Imke

Nov. 182016
 

Ein literarisches Denkmal für ein zerstörtes Baudenkmal

Öffentliche Buchvorstellung am Sonntag, 20.11.2016, um 11 Uhr 30 in der Kunsthalle Wilhelmshaven


Buchcover "Südzentrale."

Südzentrale. Das Buch. Foto: GEGENWIND

(iz) Nach dem Abriss der Südzentrale im August 2015 stand eines fest: Aus dem kollektiven Gedächtnis darf und wird die Südzentrale, die für Geschichte, Identität und auch den jahrelangen Kampf um den Erhalt eines stadtbildprägenden Gebäudes steht, niemals verschwinden. Bereits der 2014 erschienene Film „Die Südzentrale“ hat Geschichte geschrieben. Jetzt hat der Verein zum Erhalt Wilhelmshavener Baukultur ein Buch nachgelegt.

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Nov. 162016
 

logo-engagierte-stadt

Am kommenden Sonntag (20. November) findet im Hans-Beutz-Haus die 3. Wilhelmshavener Ehrenamtsbörse statt. Von 15 bis 18 Uhr stellen sich Einrichtungen, Vereine, Verbände und Gruppen vor, die sich ehrenamtlich im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich engagieren.

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Nov. 022016
 

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vom 2. November 2016

aufgesaugt von Imke Zwoch

 

Die Mitglieder des neu konstituierten Rates der Stadt Wilhelmshaven. Foto. Gegenwind

Die Mitglieder des neu konstituierten Rates der Stadt Wilhelmshaven. Foto: Gegenwind

Die GroKo ist tot – es lebe die GroKo? Diese konstituierende Sitzung des neuen Rates stimmte nicht besonders optimistisch. Bisher hatten CDU und SPD eine Zweidrittel-Mehrheit, jetzt haben sie nur noch 19 der 39 Stimmen. Der Mehrheitsvertrag zwischen den beiden „Volksparteien“ wurde nicht erneuert. Offiziell hat sich die CDU mit der WBV zusammengeschlossen. Das allein reicht hinten und vorne nicht, um Entscheidungen im alten Stil durchzudrücken. Der neue bunte Rat bietet Chancen für sachorientiert wechselnde Mehrheiten. Viele hoffen, dass die SPD, die sich in den letzten fünf Jahren „der rechten Mitte“ unterordnete, sich wieder auf ihre Wurzeln besinnt und ein eigenes Profil zurückgewinnt. Doch auch ohne Vertrag reichen acht der zehn gewählten Sozialdemokraten, um die bisherige Abstimmungs“kultur“ weiterleben zu lassen.

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Nov. 012016
 

Neues Leben für die Südstadt

Die Preisträger des Plug&Work-Wettbewerbs 2016 vor der Suedlounge. Foto: Imke Zwoch

Der Schlüssel zur Zukunft: Die Preisträger des Plug&Work-Wettbewerbs 2016. vlnr. Eike -Christian Janßen, Tobias Hagemann, Anne Locker, Rebekka Pude, Joel Owona, Manuela Nitschke, Michael Preikschas; hinten OB Andreas Wagner. Foto: Imke Zwoch

(iz) Junge Unternehmen haben in der Anfangsphase oft ein begrenztes Budget. Zudem benötigen sie einen Standort, ein Ladenlokal oder Büroräume, um auf dem Markt Fuß zu fassen. Um solche Unternehmen zu unterstützen, wurde das Projekt „Plug & Work“ ins Leben gerufen. Auch in diesem Jahr konnten sich Interessierte an einem Wettbewerb beteiligen, bei dem als Prämie netto-mietfreie eingerichtete Büro- oder Ladenflächen, Coaching und Netzwerkarbeit für ein Jahr ausgelobt wurden. Die vier Preisträger wurden jetzt im Rahmen einer Netzwerkparty in der Suedlounge vorgestellt.

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Okt. 262016
 

Helga Weinstock (BASU) und Andreas Tönjes (Die PARTEI). Foto: gruppo635 / Hufenbach

Helga Weinstock (BASU) und Andreas Tönjes (Die PARTEI). Foto: gruppo635 / Hufenbach

Die Mandatsträger Helga Weinstock, von der Wählergruppe freie Liste für Bildung, Arbeit, Soziales und Umwelt (BASU) und Andreas Tönjes von der Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative, kurz Die PARTEI, haben noch vor der konstituierenden Sitzung des neuen Stadtrates die Bildung einer Fraktion beschlossen. Diese soll den Namen »Die FRAKTION« führen. Den Fraktionsvorsitz werden sich die Ratsmitglieder regelmäßig teilen. Turnusgemäß übernimmt Frau Weinstock, mit Beginn der neuen Ratsperiode, erstmalig den Vorsitz. Eine Fraktion besteht nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) aus mindestens zwei Abgeordneten und stellt damit die kleinste Aktionseinheit der gewählten Vertreter dar.

Helga Weinstock und Andreas Tönjes konnten bei ihren Gesprächen aus- und weitreichende Gemeinsamkeiten ausmachen, um eine langfristige und konstruktive Partnerschaft zum Wohle der Wilhelmshavener Bevölkerung eingehen zu können. Themen der Zusammenarbeit werden unter anderem sein; der Durchbau der Friedenstraße, der Wandel in der Schullandschaft, der ÖPNV und Gemeinsam wollen sie den Versuch  unternehmen, die Folgen der sozioökonomischen Disparität mit einem Sozialpass für Geringverdiener abzufedern.

Das brennendste Thema wird zunächst aber die Bewertung der Arbeit des jetzigen Hauptverwaltungsbeamten, gemeinhin auch als Oberbürgermeister bekannt, Andreas Wagner sein, da die Erfahrungen beider Ratsmitglieder vor der Wahl in Gesprächen mit den Wählern gezeigt hat, dass acht Jahre Amtszeit eines Hauptverwaltungsbeamten nur wenig Atem der demokratischen Idee beinhaltet. Andreas Tönjes ist sehr daran gelegen, die Amtsperiode des Hauptverwaltungsbeamten wieder mit der Legislaturperiode des Stadtrates zu synchronisieren und den bedauerlichen „Fehler“ von 2005, als die Amtszeiten der kommunalen Vertretungen und der Hauptverwal-tungsbeamten in Niedersachsen entkoppelt wurden, noch vor der geplanten Angleichung 2021 durch die Landesregierung zu korrigieren, selbst wenn die vorzeitige Abwahl, durch Pensionsansprüche des Oberbürgermeisters, eine erhebliche monetäre Belastung der Kommune bedeutet.

Das Abstimmverhalten im Rat der Stadt wird frei sein, eine Fraktionsdisziplin kann und wird es aus Gründen des freien Mandates nicht geben. Auch wollen Weinstock und Tönjes konstruktiv mit anderen Fraktionen und Abgeordnete zusammen arbeiten, sofern es für den Bürger hilfreich erscheint und die Stadt nach vorne bringt. Eine Zusammenarbeit mit der AfD scheidet für beide aus, da sich schon im Vorfeld der Kommunalwahl mehr als deutlich gezeigt hat, dass es nicht nur erhebliche sprachliche Barrieren und Verständigungsprobleme gibt, sondern auch inhaltlich keine Grundlage zu erkennen ist.

Derlei aufgestellt, freuen sich die Ratsmitglieder der neuen Legislaturperiode, ihre Arbeit aufzunehmen und möglichst viel zu bewegen.

Presseinformation der BASU und der Partei „Die Partei“ Wilhelmshaven vom 26.10.2016

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Okt. 052016
 

Leckeres und Wissenswertes rund um die älteste bekannte Frucht

BUND-Informationsstand beim Apfelfest

Foto: GEGENWIND

Auch in diesem Jahr gibt es wieder das Wilhelmshavener Apfelfest, das vor einigen Jahren von der BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Botanischer Garten, dem Fachbereich Umwelt der Stadt Wilhelmshaven und dem NABU ins Leben gerufen wurde.

Bislang (seit 2012) fand das Fest mit Informationen rund um den Apfel (immer an einem Sonntag Anfang Oktober) im Botanischen Garten an der Gökerstraße statt. Vor genau einem Jahr wurde der Garten, nach über 100jährigem Bestehen an diesem Standort, geschlossen und wird nun am Neuengrodener Weg, angrenzend an den Stadtpark, neu eingerichtet. Da die Bauarbeiten noch im Gange sind, ist der Botanische Garten dieses Mal mit dem Apfelfest zu Gast im Störtebeker-Park.

In den letzten Tagen waren ehrenamtliche Helfer auf Streuobstwiesen in Wilhelmshaven unterwegs, um Äpfel für das Fest zu sammeln. Diese Früchte können auf dem Fest verkostet werden, ebenso wie der Apfelsaft, der dort frisch gepresst wird. Wer leere Flaschen mitbringt, kann gegen Spende Saft mit nach Hause nehmen. Natürlich gibt es auch hausgebackenen Apfelkuchen.

Sie haben einen Apfelbaum im Garten und kennen die Sorte nicht? Fachleute bestimmen die von Ihnen mitgebrachten Äpfel. Fünf Stück je Sorte sind dafür erforderlich.

Dazu gibt es Infostände vom BUND und vom NABU und weiteren Organisationen, Musik und Kinderaktionen. Im Mittelpunkt stehen alte Obstsorten und die Sortenvielfalt und regional wie saisonal erzeugte gesunde Lebensmittel.

Apfelfest am Sonntag, 9. Oktober 2016, 11 – 15 Uhr
im Störtebeker-Park, Freiligrathstraße 426
Okt. 042016
 

Fahrrad mit Gitarre

Foto: I. Zwoch

Auch in diesem Jahr führt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) einen bundesweiten Fahrrad-Klimatest durch. Noch bis zum 30. November kann jede/r an dieser Online-Befragung teilnehmen. Das Ausfüllen erfordert maximal 10 Minuten – wenig Aufwand, um Politik und Verwaltung damit eine wichtige Rückmeldung aus Sicht der „Alltagsexperten“ zu geben.

Macht das Radfahren in unserer Stadt Spaß? Sind die Radwege und -spuren in gutem Zustand? Fühlt man sich sicher, wenn man mit dem Rad unterwegs ist?

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrer in Deutschland. Mehr als 100.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2014 mitgemacht und die Fahrradfreundlichkeit in 468 Städten beurteilt. Per Fragebogen haben sie bewertet, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege im Winter geräumt werden und ob sie sich auf dem Fahrrad sicher fühlen. Die Ergebnisse zeigen auf, wo sich Verkehrsplaner und politisch Verantwortliche erfolgreich für besseren Radverkehr einsetzen oder wo sich Radfahrende von ihnen allein gelassen fühlen.

Von der Teilnehmerzahl her schneidet Wilhelmshaven bislang gut ab: Mindestens 50 Teilnehmer/innen (bei Städten bis 100.000 Einwohner) werden als belastbare Datengrundlage benötigt, 210 haben nach letztem Stand (29.9.) bereits mitgemacht. Der Test wird umso aussagekräftiger, je mehr Menschen mitmachen. Deshalb gilt weiterhin der Aufruf: Mitmachen und weitersagen! www.fahrradklima-test.de

Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2017 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte nach vier Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. Die Auszeichnung sollte allerdings wirklich verdient sein: Wichtig ist, die Fragen ehrlich zu beantworten, um damit auch etwas zu bewegen und erforderliche Verbesserungen anzustoßen, und nicht aus reiner „Loyalität“ zum eigenen Wohnort bei jeder Frage Bestnoten zu vergeben.

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet zum siebten Mal statt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den ADFC-Fahrradklima-Test 2016 aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) mit rund 150.000 Euro.

ADFC Kreisgruppe Wilhelmshaven: Schulstraße 14 a, 26384 Wilhelmshaven, Telefon: 04421 / 7 79 83 08, info(..at..)adfc-wilhelmshaven.de.

Öffnungszeiten Infoladen: montags 16-19 Uhr, mittwochs 15-18 Uhr, samstags 10-13:00 Uhr (in der Winterzeit siehe Aushang)

Sep. 282016
 

„Die Seeleute nicht vergessen – Fairer Transport hört nicht an den Küsten auf!“

Europäischer Appell gegen Sozialdumping im Transportgewerbe blendet Schifffahrt zu Unrecht aus – Tagung am 10. November in Bremen

„Der Appell acht europäischer Staaten an die EU-Kommission, vehement gegen Sozialdumping im Transportgewerbe vorzugehen, ist ehrenwert – aber leider völlig unzureichend. Die Beschränkung des Appells auf den Straßentransport und die miserable Situation vieler Lkw-Fahrer blendet das Schicksal zigtausender Seeleute völlig aus.“ Mit diesen Worten haben der Förderkreis WATERKANT und das Projekt „Fair Oceans“ den gemeinsamen Brief Deutschlands, Frankreichs, Österreichs, Italiens, Belgiens, Dänemarks, Luxemburgs sowie Norwegens an die Brüsseler Kommission kommentiert.

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Sep. 132016
 

Erdrutsch für die Etablierten

Grafik: GEGENWIND

Grafik: GEGENWIND

(iz/hk) Um halb neun Uhr am Abend des Wahlsonntags herrschte in der SPD-Zentrale noch verhalten optimistische Stimmung. Als endlich das erste Wahlergebnis, aus F’groden Süd, auf dem Monitor erschien, ein Jubelschrei: Mit über 30% lag die SPD weit vor der CDU. Vier Stunden und 47 Wahlbezirksergebnisse später hatte sich an dieser Reihenfolge nichts geändert, an der Stimmung schon: Mit 26% hatte die SPD Wilhelmshaven ihr historisch schlechtestes Ergebnis eingefahren, für die CDU ist es mit 20% noch desaströser.

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Aug. 182016
 

„Wir haben keinen Plan(eten) B!“

Basstölpel beim Nestbau mit Kunststoffresten. Foto: Imke Zwoch

Schöne neue Plastikwelt: Vögel wie dieser Basstölpel nutzen Netz- und andere Kunststoffreste als Nistmaterial. Foto: Imke Zwoch

(red) Einkaufstüten, Fastfood, Coffee to go, Obst und Gemüse im Supermarktregal, Kinderspielzeug, Kosmetik, Fahrzeuge: Wo wir hinschauen, sind wir von Plastik umgeben, es prägt unseren Alltag. Verpackungen und Behältnisse aus Kunststoff landen, nachdem sie – zum Teil nur wenige Minuten lang – ihren Zweck erfüllt haben, in der Umwelt, belasten Landschaft, Flüsse und Meere. Es dauert Jahrhunderte, bis sie sich zersetzt haben, allerdings nicht in ihre chemischen Ausgangselemente, sondern in Mikroplastikteile, die wir in Boden und Gewässern wiederfinden. Über die Nahrungskette gelangen sie zurück zu uns, in den menschlichen Körper.

Ein globales Problem, das auch und gerade auf lokaler Ebene angegangen werden muss. Der „Arbeitskreis Umwelt und Soziales Wilhelmshaven“ will durch Aufklärung und Sensibilisierung einen Beitrag dazu leisten. „„Wir haben keinen Plan B – und keinen Planeten B“, erklärte der grüne Ratsherr Michael von den Berg beim „Aktionstag gegen Meeresverschmutzung“, der am 17. August im Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven stattfand. Auf dem Programm standen eine Podiumsdiskussion mit Fachleuten, der Film „Plastic Planet“ und abschließend eine Wattwanderung. Der Aktionstag ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen, mit der von den Berg und seine Mitstreiter „diesem bedeutenden Thema einen angemessenen Platz einräumen“ wollen.

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Aug. 172016
 

VertreterInnen der teilnehmenden Organisationen stellten das Programm des Kulturkarussels 2016 vor. Foto: Gegenwind

VertreterInnen der teilnehmenden Organisationen stellten das Programm des Kulturkarussels 2016 vor. Foto: Gegenwind

(red) Am Samstag geht es wieder rund – rund um das Stadttheater präsentieren Wilhelmshavener Vereine und Institutionen ihre kulturellen Angebote und Stärken. Seit über 30 Jahren findet anlässlich der Eröffnung der Spielzeit nach der Sommerpause des Theaters das Kulturkarussell statt, ein kompakter, kreativer und unterhaltsamer Einblick in das hiesige Kulturangebot, das sich wirklich sehen lassen kann. Von anfangs drei ist die Zahl der teilnehmenden Organisationen auf jetzt über 20 gewachsen.

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Aug. 162016
 

Keine Stimme für Rechtspopulisten und Rassisten

„Die AfD – populistische Alternative am rechten Rand“ ist der Titel einer Informations- und Diskussionsveranstaltung am 18.08. um 19.00 Uhr im Hotel Kaiser (Rheinstr. 108, Wilhelmshaven). Eingeladen hat dazu der DGB Stadtverband Wilhelmshaven: „Mit der AfD ist 2013 eine Partei entstanden, die sich am rechten Rand des Parteienspektrums positioniert und im Kontext politischer Krisen und Verschiebungen ihre Wurzeln hat. Dabei sind Phänomene wie Pegida im Zusammenhang mit der Entstehung der AfD zu sehen. Im Umgang mit der Parteineugründung braucht es jenseits der Empörung über Äußerungen wie eine Waffenanwendung an Grenzen eine nüchterne Analyse: Wer wählt die Partei und warum? Was sind ihre inhaltlichen Positionen und Strategien?“ Um diese Fragen soll es im Vortrag gehen.

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Aug. 132016
 

Ist das Glas halbvoll oder halbleer?

Die "Beluga" im Hafen Hooksiel, August 2016. Foto: Gegenwind

Die „Beluga“ im Hafen Hooksiel, August 2016. Foto: Gegenwind

(hk) In diesem Jahr feiert der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer sein 30jähriges Bestehen. Seit dem 1. Januar 1986 sind Watt, Salzwiesen und Dünen vor der Küste zwischen Dollart und Elbmündung gesetzlich geschützt, zunächst durch eine Verordnung, heute durch ein Gesetz. Seit 2009 gehört der Nationalpark sogar zum Weltnaturerbe. Während Umweltminister Stefan Wenzel bei der offiziellen Geburtstagsfeier von einer „Erfolgsgeschichte von Weltrang“ sprach, sehen Naturschutzverbände noch einigen Handlungsbedarf.

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Aug. 132016
 

Jadebusen am Vareler Außentief. Foto: Gegenwind

Jadebusen am Vareler Außentief. Foto: Gegenwind

(red) Im Oktober 2000 trat die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Kraft. Sie soll den rechtlichen Rahmen für die Wasserpolitik innerhalb der EU vereinheitlichen mit dem Ziel, die Wasserpolitik stärker auf eine nachhaltige und umweltverträgliche Wassernutzung auszurichten. Dazu gehört auch eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit. In diesem Rahmen wird im Mai nächsten Jahres die Gewässerwoche Jaderegion stattfinden.

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Aug. 112016
 

Neuer Einkaufskompass: Regional ist 1. Wahl

Titelseite des Einkaufskompass

Bild: RUZ Schortens

(red) Das Thema „nachhaltig leben und konsumieren“ steht hoch im Kurs. Immer mehr Menschen sind bereit, regional, saisonal und am besten auch biologisch erzeugte und fair gehandelte Produkte zu kaufen. Doch wo sind diese erhältlich, wo kann ich sicher gehen, dass ich wirklich nachhaltige Qualität erhalte? Ein neuer regionaler Einkaufskompass hilft VerbraucherInnen aus Wilhelmshaven und Umgebung, die richtigen Anbieter zu finden.

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