zwischen der Industrie und der Stadtverwaltung ist endlich wieder auf Eickmeier’schem Niveau angelangt! Das jedenfalls berichtet die Bürgerinitiative Umweltschutz (BUW): Nachdem bei der letzten Auslegung eines Antrages der ICI die Stadtverwaltung der BUW das Kopieren öffentlich ausliegender Antragsunterlagen genehmigte, stellte diese sich beim jetzt ausliegenden Antrag stur: Das Kopieren wurde mit dem Hinweis „Die ICI möchte das nicht“ schlichtweg untersagt. Ursache: Als die ICI-Vertreter beim letzten Erörterungstermin sahen, daß die BUW beinahe den gesamten Antrag vorliegen hatte (wofür sie pro Kopie 1.- DM hinlegen mußte), intervenierte ICI bei der Stadtverwaltung. Ergebnis: siehe oben.
Dabei sieht das Gesetz ausdrücklich vor, daß die Industrie bestimmte Teile des Antrages als „Betriebsgeheimnis“ von der öffentlichen Auslegung ausnehmen kann.
Das Angebot der ICI, der BUW die Unterlagen nach einem „Vorerörterungstermin“ zu übergeben (Herr Richter von der ICI hatte der BUW öffentlich zugesagt, daß sie alle Unterlagen zur Verfügung gestellt bekommt), wurde von der BUW ignoriert: Nichts gegen Gespräche mit der ICI, aber die BUW will vorher schon wissen, wo die Knackpunkte liegen und sich nicht von den ICI-Fachleuten „über’n Löffel barbieren“ lassen.
ist das Baden am Südstrand. Er schnitt wesentlich besser ab, als der Hooksieler Strand, der mit einem „Achtung“ versehen wurde. Bekanntlich wurde dem Südstrand wegen seiner besonderen Umweltfreundlichkeit bereits zwei mal die „Blaue Flagge“ verliehen.
Während man In Wilhelmshaven noch mit stolz geschwellter Brust die Trophäen vorzeigt, werden die ostfriesischen Küstenbäder dies nicht mehr tun: Selbst Strände, an denen nach Greenpeace-Untersuchungen ein Badeverbot nötig sei, konnten sich mit der Blauen Flagge brüsten.
Untersuchungen verschiedener Institute ergaben, daß immer häufiger spärlich bekleidete Menschen ungewaschen in die Fluten der Jade springen. In einer Umfrage gaben 19% der Befragten zu“ „gelegentlich oder häufiger“ während des Badens zu pinkeln. Da die Wasserqualität des Südstrandes „Chefsache“ ist, konnte das nun für die Monate Mai bis Oktober geltende Badeverbot ohne aufwendige Beratungen im Rat und in den Fachausschüssen kurzfristig realisiert werden.
Wir, der „Sozialdemokratische Seniorenkreis“ treffen uns in der Gaststätte „Goldhelm“ (Bismarckstraße/ Rathausplatz) an jedem 2. Dienstag im Monat.
Wir informieren! Wir diskutieren! Es gibt unterhaltsame Gespräche und Vorträge. Wir haben gemeinsame Interessen und Anliegen!!
Dienstag 9.7. um 15.30 Uhr:
Thema: Unsere Stadtwerke/Verkehrsbetriebe
Es berichten der Betriebsleiter Herr Günter Reiche und der Ratsvertreter Herr Kurt Beyer
Wir freuen uns auf unsere Veranstaltungen und begrüßen Euch gerne – auch mit Euren Freunden
Jo-Hannes Albers, Cirksenastr. 4
Anfragen, Hinweise und Vorschläge werden gerne entgegengenommen.
Chancen vertan?
Was wird aus der Weserstraße 47: Beamtenburg oder Museum?
(hk) Mit einem schwammigen Beschluß verabschiedete sich die SPD aus der Reihe der Organisationen, die sich mit Nachdruck für den Umzug des Küstenmuseums in die Weserstraße 47 einsetzen.
Der geschenkte Gaul
Immer noch in der Diskussion: Was wird aus dem Schulschiff Deutschland?
(hk) Immer noch nicht vom Tisch ist, daß die Deutschland als Museum, Hotelschiff oder ähnliches im Binnenhafen neben dem Feuerschiff und der Kapitän Meyer Besucherströme anlocken soll. Der Wunsch, in Wilhelmshaven ein Kriegsschiff zur Schau zu stellen, ist sicher berechtigt: Verbindet Wilhelmshaven historisch doch sehr viel mit solcherlei Kriegsgerät.
Der Mensch im Mittelpunkt
Eine Buchbesprechung
(noa) Rechtzeitig zum 100jährigen Bestehen der Industriegewerkschaft Metall Anfang Juni publizierte der Historische Arbeitskreis des DGB das Buch „Der Deutsche Metallarbeiter-Verband und die Werft in Rüstringen und Wilhelmshaven zwischen 1918 und 1933“.
Grüne Highlights
im ersten rot-grünen
Landeshaushalt
Nachdem die Fraktionen von SPD und GRÜNEN noch wesentliche Nachbesserungen im Haushalt 1991 durchsetzen konnten, wurde er im März-Plenum nun endgültig verabschiedet. Die teilweise sehr schwierigen und zähen Verhandlungen haben sich gelohnt: Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die wichtigsten Erfolge aus grüner Sicht wurden im folgenden von den Referenten und Referentinnen der Landtagsfraktion in Zusammenarbeit mit der Pressestelle zusammengefaßt. Dieser Überblick über alle Haushaltsbereiche bietet kompakte Informationen darüber, welche neuen Landesmittel ab sofort, insbesondere auch auf kommunaler Ebene, beim Land angefordert werden können. Weiterlesen »
Gezeitenwechsel
Bioladen in Not
(hh) Das Geschäft mit biologischen Lebensmitteln geht schlecht. Aus internen Statistiken geht hervor, daß ca. 80% der Geschäfte zumachen, wenn sie kein neues Konzept entwickeln. Folgender Artikel beschreibt einen Neubeginn mit Hindernissen. Es geht um den Naturkostladen Jonathan.
Seit Jahrzehnten immer das gleiche Lied: Wilhelmshaven am Rande des Abgrundes. Die Politiker aller Couleur beschwören die Einheit über alle Partei- und gesellschaftlichen Grenzen hinweg: Die „Wilhelmshaven- Fraktion“ schlägt zu. Mit dem Bettelstab zieht man von Behörde zu Behörde, klopft ans Vorzimmer der Vorzimmerdame der großen Wirtschaftsbosse – am Ende: ein paar Almosen werden als große Erfolge gefeiert. Die Arbeitslosigkeit wächst, das Loch im Stadtsäckl wird größer. Auf zur nächsten Bettelaktion! Weiterlesen »
Falsch gerechnet?
Verwirrendes Zahlenspiel um die Zukunft des Standortes Wilhelmshaven
(hk) Neben AEG-Olympia kreist noch ein weiteres Thema über Wilhelmshavens Stammtischen und beherrscht die Schlagzeilen der Wilhelmshavener Presse: Die geplanten Reduzierungen bei der Marine.
Nach Art des Hauses
Die Stadt läßt sich die Burg Kniphausen was kosten
(hk) Ordentlich über den Tisch gezogen wurde die Stadt Wilhelmshaven beim Deal mit Hillebrandt und der Burg Kniphausen. Aber wer sich mit dem Geldadel schmücken will, der soll dafür auch bezahlen.
Paradox
Perspektiv-Gespräch mit Umweltdezernent Jens Graul über Wilhelmshavens Abfallwirtschaft
(hk/jm) Durch vielerlei Maßnahmen will die Stadt jetzt die Mülllawine in den Griff kriegen. Die Zeit drängt, denn wenn nichts geschieht, ist die Deponie-Nord in acht Jahren voll. Nicht abzuschätzen ist, wie sich das Kuckucksei entwickelt, dass Umweltminister Töpfer den Gemeinden ins Nest gelegt hat….
Der Katalysator
Gegenwind-Gespräch mit Andreas Koût
(iz) Die Stadt kann sich mit ihrer vielseitigen und erfolgreichen Musikszene wirklich sehen lassen. Erfolg ist kein Zufall – doch neben Zusammenarbeit, Fleiß und etwas Glück braucht es auch die Unterstützung offizieller Interessensvertreter. Die Kulturredaktion sprach mit Andreas Koût, Geschäftsführer der Wilhelmshavener Musikerinitiative.

