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Jun 192017
 

[SCM]actwin,0,0,0,0;- Adobe Acrobat Acrobat 19.06.2017 , 19:07:53

Kooperation – nicht Konkurrenz ist das Gebot der Stunde

Pressemitteilung vom 19.06.2017 * Am kommenden Mittwoch sollen die Ratsmitglieder über eine Beschlussvorlage zum Neubau des Klinikums abstimmen, in dem als Alternative zum Neubau (Kosten 191,4 Mio) nur eine Privatisierung angeboten wird.
Die Gruppe GrünUnabhängigSozial (GUS) befürchtet, dass viele Ratsmitglieder, die aus guten Gründen gegen eine Privatisierung sind, deshalb dem Neubaukonzept zustimmen werden.

Aber schließt ein Neubau eine spätere Privatisierung wirklich aus? Es gibt Beispiele dafür, dass gerade eine finanziell überdimensionierte Neubauplanung zur Privatisierung führt, weil die Kosten für die hohen Kredite zusätzlich den Krankenhaushaushalt belasten, der im Fall von Wilhelmshaven für das Jahr 2016 sowieso schon einen Minusbetrag von 3,8 Mio Euro ausweist.

Die Gruppe GUS sieht die Zukunft der Gesundheitsversorgung in einer Kooperation und eventuellen Fusion mit den umliegenden Krankenhäusern, besonders natürlich mit den wirtschaftlich gesunden Friesland-Kliniken. Darüber hinaus kommen Krankenhäuser im Weser-Ems-Raum in Frage.

Die Bürger von Emden, Norden und Aurich haben sich gerade in einem Bürgerentscheid gegen ein Zentralkrankenhaus ausgesprochen. Sie möchten eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung behalten.

Das möchte die GUS auch. Wir möchten, dass ein Verbund von Krankhäusern im Nordwesten mit unterschiedlichen medizinischen Schwerpunkten die bestmögliche gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung sicherstellt.

Deshalb wird die GUS auf der Sondersitzung des Rates den Antrag stellen, sofort faire Verhandlungen mit den in Frage kommenden Kliniken aufzunehmen.

„Auf der Infofahrt zu den Kliniken in Hannover und Hildesheim durften wir vor allem eins lernen: Ein isolierter Standort wie Wilhelmshaven ist in keiner Weise zukunftsfähig. Wir mahnen daher an, schnellstmöglich mit benachbarten Klinikverbänden Gespräche aufzunehmen“, so Frank Uwe Walpurgis (stellvertretender Gruppensprecher GrünUnabhängigSozial) und Georg Berner-Waindock (Mitglied im Aufsichtsrat des Klinikums)

 

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