Stadtjugendring
Zu „Ausgetrickst“, Gegenwind Nr. 119
Als langjähriges Mitglied des Jugendhilfe (früher Jugendwohlfahrts-)ausschusses und ehemaliger Vorsitzender des Stadtjugendringes habe ich den Artikel“ Ausgetrickst“ im letzten Gegenwind mit besonderem Interesse zur Kenntnis genommen.
Meines Erachtens sind die jetzigen Ereignisse eine Spätfolge der Auflösung des Stadtjugendringes (SJR) im Jahr 1991. Bis dahin hatte dieser das Recht, die Vorschläge für die Besetzung der Sitze der Jugendverbände im Jugendhilfeausschuß zu machen. Nach der Auflösung mußten die Vorschläge durch die einzelnen Verbände gemacht werden, die natürlich leichter auszutricksen sind als eine aktive, gemeinsame Vertretung. Gäbe es noch eine solche, wäre es zumindest mit der im Gegenwind dargestellten Begründung des Jugendamtes kaum möglich gewesen, Jugendverbandsvertreter aus dem Ausschuß herauszudrängen. Weiterlesen »

