Veranstaltungshalle

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Dez 172008
 

Stadthalle vs. Südzentrale

Bis zum Jahr 2019 zahlt die Stadt noch Miete für die hässliche, marode und verkehrstechnisch ungünstig gelegene Stadthalle. Planungen für einen Ersatz sind grundsätzlich nicht verkehrt, um auch mal Kultur herzukriegen, die im Pumpwerk nicht mehr passt.

Derzeit überlegt eine Arbeitsgruppe, am Banter See eine Veranstaltungshalle für bis zu 3000 Personen zu errichten. Doch muss man dafür wieder eine Fläche an einer grünen Lunge versiegeln? Ein Strandbad wäre da viel passender. Ganz abgesehen davon, dass der Zusatzverkehr durch ein Veranstaltungszentrum die Ruhe der Gäste des im Bau befindlichen Columbia-Hotels empfindlich stören könnte.
Da gibt es zum einen ja Überlegungen der Insulanus AG, eine derartige Ergänzung zum Pumpwerk auf der Wiesbadenbrücke zu errichten. Darüber hinaus gibt es aber seit langem ein Gebäude, das nach einer derartigen Nutzung geradezu schreit: Die Südzentrale. Nach vorliegenden wirtschaftlichen Berechnungen käme es einen Investor günstiger, das vorhandene historische Gebäude zu sanieren, als andernorts ein derartiges Raumvolumen neu zu errichten. Die Zufahrt könnte über die Osttangente erfolgen, ohne Anwohner oder Besucher der „Maritimen Meile“ zu belästigen. Und „Südzentrale“ wäre allein schon ein klangvoller Name für ein hochkarätiges Kulturzentrum, das weit über die Region hinaus Kultstatus erlangen könnte. Also, liebe „AG Stadthalle“, bezieht bitte diese Alternative in eure Überlegungen ein! (iz)

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