Mai 222021
 

Artenschutz fängt in den Kommunen an

Immer mehr Grünland verschwindet unter neuen Wohn- und Gewerbegebieten. Foto: BUND

(red / bund) Bei den letzten Sitzungen des Umweltausschusses und des Rates sorgten die Schottergärten in Neubaugebieten für eine rege Diskussion. Entgegen den geltenden Bauvorschriften haben viele Häuslebauer:innen die Grundstücke übermäßig versiegelt. Wie bekommt die Stadt es hin, zukünftig ihrer Verantwortung für die lokale Arten- und Lebensraumvielfalt besser gerecht zu werden? Die BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven hat sich Gedanken dazu gemacht.

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Mrz 162021
 

BUND fordert: Die Energiewende darf nicht zulasten des Natur- und Landschaftsschutzes gehen

Umspannwerk Fedderwarden. Foto: BUND

Umspannwerk Fedderwarden. Foto: BUND

(red) Der Ausbau der Infrastruktur für die Energiewende läuft auf Hochtouren. In unserer Region geht es vor allem um die Einspeisung der Energie aus den Offshore-Windparks ins Strometz. Aktuell sucht die TenneT TSO GmbH eine Standort für ein zweites Umspannwerk – zunächst auf eigene Faust. Das kam nicht gut an, als die Begehrlichkeiten öffentlich wurden. Die Sengwarder Bürger:innen fühlen sich übergangen. Auch aus Sicht des BUND kommt der von TenneT bislang favorisierte Standort östlich des Dorfes nicht in Betracht – und ebenso wenig die von der Stadt vorgeschlagene Alternative im Naturschutzgebiet Voslapper Groden.

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Nov 032020
 

Umweltverbände fordern schnelle Beseitigung militärischer Altlasten aus der Nordsee

Watt vor Wangerooge mit Priel und Möwen

Im Wattenmeer, hier vor der Insel Wangerooge, schlummern tonnenweise Kampfmittel-Altlasten. Foto: Gegenwind

Die niedersächsischen Umweltverbände üben in Sachen Weltkriegs-Munition im Umfeld des Wat­tenmeeres massive Kritik an der niedersächsischen Landesregierung. Während die Politik mit der Räumung der Munition weiter abwarten will, fordern die Verbände eine schnelle Beseitigung der gefährlichen Hinterlassenschaften zweier Weltkriege ein.

„Die militärischen Altlasten und vor sich hin rottenden Kampfmittel im niedersächsischen Küstenmeer bergen ein enormes Gefahrenpotenzial für Flora, Fauna und Mensch“, warnt der BUND-Landesvor­sitzende Heiner Baumgarten. „Selbst außerhalb der markierten Versenkungsgebiete liegt noch viel Munition auf und im Meeresboden und gefährdet das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer sowie Urlauber:innen, Fischer:innen oder Arbeiter:innen etwa an Windparks und Kabeltrassen. Dass bis­lang systematisch noch nichts zur Munitions-Räumung unternommen worden ist, ist ein schlummern­der Skandal. Wir fordern Bund und Länder auf, diese Gefahr zeitnah zu bannen und mehr Finanz­mittel für die Beseitigung gefährlicher Altlasten zur Verfügung zu stellen!“

Nach offiziellen Schätzungen liegen noch 1,6 Mio. Tonnen Munition in deutschen Meeresgewässern, davon 1,3 Mio. Tonnen allein im niedersächsischen Küstenmeer. Kampfstoffe wie Artilleriemunition, Spreng- und Brandbomben, Minen oder Torpedos sind selbst nach mehr als 70 Jahren noch gefähr­lich. Durch starke Strömungen und Grundschleppfischerei werden sie immer wieder umgelagert oder freigelegt. Der Sprengstoff kann nach wie vor explodieren, die Abbaustoffe sind hochgiftig. Gleich­wohl erfolgt bis heute keine systematische und flächendeckende Sondierung des Küstenmeeres nach Kampfstoffen, sondern nur im Zusammenhang mit aktuellen grundberührenden Baumaß­nahmen. Die anlassbezogene sporadische Räumung von Kampfmitteln – etwa bei Kabelverlegun­gen, auf der Vogelinsel Mellum und an Inselstränden – löst das Problem nicht. Diesen Missstand hatte jüngst auch der Beirat des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer kritisiert.

Das Ausmaß verborgener Kampfmittel wird derzeit einmal mehr bei der sogenannten Fahrrinnen­anpassung der Außenjade östlich der Insel Wangerooge sichtbar: Große Funde extrem unterschied­licher Munitionsformate haben die Maßnahme behindert und verteuern sie um ein Vielfaches. „Zur­zeit wird gefährliche, eingeschränkt transportfähige Munition auf Sandbänken vor Minsener Oog im Nationalpark zur Explosion gebracht – das lehnen wir Umweltverbände entschieden ab“, kritisiert der NABU-Landesvorsitzende Holger Buschmann. „Diese Praxis wird dadurch verschärft, dass eine systematische Munitionsbergung unterbleibt und sich der Zustand der Munition im Küstenmeer weiter dramatisch verschlechtert. Denn je länger diese im Meer verbleibt, desto höher wird der Anteil von Unterwassersprengungen von nicht mehr transportfähiger Munition. Dabei ist erwiesen, dass Druckwellen oder Schallimpulse von Explosionen Meereslebewesen beeinträchtigen oder sogar töten können, wie das Beispiel toter Schweinswale im Fehmarnbelt im vergangenen Jahr zeigt.“

Die niedersächsischen Umweltverbände begrüßen zwar, dass die Umweltministerkonferenz im November 2019 eine Neubewertung der Munitionsbelastung in Auftrag gegeben hat. Doch ist bis heute keine schlüssige Strategie erkennbar – und das, obwohl Niedersachsen bereits Anfang der 1990er Jahre Erhebungen zu Ablagerungen von Kampfstoffen auch im niedersächsischen Küsten­meer veranlasst hat. Die niedersächsischen Umweltverbände fordern daher umgehend ein kon­kretes Maßnahmenprogramm zur Kampfmittelbeseitigung mit neuen umweltschonenden, ungefähr­lichen und wirtschaftlichen technischen Lösungen. „Im Herbst 2022 ist eine trinationale Regierungs­konferenz zum Schutze des Wattenmeers von den Niederlanden, Dänemark und Deutschland in Wilhelmshaven unter deutschem Vorsitz geplant. Wir erwarten, dass Niedersachsen spätestens dann ein vorzeigbares Programm zur Kampfmittel-Räumung mit genauem Zeitplan startet“, sagt Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeerbüros. In diesem Programm seien der Erhaltungs­zustand der Munition sowie besondere Risikogebiete auszuweisen. Sprengungen aufgefundener Munition dürfen künftig nicht mehr im Nationalparkbereich erfolgen, hier sind sich die Umweltver­bände einig.

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG vom 2.11.2020 – BUND Landesverband Niedersachsen e.V., NABU Landesverband Niedersachsen e.V., WWF Deutschland, Der Mellumrat e.V., NaturFreunde Niedersachsen, Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltschutz e.V., Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen e.V.

 

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Okt 152019
 

BUND-Infowoche in der Marktstraße

Drei junge Aktive des BUND-Bundesverbandes am Infostand in Wilhelmshaven. Foto: BUND

Junge Aktive des BUND-Bundesverbandes am Infostand in Wilhelmshaven. Foto: BUND

Wer sich für aktuelle große Themen des Natur- und Umweltschutzes interessiert, hat in dieser Woche Gelegenheit, sich am Infostand des BUND in der Marktstraße (Ecke Kieler Straße) ausführlich zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Drei junge Aktive des BUND Bundesverbandes sind dort seit Montag bis einschließlich Samstag (19. Oktober) ganztags präsent und freuen sich auf angeregte Gespräche mit Einheimischen und Gästen.

„Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung“, erklärt Rainer Büscher, Vorstandsmitglied der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven. „Zusammen mit der  BUNDjugend Wilhelmshaven sind wir zwar bei vielen Veranstaltungen, wie beim Tag der Niedersachsen, dem StreetArtFestival, Kulturkarussell, Ehrenamtstag, der Piratencity und weiteren, mit Infoständen vor Ort, um im persönlichen Gespräch über regionale Natur- und Umweltthemen zu informieren. Allerdings ist bei gut besuchten Wochenendveranstaltungen oft wenig Zeit und Raum für längere Gespräche, auch zu überregionalen und globalen Themen. Und neben Schule, Ausbildung oder Beruf können unsere hiesigen ehrenamtlichen Aktiven Infostände in dieser Form unter der Woche nicht anbieten.“ Im Sinne aller ökologisch interessierten Bürgerinnen und Bürger sei dieses Angebot des BUND Bundesverbandes eine willkommene Ergänzung der lokalen Informations- und Bildungsaktivitäten.

Sep 242019
 

Die Plastikflut schlägt große Wellen

BUNDjugend und Kreisgruppenmitglieder schufen gemeinsam ein Müll-Kunstwerk. Foto: BUND

BUNDjugend und Kreisgruppenmitglieder schufen gemeinsam ein Müll-Kunstwerk. Foto: BUND

„StreetArt“ der besonderen Art: Die BUNDjugend Wilhelmshaven macht das Plastikmüllproblem mit einem Kunstwerk in der Marktstraße sichtbar. Jeder kann Teil des Projektes werden.

(red) Einen Tag nach dem weltweiten Klimastreik, an dem sich in Wilhelmshaven etwa 500 Menschen beteiligten, ging es für die BUNDjugend Wilhelmshaven mit konkreten Aktivitäten weiter. Am Samstagvormittag sammelten die jungen Umweltschützer rund um den Banter See Müll. Im Anschluss wurden die Fundstücke – überwiegend Verpackungsmaterial und andere Einwegartikel aus Plastik – zu einer besonderen Skulptur verarbeitet: In mehreren Stunden Arbeit entstand vor den Augen vieler interessierter Passanten in der Marktstraße eine „Welle“ aus Plastikmüll. Unterstützt wurde der BUND-Nachwuchs von Mitgliedern der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven und der JadeWale.

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Jul 232019
 

Ignoranter Startschuss

Norddeutsche Hafenkooperation mit Hamburg, Bremen und Wilhelmshaven würde die Elbvertiefung überflüssig machen

Elbinsel bei Glückstadt. Foto: Gegenwind

Elbinsel bei Glückstadt. Foto: Gegenwind

Am heutigen Dienstag läuten Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann den Start der Arbeiten für die umstrittene Elbvertiefung ein. Damit beginnt die größte Flussvertiefung aller Zeiten an der Tideelbe. Die Umweltverbände BUND, NABU und WWF befürchten gravierende Verschlechterungen für die Flussökologie und halten das Projekt weiterhin für rechtswidrig.

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Feb 142019
 

Zurück in die Zukunft

Der LNG-Tanker ArcticVoyager (mit 4 roten Tanks) im Europoort Rotterdam. Foto: Kees Torn / flickr / CC BY-SA 2.0

Der LNG-Tanker ArcticVoyager (mit 4 roten Tanks) im Europoort Rotterdam. Foto: Kees Torn / flickr / CC BY-SA 2.0

(red) Seit fast 50 Jahren träumt die hiesige Hafenwirtschaft von einem Flüssiggasterminal am Voslapper Groden. Nun könnte ihre Hoffnung sich erfüllen. Das altbekannte Mantra von Aufschwung und Arbeitsplätzen soll kritische Geister in Schach halten. In Hinblick auf eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Zukunft beziehen der BUND und Bündnis 90 / DIE GRÜNEN klar Stellung gegen Investitionen in eine nicht mehr zeitgemäße Brückentechnologie.

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Dez 272018
 

b_bund

Wer böllern kann, kann auch aufräumen

BUND ruft zu vernünftigem Umgang mit Feuerwerk auf – Einladung zur Aktion „Work after Party“

Presseinformation 27.12.2018 * Jedes Jahr entbrennt vor Silvester die Diskussion, ob Böller und Raketen noch zeitgemäß sind. Denn seit langem sind Auswirkungen bekannt, die den Spaßfaktor infrage stellen: Panikreaktionen bei Tieren und empfindlichen Menschen; eine enorme Feinstaubbelastung; Vermüllung der Natur durch umherfliegende bzw. liegengelassene Feuerwerksreste; Tote und Schwerverletzte durch Feuerwerkskörper, Jahr für Jahr.

Trotz alledem lassen es immer noch etwa 25% der Deutschen zum Jahreswechsel richtig krachen. „Viele sagen, Böllern gehöre für sie an Silvester einfach dazu“, weiß Georg Berner-Waindok, Vorstandsmitglied der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven. „Wir sagen: Zum Böllern gehört dann aber auch das Aufräumen dazu.“ Leider lassen aber viele Böllerfreunde die Reste einfach liegen, ganze Straßenzüge und auch die Stadtnatur bleiben vermüllt zurück.

Am Neujahrstag 2018 wurde allein auf einer kurzen Strecke am Banter See beachtliche Mengen an Feuerwerksmüll gefunden. Foto: BUND

Am Neujahrstag 2018 wurde allein auf einer kurzen Strecke am Banter See beachtliche Mengen an Feuerwerksmüll gefunden. Foto: BUND

Am Neujahrstag 2018 startete die Kreisgruppe zusammen mit den JadeWalen erstmals die Aktion „Work after Party“: Bei einem konstruktiven Neujahrsspaziergang wurden die Hinterlassenschaften der Böllerfreunde von den ehrenamtlichen Naturschützern eingesammelt und ordnungsgemäß entsorgt. Im Fokus standen Grünbereiche und Gewässerufer, die von den Kehrmaschinen der Stadtreinigung nicht erreicht werden. „Rings um den Großen Hafen und den Banter See, längs der Jadeallee und am Südstrand fanden wir unter anderem Hunderte der Schutzhülsen von Raketen-Zündschnüren“, berichtet die BUND-Vorsitzende Imke Zwoch. „Ist es cooler, die Hülsen nach dem Abziehen in die Landschaft zu werfen, statt sie in die Jackentasche zu stecken?“ Zu den Fundstücken gehörten aber auch die Reste der zunehmend beliebten Feuerwerksbatterien, also voluminöse Papp-Blöcke voller Chemikalien nebst Umverpackungen aus Plastikfolie, sowie Sektflaschen und dazugehörige Plastikbecher.

Auch für den kommenden Neujahrstag lädt der BUND zu „Work after Party“ ein. Nicht nur im Stadtsüden direkt am Weltnaturerbe Wattenmeer, sondern überall im Stadtgebiet können Neujahrsspaziergänger mithelfen, die Natur von Feuerwerksresten zu befreien. „Natürlich ist es nicht gerecht, wenn umweltbewusste Menschen den Dreck wegräumen, den andere hinterlassen“, erklärt BUND-Vorstandsmitglied Rainer Büscher. „Aber jedes Stück, dass wir wegräumen, kann keinen Schaden mehr anrichten.“ Plastikteile werden nicht selten von Vögeln verschluckt, Behälter können zur tödlichen Falle werden. In Böden und Gewässern bleibt Plastik nach einem langen Zerfall als Mikroplastik erhalten und schadet Tieren und Pflanzen.

Plastikmüll und andere Feuerwerksreste können Wasservögeln zum Verhängnis werden. Foto: BUND

Plastikmüll und andere Feuerwerksreste können Wasservögeln zum Verhängnis werden. Foto: BUND

„Gleichzeitig soll die Sammelaktion für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Feuerwerk sensibilisieren“, so Georg Berner-Waindok. „Wer sich kritisch zu Feuerwerken äußert, muss damit leben, als Spaßbremse tituliert zu werden. Dann darf man umgekehrt aber auch zeigen, wo der Spaß aufhört, zum Beispiel, indem über das Müllproblem berichtet und diskutiert wird, ob im Bekanntenkreis, in der Schule oder in den Sozialen Medien.“

Aber auch die Störung der Tierwelt durch die weitreichenden Lärm- und Lichteffekte von Feuerwerken bereitet den Naturschützern Sorge. „Die Scheuchwirkung auf Vögel bis hin zu panischen Fluchtreaktionen ist durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegt“, so Imke Zwoch. Aktuell seien vor allem Zugvögel betroffen, die als Wintergäste im Wattenmeer mit Fett- und Kraftreserven haushalten müssen. „Unser Tipp: Auf Feuerwerk verzichten und das eingesparte Geld für einen guten Zweck spenden – das sind zwei gute Taten auf einen Streich.“

Für Fragen und Anregungen: kontakt@bund-wilhelmshaven.de. Hier können auch Fotos und Berichte von eigenen Müllsammelaktionen eingesandt werden.

Aug 082018
 

Das Meer muss es auslöffeln

Mit „Straßenkunst“ der besonderen Art war der BUND beim StreetArt-Festival vertreten: 1.758 Plastik-Eislöffel sorgten für intensive Gespräche über die Vermüllung der Natur

Foto: Imke Zwoch

Foto: Imke Zwoch

Sommerzeit ist Eiszeit. Hunderte Portionen Speiseeis werden täglich allein am Südstrand verkauft, mittlerweile gehört fast überall ein bunter Eislöffel aus Plastik dazu. Wohin damit, wenn das Eis und die Waffel aufgegessen sind? Eigentlich in den Mülleimer, davon gibt es auf der Promenade genug. Tatsächlich landet ein großer Teil der Löffel in der Natur. Neben „to-go“-Bechern, Plastikflaschen und -tüten, Zigarettenkippen und Resten von Luftballons gehören die Eislöffel zu den häufigsten Fundstücken, die Mitglieder der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven und der JadeWale täglich bei ihren Rundgängen entdecken, einsammeln und entsorgen.

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Jul 092018
 

[SCM]actwin,0,0,0,0;2018-07-10.pdf - Adobe Acrobat Acrobat 09.07.2018 , 10:27:47

Am kommenden Dienstag, den 10.07.2018 treffen sich Mitglieder und Freunde der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven wieder zum monatlichen Naturschutz-Stammtisch im Café Freiblock, Kurze Straße / Ecke Marienstraße. Beginn ist um 19 Uhr 30. Im Mittelpunkt steht diesmal und anderem das Thema „hackAIR – Bürger*innen messen selbst Feinstaub“, dies ist eine Aktion des BUND e.V..
Alle, die sich für den Natur- und Umweltschutz interessieren und sich informieren oder selbst etwas bewegen wollen, sind eingeladen, auch Nichtmitglieder des BUND sind herzlich willkommen.

Mai 182018
 

[SCM]actwin,0,0,0,0;PM_BUND-KG-WHV_2018-05-08_Neuer-Vorstand.pdf - Adobe Acrobat Acrobat 14.05.2018 , 17:21:13

Maßnahmen zum Schutz der Bienen dringend notwendig

Pressemitteilung vom 18. Mai 2018 * Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert zum Welt-Bienentag am 20. Mai die Landesregierung von Niedersachsen auf, sich stärker für den Schutz von Bienen und anderen Bestäubern zu engagieren.

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Mai 102018
 

BUND: Auf langen Atem folgt frischer Wind

[SCM]actwin,0,0,0,0;PM_BUND-KG-WHV_2018-05-08_Neuer-Vorstand.pdf - Adobe Acrobat Acrobat 14.05.2018 , 17:21:13

33 Jahre lang war er Kopf und Herz der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven – nun geht Peter Hopp in den „zweiten Ruhestand“.

(Pressemitteilung BUND 8. Mai 2018) Neue erste Vorsitzende ist Imke Zwoch, unterstützt durch Rainer Büscher und Georg Berner-Waindok als stellvertretende Vorsitzende. Auf der Jahreshauptversammlung im Botanischen Garten wurden weiterhin Jochen Martin und Cilli Berberich als Kassenprüfer gewählt, Denise Ahrend und Rainer Büscher vertreten die Kreisgruppe auf der Landesdelegiertenkonferenz aller niedersächsischen Kreisgruppen in Hannover.

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Feb 132018
 

Wie wär’s mal mit Plastikfasten?

Foto: BUND

Foto: BUND

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lädt dazu ein, Erfahrungen, Tipps und Ideen rund um einen Alltag ohne Plastik mit anderen zu teilen. Als Anrainer des Weltnaturerbes Wattenmeer sollte die Jadestadt Vorbild sein.

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Jun 142017
 

Wilhelmshaven: (K)ein Platz für wilde Tiere?

BUND-Kreisgruppe bemängelt den fahrlässigen Umgang mit städtischen Naturschätzen – „Natur als Chance wahrnehmen und nicht als Bedrohung“

Kiebitzpaar. Foto: Gegenwind

Vor dem Bagger konnte der Kiebitzpapa seine Küken nicht beschützen. Foto: Gegenwind

Flussseeschwalben, Steinwälzer, Zwergtaucher, Seehunde, Schweinswale: So manche Kommune könnte neidisch sein auf diese und weitere Naturschätze, die rund ums Jahr im maritimen Herzen unserer Stadt präsent sind und Einheimischen ein großes Stück Lebensqualität und ihren Gästen einmalige Urlaubserlebnisse vermitteln.

In diesem Frühjahr bahnte sich am Handelshafen eine kleine Sensation an: Gleich zwei Kiebitzpaare hatten sich das brachliegende Gelände des ehemaligen Schlachthofes als Kinderstube ausgesucht. Ein ideales Bruthabitat mit flachen Tümpeln und niedrigem Bewuchs, wie es diese scheuen Wiesenbrüter in der freien Landschaft immer seltener finden. Ein naturliebender Anwohner nahm die werdenden Vogeleltern unter seine Fittiche, die Naturschutzbehörde setzte den Eigentümer in Kenntnis mit der Auflage, vor Ende der Brutzeit dort keine Bautätigkeiten vorzunehmen, was dieser laut Aussage in einem Zeitungsbericht sowieso nicht beabsichtigte. Weiterlesen »

Jan 112017
 

Auf nach Berlin: gegen Agrarkonzerne, für nachhaltige bäuerliche Landwirtschaft

Aufruf zur siebten „Wir haben es satt!“-Demonstration am 21.01.2017 in Berlin – Busse ab Oldenburg und umzu

Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!

Logo: Wir haben es satt

Logo: Wir haben es satt

Am 21. Januar demonstrieren Bäuerinnen und Bauern, LebensmittelhandwerkerInnen und kritische KonsumentInnen zum siebten Mal gemeinsam für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und fairen Handel. Im Jahr der Bundestagswahl wollen die Organisatoren die Agrar- und Ernährungswende zum zentralen politischen Thema machen. Zum Trägerkreis gehören mehr als 50 Organisationen, darunter der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), Campact, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, attac oder Slowfood Deutschland; dazu kommt eine große Zahl von UnterstützerInnen, FörderInnen und Medienpartnern. Weiterlesen »

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