Imke

März 232015
 

Gefährliche Schadenfreude

(jm/iz) Am 19.3.2015 legte sich auf der Elbe das 294 m lange Containerschiff „Choapa Trader“ quer, nachdem es eine Kurve nicht richtig genommen und Grundberührung bekommen hatte. Erwartungsgemäß tönte es aus Wilhelmshaven: „Das wäre im Jadefahrwasser nicht passiert!“ Das nehmen wir zum Anlass, offensichtliche Erinnerungslücken zu stopfen – Stichwort „Katja“.

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März 182015
 

vom 18. März 2015

am Kehrblech: Imke Zwoch

Wir werden in der Loge
des Lebens nicht mehr froh.
Die Folter dauert ewig
von Show zu Show zu Show!

Am Ende waren es fünf Minuten, die drei Stunden Aussitzen wett machten. Im Rahmen der Einwohnerfragestunde gab eine Zuschauerin ihren Eindruck von der Atmosphäre der Ratssitzung wieder: Muppet Show! Ich würde es Miss Piggy und Kermit zwar nicht verdenken, wenn sie juristisch gegen diese Verunglimpfung vorgehen. Doch im Prinzip trifft dieser neue Arbeitstitel für die Ratssitzung den Nagel auf den Kopf.

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März 032015
 

SPD Schortens beantragt Resolution

Die Schortenser SPD-Ratsfraktion hat beantragt, dass der Stadtrat eine Resolution zu den derzeitigen Verhandlungen über eine transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) beschließen möge. Dabei geht es um den Schutz und den Erhalt der Gestaltungshoheit der Kommunen bei der Daseinsvorsorge. Hierzu ein Gastbeitrag von Peter Torkler, Altbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Schortens.

Der Widerstand gegen Freihandelsabkommen wächst in Europa

Die Verhandlungsführer zum Abschluss des Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU haben monatelang versucht , die Argumente der Gegner eines solchen Vertrages mit der „Chlorhähnchendebatte“ ins Lächerliche zu ziehen. Inzwischen haben mehr als 1,5 Mio. Menschen die Initiative mehrerer NGOs gegen TTIP unterschrieben. Am 13. Januar 2015 veröffentlichte die EU-Kommission die dringend erwarteten Ergebnisse einer von ihr selbst durchgeführten öffentlichen Online-Konsultation zum Investor-Staat-Streitschlichtungsverfahren (ISDS). Insgesamt beteiligten sich rund 150.000 Personen, Unternehmen und Verbände an der Befragung. Mit einem klarem Ergebnis: Die große Mehrheit (97 Prozent) lehnt TTIP bzw. die Inklusion von ISDS in das Handelsabkommen generell ab.

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März 032015
 

Einladung SezessionMal sehen

Malerei und Zeichnungen von Ulrich Schnelle in der Sezession Nordwest

Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 5. März um 19 Uhr. Begrüßung: Peter Geithe, Einführung: Michael Schildmann, Oldenburg.

Sezession Nordwest e.V., Schaufenster für aktuelle regionale Kunst, Virchowstr. 37, 26382 Wilhelmshaven
www.sezession-nordwest.de / Sezession-Nordwest@kabelmail.de
Öffnungszeiten: Mi und Do 16-19 Uhr

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Penthesilea – Premiere am Sa., 07.03.2015

Die Amazonenkönigin PENTHESILEA begegnet mitten auf dem Schlachtfeld Achill. Wie ein Blitz trifft beide die Liebe und leidenschaftlich werfen sie sich in den Kampf – zum Erstaunen ihres jeweiligen Gefolges allerdings offensichtlich nicht, um sich zu töten. Doch Amazonen dürfen sich nicht verlieben und auch Achill lässt, angezogen von der schönen Amazonenkönigin, alle gültigen Regeln des Kriegs außer Acht und stellt sich, irritiert und fasziniert zugleich, dem Zweikampf der Geschlechter. Dabei wechselt immer wieder die Sprache der Waffen für Augenblicke in die des Begehrens … Karten für die Premiere erhalten Sie im Service-Center an der Theaterkasse und unter 04421.9401-15.

März 022015
 

Klimaschutz und Biologische Vielfalt unter einem Dach: Vortrag am 10. März

Mauersegler im Nest. Foto: Klaus Roggel / BUND

Mauersegler im Nest. Foto: Klaus Roggel / BUND

Bei der energetischen Sanierung von Gebäuden besteht die Gefahr, dass Nester und Quartiere geschützter Tierarten zerstört werden. Wie sich Klimaschutz und Naturschutz bei solchen baulichen Vorhaben durch einfache Mittel miteinander vereinbaren lassen, ist Thema eines Vortrags, zu dem die BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven einlädt.

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Feb. 142015
 

Umweltverbände fürchten um geschützte Biotope am Banter See

(red) Anlässlich der jetzt beginnenden Altlastensanierung in Klein Wangerooge weist die Gemeinschaft regionaler Natur- und Umweltschutzverbände – Wilhelmshaven und Umzu (GNU) unmissverständlich darauf hin, dass die Rodungs- und Bodenarbeiten keine klammheimliche Vorbereitung für die Einrichtung eines Campingplatzes auf Kosten der Natur sein dürfen.

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Jan. 282015
 

Stellungnahme der Jungsozialisten Wilhelmshaven zu den Reaktionen auf den geplanten SPD-Sonderparteitag

(red) Seit der Wilhelmshavener SPD-Kreisvorsitzende Volker Block Ende letzten Jahres einen Sonderparteitag einberufen wollte, um die CDU-SPD-Mehrheitsgruppe im Rat (im Volksmund „GroKo“ genannt) kritisch zu diskutieren, brodelt es zwischen Basis und Ratsfraktion. Obendrein mischt sich der Gruppenpartner CDU öffentlich in die SPD-interne Auseinandersetzung ein und wird dabei auch noch von Vertretern der SPD-Ratsfraktion unterstützt.

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Jan. 282015
 

„Kommunales Beschäftigungsprogramm“ – nur heiße Luft

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Die Gruppe BASU/Hammadi wandte sich mit einem Auskunftsersuchen an den Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven. Wagner hatte wiederholt in der Presse auf ein Beschäftigungsprogramm bzw. eine Jobinitiative der Stadt Wilhelmshaven als Baustein zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hingewiesen. Im Oktober 2014 wurde eine „Beschäftigungsinitiative“ sogar als einer der Schwerpunkte zur Verbesserung der finanziellen Lage der Stadt dargestellt. Leider hat es die örtliche Presse versäumt, diese Phrasen und Behauptungen zu hinterfragen und auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Nach der Antwort des Oberbürgermeisters auf die Anfrage der Gruppe BASU/Hammadi ist jetzt klar: Alle Sprüche über ein kommunales Beschäftigungsprogramm, auch schon mal als Jobinitiative bezeichnet, sind „heiße Luft“.

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Jan. 272015
 

Allianz aus Umweltorganisationen verklagen Bundesregierung wegen fehlendem Meeresschutz in Nord- und Ostsee

„Schutz der Meere verwaist im toten Winkel der Zuständigkeiten“

(red) Meeresschutz findet in Deutschland nur auf dem Papier statt: In den zehn Offshore-Schutzgebieten in Nord- und Ostsee sind auch acht Jahre nach ihrer Ausweisung keinerlei Schutzmaßnahmen in Kraft. Dagegen klagt jetzt eine Allianz der Umweltorganisationen Greenpeace, WWF, BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe, WDC (Whale und Dolphin Conservation) und dem Deutschen Naturschutzring (DNR), der die formell gegen das Bundesamt für Naturschutz gerichtete Klage heute am Verwaltungsgericht Köln einreichte. „Die Bundesregierung verschleppt den Schutz von Nord- und Ostsee seit Jahren und gefährdet damit bedrohte Meeresbewohner und ihre Lebensräume“, kritisierten die Verbände. „In den ausgewiesenen Gebieten müssen nach EU-Recht Schweinswale, Seevögel, wertvolle Sandbänke und Riffe geschützt werden. Tatsächlich darf aber jeder Quadratmeter im Schutzgebiet befischt werden, obwohl Fischerei der schwerste Eingriff ins Ökosystem Meer ist.“ Neben der Fischerei finden auch Sand- und Kiesabbau, der Bau von Offshore-Windkraftanlagen und die Suche nach Öl- und Gasvorkommen in den Schutzzonen statt.

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Jan. 262015
 

Die Kundschaft bestimmt über den Wandel im Handel

(iz) Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass nach Photo Porst (Schließung Ende Dezember) und Stodt Leuchten und Porzellan (noch im Ausverkauf) als nächstes alteingesessenes Geschäft in der Marktstraße auch WMF (im März 2015) schließen wird. Mehrere Ladeninhaber aus dem Umfeld äußerten, ausschlaggebend für die Schließung der WMF-Filiale sei eine extreme Mieterhöhung.

Des Öfteren ist von Kaufleuten aus der Marktstraße und auch der Nordseepassage zu hören, die geforderten Mieten seien für den Standort einfach zu hoch. Die Kaufkraft in Wilhelmshaven ist nun mal nicht die Stärkste und wenn die Kunden auf Internet und „Billigheimer“ ausweichen, verschärft sich der Teufelskreis aus sinkender Nachfrage und sinkendem lokalen Angebot.

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Jan. 252015
 

Oberschulen werden bei Investitionen abgehängt

b_BASU

In der letzten Woche konnte man in der WZ lesen, dass der Oberbürgermeister Wagner sowie der stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD Howard Jacques die Umgestaltung der Schulstruktur als Erfolg für die Stadt Wilhelmshaven sehen. Das kann die BASU – Freie Liste für Bildung/Arbeit/Soziales/Umwelt nicht so stehenlassen.

Bereits der Beschluss des Schulentwicklungsplans durch die CDU/SPD Mehrheit im Rat rief Entsetzen bei Eltern und Lehrern hervor. Auch eine anderslautende Empfehlung des Schulausschusses und des Stadtelternrats konnte die GroKo nicht von ihrem in vielen Punkten unverständlichen und unausgegorenen Plan abbringen. Ohne Wenn und Aber und ohne die berechtigte Kritik überhaupt zu diskutieren setzte „man“ seine Planung durch. Ein Schulbeispiel für das Verständnis von Bürgerbeteiligung der GroKo.

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Jan. 202015
 

Keine Angst vor PUNK ROCK!

pm_punkrock.inddAnders als der Titel vermuten lässt, ist PUNK ROCK kein klassisches Jugendtheaterstück, sondern – ein Brückenstück. Regisseurin Carola Unser hat das Stück des zeitgenössischen britischen Autoren Simon Stephens ausgewählt, um eine Brücke zu bauen für ältere Jugendliche, die nicht morgens um neun unausgeschlafen in eine Schulvorstellung geschleift werden, sondern bewusst in ein „Erwachsenenstück“, eine Abendvorstellung im Großen Haus gehen; und eine Brücke zwischen jugendlichen und erwachsenen Theaterbesucher/innen, die sich als ein Publikum – mit möglicherweise sehr unterschiedlichen Reaktionen – aufeinander einlassen. Ein spannendes Experiment.
Die Protagonist/innen des Stückes sind 17 Jahre alt und besuchen ein Elite-Internat. Sie schaffen sich eine Welt, die mehr Schein ist als Sein, in der jede/r darum kämpft, zu bestehen. Die Konflikte münden in eine unfassbare Katastrophe … mehr wird vorab nicht verraten!
Für die Premiere am kommenden Samstag (24. Januar, 20 Uhr im Stadttheater) sind noch Karten erhältlich. Um 19 Uhr 30 gibt es im Oberen Foyer eine Einführung in das Stück.
PS – um letzte Vorbehalte zu zerstreuen: Das Stück ist nicht mit lauter Punkmusik untermalt – am Flügel sorgt Katharina Hoffmann für eher klassisch orientierte Klangbilder.

Jan. 192015
 

Herzlich Willkommen in Wilhelmshaven

(iz) Seit Wochen formiert sich der zunehmende Fremdenhass auf Deutschlands Straßen. Die Politik beteuert, die „Ängste“ der Anhänger von Pegida, AfD & Co. ernstzunehmen. Wirklich ernstzunehmende, weil existenzielle Ängste der Flüchtlinge, die in Deutschland Schutz und Asyl suchen, verdeutlichte ein Gesprächsabend im Gemeindehaus der Christus- und Garnisonkirche. Zwölf in Wilhelmshaven und Varel lebende Flüchtlinge aus fünf Ländern schilderten die Situation in ihren Heimatländern, die Umstände ihrer Flucht und ihre persönliche Zukunftsperspektive.

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