Gegenwind Logo


Gegenwind Logo

Alles umsonst?

Fördermitglied werden!

 Zur Beitrittserklärung


Kurzer Abriss der Geschichte des Gegenwind

Am Anfang war der Rotdorn. 1976 brachten die Wilhelmshavener Jungsozialisten die erste Nummer heraus. Schnell etablierte sich der Rotdorn zu einem unverzichtbaren Bestandteil der auch damals schon sehr öden Presselandschaft Wilhelmshavens. Die Themen des Rotdorn sind mit denen des heutigen Gegenwind vergleichbar: kommunale Politik auf dem Prüfstand. Im Sommer 1982 kam dann der große Krach: Die MacherInnen des Rotdorn wendeten sich ab von der SPD. Gründe für diesen Schritt gab es damals mehr als genug. Die SPD-Führung beschloss, dass der Rotdorn eine Zeitung der SPD sei, und verbot der ausgetretenen Redaktion, eine Zeitung namens Rotdorn herauszubringen. Die Redaktion beschloss daraufhin, aus dem Rotdorn einen Gegenwind zu machen. Der Rotdorn existierte als Juso-Zeitung für einige Ausgaben neben dem Gegenwind weiter. Die obrigkeitshörigen Jung-Genossen wünschten den Abtrünnigen in ihrer ersten Ausgabe viel Glück: „Nachdem diese Leute sich ihrer Stachel entledigt haben, versuchen sie ihr laues Lüftchen zu einem Gegenwind zu zwingen. Viel Glück.", hieß es in ihrer ersten Ausgabe.

Der Rotdorn erschien noch für einige Monate - dann entschlief er sanft im Schoß der Partei. Der Gegenwind dagegen briste auf und entwickelte sich zu einem Informationsmedium, das der Wilhelmshavener Zeitung und noch mehr den etablierten Parteien Kopfschmerzen bereitete.

Im Juni 1988 kam die nächste Krise: Wolfgang Kuschel, geistiger Vater und treibende Kraft des Gegenwind, wollte Schluss machen. Allen war klar: Ohne Kuschel würde es keinen Gegenwind mehr geben. Scharf darauf, den Gegenwind weiterzumachen, waren in der noch recht bunten politischen Landschaft Wilhelmshavens eine Menge Leute und Gruppen. Doch Kuschel wollte „sein Kind" nicht einfach abgeben. Der Gegenwind-Verein suchte jemanden, der „Überparteilichkeit, Sachlichkeit, Zähigkeit und Ausdauer" in sich vereint. Die Wahl fiel auf Hannes Klöpper, seit Mitte der siebziger Jahre einer der Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Wilhelmshaven (BUW). Dieser ist seit September 1988 der verantwortliche Redakteur des Gegenwind.

Die neue Redaktion stand fast vor dem Nichts: Alle Kontakte, die die Ex-Gegenwindler hatten, gewachsen aus jahrelanger Zusammenarbeit mit der SPD und anderen Organisationen und Personen, waren weg. Aus der alten Redaktion blieb nur Erwin Fiege. Und so entstand zwangsläufig ein ganz neuer Gegenwind. Die Kürze und Schärfe der Artikel aus der Kuschel-Zeit wurden durch Analyse und Tiefgründigkeit ersetzt. Es kamen viele Kritiken, dass der Gegenwind sich zu einem Magazin entwickelt und dass ihm der „Biss" fehlt. Inzwischen ist klar, dass der Gegenwind seinen Biss in seiner inhaltlich fundierten Auseinandersetzung mit der kommunalen Politik gefunden hat, wobei wir uns immer noch freuen, wenn wir in unseren Meldungen und Artikeln spitze Pfeile gegen den einen oder anderen Kommunalpolitiker oder andere Honoratioren von der Sehne lassen können.

Oberstes Gebot des Gegenwind ist, dass er über kommunale Themen berichtet, was wohl auch der Grund dafür ist, dass der Gegenwind die am längsten erscheinende Stadtzeitung der Republik ist. Natürlich gibt es Ausnahmen von diesem Dogma: Der Irak-Krieg, der Krieg der Nato gegen Jugoslawien, die Kampfhundeverordnung oder die Vergiftung unserer Nahrungsmittel (BSE) sind zu Themen im Gegenwind geworden.

Der Gegenwind bietet all denen ein Forum, die in der Stadt kein Gehör finden. Der Gegenwind unterstützt durch seine Veröffentlichungen die Bürgerinitiativen und andere Basisgruppen.

Randgruppen stehen im Gegenwind im Mittelpunkt

Das oberste Gebot der Gegenwind-Redaktion ist: sauber recherchieren – auch wenn diejenigen, die von uns angegriffen werden, gerne das Gegenteil behaupten.

Um die Aktualität zu erhöhen, erscheint der Gegenwind seit Mitte 2000 monatlich. Die Reduzierung der Seitenzahl von 16 auf 12 reicht jedoch nicht aus, um die gestiegenen Druckkosten zu kompensieren. Die Redaktion muss zunehmend Ideen und Zeit für die Finanzierung aufwenden, die sie lieber der inhaltlichen Arbeit widmen würde. 

Seit Mitte 2000 verfügt der Gegenwind auch über eine eigene Präsenz im Internet. Von Januar 2001 bis Ende Oktober wurden die Seiten des Gegenwind 85.000 Mal aufgerufen! 

Damit das alles so bleiben kann, brauchen wir Ihre Unterstützung:

Hinein in den Förderkreis!

Ich möchte den Gegenwind fördern!

 Bitte geben Sie die folgenden Angaben zur Person ein:

Name
Vorname
Straße
Postleitzahl  
Wohnort
Geburtsdatum

 Ich erkläre mich damit einverstanden, dass der GEGENWIND meinen Monatsbeitrag von

Euro (mind. 4,00 €)  

 im vierteljährlichen Lastschriftverfahren von meinem Konto:

Kontonummer  
 Bankleitzahl   

 zu Gunsten des Gegenwind-Kontos bei der Volksbank Wilhelmshaven abbucht.

Datum
E-Mail-Adresse 

 die E-Mail-Adresse wird von uns überprüft und gilt gleichzeitig als verbindliche Zusage!

  Ich möchte auch die Druckausgabe des Gegenwind zugesandt bekommen 

VERSAND (falls abweichend von obiger Adresse)
Postadresse
Adresse (Forts.)
Postleitzahl  
Ort
Land

  Ich möchte per E-Mail informiert werden, sobald der neue Gegenwind im Netz steht!

 

Zurück zur aktuellen Titelseite

Gegenwind Logo

Gegenwind - Wilhelmshavener Zeitung für Arbeit*Frieden*Umweltschutz - gegenwind.whv@t-online.de Telefon: 04421/994990