Südzentrale

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Sep 012011
 

Es hat sich viel getan

Der Verein zur Rettung der Südzentrale ist gegründet! Das Herz der Stadtgeschichte soll weiter schlagen.

(hk-Pressemitteilung) Neuer Verein zum Erhalt der Südzentrale will für Denkmalpflege sensibilisieren – Ziele: Öffentliches Bewusstsein vergrößern – Bürgerinteressen berücksichtigen – Wirtschaft einbinden – Dialog mit Stadt und Eigentümern neu beleben – Potenziale aufzeigen

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Seit der Sperrung der Kaiser-Wilhelm-Brücke schlummert auch deren kulturhistorisch wertvolles Umfeld scheinbar unbeachtet vor sich hin. Doch die Ruhe täuscht: Seit dem Symposium „Südzentrale – war’s das?“, das Mitte Juni im Marinemuseum abgehalten wurde und auf große Resonanz stieß, ist neue Bewegung in den Kampf zum Erhalt des kaiserlichen Marinekraftwerks gekommen. Am Ende des Symposiums stand der Beschluss, mit einem eingetragenen Verein die vielfältigen Bestrebungen zum Erhalt der Südzentrale zusammenzuführen und auf ein festes Fundament zu stellen.

Am 20. Juli 2011 fand im Gemeindehaus der Christus- und Garnisonkirche die Gründungsversammlung für den „Verein zum Erhalt der Südzentrale e. V.“ statt. Die Mitglieder waren sich einig über die Notwendigkeit und die Ziele des Vereins. Die Stadt müsse für die Denkmalpflege sensibilisiert und das öffentliche Bewusstsein dafür gestärkt werden. Ganz wichtig sei es, die Wirtschaft in den Prozess und die Aktivitäten zum Erhalt der Südzentrale einzubinden und Potenziale für die zukünftige Nutzung aufzuzeigen.

Für den Verein ist das Denkmals-Ensemble aus Südzentrale und Kaiser-Wilhelm-Brücke ein Highlight der Südstadt und „unvorstellbar, dass die Südzentrale irgendwann nicht mehr steht“. Einstimmig wählten die 15 Gründungsmitglieder Rüdiger Nietiedt zum 1. Vorsitzenden sowie Oda Griesemann und Corinna Nickel als stellvertretende Vorsitzende. Zum Vorstand gehören weiterhin Markus Bulla (Kassenwart), Volkmar von Nordeck (Schriftführer) und Imke Zwoch (Pressewartin). Dr. Stefan Huck, Micaela Schweers-Sander und Frank Morgenstern unterstützen als Beirat den Vorstand bei seinen Aufgaben.

Der Verein will die Südzentrale als unwiederbringliches Kulturdenkmal der Gründungsgeschichte der Stadt und Industriedenkmal von internationalem Rang erhalten und sie einer mit dem Denkmalsschutz verträglichen Lösung zuführen. Dies soll vor allem durch intensive Öffentlichkeitsarbeit erreicht werden. Nietiedt zeigte sich optimistisch: Er registriert einen Stimmungsumschwung bei allen verantwortlich Beteiligten, „die Verhärtungen sind vorbei“. Auf dem Symposium im Juni wurde eine Resolution verabschiedet, die mittlerweile von über Tausendfünfhundert Einwohnern und Gästen der Stadt unterzeichnet worden ist. Damit werden die Verantwortlichen in Verwaltung und Politik und auch die Eigentümer aufgefordert, das Gespräch miteinander aufzunehmen, die Abrissgenehmigung zu überprüfen, die Pflicht zur Sicherung und Erhaltung des Baudenkmals zu erfüllen und einen öffentlichen Diskurs über das Schicksal der Südzentrale in Gang zu setzen.

Weitere Vereinsmitglieder, die die Aktivitäten zum Erhalt der Südzentrale unterstützen möchten, sind herzlich willkommen. Die Geschäftsstelle des Vereins zum Erhalt der Südzentrale e. V. befindet sich im Havenhaus, Weserstr. 78 a, 26382 Wilhelmshaven. Weitere Infos unter www.suedzentrale.de.

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