Apr 292011
 

Fukushima ist überall

Logo_FukushimaWährend unser Ratssaal offenbar durch einen mentalen Reaktordruckbehälter von der Außenwelt abgeschirmt ist (siehe Ratssplitter), kommt die Anti-Atombewegung draußen richtig in Fahrt. Nicht zuletzt dank Rainer Büscher, der mit Fleiß und zunehmend professionell das Netzwerk realitätsbewusster und denkender Aktivisten verknüpft. Bereits zum 7. Mal fand am 21.4. der Anti-Atom-Alarm auf der “Rambla” statt (seit Fukushima und weiterhin jeden 2. Donnerstag um 18 Uhr). Am Ostermontag fuhr ein vollbesetzter Bus aus Wilhelmshaven, mit Zustieg in Friesland, zur Umzingelung des AKW Esenshamm, eine von vielen ähnlichen Aktionen bundesweit mit insgesamt 140.000 Teilnehmer/innen. Am 1. Mai wird das Bündnis beim Pumpwerk über die Risiken der Atomkraft und Möglichkeiten zum Ausstieg informieren. Und am 28. Mai wird in Wilhelmshaven ein Aktionstag mit Demonstration mit TeilnehmerInnen aus ganz Weser-Ems stattfinden. Weitere Infos und Aktuelles unter http://www.anti-atom-spaziergang-wilhelmshaven.de.tl/Startseite.htm
Apr 292011
 

vom 14. März und vom 13. April 2011

Logo Ratssplitter 14. März 2011

zusammengekehrt von Wolle Willig

Zentrale Auflösung…

Wenn man ein Konzern ist, dann muss der auch gesteuert werden: Das ist bei dem Konzern Stadt Wilhelmshaven mit seinen vielen Betriebsbeteiligungen offensichtlich nicht so einfach. Deshalb wurde vor mehr als Jahresfrist nach langer Diskussion ein Unterausschuss des Verwaltungsausschusses gegründet, um dem Zusammenschluss der selbständigen Unternehmen der Stadt zu einer einheitlichen Leitung zu verhelfen. Seitdem hat der Ausschuss nicht viel geschafft bzw. die Mitglieder von FDP, CDU und BASU haben sich aus diesem Haufen wieder abgemeldet. Einzig Siegfried Neumann und seine SPD-Genossen wollten trotzdem weitermachen, obwohl Neumann in seinem letzten halben Jahr im Rat nur noch wenig Kampfgeist erkennen ließ. Folgerichtig wurde der Unterausschuss mit großer Mehrheit vom Rat aufgelöst, oder wie der Grüne Werner Biehl folgerichtig sagte: ‚Wenn keiner mehr hingeht – weg damit!’ Jetzt soll die Verwaltung vorschlagen, wie der Stadtkonzern zentral gesteuert werden kann. Ob da wohl Arbeitszeit vergeudet worden ist? Weiterlesen »

Mrz 162011
 

fukushima_abschalten

Nach dem, was in den letzten Tagen in Japan passiert ist, müsste sich eigentlich der Anti-Atom-Spaziergang erübrigen. Oder gibt es wirklich noch Menschen, die sich für den weiteren Betrieb von Atomkraftwerken einsetzen? Kann ja nicht – oder?

Natürlich kann das – das war nach Harrisburg so, das war nach Tschernobyl so. Man zieht bedenkliche Grimassen, spricht von umgehender ergebnisoffener und unvoreingenommener Überprüfung der Sicherheitstechnik, um dann in einigen Wochen die von der Atomindustrie vorgefertigten Erklärungen abzugeben. Bei uns ist alles anders.

Wir dürfen nicht eher Ruhe geben, bis alle Atomanlagen in Deutschland abgeschaltet sind – sonst müssen wir eben die Bundesregierung abschalten!

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