Imke

März 262014
 

Evaluationsbericht für den Nationalpark liegt endlich vor

Tiere und Pflanzen im Nationalpark Wattenmeer brauchen mehr Schutz. Foto: Imke Zwoch

Tiere und Pflanzen im Nationalpark Wattenmeer brauchen mehr Schutz. Foto: Imke Zwoch

BUND fordert zügige Behebung der genannten Defizite

Mehr als ein Jahr nach seiner Fertigstellung ist der „Komitee-Bericht zur Evaluierung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer“ jetzt veröffentlicht worden. Er beschreibt einige positive Entwicklungen, listet aber auch Defizite auf.

Positiv wird in dem Bericht unter anderem bewertet, dass der Nationalpark großräumig ausgewiesen wurde und die Ökosystemtypen des Wattenmeers fast vollständig abdeckt. In den betroffenen Küstenregionen ist eine hohe Akzeptanz des Nationalparks und für die Notwendigkeit des Wattenmeerschutzes vorhanden. Die Informationseinrichtungen wie Nationalparkhäuser haben sich gut etabliert, vielfach in Kooperation zwischen den Kommunen und den Naturschutzverbänden.

„Um ein effektives Management des Nationalparks zu gewährleisten und die im Evaluationsbericht festgestellten Defizite abzubauen, muss die Nationalparkverwaltung gestärkt werden“, fordert Dr. Marita Wudtke, Leiterin Naturschutz- und Umweltpolitik beim BUND Niedersachsen. Für eine bessere Gebietskontrolle und Besucherbetreuung solle es hauptamtliche Nationalpark-Ranger geben, die unter der Dienst- und Fachaufsicht der Nationalparkverwaltung stehen. Zudem müsse die Nationalparkverwaltung für die gesamten Flächen des Nationalparks zuständig sein.

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März 242014
 

Umweltverbände veröffentlichen Resolution

Die Schleuseninsel muss als Natur- und Freizeitrefugium erhalten bleiben!

(red) Die Bemühungen der Stadt, auch die letzten Refugien für Lebensqualität und gleichzeitig Entwicklungspotenziale für einen naturbezogenen Tourismus zu zerstören, lassen nicht nach. Auch die Schleuseninsel soll nach dem Willen bestimmter Interessensvertreter der Hafenwirtschaft geopfert werden, ohne dass ein konkreter Bedarf besteht. Aus diesem Anlass hat die Gemeinschaft regionaler Natur- und Umweltschutzverbände – Wilhelmshaven und Umzu (GNU) eine gemeinsame Resolution veröffentlicht.

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Feb. 282014
 

Abrissaufschub um 2 Monate wäre möglich

PRESSEMITTEILUNG der Stadt Wilhelmshaven vom 28. Februar 2014

„Der Abriss der Südzentrale könnte vorerst um 2 Monate aufgeschoben werden“, dies sei das erfreuliche Ergebnis, so Oberbürgermeister Andreas Wagner, des gestrigen einvernehmlichen Gesprächs mit dem Vertreter der Eigentürmer der Immobilie Südzentrale, den Herren Mucke und Brickwedde. Weiterlesen »

Feb. 232014
 

Foto: Imke Zwoch

Foto: Imke Zwoch

Vermutlich elektrisiert durch die Meldung in der WZ über den bevorstehenden Abriss, haben am Nachmittag des 23. Februar sehr viele Menschen die Südzentrale besucht. Eine größere Gruppe sammelte sich – außerhalb des Grundstücks, zwischen der Zufahrt zum Gelände und der KW-Brücke – spontan zu einer Menschenkette. Hand in Hand demonstrierten sie friedlich ihren Wunsch, das Denkmal zu erhalten, mit dem sie sich als Wilhelmshavener so sehr identifizieren.
Gegen 16 Uhr fuhren drei Polizeifahrzeuge auf das Gelände, die Beamten forderten die dort Anwesenden zur Räumung auf. Nachdem diese der Aufforderung gefolgt waren, verschloss die Polizei das Tor.

Jan. 262014
 

Gerd Brandt erhält Wilhelmine-Siefkes Preis 2014

Gerd Brandt (links) erhielt die Urkunde vom Leeraner Bürgermeister Wolfgang Kellner. Foto: Artychoke

Gerd Brandt (links) erhielt die Urkunde vom Leeraner Bürgermeister Wolfgang Kellner. Foto: Artychoke

Leer. Am vergangenen Freitag ist dem Autor, Liedermacher und Journalist Gerd Brandt – vielen besser bekannt als „Balou“ – offiziell der diesjährige „Wilhelmine-Siefkes-Preis“ verliehen worden. Der offizielle Festakt ging im Kaisersaal des Leeraner Rathauses über die Bühne. Die nach der gleichnamigen Schriftstellerin Wilhemine Siefkes benannte Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die plattdeutsche Sprache verdient gemacht haben. Sie wird seit 1990 alle vier Jahre von der Stadt Leer vergeben und ist mit 2500 Euro dotiert.

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Jan. 222014
 

Leserinnenbrief zu: Investor will Häuser am Banter See bauen

Braucht Wilhelmshaven einen neuen Stadtteil? Sinkende Einwohnerzahlen und Leerstand sprechen eine andere Sprache. Für Touristen und Erholung suchende Wilhelmshavener wird der Banter See damit nicht attraktiver. Mit großem Aufwand wurde den Bürgern mit STEP plus versprochen, sie an der Entwicklung der Stadt zu beteiligen. Der Banter See wurde dort immer wieder ausgeklammert, weil es ja die Banter See Konferenz gäbe. Noch bevor das versprochene Gesamtkonzept vorliegt, sollen jetzt Fakten geschaffen werden: Ein Campingplatz auf Flächen, die nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt sind, ein Wohngebiet dort, wo die Chance bestände, etwas für Tourismus und Naherholung zu entwickeln. Sobald ein Investor Interesse signalisiert, wird ohne Not der Gestaltungsspielraum für eine lebenswerte Stadt verschenkt. Enttäuschend!
Dr. Maria Röbbelen, Wilhelmshaven

Jan. 182014
 

Kultureller Kahlschlag?

Wilhelmshavener kämpfen für ihre Kunsthalle

(iz) Wir schreiben den 17. Januar 2014. Eine aufgebrachte Menge hat sich versammelt, um der fehlgeleiteten Kulturpolitik der Stadt etwas entgegenzusetzen. Die Empörten tragen keine Dreadlocks, keine Piercings, keine Kapuzenpullis. Sie tragen, jedenfalls zum Teil, Armani, Rolex und ein CDU-Parteibuch in der Tasche (oder SPD, was heutzutage kaum noch einen Unterschied macht), und ihr Durchschnittsalter liegt bei 50+. Ihr gemeinsames Ziel: Die Rettung der Wilhelmshavener Kunsthalle.
Wenige Tage zuvor hatte Dr. Hartmut Wiesner einen Offenen Brief verschickt, der binnen kurzem an die 300 Unterzeichnenden aus Wilhelmshaven und dem Umland fand und in den Medien veröffentlicht wurde . Neben Einzelpersonen gehören auch Institutionen wie der Club zu Wilhelmshaven, die Jade Hochschule, die IGS, Gewerkschaften oder die Institute für Vogel- und für historische Küstenforschung zu den Unterstützern. Unterzeichnet haben kulturinteressierte Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen und „Schichten“. In dem Brief werden der Oberbürgermeister und der Rat der Stadt aufgefordert, die traditionsreiche Kunsthalle nicht in einen Topf mit nicht vergleichbaren Kultureinrichtungen zu werfen und kurzsichtig wegzusparen.

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Jan. 152014
 

Offener Brief für den Erhalt der Kunsthalle

(red) An die 300 Menschen aus Wilhelmshaven haben einen Offenen Brief zum Erhalt der Kunsthalle unterzeichnet, den wir hier im Wortlaut veröffentlichen.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Wagner, sehr geehrte Damen und Herren Mitglieder des Rates der Stadt Wilhelmshaven!
Wir, die unterzeichnenden Wilhelmshavener Bürgerinnen und Bürger, sehen mit großer Sorge die Entwicklung um die Wilhelmshavener Kunsthalle. Wir verkennen nicht die schwierige finanzielle Lage der Stadt Wilhelmshaven und bestreiten auch nicht das grundsätzliche Erfordernis, auch im Bereich der Kultur zu stärkerer Attraktivität und Auslastung der Einrichtungen zu gelangen.
Aber: Eine schlichte Schließung der Kunsthalle oder ihre unsensible Zusammenführung mit ganz anders ausgerichteten Museumsbereichen kann jedoch keine zukunftsgerichtete Lösung sein. Anspruchsvolle Kultur wie Theater, Museen und Kunsthallen wird sich nie kostenneutral realisieren lassen, sondern verlangt immer erhebliche öffentliche Unterstützung auch in schwierigen Zeiten.
Ein Kulturbegriff, der diese Einrichtungen unterschiedslos neben „Unterhaltungskultur“ stellt und sie nur nach Besucherzahlen und finanziellen Ergebnissen bewertet, verkennt den kulturellen Auftrag eines Gemeinwesens.

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Jan. 122014
 

"Die Südzentrale - hier und jetzt" in der Bistro-Galerie

Foto: Gegenwind

Foto: Gegenwind

Noch bis zum 14. Februar ist eine Ausstellung mit aktuellen Bildern der Südzentrale in der Bistro Galerie Wilhelmshaven zu sehen. Die einstige Kathedrale der Arbeit, ein Meisterwerk der Ingenieursbaukunst, verfällt seit mehr als einem Jahrzehnt zusehends und übt dennoch eine unglaubliche Anziehungskraft auf Maler, Zeichner und Fotografen aus. Das ehemalige Kraftwerk der (kaiserlichen) Werft mit seiner über hundertjährigen bewegten Geschichte fasziniert die Künstler mit heute mit seinem ganz eigenen morbiden Charme. Deshalb wagen die Bistro-Galeristen Gila und Wolli Drescher nach über 40 Jahren Ausstellungen im Bistro etwas Neues: Nicht ein Künstler oder Künstlerkreis präsentiert seine Werke, sondern ein Werk wird präsentiert von allen. In verschiedenster Weise haben sich die ausstellenden Künstler ihren eigenen Zugang zu diesem Bauwerk verschafft und sich von der Südzentrale im Hier und Jetzt inspirieren lassen.

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Dez. 102013
 

Im Zeichen des Regenbogens

QUEER-Netzwerk für Nordwest-Niedersachsen gegründet

Eine Gruppe Wilhelmshavener Frauen und Männer hat jetzt mit der Gründung des QUEERströmung e.V. die Grundlagen für ein schwul, bisexuell, lesbisch und trans* – Netzwerk in Nordwest-Niedersachsen gelegt. Ziel ist es, die vereinzelt existierenden, queeren Gruppen, Projekte und Organisationen im Nordwesten zu vernetzen und gemeinsam für Gleichberechtigung und Toleranz werben, aber auch gegen Homophobie streiten.

queerstroemung_web-logo

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Sep. 202013
 

Nachhaltiger Umgang mit Flächen

In einem gemeinsamen Themenabend zwischen der AG Umwelt und Wohnen hielt Anne Ritzinger, Leiterin des Referats „Bevölkerung, Sozialstruktur, Siedlungsstruktur“ an der Akademie für Raumforschung und Landesplanung in Hannover ein Impulsreferat zum Thema „Flächenverbrauch und Nachverdichtung“. „In Europa ist die ARL Vorreiterin in Sachen Forschung und Beratung für eine nachhaltige Raumentwicklung. Auf ihrem Fachgebiet bleibt sie gefragte Impulsgeberin für Wissenschaft, Politik, Verwaltung und die Gesellschaft insgesamt. Ihren beratenden Einfluss auf Politik, Verwaltung und Gesellschaft baut die Akademie schrittweise aus.“(Website arl)
Frau Ritzinger beschrieb die ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimensionen des Flächenverbrauchs. Die Herausforderung besteht nach ihrer Auffassung darin, zu einer Kreislaufwirtschaft im Umgang mit der Fläche zukommen.

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Juli 112013
 

Weservertiefung steht vor dem Europäischen Gerichtshof

Bundesverwaltungsgericht Leipzig gibt Antrag des BUND statt

In dem Verfahren des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) gegen die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest betreffend die Vertiefung der Außen- und Unterweser hat der 7. Senat des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig heute in einem Hinweisbeschluss zahlreiche Rügen des BUND aufgegriffen und zudem beschlossen, dem Europäischen Gerichtshof Fragen zur Auslegung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vorzulegen. Der Senat ist damit einem Ersuchen des BUND gefolgt. Weiterlesen »

März 202013
 

Resolution der Ostfriesischen Inseln gegen neue Kohlekraftwerke

Die Ostfriesischen Inseln

Resolution zur Erhaltung, Sicherung der Reinluftgebiete und zum Klimaschutz

Nein zu Inbetriebnahmen von Kohlekraftwerken in Eemshaven /NL und Wilhelmshaven /D Weiterlesen »

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