Imke

Sep 072018
 

(red) Im kommenden Jahr endet die Amtszeit von Oberbürgermeister Andreas Wagner. Er hat bereits kundgetan, dass er sich nicht zur Wiederwahl stellen wird. Während schon seit Wochen öffentlich der Kampf um potenzielle Kandidat*innen für die Wahl 2019 tobt, stellt Ratsmitglied Andreas Tönjes (Die PARTEI) einen Antrag auf die Abwahl von Andreas Wagner. Hier der Wortlaut der Pressemitteilung vom 7.9.2018:

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Sep 022018
 

Hörspielspaziergang auf dem Pfad der Revolution

Schauplatz Marine-Untersuchungsgefängnis. Foto: Claus Schulz

Schauplatz Marine-Untersuchungs-Gefängnis. Foto: Claus Schulz

(iz) Nach der gelungenen Inszenierung von „Feuer aus den Kesseln“ hat die Landesbühne mit Regisseur Michael Uhl und in Kooperation mit Radio Jade und dem Marinemuseum ein „interaktives Revolutionshörspiel“ entwickelt. Auf einer inszenierten Zeitreise durch die Stadt nimmt das Publikum am „Marsch der Matrosen“ teil und wird selbst zu Akteuren der Ereignisse 1917/18.

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Aug 262018
 

Gedenken an den Matrosenaufstand

Der Arbeitskreis "November-Revolution Wilhelmshaven" auf dem Köbis-Reichpietsch-Platz. Foto: Imke Zwoch

Der Arbeitskreis „November-Revolution Wilhelmshaven“ auf dem Köbis-Reichpietsch-Platz. Foto: Imke Zwoch

(iz) Im Rahmen einer Gedenkveranstaltung an den Matrosenaufstand von 1917/18 wurde heute der alte Rathausplatz in der Wilhelmshavener Südstadt (Göker-/ Ecke Rheinstraße) in „Köbis-Reichpietsch-Platz“ umbenannt. Der Anlass: Am 26. August 1917 verhängte das Marine-Gericht Wilhelmshaven die Todesurteile gegen den Heizer Albin Köbis und den Matrosen Max Reichpietsch, die als Anführer des Aufstandes galten, der ein Jahr später zum Kriegsende erneut entflammte und das Ende des Kaiserreichs besiegelte. Beide wurden am 5. September 1917 auf dem Schießplatz in Köln-Wahn hingerichtet. Initiiert wurde diese – vorerst symbolische – Platzbenennung vom Arbeitskreis „November-Revolution Wilhelmshaven“.

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Aug 242018
 

Freiräume statt Vorurteile

Veranstaltung "Platz nehmen" im Friedrich-Wilhelm-Park

Foto: Gegenwind

(iz) Wenn Jugendliche sich an Parkbänken oder ähnlichen Plätzen im öffentlichen Raum versammeln, wird ihnen oftmals mit Argwohn begegnet – manchmal berechtigt, meistens aber nicht. Mit dem Aktionstag „Platz nehmen“ will die Jugendpflege für mehr Akzeptanz gegenüber dem Nachwuchs werben.

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Aug 242018
 

Protest gegen Hähnchenmast in Schortens

Protest gegen den geplanten Hähnchenmastbetrieb in Schortens. Foto: Gegenwind

Protest gegen den geplanten Hähnchen-Mastbetrieb in Schortens. Foto: Gegenwind

(iz) Die Stadt Schortens plant in Ostiem ein neues Wohngebiet. Jetzt will ein Landwirt in unmittelbarer Nähe einen Maststall für 80.000 Hähnchen errichten. Auf Einladung der SPD Schortens versammelten sich etwa 300 Bürger*innen zu einer Demonstration und Kundgebung.

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Jun 222018
 

Mit Vollgas voraus!

Die Suedbar-Crew bringt Konfetti ins Leben. Foto: Gegenwind

Die Suedbar-Crew bringt Konfetti ins Leben. Foto: Gegenwind

(iz) Ein Möbelhaus, ein Schlachthof, ein Schwimmbad: jährlich findet die Suedbar an wechselnden, stets außergewöhnlichen und geschichtsträchtigen Orten statt. Seit Wochen fieberte die Fangemeinde der Bekanntgabe der diesjährigen Location entgegen. Heute ließen die Veranstalter die Konfetti-Bombe platzen: Ein früheres Autohaus am Banter Markt wird im August und September Schauplatz der Suedbar 2018.

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Apr 252018
 

"Krankes Zwitterwesen aus gewinnorientierter Privatwirtschaft und reststaatlicher Fürsorge"

Petition fordert Ausweitung der staatlichen Fördermaßnahmen für Krankenhäuser in Niedersachsen

Ausgebranntes, schlecht entlohntes Personal, Arbeitshetze, Vertrauensverlust bei Patient*innen, Gewinnorientierung, Konkurrenz statt Kooperation, Schließung bzw. Privatisierung von Kliniken: Nicht nur in Wilhelmshaven ist das Krankenhaussystem in der Krise. „Inzwischen hat sich ein ehemals durch das Grundgesetz gestützter Auftrag zur Gesundheitsfürsorge in ein krankes Zwitterwesen aus gewinnorientierter Privatwirtschaft und reststaatlicher Fürsorge entwickelt und ist dabei, sich auf Kosten von Pflegepersonal, Ärzten/innen und Patienten immer stärker zu etablieren“, so die Feststellung von Jürgen Lehnau (Friedeburg) und Wolf-Dietrich Hufenbach (Wilhelmshaven). „Nachdem die Sorgen der Angestellten in den Krankenhäusern auf ein teilweise unerträgliches Maß angestiegen sind“, haben die zwei sich entschlossen, die „Wilhelmshavener Gesundheitspetition“ ins Leben zu rufen. Am 23. April 2018 wurde sie vom Niedersächsischen Landtag zum Mitzeichnen ins Netz gestellt, die Mitzeichnungsfrist endet am 4. Juni 2018. Die Forderung lautet: „Damit die niedersächsischen Krankenhäuser in Zukunft einen besseren wirtschaftlichen Handlungsrahmen durch Investitionen erhalten, bitten wir den Landtag, nicht nur wesentlich größere Budgets zur Verfügung zu stellen, sondern auch die Gesamtstruktur zu hinterfragen und gegebenenfalls einem grundlegendem Wandel zu unterziehen. Neben unserer Forderung an das Land muss diese Petition auch an den Bund weitergereicht werden, da die Situation das ganze Bundesgebiet und damit deren Medizinlandschaft betrifft.“

Hier geht’s zur Petition.

 

 

Apr 112018
 

"Bremen Zwei Unterwegs" lädt zur Diskussion über die gescheiterten Outlet-Pläne ein

Der Bart ist ab. Foto: Gegenwind

„Und tschüs“ müsste jetzt auf einer Bauzaun-Plane stehen. Foto: Gegenwind

(red) Seit Anfang April ist klar: Das „Wilhelms Outlet“ wird nicht gebaut. Die letzte Frist, die dem Projektentwickler Jan D. Leuze gesetzt wurde, um die Finanzierung nachzuweisen, ist verstrichen. Schwamm drüber? Nein, sagt Radio-Bremen-Redakteur Christian Erber. Denn das jahrelange Hickhack hat einigen Flurschaden hinterlassen und sowas darf sich nicht wiederholen. Am kommenden Mittwoch, 18. April 2018, ist Radio Bremen Zwei in Wilhelmshaven, um mit Beteiligten und Kritikern auf dem Podium und im Publikum zu sprechen. Neben der Analyse des Desasters wird es aber auch einen konstruktiven Blick in die Zukunft geben: Was soll statt des „Wilhelms-Outlet“ in der Wilhelmshavener City gebaut werden?

Die Sendung wird am 18. April von 14.30 bis 15.30 Uhr im Mietercafe der SPAR + BAU (Mozartstraße 40) aufgezeichnet und am selben Tag von 18.05 bis 19 Uhr auf Bremen Zwei ausgestrahlt. Alle Interessierten sind dazu eingeladen.

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Mrz 202018
 

Grafik: Antje Kloster

(red) Auf Initiative von B’90/Die Grünen Wilhelmshaven wird in diesem Jahr nach langer Zeit wieder ein Ostermarsch  in WHV stattfinden. „Das Leid von Tausenden in den aktuellen Krisen-, Konflikt- und Kriegsregionen dieser Welt ist für uns Anlass, hier in Wilhelmshaven am Ostermontag eine Friedensdemo zu veranstalten“, so die Initiator*innen. „Wir wollen den Menschen aus Wilhelmshaven und der Umgebung ein Angebot machen, ihrem Frust und ihrer Ablehnung gegenüber Krieg, Tod und Terror Ausdruck zu verleihen.“

Zum Auftakt treffen sich die Teilnehmer*innen am Ostermontag um 15 Uhr auf dem Valoisplatz. Die Demoroute verläuft über die Jadeallee, die Südstrandstraße, die K.-W.-Brücke und zurück über die Weserstraße.

Es handelt sich nicht um eine parteipolitische Veranstaltung, die Grünen Wilhelmshaven wollten zunächst einen Aufschlag machen und suchen weiter nach gleichberechtigten Bündnispartnern. Vereine und andere Organisationen und Einzelpersonen sind eingeladen, den Aufruf zu unterstützen. Interessierte können auch an einem Bastelabend für Plakate und Banner teilnehmen.

Aktuelle Infos gibt es auf der Facebook-Seite „Friedensmarsch Wilhelmshaven“. Anmeldung / Rückfragen: info(at)gruene-wilhelmshaven.de

 

Mrz 032018
 

Ausstellung über die entwicklungspolitische Dimension der Meerespolitik im Wattenmeer Besucherzentrum

Am Mittwoch, den 7. März 2018, um 19.00 Uhr, wird in der Dachgalerie des UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrums die Ausstellung „Das Meer – die letzte Kolonie“ eröffnet.
Kai Koschinski, Projektkoordinator von Fair Oceans, wird eine Einführung in die Ausstellung halten. Die von Fair Oceans und Brot für die Welt konzipierte Ausstellung stellt anhand von sechs Schwerpunktthemen die vielfältigen Bezugspunkte zwischen Umwelt- und Entwicklungsfragen auf See vor. An Beispielen aus der Fischerei, dem Meeresschutz oder der Schifffahrt werden den Besucherinnen und Besuchern die globalen Dimensionen der Ozeane und Meere veranschaulicht und drängende Zukunftsfragen aufgeworfen.

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Feb 132018
 

Wie wär’s mal mit Plastikfasten?

Foto: BUND

Foto: BUND

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lädt dazu ein, Erfahrungen, Tipps und Ideen rund um einen Alltag ohne Plastik mit anderen zu teilen. Als Anrainer des Weltnaturerbes Wattenmeer sollte die Jadestadt Vorbild sein.

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Jan 292018
 

Gleichstellung im Blick behalten

Axel Opitz, Lothar Bredemeyer, Marianne Kaiser-Fuchs, Uwe Reese, Heinz Reinecke und Doro Jürgensen (v.ln.r.) gestalteten den DGB-Neujahrsempfang. Foto: Gegenwind

Axel Opitz, Lothar Bredemeyer, Marianne Kaiser-Fuchs, Uwe Reese, Heinz Reinecke und Doro Jürgensen (v.ln.r.) gestalteten den DGB-Neujahrsempfang. Foto: Gegenwind

(red) Beim traditionellen Neujahrsempfang im Gewerkschaftshaus standen die Themen „100 Jahre Frauenwahlrecht“, die anstehenden Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie sowie das Klinikum Wilhelmshaven im Mittelpunkt. Eingeladen hatten der DGB Stadtverband Wilhelmshaven, der Kreisverband Friesland und die Mitgliedsgewerkschaften.

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Jan 142018
 

Es lebe die Revolution

„Feuer aus den Kesseln“ als Auftakt zum 100jährigen Gedenken an die Matrosenaufstände von 1918

Das kesselt - aber nicht mehr lange. Foto: Landesbühne

Das kesselt – aber nicht mehr lange. Foto: Landesbühne

(iz) Für konservative, kaisertreue Gemüter sind die Matrosen, die im Oktober 1918 die letzte „Feindfahrt in den Tod“ verweigerten, bis heute Meuterer und „Novemberverbrecher“. Für andere sind sie Helden und die Väter unserer heutigen Demokratie. Im Laufe des Jubiläumsjahres 2018 sollen die damaligen Ereignisse und ihr historischer Kontext mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen aufgearbeitet werden. Den Anfang macht die Landesbühne: Angelehnt an Ernst Tollers Schauspiel „Feuer aus den Kesseln“ wird das historische Geschehen zwischen der Gründung Wilhelmshavens (1869) und der Ausrufung der Weimarer Republik beleuchtet.

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Okt 262017
 

Geschäftsführerin der Wilhelmshavener AIDS-Hilfe erhält "Goldmarie"

Susanne Ratzer freut sich über ihre Auszeichnung. Foto: Ulf Berner

Susanne Ratzer freut sich über ihre Auszeichnung. Foto: Ulf Berner

(ube) Die Geschäftsführerin der Wilhelmshavener AIDS-Hilfe, Susanne Ratzer, wurde in Oldenburg mit der „Goldmarie“, dem „queeren Preis für Fleiß“ ausgezeichnet.

Dienstag Abend im Alten Landtag in Oldenburg: Ein würdiger Ort, um einen noch nicht so bekannten, aber nichts desto weniger wichtigen Preis zu verleihen. Die „Goldmarie“ wird seit vier Jahren durch das ‚Queere Netzwerk Niedersachsen‚ (QNN) und das Projekt ‚Schwule Vielfalt erregt Niedersachsen‚ (SVeN) in Trägerschaft der Niedersächsischen AIDS-Hilfe an ehrenamtlich engagierte Einzelpersonen und Initiativen vergeben. Die Schirmherrschaft hatte Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der die besondere Toleranz seiner Stadt hervor hob. Der Oldenburger „Christopher Street Day“ sei aus dem Veranstaltungskalender der Stadt nicht weg zu denken und mit der Stadt Oldenburg hätten bereits 51 Unternehmen und Institutionen die Charta der Vielfalt unterzeichnet.

In der Kategorie „Engagement zugunsten der geschlechtlichen Vielfalt“ erhält in diesem Jahr Susanne Ratzer diesen Preis. In der Begründung für die Verleihung wird besonders Susanne Ratzers langjähriges Engagement im Bereich des Trans*-Lebens hervor gehoben. In Wilhelmshaven gründete sie nicht nur eine eigene Gruppe namens „Seitenwechsel“, sondern entwarf dafür auch eine hoch gelobte Informationsbroschüre, die landesweit Verbreitung fand. Zuletzt initiierte Susanne Ratzer die Gründung des Landesverbandes für transgeschlechtliche Selbstbestimmung und wurde auch Mitglied dessen ersten Vorstandes.
In ihrer Dankesansprache zeigte sich die Geehrte erfreut und engagiert:“Es ist gut zu hören, dass Erfahrung jetzt auch was zählt. Ich hoffe, daß ich noch einigen Leuten Energie geben kann, weiter zu machen.“

Weitere Preise gingen an dem Abend an die Gruppe „Queerbeet“ aus Hildesheim und den Verein „LiOS“ (Lesben in Osnabrück).

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