Antikriegstag

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Aug 222019
 

[SCM]actwin,0,0,0,0;Plakat_Antikriegstag_WHV_2019.pdf - Adobe Acrobat Acrobat 22.08.2019 , 14:36:56

Gedenkfeier zum 1. September – Antikriegstag 2019

Pressemitteilung vom 22.08.2019 * Seit 1957 steht der 1. September, der Antikriegstag, für Frieden, Demokratie und Freiheit. Mit dem Antikriegstag erinnern die Gewerkschaften zusammen mit der Friedensbewegung an den Überfall der Deutschen Wehrmacht auf Polen und den Beginn des zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 mit über 60 Millionen Toten. Unter den Verfolgten, Misshandelten und Ermordeten waren Millionen Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und Andersdenkende. Achtzig Jahre nach Beginn des grauenhaften Vernichtungskrieges der Nazis haben wir allen Anlass, am Antikriegstag daran zu erinnern, wohin das Wiedererstarken von blindwütigem Nationalismus und Militarismus, von Menschenfeindlichkeit und Rassismus führen kann.

Die aktuelle Weltlage verdeutlicht, dass Demokratie, Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist, sondern immer wieder entschlossen verteidigt werden muss. Der DGB Kreisverband Wesermarsch ruft alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an einer

Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung

am 01.09.2019, um 11:15 Uhr

am Wilhelm-Krökel-Platz (Werft-, Ecke Börsenstraße) auf.

Axel Opitz – DGB Vorsitzender des Stadtverbandes Wilhelmshaven wird die Gedenkveranstaltung um 11:15 Uhr eröffnen. Die diesjährige Rede zum Antikriegstag unter dem Motto „Nie wieder Krieg,  nieder wieder Faschismus!“ hält Dorothee Jürgensen – Regionsgeschäftsführerin DGB Region Oldenburg-Ostfriesland.

„Der Kampf gegen Faschismus, nationalistische Kriegstreiberei und bedingungsloses Wettrüsten ist längst nicht vorbei. Deshalb ist es so wichtig am Antikriegstag ein deutliches Zeichen gegen Krieg und Faschismus und für eine starke Demokratie und Freiheit zu setzen“, betont Axel Opitz.

Auch heute sind rund 70 Millionen Menschen vor Krieg und Bürgerkrieg, vor politischer Verfolgung, vor Naturkatastrophen und Armut auf der Flucht. All diese Probleme lassen sich nur mit weniger statt mit mehr Waffen lösen. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, engagiert sich der DGB in der Friedensinitiative „Abrüsten statt Aufrüsten“. Deren Aufruf gegen das Zwei-Prozent-Ziel der NATO haben inzwischen mehr als 150.000 Unterstützerinnen und Unterstützer unterzeichnet. Der DGB ruft öffentlich dazu auf, den Aufruf mit zu unterschreiben und sich an den zahlreichen Aktionen der Initiative sowie an den Gedenkveranstaltungen zum Antikriegstag zu beteiligen. (https://abruesten.jetzt )

Plakat_Antikriegstag_WHV_2019

Antikriegstagsaufruf 2019

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