Bravo, FDP!
Das Urteil des Verwaltungsgerichts Oldenburg, demzufolge die finanziellen Verhältnisse der Wirtschaftsförderung dem einzelnen Ratsmitglied erläutert werden müssen, ist tatsächlich ein „grandioser Sieg“.
Das Urteil des Verwaltungsgerichts Oldenburg, demzufolge die finanziellen Verhältnisse der Wirtschaftsförderung dem einzelnen Ratsmitglied erläutert werden müssen, ist tatsächlich ein „grandioser Sieg“.
Einladung zur Konferenz Wilhelmshaven – Rourkela
Eine gemeinsame Geschichte von industriellem Fortschritt und sozialer Verantwortung
Die Adivasi in Indien. Wo Entwicklung zur tödlichen Veränderung wird am Freitag, dem 26.Oktober 2007, 19.00 Uhr, in der Volkshochschule Wilhelmshaven
Wieder Theaterkarten für ALG II-Empfänger
Auch in dieser Spielzeit bietet sich für alle ALG II-Empfängern die Möglichkeit, am kulturellen Leben der Stadt teilzunehmen.
Zusammen mit dem Job-Center Wilhelmshaven stellt die Landesbühne Niedersachsen Nord wieder zu jedem ihrer Theaterstücke im Stadttheater, Studio und Jungen Theater ein begrenztes Kontingent von ermäßigten Eintrittskarten zur Verfügung.
Die Karten zum Preis von gerade einmal 2 Euro gibt es direkt im Job-Center, Herderstr. 10 in Zimmer 111.
OLG Celle lässt fragwürdige Vergabe für den Bau des JadeWeserPort platzen
(red) Dass es bei der Vergabe des Bauauftrags für den JadeWeserPort nicht mit rechten Dingen zuging, ist nun keine bloße Spekulation mehr, sondern höchstrichterlich entschieden. Über Monate hatte die Realisierungsgesellschaft alles daran gesetzt, ihrem Favoriten Hochtief den Zuschlag zu verschaffen. Dabei scheute sie nicht einmal die Kündigung des langjährigen Projektleiters. Anfang September kickte dann das Oberlandesgericht Celle die Hochtief aus dem Rennen um den 500 Millionen Euro schweren Auftrag. Der lachende Dritte ist jetzt die Papenburger Firma Bunte. Den Drahtziehern der skandalösen Vorgänge könnte das Lachen noch vergehen.
SPD und Grüne wollen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu Missmanagement beim Jade-Weser-Port
Nach den Beratungen am 9.10. mit dem Rechnungshof und den Fraktionen des Landtages haben die Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen im Landtag, Wolfgang Jüttner und Stefan Wenzel, sich für die Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses ausgesprochen. Weiterlesen »
Klage gegen das Job-Center war ein voller Erfolg
(noa) „Es war eine Tortur, aber es hat sich gelohnt!“ Christoph Winter hat nach der Lektüre einiger unserer zahlreichen Beiträge über Hartz IV und das Job-Center Wilhelmshaven den Entschluss gefasst, durch das Sozialgericht überprüfen zu lassen, ob das, was das Job-Center mit ihm macht, rechtmäßig ist. Ist es nicht, stellte das Gericht fest.
Wie aktuell ist Wilhelm Tell?
(iz) „Theater für Demokratie“ lautet das Motto der aktuellen Spielzeit der Landesbühne. Den Auftakt bildete „Wilhelm Tell“, den Regisseur Christian Hockenbrink und Dramaturg Hauke Bartel angenehm kompakt und zeitlos in Szene setzten. Wir wären in der Schulzeit froh gewesen, einen Klassiker in dieser Form präsentiert zu bekommen. Doch welchen aktuellen Anlass kann und darf man dazu in Bezug setzen?
Großer Tag?
Als einen „großen Tag auch für den Geldbeutel“ bezeichnete die WZ den ersten Schultag, und Ernst Taux von der Arbeitsloseninitiative befürchtet, dass Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften sich von den Ausgaben für den 1. September so schnell nicht wieder erholen werden. Die „200 Euro von nix“, die Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften für die SchulanfängerInnen zum 1. September aufbringen mussten, sind ja noch nicht alles. Im Lauf des Schuljahres werden weitere Kosten hinzukommen.
Junges Theater gab einen verstörenden Einblick in menschliche Beziehungen
(iz) Ein Stück über Gewalt, in dem kein einziges Mal „echte“ Gewaltszenen gezeigt werden? In einer Medienwelt, die Brutalität in allen Facetten als unterhaltsames Element ohne Ekelgrenze ausreizt, entfaltet „Nachtblind“ genau deshalb seine starke Wirkung. Es ist an der Zeit, die Toleranzschwelle wieder ganz tief zu setzen und schon junge Menschen für das Hinschauen und Eingreifen zu sensibilisieren.
(noa) Unser Artikel „Amtsmissbrauch“ in Ausgabe 228 veranlasste einen aufmerksamen Leser und Mitbürger zum Handeln: Er erstattete bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg Strafanzeige gegen die Geschäftsführung des Job-Centers Wilhelmshaven wegen Verdachts des Betruges.
(noa) Christoph Winter aus unserem Beitrag „Na siehste!“ bemerkte es wegen der Unübersichtlichkeit des Bescheides gar nicht selber und wurde erst beim Sozialgericht Oldenburg durch den Richter darauf aufmerksam gemacht: Das Job-Center Wilhelmshaven hatte ihm für die Zeit eines Krankenhausaufenthaltes das Alg II komplett gestrichen. Das war schon eine herbe Ausnahme – ganz so schlimm geht es bei anderen Job-Centern nicht zu.
Die Sparkasse Wilhelmshaven diskriminiert die weniger wohlhabenden Kunden
(noa) Zwei Wochen voller Frust und Ärger erlebte Frau N. (der vollständige Name ist der Redaktion bekannt) Anfang August. Sie musste einige überflüssige Wege machen, wurde öffentlich bloßgestellt und kam nicht an ihr bisschen Geld.
Jetzt ist es da, das neue Schwimmbad „Nautimo“. Das gute alte Citybad wurde nach Trockenlegung mit einer Party verabschiedet, wobei der Auftritt so topaktueller Musikgrößen wie „Baccara“ vielleicht den Eindruck vermitteln sollte, nur Ewiggestrige würden einem ganz normalen Sport-Schwimmbad nachtrauern.
Stadtrat Jens Graul bezieht Stellung zur Fäkalieneinleitung
Gequirlt
♦ Es existieren Planungen für den Neubau von vier Kohlekraftwerken auf dem Rüstersieler Groden. Informationen über den Megawatt-Clan.
♦ Infoblatt von Greenpeace Wilhelmshaven zum geplanten Bau eines Kohlekraftwerks
♦ Ein Drittel aller Wilhelmshavener Kinder lebt unter dem Existenzminimum. Ein Bericht über eine Veranstaltung der Arbeitsloseninitiative.
♦ Teure Kinder
♦ Verschollene Menschen
♦ Große Chancen für kleines Geld
♦ Dr. Jens Graul entpuppt sich als Star der satirischen Magazinsendung „extra 3“. Ein Protokoll seines Debüts.
♦ Wir berichten über die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe, die untersuchte, wie teuer das Wohnen in Wilhelmshaven wirklich ist.
♦ Die letzte Ratssitzung dauerte bis in den späten Abend. Entsprechend umfangreich sind unsere Ratssplitter.
♦ Was gehört in die Lohntüte? Keine Menschenwürde, meint Lutz Bauermeister. Geld, meint die Linke Alternative.
♦ Welche Chancen hat das INSULANUS-Projekt zur Bebauung der Wiesbadenbrücke noch? Wir berichten über hochschlagende Wogen.
♦ Die Ausstellung „Neuer Nutzen in alten Industriebauten“ kann Mut für den Erhalt der Südzentrale machen. Lesen Sie unseren Artikel „Da tut sich was“.
♦ Wie ist der Sachstand beim JadeWeserPort? Wir berichten über „Beschwörungsformeln für den Baubeginn“.
♦ Aus der Schule plaudern wir auch in dieser Ausgabe wieder.
♦ ALG II erhöht
♦ Zwangsrente mit 60
♦ Gärtner ohne Grenzen
♦ Greenpeace kommt nach Wilhelmshaven
Die Druckausgabe: Gegenwind 229
können die EmpfängerInnen von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld und Grundsicherung. Da gab es nämlich zum 1. Juli eine Erhöhung des Regelsatzes. 347 € statt wie bisher 345 bekommt jetzt ein alleinstehender Mensch; die Bezüge eines Paares sind von 622 auf 624 € gestiegen; Kinder unter 14 Jahren bekommen jetzt 209 statt bisher 207 €, und Kinder (!) von 14 bis 25 Jahren bekamen eine Erhöhung von 276 auf 278 €. Treibt es nicht zu wild, Mädels! (noa)