Bunker Banter See

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Aug 242014
 

Keine Reaktion aus dem Rathaus

Verein zum Erhalt der Bunker Banter See kritisiert Stadt

Außenwand eines Bunkers am Banter See in Wilhelmshaven

Bunker am Banter See (Foto: Imke Zwoch)

[Presseinformation des Vereins zum Erhalt der Bunker am Banter See e.V.] Der Verein zum Erhalt der Bunker am Banter See reagiert mit Bestürzung auf die kürzlich veröffentlichte Ausschreibung zum Abriss des westlichen Bunkers (beim Biosphere), der laut Angaben von GGS (Grundstücke und Gebäude Stadt Wilhelmshaven) in der 37. bis 41. Kalenderwoche stattfinden soll. Es ist dem Verein unerklärlich, warum Nutzungsvorschläge (Kletterbunker, Dachterrasse, Übungsräume für Musiker usw.) auch betreffend des westlichen Bunkers von GGS und dem Oberbürgermeister immer wieder ignoriert wurden und die konstante Gesprächsbereitschaft des Vereines missachtet und durch Fehlinformationen seitens der Verantwortlichen bewusst missbraucht wurde.

Das Inventar beider Bunker wurde, ohne den Verein zu involvieren oder zu informieren, mittlerweile von GGS an einen Dritten abgegeben. Die Berichterstattung in der WZ vom 14.08.2014 zu dem Thema wird vom Verein begrüßt, jedoch ist es für den Verein unverständlich, warum er von GGS bisher nicht kontaktiert wurde. Bezüglich einer Nutzung des Bunkers an der Banter Ruine durch den Verein liegen seit Jahren Konzepte vor. Sie wurden seinerzeit bereits Herrn Kiesbye, später dann Herrn Diers von der WTF übermittelt, ebenso der GGS, OB Wagner – und auch dem Oldenburger Investor Döpker-Bau vorgestellt. Ein ausführliches Schreiben des Vereinsvorsitzenden Holger Raddatz an den Oberbürgermeister vom Oktober 2012 (!) wurde bis heute nicht einmal beantwortet.

Die Geduld des Vereins ist am Ende. Der Verein zum Erhalt der Bunker fragt sich, ob es mittlerweile „gang und gäbe“ ist, in Wilhelmshaven mit gemeinnützigen Organisationen derart umzugehen und erwartet nun endlich umgehend Antworten auf die diversen schriftlichen, telefonischen und persönlichen Anfragen, die in fast zwei Jahren an die Verantwortlichen gestellt worden sind. Außerdem müssen sich die verantwortlichen Personen in Politik und Verwaltung die Frage gefallen lassen, wieso man bis zu 500.000 Euro an Steuergeldern für den Abriss des westlichen Bunkers ausgeben will, wenn man mit der Summe wesentlich wichtigere Dinge im und um den Banter See damit erledigen kann. Es muss schon ein Witz sein, so Holger Raddatz, wenn man Städtebauförderungsmittel für den Abriss nehmen will. Aber es hat den Anschein, dass in manchen Bereichen Geld bei den Verantwortlichen keine Rolle spielt und man die Geschichte dieser Stadt dem Erdboden gleich machen will.

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