Mai 272017
 

Linksgrün-versiffter Stammtisch

Pressemitteilung vom 26. Mai 2017 * Das Bündnis von politischen Jugendorganisationen aus Wilhelmshaven hat am vergangenen Mittwoch auch zum Thema Banter See beraten.

Die Teilnehmer*innen des 4. Stammtisches sprechen sich gegen eine mögliche Grodendammöffnung aus!
Der Banter See hat aktuell eine gute Wasserqualität und die sogenannte „Blaualgenblüte“ ist in den vergangenen Jahren immer seltener aufgetreten.
Der Banter See sollte als Naherholungsgebiet für die Wilhelmshavener weiter ausgebaut und die Freizeitgärten, sowie die Sportvereine in ihrem Bestand geschützt werden. Die Errichtung neuer Wohnbebauung lehnen die Teilnehmer*innen aus Unparteilichen, Jusos, Linken, Die PARTEI und Grünen kategorisch ab.
Der Stammtisch empfiehlt daher den politischen Vertreter*innen im Stadtrat der „Technischen Machbarkeitsstudie zur Grodendammöffnung“ nicht zuzustimmen.
Das nächste Treffen ist am 28. Juni um 19 Uhr im KlingKlang.

Feb 012012
 

Was geht noch?

Im Gegenwind 261 (November 2011) kommentierten wir die Situation der Wilhelmshavener Linken mit den Worten: „Der Wilhelmshavener Kreisverband der Partei Die Linke liegt am Boden, die aktiven Mitglieder haben die Partei verlassen.“ Dieser Einschätzung widersprach im Gegenwind 262 Linken-Mitglied Johann Janssen. Doch heute sieht es schon wieder ganz anders aus. Konnten wir damals noch schreiben, „dass der neue Vorstand aus Daniel Perschel (Epi-Zentrum), der Oldenburgerin Ruth Rieß und Klaus Heckenbach als Schatzmeister besteht“, muss diese Aussage heute schon wieder revidiert werden. Klaus Heckenbach hat das Handtuch geworfen, seine Aufgabe als Schatzmeister an den Nagel gehängt und die Kassenführung an den Landesverband übergeben. Auf der Internet-Seite passiert nichts mehr, hier ist nicht einmal mehr der Vorstand aufgeführt. (hk)

Schwankender Grund

Am 25. Januar veranstaltete die Nordwestdeutsche Universitätsgesellschaft (NWDUG) einen Vortragsabend in der Volkshochschule (VHS). Es referierte der Meeresgeologe Herr Prof. Dr. Jan Harff zum Thema „Küstenwandel – Konkurrenz von Klimaänderung, geologischem Prozess und Nutzungsanspruch“.

Der Schwerpunkt seines Vortrags lag auf den geologischen Vertikalbewegungen in Skandinavien und im Ostseeraum, die neben den Auswirkungen des Klimawandels bei Veränderungen der Meeresspiegelhöhe eine Rolle spielen. So hebe sich die skandinavische Halbinsel seit Ende der letzten Eiszeit vertikal an; der südliche Ostseeraum senke sich dagegen ab mit der Folge, dass es an den dortigen Küstensäumen bis ins vergangene Jahrhundert hinein zu Strand- bzw. Dünenverlusten und sogar zu Abbrüchen von Steilküsten kam. Dadurch ging diesem Bereich durchschnittlich alle hundert Jahre ein Landstreifen von 40 Metern an die Ostsee verloren, wie in einem Forschungsprogramm festgestellt wurde. Zur allgemeinen Beruhigung konnte der Professor aber berichten, dass die Abwärtsbewegung im Bereich der deutschpolnischen Küstenlinie inzwischen zum Stillstand gekommen ist.

In der sich an den interessanten Vortrag anschließenden Fragerunde wurde Prof. Harff danach gefragt, ob auch die Nordseeküste sowie das nachgelagerte Binnenland in das Forschungsprogramm mit einbezogen wurde. Dies verneinte er mit dem Hinweis, dass diese Gebiete nicht Gegenstand des Forschungsauftrags waren. Im Übrigen begäbe er sich bei Beantwortung dieser Frage in ein Haifischbecken! Dann ging er aber doch darauf ein und sprach die Schwierigkeiten an, die bei einer solchen Forschungsaufgabe zu bewältigen wären: Salzlagerstätten würden dort für eine hohe Bodenmobilität in ihrer Umgebung sorgen, die es bei einer Forschungsarbeit im Küstenbereich der Nordsee zu berücksichtigen gelte. Hier seien viele örtliche Hebungen und Senkungen des Bodenprofils zu erfassen und in ein Gesamtmodell einzubeziehen. Daran anknüpfend wurde von Publikumsseite mitgeteilt, dass über die norddeutsche Tiefebene ja zahlreiche Salzstöcke verstreut seien und daran die Frage geknüpft, ob die Bodenbewegungen auf die mit Salzsole aufgeladenen Grundwasserschichten (saline Aquifere) und auf die Salzdome zurückzuführen seien. Als der Professor dies bejahte, wurde er gefragt, was er von Plänen halte, künftig die CO2-Abscheidungen aus den Kohlekraftwerken in die salinen Aquifere zu pumpen. Worauf er erwiderte, wenn man dort gefördertes Erdgas durch verpresstes CO2 ersetzen würde, sähe er dort keine neuen Probleme auftauchen. Anschließend wurde er gefragt, ob durch die bereits im Raum Wilhelmshaven- Friesland aus den hiesigen Salzdomen herausgespülten 50 Kavernen (zur Zeit sind insgesamt 87 Kavernen in Betrieb – 35 in Wilhelmshaven und 52 bei Etzel; weitere sind in Bau) sowie die zusätzlich vorgesehenen 100 Kavernen (in den nächsten Jahren sollen noch weitere 99 Kavernen ausgespült werden: 7 in Wilhelmshaven und 92 bei Etzel) tektonische Erschütterungen ausgelöst werden könnten?! Der Professor hielt sich auch hier merklich zurück. indem er antwortete, dass jedes einzelne Kavernen-Vorhaben von Geologen gründlichst auf alle denkbaren Möglichkeiten von Rissbildungen überprüft werden müsse. Dies gelte auch für die geologischen Schichten unter den Salzdomen, die sehr rissig sein könnten. Es gäbe deswegen ja auch andernorts Ärger, worüber er aber nicht reden wolle. Hinweis aus dem Publikum: „Ja, in Gorleben!“ Wobei hinzuzufügen wäre: … und in der Asse! Übrigens: Am 16. Februar um 20:00 Uhr wird es in der VHS einen Vortrag von Herrn H.J. Schweinsberg (Diplom- Geologe) aus Etzel unter dem Titel „Kavernenbau im Salzstock Etzel: Energiespeicherung im Untergrund“ geben. (jm)

Dez 012011
 

Putschisten

Zum Kommentar „Gegen die Wand“ von Hannes Klöpper im Gegenwind 261:

Lieber Hannes, „Die Leute aus dem Epizentrum haben ihr Ziel erreicht,“ schreibst Du und weiter: „der W’havener Kreisverband liegt am Boden, die aktiven Mitglieder haben die Partei verlassen.“ Als jemand, der mit dem Epi-Zentrum gerne zusammenarbeitet und als jemand, der sich aktiv gegen die Putschisten, die aus der SPD zu uns kamen, gewandt hat, weiß ich, dass diese zwei Sätze von Dir völlig daneben sind. Weder hatte, noch hat das Epi-Zentrum das Ziel, der Linken zu schaden, ganz im Gegenteil, noch liegt unser KV am Boden. Weiterlesen »

Dez 012011
 

In eigener Sache: iz ./. Gerüchteköche

Am 24.11. erschien im WESERKURIER ein Artikel über den Verein zum Erhalt der Südzentrale. Der Beitrag endet wie folgt: “Der neue Oberbürgermeister und sein Bündnis aus CDU und SPD werden nun Farbe bekennen müssen. Wagner ist im Wahlkampf dem Erhaltungs-Verein beigetreten. Hinter den Kulissen soll er sich allerdings schon erkundigt haben, ob ein stadtbekanntes Parteimitglied der Linken dessen Pressesprecherin sein müsse.”Da es meines Wissens nur eine Pressesprecherin des Vereins gibt, fühle ich mich angesprochen, etwas richtig zu stellen. Weiterlesen »
Nov 012011
 

Al Chafia Hammadi (Die Linke)

Die Stimme für die Leute, die keine Stimme haben

Al Chafia Hammadi 2011

Al Chafia Hammadi

(hk) Die Wilhelmshavener Linke konnte bei den Kommunalwahlen nicht die Stimmenzahl erzielen, die sie erhofft hatte. Sie landete mit 2,9% abgeschlagen hinter WBV, Freie Wähler und sogar der FDP auf dem 8. Platz und wird mit nur einem Mandat im Rat vertreten sein. Mit Al Chafia Hammadi wird erstmals ein Wilhelmshavener mit Migrationshintergrund im Rat der Stadt Platz nehmen. Wir sprachen vor seiner ersten Ratssitzung mit Al Chafia Hammadi. Weiterlesen »

Sep 012011
 

Gift und Galle

Die tageszeitung (taz) berichtete am 24. August unter der Überschrift „Verschwörung gegen Komplott“ über die des öfteren auch vom Gegenwind berichteten Vorkommnisse in der Wilhelmshavener Linken ( ). In dem von Jean-Philipp Baeck verfassten Artikel kommen alle Seiten zu Wort – der neue Vorstand, der alte Vorstand, der niedersächsische Parteichef Sohn, die Landesgeschäftsführerin Kaminski. Und der taz-Redakteur muss an dieser Informationsflut schier verzweifelt sein, wie die Überschrift „Verschwörung gegen Komplott“ belegt. In dem Artikel gibt es eigentlich keine neuen Erkenntnisse, und man hätte ohne weiteres zur Tagesordnung übergehen können. Doch dem neuen Vorstand der Linken gefiel wohl nicht, dass auch der alte Vorstand zu Wort kam. Und so dauerte es nicht lange, bis eine vom Vorstandsmitglied der Linken Klaus Heckenbach veröffentlichte Pressemitteilung in Wilhelmshaven die Runde machte. Weiterlesen »
Sep 012011
 

Zum Kommentar „Der Niedergang der Wilhelmshavener Linken“ von Hannes Klöpper im Gegenwind 259

Lieber Hannes,

es ist nett, dass du geschrieben hast, wir hätten uns als LINKE Wilhelmshavener o.ä. zusammentun können. Von mir kann ich sagen, ich habe keine Lust mehr auf irgendeine Partei. Seit Monaten gehe ich zur BASU, einfach nur, um mich zu informieren. Hier habe ich mehr über Wilhelmshavener Politik erfahren als in den Jahren bei der SPD oder gar bei der LINKEN. Ich höre immer noch Udo Bergners (SPD-Ratsmitglied von 1972 bis 1991-red) Spruch „Fachwissen erschwert die Entscheidung“. Dies hat dann Neumann noch kultiviert. Der hat der Fraktion und auch dem Parteivorstand wirklich nur das Notwendigste weitergegeben. Weiterlesen »

Jun 292011
 

Links aus?

Die Linke in Wilhelmshaven hat sich zerfleischt – Gespräch mit Ralph Herrmann

(red) „Es gibt einen neuen Kreisvorstand der LINKEN – Ruhe wird aber nicht einkehren“. Diese Einschätzung der Gegenwind-Redaktion in der Ausgabe 257 (sh. Artikel „Links ab!“) könnte sich als falsch herausstellen. Es sieht so aus, als wäre sogar Friedhofsruhe eingekehrt. Nachdem die politische Auflösung der Wilhelmshavener Linken schon seit einigen Monaten in Gang ist, kommt jetzt wohl auch noch die personelle Auszehrung dazu. Weiterlesen »

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Jun 292011
 

Die Kreismitgliederversammlung zur Aufstellung des Wahlprogramms hat am Sonnabend, den 25.06.2011 den Beschluss gefasst, das Rahmenwahlprogramm der LINKEN Niedersachsen wie vorgegeben zu übernehmen. Die weitergehenden vorgeschlagenen programmatischen Eckpunkte für Wilhelmshaven und Anträge wurden nicht behandelt und vertagt. Satzungsgemäß wird zur Fortsetzung zu einer neuen Mitgliederversammlung innerhalb von drei Wochen eingeladen. (Quelle: Internetseite der Wilhelmshavener Linken)

Dazu Tim Sommer in seinem Internet-Blog (http://www.timsommer.de/):

Mitglieder sind weg

Der Übergangs-Kreisverbandsvorstand der LINKEN in Wilhelmshaven steht vor einem Scherbenhaufen. Zu einer Mitgliederversammlung am vergangenen Samstag erschienen die Mitglieder der Partei nicht. Einzig Teile des Übergangsvorstandes fanden den Weg zu der eigentlich wichtigsten Versammlung der LINKEN vor der Kommunalwahl. Gerade mal 9 Parteimitglieder (inkl. Vorstand!) wollten sich mit dem Wahlprogramm beschäftigen, dass für diese Sitzung auf der Tagesordnung stand. Selbst die neu gewählten Ratskandidaten waren wohl mit wichtigeren Dingen beschäftigt, da auch von ihnen jede Spur fehlte.

Dem Vorstand bleib nichts anderes, als die Versammlung zu beenden und auf einen späteren Termin zu verlegen. Um sich der Lächerlichkeit nicht ganz Preis zu geben, wurde schnell das längst vom Landesparteitag beschlossene Rahmenwahlprogramm erneut beschlossen. (hk)

Mrz 162011
 

Basis fordert Mandatsniederlegung

Auf der Sitzung des kommunalpolitischen Arbeitskreises der LINKEN im Kreisverband Wilhelmshaven am 09.03.2011 hat die Parteibasis den Ratsherrn Johann Janssen zur Mandatsniederlegung aufgefordert. Eine entsprechende Resolution wurde mit breiter Mehrheit beschlossen. Weiterlesen »

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Mrz 162011
 

Zum Thema Epi-Zentrum/Die Linke

Hallo, ich verfolge das Problem nun seit einiger Zeit und schrieb Herrn Ernst von „Der Linken“ per Mail an mit der Frage, ob man auch eine eigene „Die Linke“-Ortsgruppe eröffnen könne in WHV wegen des Hintergrunds mit den Streitigkeiten zwischen Parteivorstand und Parteibasis und dem Problem, dass die bestehende „Die Linke“ hier evtl. teilweise von Rechts unterwandert werden könnte in WHV.

Durchaus gibt es hier Leute, die sich einfach den Scheiß nicht antun wollen, der hier abgeht, aber dennoch für „Die Linke“ allgemein sind. Ich kenne mehrere Leute, die sich lokal nur deswegen von „Der Linken“ distanzieren, weil es das Epi-Zentrum gibt und deren Nähe zu einigen Mitgliedern „Der Linken“.

Das mit der Mail an Herrn Ernst war vor etwa einem Monat (Stand 08.02.2011) und was soll ich sagen… eine schnelle Antwort bekam ich vom schnellen Porsche-Fahrer Ernst nicht. Genau genommen kam gar keine Antwort bislang.

Gruß

Frank Oltmann

Mrz 162011
 

Links ab!

(hk) Seit vielen Monaten gärt es im Wilhelmshavener Kreisverband der Linken. Nun hat eine Entscheidung der Kreismitgliederversammlung für klarere Verhältnisse gesorgt und einen neuen Vorstand ins Amt gehievt. Die Vermutung, dass sich Leute aus dem Umfeld des EpiZentrums (wir stellten es im letzten Gegenwind vor) hiermit einen Herzenswunsch erfüllt haben, ist wohl nicht ganz abwegig. Bereits in unserem Gespräch mit Vertretern der (damals noch) oppositionellen Fraktionsgruppe (Gegenwind 255) wurde die Abwahl des Vorstands als unausweichlich bezeichnet.

Wir berichten über die am 26. Februar stattgefundene Mitgliederversammlung und dokumentieren die Presseerklärungen des neu gewählten Vorstands und eine Stellungnahme von Radio Abonga1, das ja inzwischen eine Art halbamtliche Nachrichtenagentur für den neuen Vorstand der Linken darstellt, und bieten dem alten Vorstand die Möglichkeit, darzustellen, wie man sich die weitere Arbeit innerhalb der Linken vorstellt. Weiterlesen »

 Posted by at 22:00  Tagged with:
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