Alfred Grimm

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Mai 131998
 

Ein schönes Stück Deutschland

Minilandschaften in Toiletten und Spülsteine gepflanzt, triefend vor Teer. Der blaue Badesee entpuppt sich als Kloake, die goldgelbe Dünenlandschaft als schmutzige Lüge…

Alfred Grimm hasst verlogene Idyllen. Wirklichkeit ist für den Beuys-Schüler eine unerschöpfliche Fundgrube, in die er kopfüber eintaucht, um lustvoll darin zu wühlen. Die Schätze, die der Künstler hebt, sind oft skurril, manchmal auch banal. Er sortiert sie, arrangiert sie und komponiert aus ihnen eine Wirklichkeit, die bei aller Nähe zur Trivialität keinen Platz für Unwahrheiten lässt.

An zwei Ausstellungsorten in Wilhelmshaven wird ab 24. Mai 1998 das Werk des Künstlers Alfred Grimm zu sehen sein: Aktzeichnungen und Objekte zum Thema „Ein schönes Stück Deutschland“ in der Perspektive (Eröffnung um 17 Uhr) und Objekte und Bilder im Wattenmeerhaus (Eröffnung um 11 Uhr).

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