Mrz 232015
 

Gefährliche Schadenfreude

(jm/iz) Am 19.3.2015 legte sich auf der Elbe das 294 m lange Containerschiff „Choapa Trader“ quer, nachdem es eine Kurve nicht richtig genommen und Grundberührung bekommen hatte. Erwartungsgemäß tönte es aus Wilhelmshaven: „Das wäre im Jadefahrwasser nicht passiert!“ Das nehmen wir zum Anlass, offensichtliche Erinnerungslücken zu stopfen – Stichwort „Katja“.

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Okt 022014
 

Bundesverwaltungsgericht bestätigt Kritik der Umweltverbände

Die klagenden Naturschutzverbände haben beim Bundesverwaltungsgericht einen Zwischenerfolg für die Elbe erzielt: Das Gericht moniert Fehler der Planung und wartet die Entscheidung des EuGH zur Weservertiefung ab. Die Umweltverbände mahnen weiterhin eine norddeutsche Hafenkooperation an: Warum das Elbästuar weiter zerstören, wenn gleichzeitig der JadeWeserPort auf Schiffe wartet?

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Mrz 162011
 

Immigranten

Darüber, dass immer mehr Tiere im Wattenmeer heimisch werden, die dort eigentlich gar nicht hingehören, wurde in der wissenschaftlichen und auch der lokalen Presse schon des öfteren berichtet. Bisher wurde immer beschrieben, dass das so ist, weil diese Tiere oder Pflanzen im Ballastwasser der Schiffe oder angeheftet am Schiffsrumpf hier angelandet werden. Es passiert eben. Doch jetzt rückte das Senckenberg-Institut mal mit Hintergrundinformationen raus. Und da spielt plötzlich unser heißgeliebter JadeWeserPort eine unrühmliche Rolle: „Besonders aber das neue Container-Terminal in der Jademündung biete fremden Arten beste Möglichkeiten zur Ansiedlung: Dafür sorgten neben einer mehrere Kilometer langen, jungfräulichen Kaikante zum Ansiedeln das gut gewärmte Kühlwasser von demnächst zwei Kohlekraftwerken in direkter Nachbarschaft. „Wenn die neuen großen Containerriesen 18 oder 20 Stunden am Kai liegen, wird mancher blinde Passagier am Schiffsrumpf genug Zeit haben, sich absetzen“, glaubt Wehrmann (Senckenberg). Auch über das Ballastwasser würden viele fremde Arten eingeschleust.“ (Wilhelmshavener Zeitung, 21.02.2011) Unser Dank geht ans Senckenberg-Institut und an Martin Wein. (hk)

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