Hannes

Mai 022013
 

Gedenkansprache von Karl-Heinz Fürst (IG-Metall-Senioren) am 2. Mai 2013 am Wilhelm-Krökel-Platz in Wilhelmshaven.

gw20130502_1b1Sehr geehrte Damen und Herren!
Zu unsere Gedenkveranstaltung darf ich Sie herzlich begrüßen.
Vor 80 Jahren, am 2. Mai 1933, haben die Nazis mit der Erstürmung der Gewerkschaftshäuser die legitime Vertretung der Arbeitnehmerschaft brutal zerschlagen. Sie haben die Gewerkschaftsfunktionäre eingekerkert, gefoltert und ermordet. Weiterlesen »

Mai 012013
 

Extrablatt zum 1. Mai

 

Liebe Leserinnen und Leser,

vor genau einem Jahr, am 30. April 2012, veröffentlichten wir auf unserer Internetseite unter dem Titel „Flaute“ einen Text, mit dem wir erklärten, warum wir die Druckausgabe des Gegenwind (bis auf Weiteres) eingestellt haben.

Bis heute fragen immer wieder Menschen, wo denn der Gegenwind geblieben ist. Sie vermissen ihre Stadtzeitung schmerzlich und versuchen uns zu ermuntern, weiterzumachen. Wir haben uns damals die Entscheidung nicht leicht gemacht. Nach wochenlangem Kampf waren wir so „platt“, dass wir unseren LeserInnen eine Erklärung als Druckausgabe schuldig geblieben sind.

Das holen wir hiermit nach in der Hoffnung, am 1. Mai viele unserer treuen LeserInnen zu erreichen, denen das Blatt in der Hand immer noch mehr bedeutet als ein Text im WorldWideWeb.

Geht natürlich gar nicht, die älteste, das heißt am längsten durchgängig erscheinende alternative Stadtzeitung Deutschlands einfach sang- und klanglos verschwinden zu lassen!

Der Titel dieser Sonderausgabe erinnert an die guten alten Zeiten, wo wir in lebhafter Redaktionsrunde um treffende Überschriften feilschten. „Quo vadis?“ wurde im Laufe der Jahre zum running gag, wenn uns gerade mal gar nix einfiel.

Vielleicht fällt Ihnen und Euch etwas ein zur Zukunft des GEGENWIND?

Gespannt: Eure Redaktion

Hier gibt es die Gegenwind-Extra-Druckausgabe (als pdf-Datei): Extra!



 

Mai 012013
 

Was ist mit dem Gegenwind los?

Ein Stück schonungsloser Transparenz. Nachträgliche Druckfassung des am 30.04.2012 online veröffentlichten Textes

(red) Unseren StammleserInnen wird kaum entgangen sein, dass dem Gegenwind etwas die Puste ausgegangen ist. Die letzte gedruckte Ausgabe erschien Ende Januar 2012. Seitdem schoben wir den Termin für den nächsten Gegenwind von einer Redaktionssitzung zur nächsten. Weiterlesen »

Mai 012013
 

Ein Jahr ist ins Land gegangen, seit der gedruckte Gegenwind auf Eis gelegt wurde.

Wir haben seitdem viele, ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten. Positiv in dem Sinne, dass die Zeitung hochgeschätzt wird bzw. wurde, und ihr Fehlen entsprechend bedauert. Viel Lob für unsere Arbeit und die Qualität der Beiträge. Viel Verständnis für unsere Entscheidung, trotzdem immer wieder Versuche, uns zum Weitermachen zu bewegen. Gut gemeinte Ratschläge, wie sich das bewerkstelligen ließe. Allerdings, mit einer Ausnahme, keine spontane „ich komme und mache mit!“-Aussage. Weiterlesen »

Apr. 252013
 

Eine Veranstaltung für die ganze Familie

(Pressemitteilung vom 25.04.2013 –hk- ) Der DGB-Stadtverband Wilhelmshaven und seine Gewerkschaften laden zur 1. Maiveranstaltung unter dem Motto „Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa.“ rund ums Kulturzentrum Pumpwerk ein. Mit der Begrüßung des Stadtverbandsvorsitzenden Axel Opitz wird die Veranstaltung um 11.00 Uhr eröffnet. Auf die Forderung nach einer neuen Ordnung der Arbeit wird Klaus Linder – Ver.di Bundesfachgruppenleiter Häfen – in seiner Mai-Rede eingehen. Immer mehr Beschäftigte leiden unter schlechten Arbeitsbedingungen und immer mehr Menschen droht Altersarmut. Weiterlesen »

Apr. 222013
 

Filmvorführung in der ALI

ali

(Pressemitteilung vom 22.04.2013 –hk- ) Am 25. April geht es wieder los. Jeden letzten Donnerstag des Monats zeigt die Arbeitsloseninitiative WHV/FRI um 17:30 Uhr im Wilhelm-Krökel-Saal des Gewerkschaftshauses in der Weserstrasse 51, einen spannenden Dokumentarfilm mit Themen die jeden bewegen. Auftakt macht der DenkMAL-Dokumentarfilm „DAVID gegen MONSANTO“. Weiterlesen »

Apr. 112013
 

2.260 „Multi-Jobber“ in Wilhelmshaven

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Für die Arbeit nach Feierabend: Immer mehr Menschen suchen einen Zweit- oder Dritt-Job, um über die Runden zu kommen. Die Zahl der „Multi-Jobber“ hat in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Der Grund: Viele Menschen werden im Hauptjob mit einem Niedriglohn abgespeist. Die Gewerkschaften ver.di und NGG fordern daher einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde noch vor der Bundestagswahl. Foto: ver.di/NGG Weiterlesen »

März 222013
 

Uraufführung des Theaterstücks von Peter Schanz

(Veröffentlicht am 22.03.2013 –hk-) Mit Beifall und Bravo wurde der Oberbürgermeister nach 75 Minuten absoluter Bühnenpräsenz vom Publikum verabschiedet. Holger Spengler hat das von Peter Schanz geschriebene Stück in seiner Uraufführung mit einer großartigen Leistung serviert. Weiterlesen »

März 132013
 

Druckrohrleitung ohne Auffangbecken

(Veröffentlicht am 13. März 2013 –hk- ) Der folgende Leserbrief wurde von Herrn Niederehe am 23. Februar an die WZ gesandt und war wohl ursächlich dafür verantwortlich, dass in der Wilhelmshavener Zeitung vom 8. März ein Interview mit Professor Dr. Gerd Liebezeit erschien, in dem die im Leserbrief angesprochenen Probleme ausführlich dargestellt wurden. Der Leserbrief erübrigte sich damit nach Absprache zwischen der Wilhelmshavener Zeitung und dem Verfasser. Wir veröffentlichen den Leserbrief dennoch, weil hierin gerade die Verantwortung der Politiker herausgearbeitet wird.

Erhebliche Neuverschuldungen schlagen nach den Worten des Ersten Stadtrats Jens Stoffers bei den Technischen Betrieben Wilhelmshaven (TBW) zu Buche. Diese beunruhigten die Kommunalaufsicht allerdings einstweilen nicht – „weil sie gebührenfinanziert sind“, sprich: der Bürger muss eh dafür aufkommen.
Im etwa siebenstündigen großen Zahlenspiel gab es gelegentlich auch den Versuch einleuchtender plastischer Vergleiche. Als SPD-Ratsherr Michael Veh anregte, zu überlegen, ob man die Mischwasseraufbereitung am Ende der in Bau befindlichen Druckrohrleitung aus finanziellen Gründen zeitlich hinausschieben sollte, hatte Grünen-Ratsherr Werner Biehl protestiert. Die 13 Mio. Euro teure Druckrohrleitung – sie soll das bei starken Regenfällen im Südstrandbereich eingeleitete Mischwasser von den naserümpfenden Schwimmern wegtransportieren – sei dann sinnlos. Michael Veh: „Die Einleitung am Südstrand ist so, als wenn wir einen Zuckerwürfel in ein Wasserglas geben – am Heppenser Groden entspricht das eher einem Zuckerwürfel in einer Badewanne.“ Auch wenn sich über den Geschmack dessen, was die Südstadttoiletten Richtung Badestrand verlässt, im Vergleich mit dem Zuckerwürfel streiten lässt: Die Verdünnungsrechnung bestätigte Hellwig durchaus mit Hinweis auf den Wasserfluss der Jade in Grodenhöhe von 1,6 Milliarden m³ gegenüber 400 000 m³ bei Eckwarderhörne. [Quelle: Wilhelmshavener Zeitung, 19.02.2013, Seite 3]

Leserbrief

Angedachte Verzögerung beim Bau der Druckrohrleitung.

Man kann ja mal versuchen, wie weit man die Bevölkerung für dumm verkaufen kann!
Denn der im Artikel angestellte Vergleich hinkt an manchen Stellen – wir Bürger übersehen das aber schnell und gehen dann zur ruhigeren Tagesordnung über. Das sind schon interessante Berechnungen und Annahmen, die von Herrn Veh und Herrn Hellwig in der öffentlichen Ratssitzung gemacht wurden. So ist mir nicht klar, in welcher Zeit die 400.000 m³ als „WASSERFLUSS“ das „Nadelöhr“ bei Eckwarderhörne passieren (etwa pro Stunde oder pro Tide?), wenn es dann in Grodenhöhe 1,6 Mrd. m³ sein sollen (auch hier wird kein Zeitraum genannt).
Aus der Literatur über Wilhelmshaven (Wilhelmshaven-Lexikon) entnehme ich einen Wert von ca. 450 Millionen m³ pro Tide, die aus dem 190 km² großen Becken strömen. Pro sek. fließen durch die Meerenge bei Eckwarderhörne 28.000 m³ bei Ebbe und 26.000 m³ bei Flut.

Eine Badewanne hat ein Fassungsvermögen von ca. 0,5 m³. Löse ich darin einen 1cm-Zuckerwürfel auf, so ergibt das eine Konzentration von 1 cm³ auf 500.000 cm³, im günstigsten Falle gleichmäßig verteilt.
Bei der Einleitung von Mischwasser aber handelt es sich nicht um eine „einmalige Gabe“, sondern um einen mehrstündigen, ziemlich voluminösen Beitrag von nicht gerade nach Zucker wohlschmeckenden Verdauungsresten des Menschen, von anderen Resten ganz zu schweigen. Dazu kommt, dass sich keine gleichmäßige Verteilung ergibt wie beim Beispiel Badewanne.
Hier entsteht ein ziemlich schmaler „Schlauch“ an der Küstenlinie mit einem Querschnitt von vielleicht 100 m², in dem sich im 1. Takt die Mischwasser mit dem Seewasser vermischen. Diese „Brühe“ erscheint nach dem Kentern der Ebbe wieder, wird weiterhin angereichert und zieht dann Richtung Südstrand – wie konzentriert und wie weit, dass ist von mehreren Faktoren abhängig, die der Mensch sogar beeinflussen kann, wenn er will. Mit anderen Worten: Die Konzentration verteilt sich nicht auf den ganzen Jadebusen und sie ändert sich ständig.
Was diese „Reste“ und auch andere Einleitungen in den Jadebusen (z. B. Sole vom Kavernenfeld Etzel) dort anrichten, hat Herr Prof. Liebezeit in einem öffentlichen Vortrag am Dienstag, 19.02.2013, in Jever sehr anschaulich und leicht verständlich anhand der neuesten Forschungsergebnisse  dargestellt.
Ich empfehle daher allen Rats- und Verwaltungsmitgliedern dieser Stadt, die sich mit diesem Thema von Amts wegen beschäftigen müss(t)en, diesen Vortrag einmal anzuhören – kostenlos!!
Gut, dass wenigstens Herr Biehl (Grüne) dagegen protestiert hat – es hätten noch mehr Ratsmitglieder protestieren müssen, oder will man dieser Stadt einen weiteren neuen Titel anhängen: Dauerbaustelle, Labyrinth (wegen der vielen nicht immer ganz klaren Umleitungen im Straßennetz)?
Im Übrigen sei darauf hingewiesen, dass die Computersimulation der Einleitung von ungeklärtem Mischwasser von der Heppenser Kläranlage (wie es geplant ist) zeigt, dass das verunreinigte Seewasser mit der Flut auch den Südstrand erreicht. Das zeigen übrigens schon jetzt Luftaufnahmen.
Da lässt sich nichts verheimlichen! Da kann man nur noch entsprechende Zeitfenster suchen, in denen abgeschlagen werden kann, ohne dass dann bei weiter auflaufendem Wasser die „Kupferbolzen fein püriert“ den Südstrand erreichen.

Ein echter Schildbürgerstreich!

Die Forschungen im Rahmen des JADEBUSEN-PROJEKTES (Laufzeit 3 Jahre) werden vom Steuerzahler (oder über eingeworbene Drittmittel) finanziert – dann sollte der Steuerzahler auch darauf drängen, dass solche wissenschaftliche Ergebnisse von den zuständigen Stellen verarbeitet oder wenigstens zur Kenntnis genommen werden!
Ich ging bisher davon aus, dass die über die neue Druckrohrleitung nach Heppens geleiteten Mischwassermengen dort noch geklärt werden.

Klaus Niderehe, Südstrand 56, 26382 Wilhelmshaven

März 112013
 

Antifaschistische Stadtrundfahrt - Lebendiger Geschichtsunterricht als Lehre für die Gegenwart

Nie wieder(Veröffentlicht am 11.03.2013 – hk) Unter dem Motto „Nie wieder!“ führt das Netzwerk gegen Rechts am 16. März 2013 zum vierten Mal die antifaschistische Stadtrundfahrt durch. Die Leitung hat wieder Conrad von Pentz. Mit einem Bus werden rund 20 Stationen in der Stadt angefahren. Weiterlesen »

März 112013
 

Kein Interesse an Deichsicherheit in Wilhelmshaven?

SB Deichzaun(Pressemitteilung der BI Deichzaun WHV vom 11.03.2013 –hk- ) Seit der letzten Deichschau im Oktober schien es sehr ruhig bezüglich der Arbeit unserer Bürgerinitiative geworden zu sein. Dies war aber nicht der Fall. Am 19.10.2012 wiesen wir die Stadt abermals darauf hin, dass die Errichtung von Zäunen nach dem Niedersächsischen Deichgesetz (NDG) genehmigungspflichtig ist, noch dazu, dass dieser mit Stacheldraht versehen ist. Weiterlesen »

März 052013
 

Ohne Kampf geht es nicht!

Frauentag 2013

Pressemitteilung des DGB Wilhelmshaven vom 05.03.2013

Auch im 21. Jahrhundert ist die Gleichstellung der Geschlechter weder in Deutschland noch im Rest der Welt Realität. Denn eine echte Gleichstellung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sieht anders aus. In Deutschland verdienen Frauen noch immer bis zu 23 Prozent weniger als Männer. Viele von ihnen bemühen sich täglich um eine Balance zwischen Familie und Beruf. Und viele Frauen wollen einen beruflichen Aufstieg wie ihre männlichen Kollegen.

Parallelen zu DAMALS gibt es immer noch viele!

Schon am 8. März 1857 streikten tausend Textilarbeiterinnen in New York unter dem Motto „Wir wollen Brot und Rosen“ für gleichen Lohn, Arbeitszeitverkürzung, bessere Lebensbedingungen und die Abschaffung der Kinderarbeit. Oder schauen wir uns die Forderungen des 1. internationalen Frauentages an, viele Punkte finden wir heute noch unter Aufrufen zum Internationalen Frauentag. Zu den zentralen Forderungen gehörten das Wahl- und Stimmrecht der Frauen, der Achtstundentag, Gesetze zum Arbeitsschutz, darunter auch ein ausreichender Schutz von Müttern und Kindern, sowie die gleiche Entlohnung für gleiche Arbeitsleistung.

Obwohl viele Forderungen der ‚Mütter‘ des Internationalen Frauentags erfüllt sind, bleibt die Liste der noch nicht verwirklichten Frauenrechte lang.

Gar keine Frage – die Frauenbewegung hat eine lange, erfolgreiche Geschichte.

Aber wir sind noch nicht am Ziel! Denn viele der damals eingeforderten Rechte werden schon wieder in Frage gestellt, andere sind noch gar nicht Umgesetzt und viele neue Forderungen und Visionen kommen hinzu.

Heute geht es um die Verwirklichung der Chancengleichheit, um gleichberechtigte Teilhabe von Frauen im Erwerbsleben und an politischen Entscheidungsprozessen und am gesellschaftlichen Leben/Ressourcen.

Deswegen ist und bleibt der 8. März ein Kampftag für unsere Rechte, für gleichen Lohn, soziale Absicherung und gleichberechtigte Teilhabe an allen Bereichen des Lebens.

Denn ohne Kampf gibt es nichts!

Die DGB Frauen Wilhelmshaven laden ein zum Frauen-Cafe-Gespräch ins Familienzentrum Ost, Heppenser Straße 28, 26384 Wilhelmshaven um 15.00 Uhr. Wir wollen mit interessierten Frauen über das Thema Frauenbewegung – was bewegt Frauen heute? ins Gespräch kommen.

Feb. 282013
 

gw20130228_1b2

Gelebter Bürgersinn

Der Verein will Wege ebnen, Transparenz herstellen und offene Fragen klären

(iz) Zur Mitgliederversammlung des Vereins zum Erhalt der Südzentrale konnte der Vorsitzende Rüdiger Nietiedt mehr als 60 Teilnehmer begrüßen, darunter auch MdL Holger Ansmann (SPD) und MdB Hans-Werner Kammer (CDU). Aus aktuell 225 Mitgliedern aus allen Kreisen der Bevölkerung, Wirtschaft und Politik sollen bis zum Sommer 250 werden. Weiterlesen »

Feb. 252013
 

Zurück in die Steinzeit

gw20130225_1b1(hk) Die Krankenhauslandschaft in Wilhelmshaven soll verändert werden. Dabei geht es um Kostenersparnis und um die Anpassung der Versorgung der Bevölkerung an den Stand der Technik und auch an den demografischen Wandel. Das alles ist unstrittig. Aber wie setzt man ein solches Ziel in Wilhelmshaven um? Und da wird’s richtig übel. Weiterlesen »

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