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Jetzt reden wir! Anlässlich der Änderung des Betäubungsmittelgesetzes gehen Drogenkranke in die Offensive (noa/ub) Am 21.7. fand in der "Perspektive" eine recht ungewöhnliche Veranstaltung statt. Drogenkranke und -benutzer wandten sich unter dem Motto "Jetzt reden wir!" an die Öffentlichkeit, nachdem in den Wochen davor anlässlich der Änderung der Betäubungsmittelverschreibungsverordnung viel über Drogensüchtige geredet und geschrieben worden war. Der GEGENWIND berichtete über diese Änderung (vgl. "Menschen dritter Klasse", Ausgabe 146), die für viele Drogenkranke, die sich in einer Substitutionsbehandlung befinden, das Aus bedeuten wird, falls sich nicht mehrere Ärzte und Ärztinnen baldmöglichst bereit finden, die erforderliche Qualifikation für die Durchführung von Methadonprogrammen zu erlangen. Nach einer Übergangsfrist, die nur noch bis Dezember andauert, darf Codein, das neben Methadon derzeit noch als Ersatzstoff an Drogenabhängige verschrieben wird, nicht mehr verordnet werden. Der GEGENWIND sprach mit Lothar Kimmer, Mitarbeiter der AIDS-Hilfe, die die Podiumsdiskussion initiiert hat, über die Veranstaltung, über Substitution und über die Situation in der Drogenszene Wilhelmshavens. Gegenwind: Dass Drogensüchtige sich in einer öffentlichen Veranstaltung zu ihrer Krankheit bekannten, gab es in Wilhelmshaven noch nie. Wie war die Resonanz? Lothar Kimmer: Es waren etwa 30 Personen da, darunter acht, die sich als Drogenbenutzer geoutet haben. Es waren einige dabei, von denen ich weiß, dass sie auch Drogen konsumieren, die sich aber bedeckt gehalten haben. Auch von denen, die sich erklärt haben, weiß ich, dass sie dabei Angst hatten. Wenn man öffentlich erklärt, man sei süchtig, muss man damit rechnen, gefragt zu werden, woher man die Drogen hatte usw. Betrachten Sie die Veranstaltung rückblickend als einen Erfolg? Die Berichterstattung danach war schlecht. Es stand ein spektakuläres Beispiel - "nach stundenlanger Vergewaltigung usw." - in der Zeitung, und Leserbriefe dazu wurden entweder gar nicht oder gekürzt abgedruckt. Aber immerhin ist das Thema wieder in die Öffentlichkeit gekommen. Wozu sollte die Veranstaltung dienen? Was bezweckten Sie damit? Nun, scheinbar rennen wir immer offene Türen ein. Jeder scheint schon zu wissen, was mit Drogenkranken los ist und was gut für sie ist. Niemand fragt Drogenbenutzer mal selber, wie sie sich das vorstellen. Tatsächlich weiß nur ein Süchtiger selber, wie es ist, süchtig zu sein und davon loskommen zu wollen. Sind weitere Veranstaltungen geplant? Ja. Wir werden das Thema "Drogen und Gesundheitssystem" aufs Korn nehmen. Die Kosten, die durch Infektionen mit HIV und Hepatitis B/C anfallen, übersteigen die Substitutionskosten um ein Vielfaches, von den Kosten für Entzündungen, Abszesse und die fast regelmäßigen Entgiftungen ganz zu schweigen. Auf so einer Veranstaltung wollen wir deutlich machen, wie die Allgemeinbevölkerung kräftig zur Kasse gebeten wird, obgleich viele Krankheiten vermieden werden können. Günstige Hilfe wird verweigert, medizinische Leistungen werden gekürzt, und man begründet das mit der Drogensucht, ohne dass hier wirklich die Gründe dafür liegen. Folge der Gesetzesänderung: Steigender Hartdrogenkonsum Was heißt das nun, wenn Sie sagen, alle scheinen besser über Drogenabhängige und deren Bedürfnisse Bescheid zu wissen als die Süchtigen selbst? Es wird erwartet, dass man erst mal clean ist, und dann kann man weitersehen... Man kann aber nicht drei Jahre auf der Straße gelebt haben und dann von heute auf morgen aufhören und seine ganze Geschichte vergessen. Man muss erst einmal stabil sein. Wer eine Substitutionsbehandlung beginnt, wird zunächst einmal gelegentlich Beikonsum haben. Die Urinkontrollen sind aber ein Druckmittel, das die Behandlung beenden kann. Also wird erst einmal Alkohol genommen. Tabletten, die die Angst nehmen und Ruhe geben sollen, verlieren sehr schnell ihre Wirkung und sind ebenfalls verboten. Das macht die Substitution kaputt. Es ist nicht richtig, von einem Süchtigen, der substituiert wird, zu verlangen, dass er sofort vollkommen clean sein soll. Das wird mit anderen Kranken ja auch nicht gemacht. Ein Diabetiker, der Insulin bekommt, muss auch nicht befürchten, dass er nach einem Stück Sahnetorte das Insulin entzogen bekommt. Ich kenne einen, der mit Methadon substituiert wird. Er hat schon zwei positive Urinkontrollen abgegeben und weiß, beim nächstenmal ist Schluss. Wenn der jetzt mal wieder Heroin nimmt, fragt er sich, ob er überhaupt zum Arzt gehen soll. In so einer Situation schaut man sich erst einmal um, wo Heroin zu kriegen ist, für den Fall, dass man aus dem Methadonprogramm fliegt, und dann ist man schon wieder mit einem Bein in der Szene. Kann man Methadon und Codein miteinander vergleichen? Methadon ist höherschwellig. Codein gibt man sich selbst. Man nimmt drei Kappen Codein und ist beruhigt, und wenn man Heroin bekommt, lässt man eine Kappe Codein weg. Codein dient vielfach dazu, Kurzschlusshandlungen zu vermeiden. Wie ist das mit der Sucht und dem Rauschzustand? Den besten Rausch erzeugt das Heroin, aber hier gibt es nur noch 10%iges Heroin - das richtige Heroin-Feeling gibt es hier gar nicht mehr, es sind zu viele Beimengungen im Stoff, z.B. Arsen. Es geht also gar nicht mehr um den Rausch, sondern nur noch darum, die Entzugserscheinungen zu vermeiden? Der Rausch ist gar nicht mehr erreichbar. Und wenn dann doch mal irgendwo 40%iges Heroin auftaucht, sterben die Leute weg wie die Fliegen. Wenn das Heroin viermal stärker ist, kann keiner damit umgehen. Wenn das Heroin, das man hier bekommen kann, gar keinen Kick mehr ermöglicht, warum nehmen Substituierte dann noch nebenbei welches? Man muss sich erst mal sicher sein, dass man morgen auch noch etwas bekommt. Wer mit der Substitution beginnt, ist da unsicher. Man kann nicht von heute auf morgen ein normales Leben führen. Die Angst und die Unsicherheit führen zum Beikonsum. Wer ein paar Tage lang Methadon bekommen hat, merkt vom Heroin nichts mehr. Das Methadon deckt das ab. Dennoch experimentiert ein Substituierter herum. Außerdem: Wenn sich in der Szene herumspricht, dass da einer ist, der aufhören will, gibt es auf einmal Geschenke... Geschenke? Genau. Man bekommt heute ein bisschen was geschenkt, und morgen und übermorgen auch ein bisschen. Dann ist man wieder drauf. Es ist ja ein lohnendes Geschäft. Und jetzt nach der Gesetzesänderung erst recht. Ich nenne das "Anfüttern". Was hat die Änderung der Betäubungsmittelverschreibungsverordnung in Wilhelmshaven bewirkt? Durch die Änderung des BTMG und die sich daraus ergebenden Verordnungen und durch die parallel dazu laufende Zerschlagung der Szene am Börsenplatz durch die Polizei gibt es immer mehr kleine Treffs. Diese sind sehr unübersichtlich; es gibt immer mehr Kleindealer, und aus Gewinnorientierung wird die Heroinqualität immer noch schlechter, d.h. es sind immer mehr Beimengungen darin. Die Aggressivität häuft sich zusehends, wobei es immer um Drogenverkauf, -beschaffung, Vermittlungsgeschäfte usw. geht. Jetzt versucht jeder ein Standbein zu kriegen, eine "gute" Adresse und am besten gleich noch ein paar Abnehmer, um den Eigenbedarf zu sichern. Das klingt so, als würde jetzt angesichts der Gesetzesänderung Heroin zum Substitutionsmittel für Codein und Methadon. Nicht nur Heroin. Eine unsichere Substitution ist eine ständige psychische Belastung und lässt viele zu beruhigenden, allerdings für Substituierte verbotenen Mitteln greifen. Für viele ist bald Schluss mit der Substitution, und sie sehen jetzt zu, wie es dann weitergehen kann. Bedarfsgerechte Substitution Was ist denn nun Ihre Forderung? Fordern Sie ein richtiges Substitutionsprogramm, so daß alle Süchtigen, die aufhören wollen, behandelt werden können, oder wollen Sie, dass die Abhängigen es selber organisieren dürfen, wie sie wollen? Meine Forderung ist als erstes einmal ein Mitspracherecht für die Betroffenen. Wenn jemand seit längerer Zeit mit Codein substituiert wurde und damit gut klargekommen ist - warum soll man ihm das jetzt wegnehmen und ihn auf Methadon umstellen? Und für viele Mehrfachabhängige, die Alkohol, Tabletten und Opiate konsumieren, kann eine Kappe Codein neben der beruhigenden Wirkung auch noch größeren Schaden vermeiden. Menschen, die nicht mehr ansprechbar sind, verlieren in aller Regel auch die Vorsicht im Umgang mit Drogen. Die Folgen sind Überdosen und wiederum Infektionskrankheiten. Für diese Gruppe müsste es in der Stadt eine Anlaufstelle geben, z.B. das Gesundheitsamt, wo sie Codein bekommen, und zwar kostenlos und nicht, wie bisher, als Selbstzahler. Wenn es ab Dezember nur noch das Methadon geben soll, muss man die Aufnahmekriterien erfüllen, d.h. es muss eine AIDS-Erkrankung oder eine Hepatitis C vorliegen. Es gibt Leute, die allen Ernstes mit dem Gedanken spielen, sich selbst gezielt zu infizieren, um einen Platz im Methadonprogramm zu bekommen - und das, wo die Szene schon zu fast 80% mit Hepatitis und ca. zu 30% mit HIV durchseucht ist und nur 20 bis 30 Plätze zu haben sind. Die oft verteufelte Methadonsubstitution ist für viele ein sehr wichtiger Schritt zur Abstinenz. Man braucht eine gewisse Gleichmäßigkeit, um sich über seine Sucht und den Ausstieg klar zu werden. Eine Therapie ist erst dann Erfolg versprechend, wenn dieses ständige Auf und Ab des Szenelebens hinter einem liegt, zu dem auch die Angst vor dem Abbruch der Substitutionsbehandlung gehört. Es geht ja nicht nur um die Angst vor den Entzugserscheinungen. Man hat ja auch noch das Arbeitsamt, die Führerscheinstelle, das Jugendamt - nebenbei lebt man ja noch illegal, selbst als "Nur-Konsument". So kann man keine Lebensperspektive aufbauen, im Gegenteil, es werden dumme Gedanken geboren. Also: Codein für alle, die es brauchen und zur Schadensminimierung für Menschen, die als therapieresistent gelten oder denen sowieso nicht mehr zu helfen ist, und für die anderen, die es brauchen und aufhören wollen, sollte Methadon herausgegeben werden? Ja. Methadon ist gut. Wenn man das ein paar Tage lang genommen hat, wirkt Heroin nicht mehr. Der Reiz ist dann weg. Nach einer gewissen Zeit muss die Verschreibung allerdings gelockert werden und die Angst vor dem Rauswurf muss genommen werden. Wenn ich eine Arbeit aufnehmen will, kann ich nicht jeden Tag um 10 Uhr beim Arzt sein, und Angst führt oft zum so genannten Beigebrauch. Abstinenz - Bedingung oder Ziel einer Therapie? Worin liegt denn das Problem bei einer Abstinenztherapie? Es gibt doch Leute, die alles genommen haben, was es zu kriegen gab, die den ganzen Stress mit der Beschaffung hatten und die dann eines Tages sagen, dass es nun reicht und dass sie raus wollen. Da ist es doch nahe liegend, den Weg über die Drogenberatung und einen Therapieplatz zu nehmen. Das größte Problem sehe ich darin, dass man die Leute therapiert, ohne sie einzubeziehen. Leuten, die aufhören wollen, muss man erst einmal eine Basis geben. So jemand muss so weit zur Ruhe kommen, dass er ernsthaft von innen heraus sagen kann: Ich will nicht mehr. Und dann soll man ihm keine Vorschriften machen, wie er leben soll. Er soll z.B. Cannabis nehmen dürfen. Cannabis macht nicht süchtig - es beruhigt aber. Ich habe oft erlebt, wie Leute nervös wurden und losziehen wollten, um sich Heroin zu besorgen, und dann haben sie erst einmal einen Joint geraucht und dann gesagt: Das mit dem Heroin mach ich morgen, wenn überhaupt. Sie können mir glauben, ein Alkoholisierter ist wesentlich stärker rückfallgefährdet als ein Cannabisraucher. Das klingt nach Cannabis als einem guten Substitutionsmittel. Es ist nicht im eigentlichen Sinn ein Substitutionsmittel, denn es lindert nicht die Entzugserscheinungen, aber es ist therapeutisch sehr wertvoll. Wer einen Joint geraucht hat und anschließend Alkohol trinkt, der trinkt weniger. Wer nach Haschisch Heroin nimmt, nimmt weniger. Und mit legalen Drogen wie Schlaftabletten verhält es sich ähnlich. Und vor allem: Wer Haschisch geraucht hat, isst - im Unterschied zu Heroin und anderen Drogen regt Haschisch den Appetit an. - Cannabiskonsum kann aber auch zum Abbruch einer Substitutionsbehandlung führen. Auch für die Trennung der Märkte wäre es wichtig, Cannabis zu legalisieren. Jetzt ist es so: Um gutes Haschisch zu kriegen, muss man mehrere Stellen anlaufen, und man kommt zwangsläufig auch mit Hartdrogen in Kontakt. Da beides illegal ist, wird einem die Schwellenangst genommen, und bevor man gar nichts bekommt, nimmt man eben lieber Heroin. Durch unwahre "Aufklärung" sind viele junge Leute unwissend, und die Dealer haben leichtes Spiel, wenn sie Konsumenten zum Hartdrogenkonsum überreden. Man könnte dem Slogan "Keine Macht den Drogen" mehr Wirkung verleihen, wenn man auf die tatsächlichen Gefahren aufmerksam macht und die Aufklärung nicht den Dealern überlässt. Aber zurück zum Thema Abstinenztherapie. In einer Therapie wird versucht, die Leute ganz clean zu machen, d.h. sie dürfen dann auch kein Haschisch konsumieren. Solange sie in der Klinik sind, funktioniert das ganz gut. Da wird für sie gesorgt, und sie haben eine Beschäftigung. Aber dann kommen sie raus und finden keine Arbeit. Es gibt genug Leute, die nicht süchtig sind und keine Arbeit bekommen. Und dann kommt jemand nach der Therapie aus der Klinik und hat keine Arbeit, keine Wohnung, keine Familie, er steht vor einem Scherbenhaufen, ist vielleicht auch hoch verschuldet - dann fängt er wieder an. Deswegen funktioniert die Therapie nicht. Die Therapie selbst ist in Ordnung. Wenn die Leute da weggehen, sind sie clean und körperlich fit. Aber sie sind unselbstständig. Das fängt schon bei der Vorbereitung der Therapie an. Da geht z.B. eine Mutter mit ihrem Sohn zur Drogenberatung, und sie wird gefragt: Wie haben Sie denn gemerkt, dass Ihr Sohn Drogen nimmt? Und: Woher hatte er denn das viele Geld? Usw. Und der Junge sitzt da und wartet, bis das Gewitter vorbei ist. Er wird nicht gefragt: Warum hast du das gemacht? Was hast du dir dabei gedacht? Einem Drogenabhängigen wird offenbar der klare Verstand abgesprochen. Heroin auf Krankenschein? Es gibt ja auch die Forderung nach Abgabe von Heroin an Süchtige. Dabei geht es darum, die Junkies aus der Beschaffungskriminalität zu holen und Infektionen zu vermeiden. Was ist aus Ihrer Sicht zu dieser Forderung zu sagen? Es ist ein zweischneidiges Schwert. Da die Zahlen über die Süchtigen viel zu niedrig angesetzt sind, wäre es ein Leichtes, in den Medien über einen sprunghaften Anstieg zu berichten. Andererseits würde das saubere Heroin das schlechte vom Schwarzmarkt verdrängen. Im Sinne der gesundheitlichen Schadensminimierung wäre das gut. Und wenn kein Geschäft mehr zu machen ist, gibt es auch keine Anbieter mehr - das wäre ein Rückschlag für die Drogenmafia. Die "Szene" in Wilhelmshaven Wie sieht es zurzeit in Wilhelmshaven am Markt aus? Man kann sich die Hacken ablaufen und bekommt kein gutes Haschisch. Dagegen gibt es Heroin, Kokain, Speed und Ecstasy ohne Ende. In den letzten Wochen sind einige Haschischdealer hochgenommen worden. Und wenn es kein Haschisch gibt, laufen die Junkies rum und nehmen alles, was zu kriegen ist. Ist es denkbar, dass ein Heoindealer einen Haschischdealer verpfeift, um lästige Konkurrenz loszuwerden? Ja, so könnte das laufen. Die polizeilichen Erfolge sprechen da Bände. Wie mobil ist die Szene? Groningen bekommt oft den Schwarzen Peter zugeschoben. Ich glaube aber, dass Heroin dort zu teuer ist. Bremen ist zur Zeit am günstigsten. Dort bekommt man 5 Gramm für 150 DM - bei einem Preis von 250 DM pro Gramm in Wilhelmshaven ist das eine gute Gewinnspanne. So kommen ja viele dazu. Wie sind Sie in die Szene gekommen? Wurden Sie angefixt? Ich hatte eine süchtige Freundin und habe für ihren Bedarf gesorgt, sehr lange, ohne selber etwas zu nehmen. Selber habe ich erst Heroin genommen - geraucht, nicht gespritzt - als ich in den Justiz-Polizei-Kreislauf und in Beschaffungsdruck geraten bin. Bei der Veranstaltung in der Perspektive, wo die Leute von ihren Drogenkarrieren berichtet haben, wurde mir bewusst, dass ich so langsam die Bremse ziehen muss. Gelegentlich komme ich an Methadon ran, um kleinere Krisen durchzustehen. Sind oder waren Sie in einer Substitutionsbehandlung? Nein. Selbst wenn ich eine Substitutionstherapie wollte: Ich bin nicht an AIDS erkrankt, und eine Hepatitis habe ich auch nicht. Für viele wie mich wird keine bedarfsgerechte Substitution angeboten. Erst wenn es zu spät ist, erfüllt man die Kriterien. Vielen Dank für das Gespräch. q
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