Fingerhakeln

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Feb 201985
 

Ungewohnt

war der Wirbel, den es vor der Neuwahl des CDU-Kreisvorstandes am 25.2. gab. Nachdem man den CDU-Gewerkschaftler Arthur Mende erst aus dem Vorstand der CDU-Arbeitnehmerschaft, dann aus dem CDU-Kreisvorstand herausgedrängt hatte – „im gegenseitigen Einvernehmen“ natürlich – geschah das Ungeheuerliche:
Um die Posten der beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden hatten sich gleich drei (!) Unionschristen auf einmal beworben. Bei den Konservativen, deren Vorstand gewöhnlich im kleinsten Kreis angekungelt wird ein ungewöhnlicher Vorgang, der kräftiges Fingerhakeln hinter den Kulissen ausgelöst hatte. Sollte die Wahl doch außerdem ein Signal für die Nominierung des CDU-Landtagskandidaten werden. Gleich zwei Landtags-Anwärter, Dr. Hans Joachim Gottschalk und der Lehrer Focke Hofmann hatten sich neben dem wiederkandidierenden Ratsherrn Heinz Müller beworben. Da Fingerhakler Maaß als „Freund des Hauses“ Gottschalk für den Landtag favorisiert, setzte er dem Vernehmen nach alles in Bewegung, um Hofmanns Chancen in der Partei zu mindern. Mit welchem Ergebnis, das konnte man am 26. Februar in der WZ lesen.

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