Gegenwind 2002
Feb. 272002
 

Gegenwind – weltweit

Mehrere tausend Menschen lesen Monat für Monat unsere Internet-Ausgabe

(hk) Von unserer gedruckten Ausgabe verteilen wir im Stadtgebiet Wilhelmshavens (150 Verteilstellen) alle 4 Wochen 5.000 Exemplare. Rückläufer gibt es so gut wie keine. Wir schätzen, dass der Gegenwind monatlich von mehr als 10.000 WilhelmshavenerInnen gelesen wird. Dieser Schätzwert ergibt sich aus Nachfragen bei LeserInnen und bei unseren Verteilstellen.

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Feb. 272002
 

Lack ab – Glantz weg

Welche Zukunft hat die Nordseepassage?

(iz) Die Halbwertzeit eines Managers in Wilhelmshaven ist auffallend kurz. Nachdem zuletzt WPG-Geschäftsführer Martin Linne nach einem knappen halben Jahr das Weite suchte, hat nun Christian Glantz, Geschäftsführer der Nordseepassage, plötzlich und unerwartet seinen Job geschmissen. Was beiden – und weiteren Kurzzeit-Promis in WHV – gemeinsam ist: Wenn sie kommen, werden sie hoch gelobt; wenn sie gehen, wird sich ausgeschwiegen.

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Feb. 272002
 

Reform des Schulsystems

Förderstufe statt Orientierungsstufe oder: Bleibt alles, wie es war?

(noa) Die PISA-Studie brachte neuen Schwung in die seit über einem Jahr laufende öffentliche Diskussion über die Orientierungsstufe. Am 2. März wird der SPD-Landesvorstand tagen und beschließen, welchen Weg das Schulsystem in Niedersachsen gehen soll. Doch schon seit mindestens drei Monaten wird immer wieder gemeldet, dass die Orientierungsstufe ganz bestimmt und sicher abgeschafft wird.

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Feb. 272002
 

Lizenz zum Senden

Radio Jade braucht mehr finanzielle Unterstützung

(ub) Die Lizenz zum Senden scheint sicher. Alles deutet darauf hin, dass Radio Jade auch die nächsten 7 Jahre Wilhelmshaven und Friesland mit Informationen und Musik beschallt. Doch woher soll zukünftig das Geld kommen, wenn jetzt die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) zwar die Sendelizenz für die nächsten sieben Jahre an Radio Jade vergibt, die Zuschüsse aber drastisch kürzt? Zu wenig Mitglieder, Förderer und Unterstützung aus Politik und Wirtschaft – diese und andere Sorgen standen auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung im Februar 2002.

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Feb. 272002
 

Logo Ratssplitter

Ratssitzung vom 20. Februar 2002

(iz) Friedliche Stimmung und kollegiale Umgangsformen prägten die zweite Ratssitzung im neuen Jahr. Abgesehen von dem üblichen Geplänkel zwischen Ratsherr von Teichman (FDP) und SPD-Kopf Neumann, aber das würde einem auch mittlerweile schon richtig fehlen. Selbst die Anfragen mehrerer BürgerInnen wurden in der Einwohnerfragestunde ruhig angehört und beantwortet. Ist jetzt endlich mal nicht „vor der Wahl ist nach der Wahl“, oder haben unsere langwierigen Erziehungsmaßnahmen doch gefruchtet? Wir verleihen dieser Sitzung 3,5 bis 4 von 5 möglichen Sternen und sagen: Weiter so!

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Feb. 272002
 

Geschlechterkampf III

Die Kämpfe der WahlkämferInnen in der SPD – Dritter Teil

(red) Nun scheint bei der SPD der Kampf der Geschlechter um das Bundestagsmandat für unsere Region doch noch ein gutes Ende zu nehmen. Falls nicht noch etwas Entscheidendes dazwischenkommt, wird die Genossin Karin Evers-Meyer aus Zetel nach der Bundestagswahl im September 2002 als Gabriele Iwersens Nachfolgerin in den Bundestag einziehen.

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Feb. 272002
 

Sehr geehrten Herrn Schäffrehdacktöhr!

Nehmen Sie das man blohs nich so ernst mit der Anrede – anners als Leute, die ich Ihnen sagen könnte, weiß ich nämmich, was sich gehört. Wie kommen Sie eintlich dazu, die Kohrresponndentz von meiner armen Schwester Wilma so an die Öffendlichkeit zu zerren? Nich genuch damit, dass Sie jahrelang meine Briefe an mein liebn Kuddl abgefangen haben und wir deswegen schon auswandern mussten – nu lassen Sie auch noch Wilma vor den ganzen Leuten rumjaueln, wo doch damals inner Volksschule unser Frollein schon immer zu Wilmas Aufsätzen gesacht hat, dasse darin von Kuchenbacken auf Arschbacken kommt und unsere Eltern ihr das ganze Riechsalz und den Licköhr gahnich bezahlen könnten, den sie für Wilmas Geschreibe zu lesen immer bräuchte. Also nochmal: Was fällt Ihnen eintlich ein? Damit muss jetzt Schluss sein, sonst mach ich Ernst! Glauben Sie man blohs nich, wen Sie vor sich haben! Weiterlesen »

Feb. 272002
 

„Kleiner Mann – was nun?“ an der Landesbühne

(iz) Anfang 1932 gab es in Deutschland über 6 Millionen Arbeitslose. Nach Bereinigung der merkwürdigen Statistiken der Bundesanstalt für Arbeit, vermuten Pessimisten, sind es heute ebenso viele. Damals verarbeitete Hans Fallada die soziale Katastrophe in seinem bittersüßen (teilweise autobiografischen) Roman „Kleiner Mann – was nun“, der ihn weltweit als Autor bekannt machte. Diesen Stoff hat die Landesbühne jetzt zum richtigen Zeitpunkt aufgegriffen.

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Jan. 312002
 

Platter Antiamerikanismus

Oberbürgermeister Menzel verteidigt in seiner Neujahrsansprache den Bundeswehr-Einsatz und liest der Friedensbewegung die Leviten

176 titelbildKompakt
● Was verbirgt sich hinter der Stadtwerke-Holding? Ein Verein zur finanziellen Absicherung betagter Parteigenossen (van Weelden) oder ein richtiger Schritt zur Bewältigung der Zukunft?
● Das City-Haus: Mit Asbest belastet und marode. Der Personalrat der Stadt fordert die Kündigung des millionenschweren Mietvertrages und unterbreitet Vorschläge zur Problemlösung.
● Ein Bundestagsmandat ist ein lukrativer Job, und man kann viel für die Region tun. Was einige SPD-Genossen alles anstellen, um aufs Bundestagstreppchen zu gelangen!
● Wir beleuchten zwei Reden zum Thema „Frieden schaffen“: OB Menzel vs. Elisa Kauffeld.
● Die Bürgerinitiative gegen den JadeWeserPort zieht Bilanz und sieht am Horizont schon das Ende der Planungen aufsteigen.
● Wilma berichtet ihrer „lieben Theda“ über ihre Erfahrungen mit dem Euro und der Schill-Partei und was sie sonst noch so alles bewegt.
● Leserbriefe

Die Druckausgabe: Gegenwind 176

Jan. 312002
 

Demo 1

Oberbürgermeister Menzel diskreditiert Friedensbewegung

(hk) Am 2. Januar 2002 liefen die ersten Kriegsschiffe von Wilhelmshaven in Richtung ostafrikanischer Küste aus. Wenige Tage vorher, am 29. Dezember 2001, demonstrierten in Wilhelmshaven knapp 100 Menschen gegen den Krieg in Afghanistan und gegen die Beteiligung deutscher Truppen an diesem Krieg. Rednerin auf der Abschlussveranstaltung vor dem Werfttor war Elisa Kauffeld – ein Urgestein der Friedensbewegung.

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Jan. 312002
 

Teurer Hafen

Wilhelmshavens Bundestagsabgeordnete Gabriele Iwersen ist verärgert über „Falschmeldungen von der Elbemündung“ (WZ, 25.1.02), dass Verkehrsminister Bodewig sich angeblich geweigert habe, Geld für die Unterhaltsbaggerungen der Jade zur Verfügung zu stellen.

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Jan. 312002
 

Höhere Mathematik

Als Spinner werden die Mitglieder der Bürgerinitiative „Bürger gegen den JadeWeserPort“ oft bezeichnet. Schließlich sind, so Oberbürgermeister Menzel nach der Septemberwahl, 96,4 % der Wilhelmshavener für den Bau des JadeWeserPorts. Berechnet er doch ganz einfach, dass alle Mitbürger, die für den Hafen sind, die Befürworterparteien (CDU, SPD, FDP, GRÜNE) gewählt haben.

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Jan. 312002
 

Gründung der Initiative „Mündige Bürger Wilhelmshaven“ (MBW).

Die Initiative MBW hat sich aus der „Initiative Bürgerversammlung“ gebildet. Ziele der Initiative sind die Stärkung der Demokratie und „Bürgerorientierung“ der Stadtpolitik in Wilhelmshaven.

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Jan. 312002
 

„Ich liebe das Meer wie meine Seele“

Heinz-Josef Kaspar, vielen WilhelmshavenerInnen als langjähriges Mitglied der Landesbühne bekannt, stellt am 26. Februar im Wattenmeerhaus sein neuestes Literaturprogramm vor. Es verspricht einen besonderen Abend für alle, für die Wasser nicht nur zum Trinken da ist.

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Jan. 312002
 

Alles unter einem Dach

Die Überführung der städtischen Betriebe in eine Holding wirft viele Fragen auf

(hk) Der Bericht des Kommunalprüfungsamtes der Bezirksregierung Weser-Ems über den städtischen Haushalt 1996 bis 1999 wird von der Verwaltungsspitze als „geheime Kommandosache“ behandelt. Begründung: Darin werden auch Zahlen über nichtstädtische Firmen genannt. Doch immerhin bekamen die Ratsmitglieder den Bericht noch zu sehen. Die Zahlen der in der in Angriff genommenen Holding werden diese allerdings auch nicht mehr zu Gesicht bekommen. Weder die Bürger noch ihre gewählten Vertreter werden zukünftig Einfluss auf das Geschäftsgebaren wichtiger städtischer Bereiche mehr haben. So ist es nicht verwunderlich, dass trotz des Ratsbeschlusses vom Nikolaustag des letzten Jahres die Diskussion weitergeht.

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