Manfred Klöpper

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Sep 012011
 

Unübliche Gewerkschaftsarbeit

Karikatur Manfred Klöpper(red) Im November 1997 schrieb der Gegenwind: „Seit Manfred Klöpper den Vorsitz des DGB-Kreises Wilhelmshaven/Friesland übernahm, hat sich gewerkschaftspolitisch in dieser Stadt viel bewegt. Aus dem rosa Gewerkschaftshaus seines parteigebundenen Vorgängers wurde eine rote Burg mit deutlichen grünen Farbklecksen.“ Diese Aussage hat auch für Manfreds Arbeit als Vorsitzender des DGB-Kreises Oldenburg Bestand. 1985 bis 1998 war Manfred Klöpper DGB-Kreisvorsitzender in Wilhelmshaven und bis zu seiner Verabschiedung dann Vorsitzender des DGB-Kreises Oldenburg/Wilhelmshaven. Im Gegenwind 60 vom Juli 1985 heißt es zu seiner Wahl:

Ein Vorstandsmitglied zum Gegenwind: „Von Manfred erhoffe ich mir mehr. Nur schade, dass er kein Sozialdemokrat ist“. In der Tat ist Klöpper seit einigen Jahren nicht mehr Mitglied der SPD. Erstmalig seit Bestehen des DGB-Kreises steht jetzt ein „Parteiloser“ an der Spitze. Hierzu Klöpper: „Das gibt mir die Möglichkeit, unbefangen mit Vertretern aller politischen Richtungen zu verhandeln.“ Enge Kontakte gedenkt er auch zur Friedensbewegung und zu anderen Initiativen zu halten. „Überhaupt möchte er eine bisher unübliche Gewerkschaftsarbeit leisten.“

Der Gegenwind gratuliert „dem Neuen“, wünscht ihm viel Erfolg … und verspricht, ihn und sein Wirken nicht aus den Augen zu verlieren.

Der Gegenwind berichtete noch unzählige Male über Manfred Klöppers Gewerkschaftsarbeit. Zu Manfreds Schwerpunkten gehörte immer der Kampf gegen Faschismus, wo immer er sich auch zeigte. Er war an der Realisierung vieler Gedenkstätten in Wilhelmshaven maßgeblich beteiligt. Sein Weg war immer klar, er war Motor vieler Bewegungen, bot vielen Bewegungen die Unterstützung durch die Gewerkschaft, ermöglichte viele Bewegungen. In Wilhelmshaven hat die Gewerkschaftspolitik Manfred Klöppers ein ganz neues Kapitel der Gewerkschaftsarbeit aufgeschlagen. Wilhelmshaven ist ihm zu Dank verpflichtet, der Gegenwind ist ihm zu Dank verpflichtet.

150 Gäste aus den Gewerkschaften, der Politik, aus Forschung und Lehre, aus den Arbeitgeberverbänden und der Industrie- und Handelskammer, den

Kirchen und den Medien waren dabei, als Manfred Klöpper bei seiner Verabschiedung am 24. August zusammen mit dem DGB-Bundesvorsitzenden Michael Sommer eine Tafel am Mahnmal gegen Faschismus und Ausländerfeindlichkeit auf dem Gelände des Alten Kurhauses in Dangast enthüllte.

Wir wissen, dass sein Ruhestand nichts mit Ausruhen zu tun haben wird. Er wird an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg forschend und lehrend tätig sein, und er wird mit Sicherheit auch noch so einige Male Wilhelmshaven mit seinem Sachverstand und seiner Aktivität heimsuchen. Wir freuen uns drauf!

Manfred Klöpper und Michael Sommer bei der Einweihung des Antifa-Mahnmals in Dangast, August 2011

Manfred Klöpper und Michael Sommer bei der Einweihung des Antifa-Mahnmals in Dangast, August 2011

Mahnmal gegen Faschismus, Dangast

Mahnmal gegen Faschismus, Dangast

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