1. Mai 2017

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Apr 242017
 

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Der DGB-Stadtverband Wilhelmshaven und seine Gewerkschaften laden zur 1. Maiveranstaltung rund ums Kulturzentrum Pumpwerk ein.

Mit der Begrüßung des Stadtverbandsvorsitzenden Axel Opitz wird die Veranstaltung um 11.00 Uhr eröffnet. Auf das Motto: „Wir sind viele – wir sind eins!“ wird Ulrich Gransee, DGB Bezirke Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt – in seiner Mai-Rede eingehen und dabei fest das Wahljahr 2017 in Europa und Deutschland in den Focus der Rede rücken.

Mit vielfältigen und kreativen Aktionen werden wir auf das diesjährige Schwerpunktthema des DGB, die Rentenpolitik, aufmerksam machen und dabei die Besucherinnen und Besucher des Festes animieren sich an den Aktionen zu beteiligen.

In diesem Jahr wird „der „Tag der Arbeit“ musikalisch mit lokalen Bands eingerahmt werden. Die Bands Pausenfüller, Mr. Zophie und The International Vagabonds Orchester werden verschiedene Musik- und Stilrichtungen an diesem Tag abbilden, so dass wir mit einem bunten musikalischen Potpourri aufwarten können.

Auch dieses Jahr beteiligen sich wieder weit über 20 Verbände und Organisationen mit vielen Informationen und ideenreichen Aktionen an der Maiveranstaltung des DGB-Stadtverbandes Wilhelmshaven.

Natürlich kommen auch unsere jüngsten Gäste an diesem Tag nicht zu kurz. Für das leibliche Wohl wird gut gesorgt sein! Eben ein abwechslungsreicher und informativer Tag für die ganze Familie!

Pumpwerk Wilhelmshaven
ab 11:00 Uhr

Eröffnung: Axel Opitz
DGB Stadtverbandsvorsitzender

Mairede: Ulrich Gransee
DGB Niedersachsen Bremen Sachsen-Anhalt

Musik: Pausenfüller
Mr. Zophie
International Vagabond Orchester

Anschließend das Maifest für die ganze Familie!

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Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Tag der Arbeit
Alle Erfolge, die Gewerkschaften in den vergangenen Jahrzehnten erreicht haben, leben hieraus: Wir sind viele, wir
sind eins! Wir sind viele: Wir sind Junge und Alte, Frauen und Männer, Migrantinnen und Migranten, Beschäftigte,
Erwerbslose, Rentnerinnen und Rentner. Wir sind eins: Wir kämpfen für mehr soziale Gerechtigkeit und stehen für eine
Gesellschaft, die die Würde der Menschen auch in der Arbeitswelt respektiert und schützt. Wir demonstrieren am 1.
Mai für eine soziale, tolerante, demokratische und solidarische Gesellschaft in Deutschland und in Europa.

Wir demonstrieren für mehr soziale Gerechtigkeit!
Ob auf dem Arbeitsmarkt, bei der Rente, bei der Krankenversicherung, bei den Löhnen – es geht nicht gerecht zu in
Deutschland. Wir haben aber ein Recht auf anständige Löhne, auf sichere Arbeitsverträge, auf Absicherung in der
Arbeitslosigkeit. Wir wollen den Schutz von Tarifverträgen und mehr Mitbestimmung, gerade mit Blick auf Herausforderungen
wie die Digitalisierung. Eine solidarische Gesellschaft bedeutet, ein gerechtes Steuerkonzept zu haben, das
Reiche mehr belastet als ArbeitnehmerInnen und einen handlungsfähigen Staat finanziert: Wir wollen einen Staat, der
eine zukunftsfähige Infrastruktur aufbaut und pflegt, bezahlbare Wohnungen baut und einen öffentlichen Dienst hat,
der seine Aufgaben gut erfüllen kann. Die Rentnerinnen und Rentner, heute und in Zukunft, haben ein Recht auf ein
Leben in Würde. Unsere Kinder sind unsere Zukunft – sie haben das Recht auf gute Bildung. Es ist eine Frage der
Gerechtigkeit, dass Arbeitgeber bei den Sozialversicherungsbeiträgen den hälftigen Anteil zahlen!

Deswegen fordern wir
– eine höhere Tarifbindung und einen Ausbau der Mitbestimmung für Gute Arbeit;
– neue Perspektiven für mehr Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt;
– eine Stärkung der gesetzlichen Rente für einen Lebensabend in Würde;
– eine gerechte Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung;
– Investitionen für einen handlungsfähigen Staat und einen guten öffentlichen Dienst;
– ein Steuerkonzept, das ArbeitnehmerInnen entlastet und Vermögende belastet;
– eine Reformkommission Bildung, die sich für Gute Bildung für alle einsetzt;
– eine gerechte Bezahlung der Frauen.

2017 als Wahljahr in Deutschland und Europa ist von besonderer Bedeutung. Wir rufen Alle auf, wählen zu gehen!
Unsere Geschichte verpflichtet uns zum Handeln gegen Krieg und Intoleranz, gegen Rassismus und Antisemitismus.
Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität und kein Ort für Nazis und Rechtspopulisten.
V.i.S.d.P.: DGB-Bundesvorstand, Maike Rademaker, Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin

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