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Jan 261993
 

Frauen,

die Opfer Sexueller Gewalt wurden und diese Gewalttaten zur Anzeige bringen wollen, sehen sich häufig einer unangenehmen und peinlichen Prozedur ausgesetzt. Sie müssen den Tathergang männlichen Polizeibeamten genauestens schildern. Oftmals sind es männliche Verteidiger, die vor Gericht die Glaubwürdigkeit der Frau in Frage stellen, und meist sind es auch Männer, die das Urteil sprechen.
Zwei junge Frauen, die im Dezember 1992 bei dem für Sexualdelikte zuständigen Kriminalbeamten Garms in der Polizeidienststelle Peterstraße einen sexuellen Mißbrauch zur Anzeige bringen wollten, durften miterleben, wie feinfühlig in deutschen Beamtenstuben bisweilen mit Frauen umgegangen wird, die sich gegen sexuelle Gewalt von Männern zur Wehr setzen wollen. Beim Eintritt in das Büro von Herrn Garms fiel ihr Blick zuerst auf einen Jahreskalender (ein Präsent der Firma Ford Hillmann), auf dem halbnackte Frauen in eindeutiger Position abgebildet waren. (ub)

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