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1. Mai in Wilhelmshaven – eine Veranstaltung für die ganze Familie Der DGB- Stadtverband Wilhelmshaven und seine Gewerkschaften laden am 1. Mai ab 11.00 Uhr zum Maifest rund um das Kulturzentrum Pumpwerk ein. „Gute Arbeit für Europa - Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit“ so lautet das diesjährige Motto zum Tag der Arbeit. Für gerechte Löhne, soziale Sicherheit und gute Arbeit kämpfen die Gewerkschaften seit je her. An Aktualität haben diese Themen nicht verloren, gerade jetzt, wo versucht wird die Folgen der Euro-Krise auf ArbeitnehmerInnen und sozial Schwache abzuwälzen, müssen wir uns zur Wehr setzen. Kritik an der einseitigen Sparpolitik zur Rettung Europas sowie auf die gewerkschaftlichen Forderungen nach einem sozialen Europa mit gerechten Löhnen und sozialer Sicherheit wird Horst Schmitthenner vom IG Metall Vorstand in seiner Mairede eingehen. Zuvor begrüßt der DGB Stadtverbandsvorsitzende Axel Opitz die Anwesenden und die über 30 Verbände und Organisationen, die sich mit Informationsständen und Aktionen an der Maiveranstaltung beteiligen. Für musikalische Unterhaltung sorgen dieses Jahr gleich zwei Gruppen. „The Internationale Vagbond Orchestra“ werden gut gelaunte Vagabunden- und Herumtreibermusik aus aller Welt spielen. Und ab 14.00 Uhr werden dann die Wilhelmshavener Rapper TiKey und T.I.Bo$$ ihre Texte zum Besten geben. Neben den bekannten Songs zum Thema Migration und ein friedliches Zusammenleben zwischen Migranten und Deutschen, haben TiKey und T.I. Bo$$ zu dem besonders Anlass entsprechende neue Musikstücke mit ins Programm genommen. Wie auch letztes Jahr veranstaltet das Jugendparlament Wilhelmshaven am 1. Mai ein Street-Soccer-Turnier auf dem Pumpwerkgelände. Unter dem Motto „gemeinsam, miteinander, füreinander“ kicken Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren gegen Vorurteile. Los geht es hier schon um 10.00 Uhr. Ein abwechslungsreicher Tag erwartet die Besucher und Besucherinnen auf dem Maifest des DGB Stadtverbandes Wilhelmshaven. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt werden.„Für jeden - ob jung oder alt - ist etwas dabei“, sagt Stadtverbandvorsitzender Axel Opitz. Wir freuen uns auf viele BesucherInnen.
Die Krise hält Europa weiter in Atem. Die Arbeitslosigkeit steigt, Armut breitet sich aus. Aus der Finanzkrise ist eine soziale Krise geworden. Um die Banken zu retten, mussten die Staaten ihre Verschuldung drastisch erhöhen. Jetzt stehen sie selbst unter Druck und geben ihn an die Bevölkerung weiter. Es war nicht die Schuld der Beschäftigten, dass Spekulanten die Weltwirtschaft beinahe in den Abgrund gestürzt haben. Mindestlohn, Tarifautonomie, soziale Sicherung – in den Krisenländern werden hart erkämpfte Erfolge über Bord geworfen. Wir fordern kraftvolle Investitionen in qualitatives Wachstum und Beschäftigung. Europa darf nicht mit Fiskalpakt und Schuldenbremse kaputt gespart werden. Die Opfer des Fiskalpakts sind die Beschäftigten und die sozial Benachteiligten – heute im Süden Europas und morgen bei uns. In Deutschland nehmen Leiharbeit, Minijobs und befristete Beschäftigung stetig zu. Das vermeintliche Modell Deutschland führt zu Lohndumping und einer sinkenden Binnennachfrage. Wenn wir dieses Modell auf Europa übertragen, schadet dies auch unserer exportorientierten Wirtschaft. Es kann Deutschland nicht gut gehen, wenn es Europa schlecht geht. Wir brauchen gleichen Lohn für gleiche Arbeit und Mindestlöhne, damit nicht weiter Millionen Menschen arm trotz Arbeit sind. Die Gewerkschaften kämpfen in den Tarifrunden dafür, dass die Beschäftigten angemessen und gerecht am Aufschwung beteiligt werden. Das hilft auch gegen die drohende Altersarmut. Altersarmut ist eine der größten Herausforderungen für diese und die nächste Generation. Wir müssen heute handeln, um diese tickende Zeitbombe zu entschärfen und massenhafte Altersarmut in der Zukunft zu verhindern. Europa braucht einen Kurswechsel. Wir fordern von der Bundesregierung und den Arbeitgebern:
Wir demonstrieren am 1. Mai in Deutschland und Europa für GUTE ARBEIT FÜR EUROPA, GERECHTE LÖHNE UND SOZIALE SICHERHEIT! www.dgb.de
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