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Aug 162016
 

Keine Stimme für Rechtspopulisten und Rassisten

„Die AfD – populistische Alternative am rechten Rand“ ist der Titel einer Informations- und Diskussionsveranstaltung am 18.08. um 19.00 Uhr im Hotel Kaiser (Rheinstr. 108, Wilhelmshaven). Eingeladen hat dazu der DGB Stadtverband Wilhelmshaven: „Mit der AfD ist 2013 eine Partei entstanden, die sich am rechten Rand des Parteienspektrums positioniert und im Kontext politischer Krisen und Verschiebungen ihre Wurzeln hat. Dabei sind Phänomene wie Pegida im Zusammenhang mit der Entstehung der AfD zu sehen. Im Umgang mit der Parteineugründung braucht es jenseits der Empörung über Äußerungen wie eine Waffenanwendung an Grenzen eine nüchterne Analyse: Wer wählt die Partei und warum? Was sind ihre inhaltlichen Positionen und Strategien?“ Um diese Fragen soll es im Vortrag gehen.

Der Referent Felix M. Steiner gehörte zur Redaktion des Watchblogs Publikative.org und schreibt als freier Fachjournalist für verschiedene Medien wie den Cicero-Online, kwerfeldein oder den Zeit-Online-Störungsmelder. Sein fachlicher Schwerpunkt ist die extreme Rechte in Deutschland.

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Rechtspopulismus und Rassismus keine Stimme geben!“ Mit dieser überregionalen Reihe wollen Gewerkschaften, Hochschulen und Jugendorganisationen aus dem Raum WHV – Oldenburg – Delmenhorst anlässlich der Kommunalwahl in Niedersachsen (11.9.) mit dem „Extremismus der Mitte“ und seinen Verbindungen zum „herkömmlichen“ Rechtsextremismus auseinandersetzen und gemeinsam mit dem Publikum Wege aus der Misere überlegen.

Der letzte Vortrag der Reihe findet am 19.8. um 18.00 Uhr in Oldenburg statt (Vortragssaal Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3), mit dem Titel „Die rassistischen Anti-Asylproteste & die Strategie der extremen Rechten“. Die Hetze gegen Geflüchtete hat in den letzten beiden Jahren immer mehr zugenommen und damit einhergehend auch die Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Doch mit welcher Strategie will die extreme Rechte mit dem Thema Asyl in der „Mitte der Gesellschaft“ ankommen? Wie versuchen die AkteurInnen Protest zu mobilisieren? Und ist die Situation mit den 1990er Jahren vergleichbar? Der Vortrag ist ein Rückblick auf vorangegangene Debatten und eine aktuelle Bestandsaufnahme.

 

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