Nov 112015
 

Über 100 Menschen versammelten sich zum Jahrestag der Reichspogromnacht (9. November 1938) am Synagogenplatz zum Gedenken an die Wilhelmshavener MitbürgerInnen, die von den Handlangern des Nazi-Regimes im 3. Reich ermordet wurden. Vier weitere Namen sind in diesem Jahr auf den Gedenktafeln hinzugefügt worden. Angesichts der Angriffe gegen Flüchtlinge, die aktuell in Deutschland Schutz suchen, fand Oberbürgermeister Andreas Wagner in seiner Ansprache klare Worte.

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Nov 092014
 

Niemals vergessen

Gedenken zur Reichspogromnacht am 9.11. Foto: iz

Gedenken zur Reichspogromnacht am 9.11. Foto: iz

(iz) Anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht versammelten sich am 9. November etwa 120 Menschen auf dem Synagogenplatz, um der Opfer der unfassbaren Gräueltaten der deutschen Nationalsozialisten zu gedenken. Vom 7. bis zum 13. November 1938 wurden in ganz Deutschland etwa 400 Menschen ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und andere Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert. Auch in Wilhelmshaven kam es am 9. November 1938 zu gewalttätigen Ausschreitungen. Die Novemberpogrome markieren den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holocaust mündete.

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Mrz 162011
 

Gegen das Vergessen

Vor der Vorstellung von „Die Ermittlung“ am 22.2. fand auf dem Synagogenplatz Ecke Börsenstr./Parkstr. die Gedenkveranstaltung „Gegen das Vergessen“ statt, an der etwa 30 Menschen teilnahmen. Oberbürgermeister Eberhard Menzel brachte in seiner Ansprache die Geschehnisse der Reichspogromnacht in Erinnerung. Thomas Denker spielte auf dem Akkordeon jiddische Musik. Mehrere TeilnehmerInnen aus allen Generationen verlasen die Namen aller bisher bekannten ermordeten Wilhelmshavener Juden, die auf den Stelen an der Gedenkstätte verewigt sind. Durch das Verlesen, den Klang der Namen erhielten die ermordeten BürgerInnen wieder eine konkrete Persönlichkeit. Weiterlesen »

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