Gegenwind 2013
Mrz 222013
 

Uraufführung des Theaterstücks von Peter Schanz

(Veröffentlicht am 22.03.2013 –hk-) Mit Beifall und Bravo wurde der Oberbürgermeister nach 75 Minuten absoluter Bühnenpräsenz vom Publikum verabschiedet. Holger Spengler hat das von Peter Schanz geschriebene Stück in seiner Uraufführung mit einer großartigen Leistung serviert. Weiterlesen »

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Mrz 202013
 

Resolution der Ostfriesischen Inseln gegen neue Kohlekraftwerke

Die Ostfriesischen Inseln

Resolution zur Erhaltung, Sicherung der Reinluftgebiete und zum Klimaschutz

Nein zu Inbetriebnahmen von Kohlekraftwerken in Eemshaven /NL und Wilhelmshaven /D Weiterlesen »

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Mrz 132013
 

Druckrohrleitung ohne Auffangbecken

(Veröffentlicht am 13. März 2013 –hk- ) Der folgende Leserbrief wurde von Herrn Niederehe am 23. Februar an die WZ gesandt und war wohl ursächlich dafür verantwortlich, dass in der Wilhelmshavener Zeitung vom 8. März ein Interview mit Professor Dr. Gerd Liebezeit erschien, in dem die im Leserbrief angesprochenen Probleme ausführlich dargestellt wurden. Der Leserbrief erübrigte sich damit nach Absprache zwischen der Wilhelmshavener Zeitung und dem Verfasser. Wir veröffentlichen den Leserbrief dennoch, weil hierin gerade die Verantwortung der Politiker herausgearbeitet wird.

Erhebliche Neuverschuldungen schlagen nach den Worten des Ersten Stadtrats Jens Stoffers bei den Technischen Betrieben Wilhelmshaven (TBW) zu Buche. Diese beunruhigten die Kommunalaufsicht allerdings einstweilen nicht – „weil sie gebührenfinanziert sind“, sprich: der Bürger muss eh dafür aufkommen.
Im etwa siebenstündigen großen Zahlenspiel gab es gelegentlich auch den Versuch einleuchtender plastischer Vergleiche. Als SPD-Ratsherr Michael Veh anregte, zu überlegen, ob man die Mischwasseraufbereitung am Ende der in Bau befindlichen Druckrohrleitung aus finanziellen Gründen zeitlich hinausschieben sollte, hatte Grünen-Ratsherr Werner Biehl protestiert. Die 13 Mio. Euro teure Druckrohrleitung – sie soll das bei starken Regenfällen im Südstrandbereich eingeleitete Mischwasser von den naserümpfenden Schwimmern wegtransportieren – sei dann sinnlos. Michael Veh: „Die Einleitung am Südstrand ist so, als wenn wir einen Zuckerwürfel in ein Wasserglas geben – am Heppenser Groden entspricht das eher einem Zuckerwürfel in einer Badewanne.“ Auch wenn sich über den Geschmack dessen, was die Südstadttoiletten Richtung Badestrand verlässt, im Vergleich mit dem Zuckerwürfel streiten lässt: Die Verdünnungsrechnung bestätigte Hellwig durchaus mit Hinweis auf den Wasserfluss der Jade in Grodenhöhe von 1,6 Milliarden m³ gegenüber 400 000 m³ bei Eckwarderhörne. [Quelle: Wilhelmshavener Zeitung, 19.02.2013, Seite 3]

Leserbrief

Angedachte Verzögerung beim Bau der Druckrohrleitung.

Man kann ja mal versuchen, wie weit man die Bevölkerung für dumm verkaufen kann!
Denn der im Artikel angestellte Vergleich hinkt an manchen Stellen – wir Bürger übersehen das aber schnell und gehen dann zur ruhigeren Tagesordnung über. Das sind schon interessante Berechnungen und Annahmen, die von Herrn Veh und Herrn Hellwig in der öffentlichen Ratssitzung gemacht wurden. So ist mir nicht klar, in welcher Zeit die 400.000 m³ als „WASSERFLUSS“ das „Nadelöhr“ bei Eckwarderhörne passieren (etwa pro Stunde oder pro Tide?), wenn es dann in Grodenhöhe 1,6 Mrd. m³ sein sollen (auch hier wird kein Zeitraum genannt).
Aus der Literatur über Wilhelmshaven (Wilhelmshaven-Lexikon) entnehme ich einen Wert von ca. 450 Millionen m³ pro Tide, die aus dem 190 km² großen Becken strömen. Pro sek. fließen durch die Meerenge bei Eckwarderhörne 28.000 m³ bei Ebbe und 26.000 m³ bei Flut.

Eine Badewanne hat ein Fassungsvermögen von ca. 0,5 m³. Löse ich darin einen 1cm-Zuckerwürfel auf, so ergibt das eine Konzentration von 1 cm³ auf 500.000 cm³, im günstigsten Falle gleichmäßig verteilt.
Bei der Einleitung von Mischwasser aber handelt es sich nicht um eine „einmalige Gabe“, sondern um einen mehrstündigen, ziemlich voluminösen Beitrag von nicht gerade nach Zucker wohlschmeckenden Verdauungsresten des Menschen, von anderen Resten ganz zu schweigen. Dazu kommt, dass sich keine gleichmäßige Verteilung ergibt wie beim Beispiel Badewanne.
Hier entsteht ein ziemlich schmaler „Schlauch“ an der Küstenlinie mit einem Querschnitt von vielleicht 100 m², in dem sich im 1. Takt die Mischwasser mit dem Seewasser vermischen. Diese „Brühe“ erscheint nach dem Kentern der Ebbe wieder, wird weiterhin angereichert und zieht dann Richtung Südstrand – wie konzentriert und wie weit, dass ist von mehreren Faktoren abhängig, die der Mensch sogar beeinflussen kann, wenn er will. Mit anderen Worten: Die Konzentration verteilt sich nicht auf den ganzen Jadebusen und sie ändert sich ständig.
Was diese „Reste“ und auch andere Einleitungen in den Jadebusen (z. B. Sole vom Kavernenfeld Etzel) dort anrichten, hat Herr Prof. Liebezeit in einem öffentlichen Vortrag am Dienstag, 19.02.2013, in Jever sehr anschaulich und leicht verständlich anhand der neuesten Forschungsergebnisse  dargestellt.
Ich empfehle daher allen Rats- und Verwaltungsmitgliedern dieser Stadt, die sich mit diesem Thema von Amts wegen beschäftigen müss(t)en, diesen Vortrag einmal anzuhören – kostenlos!!
Gut, dass wenigstens Herr Biehl (Grüne) dagegen protestiert hat – es hätten noch mehr Ratsmitglieder protestieren müssen, oder will man dieser Stadt einen weiteren neuen Titel anhängen: Dauerbaustelle, Labyrinth (wegen der vielen nicht immer ganz klaren Umleitungen im Straßennetz)?
Im Übrigen sei darauf hingewiesen, dass die Computersimulation der Einleitung von ungeklärtem Mischwasser von der Heppenser Kläranlage (wie es geplant ist) zeigt, dass das verunreinigte Seewasser mit der Flut auch den Südstrand erreicht. Das zeigen übrigens schon jetzt Luftaufnahmen.
Da lässt sich nichts verheimlichen! Da kann man nur noch entsprechende Zeitfenster suchen, in denen abgeschlagen werden kann, ohne dass dann bei weiter auflaufendem Wasser die „Kupferbolzen fein püriert“ den Südstrand erreichen.

Ein echter Schildbürgerstreich!

Die Forschungen im Rahmen des JADEBUSEN-PROJEKTES (Laufzeit 3 Jahre) werden vom Steuerzahler (oder über eingeworbene Drittmittel) finanziert – dann sollte der Steuerzahler auch darauf drängen, dass solche wissenschaftliche Ergebnisse von den zuständigen Stellen verarbeitet oder wenigstens zur Kenntnis genommen werden!
Ich ging bisher davon aus, dass die über die neue Druckrohrleitung nach Heppens geleiteten Mischwassermengen dort noch geklärt werden.

Klaus Niderehe, Südstrand 56, 26382 Wilhelmshaven

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Mrz 112013
 

Antifaschistische Stadtrundfahrt - Lebendiger Geschichtsunterricht als Lehre für die Gegenwart

Nie wieder(Veröffentlicht am 11.03.2013 – hk) Unter dem Motto „Nie wieder!“ führt das Netzwerk gegen Rechts am 16. März 2013 zum vierten Mal die antifaschistische Stadtrundfahrt durch. Die Leitung hat wieder Conrad von Pentz. Mit einem Bus werden rund 20 Stationen in der Stadt angefahren. Weiterlesen »
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Mrz 112013
 

Kein Interesse an Deichsicherheit in Wilhelmshaven?

SB Deichzaun(Pressemitteilung der BI Deichzaun WHV vom 11.03.2013 –hk- ) Seit der letzten Deichschau im Oktober schien es sehr ruhig bezüglich der Arbeit unserer Bürgerinitiative geworden zu sein. Dies war aber nicht der Fall. Am 19.10.2012 wiesen wir die Stadt abermals darauf hin, dass die Errichtung von Zäunen nach dem Niedersächsischen Deichgesetz (NDG) genehmigungspflichtig ist, noch dazu, dass dieser mit Stacheldraht versehen ist. Weiterlesen »
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Mrz 052013
 

Ohne Kampf geht es nicht!

Frauentag 2013

Pressemitteilung des DGB Wilhelmshaven vom 05.03.2013

Auch im 21. Jahrhundert ist die Gleichstellung der Geschlechter weder in Deutschland noch im Rest der Welt Realität. Denn eine echte Gleichstellung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sieht anders aus. In Deutschland verdienen Frauen noch immer bis zu 23 Prozent weniger als Männer. Viele von ihnen bemühen sich täglich um eine Balance zwischen Familie und Beruf. Und viele Frauen wollen einen beruflichen Aufstieg wie ihre männlichen Kollegen.

Parallelen zu DAMALS gibt es immer noch viele!

Schon am 8. März 1857 streikten tausend Textilarbeiterinnen in New York unter dem Motto „Wir wollen Brot und Rosen“ für gleichen Lohn, Arbeitszeitverkürzung, bessere Lebensbedingungen und die Abschaffung der Kinderarbeit. Oder schauen wir uns die Forderungen des 1. internationalen Frauentages an, viele Punkte finden wir heute noch unter Aufrufen zum Internationalen Frauentag. Zu den zentralen Forderungen gehörten das Wahl- und Stimmrecht der Frauen, der Achtstundentag, Gesetze zum Arbeitsschutz, darunter auch ein ausreichender Schutz von Müttern und Kindern, sowie die gleiche Entlohnung für gleiche Arbeitsleistung.

Obwohl viele Forderungen der ‚Mütter‘ des Internationalen Frauentags erfüllt sind, bleibt die Liste der noch nicht verwirklichten Frauenrechte lang.

Gar keine Frage – die Frauenbewegung hat eine lange, erfolgreiche Geschichte.

Aber wir sind noch nicht am Ziel! Denn viele der damals eingeforderten Rechte werden schon wieder in Frage gestellt, andere sind noch gar nicht Umgesetzt und viele neue Forderungen und Visionen kommen hinzu.

Heute geht es um die Verwirklichung der Chancengleichheit, um gleichberechtigte Teilhabe von Frauen im Erwerbsleben und an politischen Entscheidungsprozessen und am gesellschaftlichen Leben/Ressourcen.

Deswegen ist und bleibt der 8. März ein Kampftag für unsere Rechte, für gleichen Lohn, soziale Absicherung und gleichberechtigte Teilhabe an allen Bereichen des Lebens.

Denn ohne Kampf gibt es nichts!

Die DGB Frauen Wilhelmshaven laden ein zum Frauen-Cafe-Gespräch ins Familienzentrum Ost, Heppenser Straße 28, 26384 Wilhelmshaven um 15.00 Uhr. Wir wollen mit interessierten Frauen über das Thema Frauenbewegung – was bewegt Frauen heute? ins Gespräch kommen.

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Feb 282013
 

gw20130228_1b2

Gelebter Bürgersinn

Der Verein will Wege ebnen, Transparenz herstellen und offene Fragen klären

(iz) Zur Mitgliederversammlung des Vereins zum Erhalt der Südzentrale konnte der Vorsitzende Rüdiger Nietiedt mehr als 60 Teilnehmer begrüßen, darunter auch MdL Holger Ansmann (SPD) und MdB Hans-Werner Kammer (CDU). Aus aktuell 225 Mitgliedern aus allen Kreisen der Bevölkerung, Wirtschaft und Politik sollen bis zum Sommer 250 werden. Weiterlesen »

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Feb 252013
 

Zurück in die Steinzeit

gw20130225_1b1(hk) Die Krankenhauslandschaft in Wilhelmshaven soll verändert werden. Dabei geht es um Kostenersparnis und um die Anpassung der Versorgung der Bevölkerung an den Stand der Technik und auch an den demografischen Wandel. Das alles ist unstrittig. Aber wie setzt man ein solches Ziel in Wilhelmshaven um? Und da wird’s richtig übel. Weiterlesen »
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Jan 212013
 

Die Wahl in Wilhelmshaven

   LW2013 Erststimme

gw20130121_1b5Veröffentlicht am 21.01.2013 red – Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich Holger Ansmann (SPD) und Jörn Felbier (CDU). Ansmann hatte am Ende die Nase vorn und gewann das Direktmandat. Er wird Wilhelmshaven für die nächsten 5 Jahre im Landtag in Hannover vertreten. Für Jörn Felbier bleibt nichts, da er über die CDU-Liste nicht abgesichert ist. Einen großen Sprung nach vorn machten die Grünen mit Peter Sokolowski. Sokolowski verpasste den Sprung in den Landtag nur um Haaresbreite, da nur 20 Abgeordnete der Grünen in den Landtag einziehen werden, Sokolowski aber eben nur auf Platz 22 gewählt wurde. Die Grünen haben damit den Platz 3 im Wilhelmshavener Ranking von der Linken zurückerobert. Weiterlesen »

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Jan 182013
 

Seit Anfang Dezember ist Wahlkampf...

  1.  Überblick
  2.  Eindrücke und Gedanken
  3.  Podiumsdiskussion
  4.  Die Kandidaten in der Bewertung

 

gw20130118_1b4Landtagswahlkampf 2013

… über Weihnachten und Neujahr gab es eine kleine Pause, doch dann ging es richtig los:
In Wilhelmshaven gab es 3 von der Wilhelmshavener Zeitung, der Volkshochschule und Radio Jade organisierte Podiumsdiskussionen. Dabei ist es ein wenig übertrieben, hier von Diskussionen zu sprechen – es waren mehr die Abrufe von Statements der einzelnen BewerberInnen. Die Moderatoren (Michael Diers, Gerd Abeldt, Katharina Guleikoff) bzw. Interessensvertreter aus der Bürgerschaft befragten der Reihe nach die Kandidaten zu einzelnen Themen – diese antworteten brav und schwupps kam die nächste Frage. Eine Diskussion zwischen den Bewerbern fand so gut wie gar nicht statt, auch eine Diskussion zwischen Moderatoren und Kandidaten fand nicht statt. Gesamteindruck: Langweilig! Weiterlesen »

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Jan 142013
 

Berufswunsch: Diktator

„Ubu, König“ mit Musik der Mardi Gras B.B. an der Landesbühne

Veröffentlicht am 14. Januar 2013 (iz) Die Premiere begann mit einem Eklat: Nach Ubus einleitender Fäkal-Tirade musste die Vorführung aufgrund von Tumulten für mehrere Minuten unterbrochen werden.

gw20130114_1b1So geschehen bei der Uraufführung von „König Ubu“ am 10. Dezember 1896 im Théâtre de L’Œuvre, Paris. 117 Jahre später, im Stadttheater Wilhelmshaven, reißt ein „Schreiße“ (original „Merde“, von Autor Alfred Jarry verfremdet zu „Merdre“) niemanden mehr empört vom Theatersessel. Hilfsweise wechselt Darsteller Cino Djavid kurz in die Publikumsperspektive und nörgelt ein bisschen herum. Ansonsten schweigt sich der Protest auf einigen leeren Plätze nach der Pause der ausverkauften Vorstellung aus. Weiterlesen »

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Jan 112013
 

Wilhelmshaven ist Bunt statt Braun

netzwerkPressemitteilung vom 11. Januar 2013 – Am Montag, den 14.01.2013 veranstaltet die rechtsradikale NPD auf dem Börsenplatz in Wilhelmshaven ab 10.00 Uhr eine Wahlkampfkundgebung. Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts ruft alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf, sich der NPD entgegen zu stellen. Weiterlesen »
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Jan 072013
 

David gegen Goliath

 

gw20130110_1b1

„Auswirkungen durch Bau des JadeWeserPorts reichen bis in den Nationalpark.“

Pressemitteilung vom 7. Januar 2013 – David de Leeuw betreibt seinen Muschelfischereibetrieb seit 1994 vom Hooksieler Außenhafen aus. Seine Kulturflächen liegen überwiegend „vor der Haustüre“ auf der Jade und dem östlich angrenzenden Hohe Weg Watt – und das schon seit den 60er Jahren. Weiterlesen »

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Jan 022013
 

Pressemitteilung der Stadt Wilhelmshaven vom 2.1.2013

Kauf der Wiesbadenbrücke perfekt

Die Stadt Wilhelmshaven ist jetzt Eigentümerin der Wiesbadenbrücke. Ausgenommen ist die beim Bund verbleibende Fläche an der Spitze der Brücke. Wie der städtische Eigenbetrieb Grundstücke und Gebäude der Stadt Wilhelmshaven (GGS) mitteilte, wurde der Vertrag am 20. Dezember zwischen der Stadt und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) notariell beurkundet. Die Übergabe des 7,3 ha großen Areals ist zum 01. Januar 2013 erfolgt. Die bestehenden Miet- und Pachtverhältnisse werden davon nicht tangiert. Weiterlesen »

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