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Dez 152010
 

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Es gibt so vieles, über das wir gerne noch berichten würden, aber meist fehlt es am Platz, manchmal auch an der Zeit. Hier gibt es Meldungen, die der Nachwelt erhalten bleiben müssen.

Stadtbildverschönerung
Lange Zeit lungerte vor dem fein restaurierten Gebäude des Küstenmuseums völlig unmotiviert ein Container herum, der in einigen Metern Höhe bedrohlich an einem Carrier baumelte. Jetzt ist das hässliche Ding endlich verschwunden – herzlichen Dank!

Mit gutem Beispiel voran
Niedersachsens Justizminister Busemann (58) bringt sich voll ein und erreicht dabei erstaunliche Ergebnisse. Busemann opferte sich, er verspies zum Segen der Wissenschaft einen Teller Grünkohl mit Bregenwurst und konsumierte dazu 5 halbe Liter Bier und, wie es sich beim Grünkohl gehört, einen Schnaps. Nach dreieinhalb Stunden war das Gelage beendet, und Busemann machte einen Alkoholtest. Hier ergab sich der sensationell niedrige Wert von 0,67 Promille Alkohol im Blut! Normalerweise hätte der Wert bei 1,4 bis 1,5 Promille liegen müssen. Wo ist nun der Alkohol geblieben? Fließen durch Busemanns Körper vielleicht 20 Liter Blut? Wunder über Wunder!

Selbstlos
Wilhelmshavener um den Werbeagentur-Betreiber Stefan Becker sind im Begriff, eine Wählergemeinschaft zu gründen: die „Wilhelmshavener Bürgervereinigung“ (WBV). Wie Becker erklärte, peile man an, bei der Kommunalwahl im September 2011 die absolute Mehrheit der Sitze im Rat für die WBV zu erringen. Gelingen solle das durch die Aktivierung von Nicht-Wählern und die Motivation all jener, die von den anderen Parteien enttäuscht sind.
Die WBV will auch einen Oberbürgermeister-Kandidaten aufstellen; möglichst eine gestandene Persönlichkeit mit Bezug zur Wilhelmshavener Wirtschaft. Sollte sich niemand Besseres finden, so Becker, werde er selbst antreten.

Grüne 1
Mit 44 Teilnehmern fuhr ein von den Grünen gecharterter Bus zur Großdemonstration „Castor stoppen“ am 6. November ins wendländische Gorleben. Dort demonstrierten mehr als 50.000 Menschen (sowohl nach Polizei- als auch nach Veranstalterangaben) gegen den Castor-Transport nach Gorleben. Diese löbliche Aktion wird nur von einigen Angaben in der Pressemitteilung der Grünen getrübt. So meint Grünen Kreisvorsitzender Sokolowski, es beteiligten sich nur ca. 30.000 Leute an den Aktionen; gleichzeitig freute sich Sokolowski darüber, dass „dort, wo der ‚Schwarze Block’ aufkreuzte, die Polizei zügig eingeschritten sei.“ Nun war es wohl nur Peter Sokolowski vergönnt, einen schwarzen Block ausfindig zu machen und gleichzeitig über 20.000 Demonstranten verschwinden zu lassen.

Grüne 2
Unter den obigen 44 Teilnehmern war auch der Grünen OB-Kandidat Michael von den Berg. Von den Berg macht ja nicht nur mit seinem buntbemalten Fiat 500 für seine Sache Werbung, er veröffentlichte auch einen 6-seitigen Flyer. Das hätte er besser lassen sollen! Denn der Text strotzt nur so vor Rechtschreibfehlern! Wir kamen nach flüchtigen Lesen auf knapp 20 (!) Fehler. Da gibt es kein „ß“ mehr, Kommas werden beliebig gesetzt oder weggelassen, Begriffe werden falsch eingesetzt … Um es mal ganz ehrlich zu sagen: Wir haben den Eindruck, dass der Flyer-Text von OB-Mitbewerber Stefan Becker (Wilhelmshavener Bürgervereinigung – WBV) verfasst wurde. Die vielen Fehler und der etwas plumpe, wenig aussagekräftige Text passen so richtig in den Beckerschen Scout!

Wir sind die stärkste der Parteien …
Der CDU-Ratsvertreter Helmut Möhle startete auf der letzten Sitzung des Stadtteilbeirats Westliche Südstadt die Anfrage, wie es sein kann, dass die Marxistisch-leninistische Partei Deutschland (MLPD) die Räume des Bürgertreffs für eine Internationale Nikolausfeier nutzen kann. Ratsherr von Teichman konnte sich gar nicht wieder einkriegen, weil er den Gedanken, dass die MLPD eine Nikolausfeier macht, so witzig fand. Aber dem Herrn Möhle war nicht zum Lachen zumute. Nachdem klar war, dass es einen Beschluss gibt, die Räumlichkeiten im Stadtteilbüro auch politischen Parteien zur Verfügung zu stellen, blieb nur noch ein Weg: Das Bürgerbüro ganz schließen. Da kann man Geld sparen, und die Sitzungen des Stadtteilbeirates können auch in den Hotels der Südstadt stattfinden.
Nachsatz: Ob auf der rebellischen Nikolausfeier auch das folgende Weihnachtsgedicht vorgetragen wurde?

Kiek, wat is de Himmel so rot,
dat sin Marx un Engels,
de backen dat Brot,
die backen den Zuckerstuten
vor all de lütten Meckersnuten.

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein schönes Jahr 2011.

b_ahoi

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