzerne und zum Schaden von Mensch, Tier und Umwelt. Doch eine steigende Zahl von Menschen fordert größere Transparenz in der Produktion und Verarbeitung. Sie wollen eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft, denn nur die ist fair für Erzeugerinnen und Erzeuger und kann langfristig die Welt ernähren. „Um dies zu erreichen, braucht es kostendeckende Preise für Bäuerinnen und Bauern, die respektvoll mit den Tieren und der Umwelt umgehen. Es bedarf einer regionalen Erzeugung statt steigender Weltmarktorientierung für Lebensmittel“, so Jochen Fritz, Sprecher der „Wir haben es satt!“-Demo.

Die Forderungen:

Fairhandel statt Freihandel! Stoppt die Freihandelsabkommen TTIP und CETA!
Artgerechte Tierhaltung ohne Antibiotika-Missbrauch! Stoppt die Tierfabriken!
Förderung regionaler Futtermittelerzeugung! Stoppt die Gentechnik auf dem Acker und im Stall!
Recht auf Nahrung weltweit! Stoppt den Hunger!
Gesundes und bezahlbares Essen für alle! Stoppt die Lebensmittelskandale!
Faire Preise und Marktregeln für die Bauern! Stoppt das Bauernhöfesterben!
Freiheit für die Saatgutvielfalt! Stoppt die Patente auf Pflanzen und Tiere!
Bienen- und umweltfreundliche Landwirtschaft! Stoppt die Monokulturen!
Zugang zu Land weltweit für alle! Stoppt die Landnahme durch Staaten und Investoren!

Für gutes Essen und gute Landwirtschaft für alle und weltweit!

Der BUND hat einen Bus ab Oldenburg organisiert. Abfahrt 5:20 Uhr ab Oldenburg, Treffpunkt: Westkreuz, Parkplatz bei Aral-Tankstelle.
Unterstützerpreis 30 Euro, Normalpreis 27 Euro, ermäßigt 24 Euro.
Anmeldung erforderlich: BUND Ammerland, Susanne Grube, Tel. 04488-98139, eMail susanne.grube@bund-ammerland.de

 

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